Eis auf der Küchenwand

Diskutiere Eis auf der Küchenwand im Mauerwerk Forum im Bereich Neubau; Erst einmal ein Hallo in die Runde:winken Tja .. wie soll ich es sagen .... ich hatte mich eigentlich wegen einer anderen Frage angemeldet;...

  1. JayR

    JayR

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    Erst einmal ein Hallo in die Runde:winken

    Tja .. wie soll ich es sagen ....
    ich hatte mich eigentlich wegen einer anderen Frage angemeldet; diese muss nun zurückstehen.
    Wir erleben den ersten Winter in unserem Haus (Bj 1959).
    Wir haben eine relativ kleine Küche (2,70x3,10) die es uns nicht ermöglicht keine Schränke an der Außenwand (Nordseite)zu plazieren. Durch diverse Baumaßnahmen (abstemmen der alten Fliesen; neu verputzen, neue Fliesen) ist doch etwas Feuchtigkeit ins Mauerwerk gekommen. Zu Beginn der kälteren Jahreszeit kondensierte die Luftfeuchtigkeit auf den Fliesen.
    Hygometer aufgestellt ... Lufttfeuchte manchmal bei 80%:eek: .. d.h. lüften nach Hygometer. Seit einiger Zeit liegt die Feuchte zwischen 50-60% ... steigt sie höher, wird gelüftet. Allerdings wurden die Unterschränke feucht. Heute habe ich die Sockelblende der Küche demontiert und an der Nordwand kurz über dem Fußboden Eis entdeckt:mad:
    Das Haus hat eine 36er Ziegelaußenwand und ist nicht gedämmt.
    Der Fußboden der Küche (=Kellerdecke) befindet sich ca. 1m oberhalb des Erdniveaus.

    Welche Sofortmaßnahmen kann ich ergreifen, um diese Auswirkungen zu vermindern (Lüfter läuft schon und bläst unter den Küchensockel um eine Luftumwälzung zu erreichen)

    Danke für Ratschläge
    JayR
     
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  3. Julius

    Julius

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    Weiterhin gut heizen und lüften.
    Ggf. Möbel vorübergehend etwas von der Wand abrücken.
     
  4. pauline10

    pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Das ist bei den Häusern aus dieser Zeit eigentlich normal.
    Kalte Wand eben und die hohe Feuchtigkeit einer Küche!

    Eine derartige Ziegelwand, ohne Luftschicht dazwischen, auch so etwas gibt es vereinzelt, ist eben nicht besser.
    In der kalten Jahreszeit kann man sich die Angebote für eine Dämmung auf der Nordseite und der anderen Seiten besorgen. Wenn man sonst keine Vorstellungen davon hat , kann man sich auch einen "Energieberater" ins Haus holen.

    In der frostfreien Zeit wird dann eine ausreichende Dämmung auf der Wand außen aufgebracht. Mindestens so 15 cm besser gleich 20.
    Je stärker man dämmt, um so wichtiger ist es allerdings, Wärme-/Kältebrücken dabei zu vermeiden und eine geschlossene Hülle zu planen.

    pauline
     
  5. JayR

    JayR

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    Danke erst einmal für die Antworten:konfusius

    Mit "die Möbel abrücken" ... das wird leider nichts:(
    Die kleine Küchenzeile steht im "L" und die Arbeitsplatte ist eingepasst.

    Allerdings hab ich durch meine gestrigen Maßnahmen schon eines erreicht: Die Temperatur im Sockelbereich hinten an der Wand ist schon merklich gestiegen. Ich hatte den Außenfühler mal hereingeholt und dort aufgestellt. Gestern zeiget er zwischen 2-3°C heute ohne Sockelblende der Küche und Luftumwälzung liegt sie um die 10°C. Und klar kann ich keine Wunder erwarten:D .

    Die Luftfeuchte im Raum schwankt um die 50% ... ist wohl rel. normal ... auch für eine Küche. Der Taupunkt unter diesen Bedingungen liegt ja dann in dem Bereich, der gerade unter/hinter der Küche herrscht. Also: weiter machen mit heizen/lüften.

    Dämmung ist für die Außenwände schon ins Auge gefasst worden .. allerdings nicht so "überfallartig":eek: . Zuerst sollte etwas am Keller/Lichtschächte gemacht werden und danach, eben so wie es wieder geht;) die Außendämmung der Fassade in Angriff genommen werden.

    Die heutigen wärmeren Temperaturen haben wohl auch schon mal ein Stück weit den Frost aus dem Mauerwerk geholt. Der Sockel (Nord- und Westseite) war ... ähm ... nass. Allerdings: bis ca. 20cm über dem Boden herrschte Trockenheit ... danach ein Streifen Feuchte .... darüber wieder ein Streifen trocken bis zum eigentlichen Fassadenputz. D.h. ... aufsteigend war das nicht sondern echt ein Frostdurchschlag.

    Da kann ich wohl nur auf die Klimaerwärmung hoffen;)

    Könnte ich vielleicht noch die eine oder andere Erfahrung zur Art der Dämmung bekommen, welche für den Sockelbereich geeignet ist? Man muss sich ja so seine Gedanken machen;)

    Danke JayR
     
  6. PeterB

    PeterB

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    Wahrscheinlich ist bei diesem Baujahr die Kellerdecke ohne Abmauerung oder Dämmung bis nach außen betoniert, was die Sache an dieser Stelle noch verschärft, da Beton ein noch besserer Wärmeleiter ist, als Ziegelmauerwerk.
    Da hilft nur Außendämmung, aber bitte ordentlich geplant.
     
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