Elektroinstallation Holzständerwerk vorauf achten?

Diskutiere Elektroinstallation Holzständerwerk vorauf achten? im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Ich lasse gerade ein Holzständerwerkhaus bauen, der Bau ist aktuell "dicht" an den Außenwänden soll eine Installationsschicht angebracht. Um beim...

  1. arrohw

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    Ich lasse gerade ein Holzständerwerkhaus bauen, der Bau ist aktuell "dicht" an den Außenwänden soll eine Installationsschicht angebracht. Um beim Elektriker nun nicht ganz unvorbereitet zu sein, hätte ich gern ein paar Tipps vorauf zu achten ist.

    Wandaufbau außen (außen -> innen)
    Beplankung - Lattung - Diffusionsfolie - OSB - Mineralwolle - Dampfbremse - OSB - [Lattung - Gipskarton] -> Installationsschicht

    Wandaufbau innen
    Gipskarton - OSB - Mineralwolle - OSB - Gipskarton

    Die Verkabelung soll außen in die Installationsschicht eingebracht werden.
    dazu folgende Frage
    - dürfen NYM-Kabel auf OSB genagelt werden (bei Außenwänden hinter Gipskarton)

    Spannender ist die Kabelverlegung in den INNEN-Wänden, dazu folgende fragen:
    - ist es zulässig NYM Kabel mit Bohrungen durch das Ständerwerk zu führen, vorausgesetzt die Statik wird nicht beeinträchtigt
    - sind Leerrohre erforderlich?
    - ist eine FI-Absicherung für das gesamte Netz erforderlich
    - gibt es spezielle Brandschutzvorschriften bei Holzständerwerk Elektrik

    Sorry erster Eintrag und gleich ne Menge laienhafter Fragen von einem "Schreibtischtäter"
     
  2. #2 Bauwahn, 10.02.2007
    Bauwahn

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    Hallo arrohw,

    kein Problem (wenn mit Nagelschellen). Aber achte darauf, daß Deine Dampfbremse nicht durch Nägel, tiefe Dosen, durchgehende Leitungen o.ä. beschädigt und undicht wird.

    zulässig

    Leerrohre sind für NYM nicht notwendig, aber empfehlenswert, weil sie einen zusätzlichen Schutz für die Leitungen bieten und einen gewissen Spielraum für Erweiterungen bieten. Für Telefonleitungen, Koax, Netzwerk sind sie nach VDE erforderlich, um sie austauschen zu können.

    Absolut erforderlich ist sie nur für's Bad und Aussensteckdosen.
    Ich würde aber dringend empfehlen ALLES über FI laufen zu lassen, auch wenn dazu in D keine Verpflichtung besteht (Ein Airbag ist ja auch nicht vorgeschrieben). Der Preisunterschied ist marginal. Falls die Befürchtung besteht, daß man im Zweifelsfall komplett im Dunkeln sitzt, kann man auch 2 RCDs (FI) verbauen und die Stromkreise sinnvoll aufteilen.

    Speziell für Holzständerwerk nicht, aber einige Vorschriften zu Befestigungen auf brennbaren Untergründen. Die üblichen Installationsmittel sind normalerweise kein Problem. Die Hohlwanddosen müssen geschlossen sein und die Mäntel der Leitungen immer bis in die Dose geführt werden. Stegleitungen sind mit Holzständerkonstruktionen nicht erlaubt.

    Worauf zu achten ist, daß NYM mit 1,5mm² in wärmededämmter Umgebung (dazu zählen Deine Innenwände mit der MiWo) nicht mit 16A abgesichert werden dürfen. Entweder niedriger absichern oder 2,5mm² verwenden.

    Thomas
     
  3. FNet

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    Ich seh das ein bisschen anders. Ich hab gerade die VDE durchgeblättert und bin bei DIN VDE 0100 Teil 420,420 E, 482 hängenbegblieben.

    Brandschutz bei besonderen Risiken und Gefahren.

    Hier einige Auszüge:

    [...]
    Die Mindestanforderungen gelten für:
    [...]
    Räume aus vorwiegend brennbaren Baustoffen wie Holz oder Hohlwänden
    [...]

    Kabel- und Leitungssysteme müssen bei Isolationsfehlern geschützt werden bei TN- und TT-Sy´stemendurch RCDs mit I(delta)N <300mA [...]

    [...]

    Zu beachten ist ferner:

    -Kabel und Leitungen dürfen in Hohlwänden fest oder beweglich verlegt werden
    -Kabel und Leitungsauswahl: NYY oder NYM oder nach Tabelle 16.6.2
    -Steckdosen, Schalter oder andere Betriebsmittel dürfen in Hohlwanddosen nicht mit Krallen befestigt werden.
    -In Hohlwanddosen eingeführte Kabel und Leitungen müssen zugentlastet werden.
     
  4. Julius

    Julius

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    Thomas bauwahn irrt

    Richtig stattdessen:

    FI-Schutzschalter ist bei derartigen Gebäuden schon aufgrund des Brandschutzes nötig (max. 300mA Bemessungsfehlerstrom).
    Tipp: Auch in Schalterleitungen etc. einen angeklemmter Schutzleiter mitführen (als Isolationsüberwachungsleiter)!

    Außerdem kann es sein, daß schon aufgrund der Netzform (die regional unterschiedlich ist!) ALLE Stromkreise über FI geführt werden müssen (bei TT-System, Bemessungsfehlerstrom je nach Erdungswiderstand).

    Zuguterletzt gibt es auch VNB, die trotz TN-C-S-Systems FI zwingend vorschreiben (Blick in die örtlichen TAB werfen) - lobenswerterweise.

    Aber das ist eigentlich egal, denn schon allein aus Gründen des hervorragenden Personenschutzes ist es längst Stand der Technik, in Wohngebäuden SÄMTLICHE Stromkreis mittels eines (oder mehreres) FI mit max. 30mA zu schützen!!!
    Auch wenn der VDE sich immer noch nicht zu einer diesbezüglichen generellen Regelung durchringen konnte (in Österreich z.B. gibts die schon längst!). :cry

    Leitungsdurchführungen von NYM durch Holzbauteile sind mit Vorsicht zu genießen:
    Zwar im Prinzip zulässig, aber so, wie es oft gemacht wird, eben nicht!
    Es darf z.B. nicht auf eine (einfach gebohrte, also scharfkantige) Durchführung ein "freischwebendes" Leitungsstück folgen! Allein durch ihr Eigengewischt wird mit der Zeit nämlich die Leitung beschädigt. Hierbei ist NYM deutlich empfindlicher als NYY (dafür ist jene deutlich teurer).
    Es sind also die allgemeinen Grundsätze der Leitungsverlegung besonders zu beachten.

    So sinnvoll Leerrohre für Leitungen der Informationstechnik sind, gefordert werden sie nur nach DIN, nicht vom VDE.
     
  5. arrohw

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    Super Forum!

    ersteinmal vielen Dank für die bisherigen Hinweise, hat mir persönlich schon ne Menge weiter geholfen.

    Also gibt es eine komplette FI-Absicherung für alle Stromkreise, und ich werde die Leitungsquerschnitte 2,5 mm entsprechend vorgeben (weg. Ausbaureserve) .. auch wenn Kupfer bald in Gold aufgewogen wird... :motz

    Beim Thema Kabelverlegen komm ich noch so ein bißchen ins Grübeln, ursprünglich war angedacht NYM Kabel durch die Holzständerkonstruktion mittels Bohrung zu verlegen. Da Julius aber nachvollziehbar anmerkt das Leitungen durchs Eigengewicht beschädigt werden könnten und ich eigentlich keine unnötigen (großen) Bohrungen im Ständerwerk haben wollte...

    Gibt es Empfehlungen ohne Leerrohre dieses Problem zu verhindern, z.B. durch spezielle Hülsen, oder sind dann Erdkabel die einzige sinnvolle Alternative?
     
  6. Jonny

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    Also Praxistip wäre, die Steckdosenkreise in 2,5mm² und Beleuchtung extra in 1,5mm² mit 10Ampere.(Ich stell mir grad ne umfangreiche Lichtschaltung in 2,5mm² vor und wie man das ganze in der Dose verklemmen soll. :wow )

    Ist eher der fall bei GK-metallprofilen, da sollte ein kantenschutz angebracht werden und die Leitungen zusätzlich befestigen.Bei Holzständern (Balken mehrere Zentimeter breit) sollte sowas nicht passieren.

    Außen ???
    Versteh ich das richtig?
    Und bei jeder Steckdose wird die Leitung durch den kompletten Wandaufbau durchgeführt? :irre

    Naja, vielleicht hab ichs ja falsch verstanden.

    Grüsse
    Jonny
     
  7. #7 djmoehre, 12.02.2007
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    Also das mit den 2,5mm² bei Holzständer-konstruktionen habe ich ja noch nie gehört.
    Wo steht denn das?
    1,5mm² NYM kann mit 16A abgesichert werden, oder? Was hat das mit dem Verlegeort zu tun?
     
  8. Julius

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    auch möhre kann dazulernen

    Die Behauptung, daß man (NYM-) Leitungen von 1,5mm²Cu Leiterquerschnitt generell mit 16A belasten oder gar absichern darf, ist schlicht falsch!!! :irre

    In der Vergangenheit wurde das zwar gerne gemacht (wenngleich es auch damals schon nicht pauschal zulässig war), aber nach zahlreichen darauf zurückzuführenden Leitungsbränden hat der VDE (auch im Rahmen der Harmonisierung) die zulässige Belastbarkeit vor einigen Jahren gesenkt...

    Ganz einfach:
    Der Verlegeort (u.a.) bestimmt die Verlegeart. Und abhängig von jener ist die thermische Belastbarkeit von Leitungen! Außerdem spielen noch die Zahl der belasteten Adern (Dreh- oder Wechselstrom!) und Faktoren wie Lage, Häufung und Umgebungstemperatur eine Rolle.

    Hintergrund:
    Der thermische Widerstand der Leitung zur Umgebung ist höchst unterschiedlich (wenn sie von Luft, Putz oder Dämmaterial umgeben ist). Demnach kann sie nur eine bestimmte Verlustleistung abführen, ohne sich unzulässig zu erwärmen. Man bedenke, daß übliche (PVC-isolierte) Leitungen so ausgelegt werden, daß die Leitertemperatur (also direkt am Kupfer) bei Nennlast immerhin knapp 70°C beträgt!!!

    Weiterer Punkt:
    Diese Auslegung hat zu Folge, daß die Lebensdauer der Leitung dann nur 20 Jahre beträgt.
    Da in Haushalten die Leitungsnetze aber wesentlich seltener erneuert werden und zumindest temporäre Überlastungen gerne mal vorkommen, sollte man das auch nicht ausreizen.
     
  9. #9 djmoehre, 12.02.2007
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    Danke, mann lernt ja nie aus.

    Ist es also so, daß die 1,5mm² Leitungen, die durch Holzständerwerk verlegt sind, wo keine Dämmung drin ist (z.B. Installationsabene) mit 16A abgesichert werden dürfen?
    meine Innenwände bestehen aus 100mm Ständerwerk. Darin befinden sich aber nur 50mm Dämmung. Was gilt nun für die Kabel? Sie liegen ja im Pronzip nicht in der Dämmung, oder?
     
  10. Helmut

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  11. #11 Distler, 12.02.2007
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    Ich bin zu langsam

    den Link poste ich doch sonst immer :biggthumpup:
     
  12. #12 Distler, 12.02.2007
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    50/50 Dämmung

    ich sehe die Diskussion: "warum A2, ist doch nicht gedämmt, da wo ich das Kabel lege?" Dennoch würde ich eine teilwärmegedämmte Wand einer insgesamt sowieso gut wärmedämmenden Bauweise als A2 und nicht als B2 einordnen

    Jetzt hängt es von der Umgebungstemperatur ab:

    bei 25° sind 16A gerade noch ok (beachte aber, dass Schleifenimpedanz und Spannungsfall diesen Wert getrennt beeinflussen, das ist nur EINE Voraussetzung für 16A!), bei 30° gerade nicht mehr -> 13A. Gilt aber nur für Leitungen mit 2 belasteten Adern (i.e., "Wechselstrom", wobei beispielsweise ein NYM-J 5 x 1,5, bei dem alle Adern hinter einer Sicherung hängen und denselben Aussenleiter führen, auch hierhier gehören)

    Drehstromleitungen (auch 5 x 1,5, aber alle Außenleiter L1 - L3 in einer Leitung) hingegen müssen niedriger abgesichert werden (B13A)

    Fertig? NEEEEEEIIIIIN!

    Denn jetzt kommen noch die Häufungen von Leitungen. Das gemeine ist, dass eine kurze gemeinsame Strecke reicht, um die Belastbarkeit drastisch zu reduzieren - es sei denn, diese Strecke wäre so kurz, dass die Wärme longitudinal abgeführt würde (z.B. Durchdringung EINER Spanplatte als Bündel ist ok, aber drei ???). Diese Entscheidung prüft die Versicherung im Brandfall sicher sehr genau nach ...

    Beispiel: Bündel 5 Leitungen à 2 Adern 1,5 mm² 25° Umgebungstemp.
    Belastbarkeit eine Leitung 16,5 A
    Belastbarkeit 5 Leitungen 60% = 9,9A und schon sind es bei fieser Betrachtung nicht einmal mehr B10A, sondern nur noch B8A (viel Spaß im Baumarkt ...)

    Gruß Distler
     
  13. #13 djmoehre, 12.02.2007
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    Danke für dei ausführliche Beschreibung.

    Aber was hat das nun mit meinem Baumarkt zu tun?
     
  14. Julius

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    War wohl eine Anspielung darauf, daß man im Baumarkt derartige LS nicht bekommt. Die haben meist schon keine 13er und die 10er sind oft teurer als beim Fachhändler. 6er Fehlanzeige und beim 8er bekommt der Kunde bestimmt gesagt, daß es den gar nicht gibt (was nicht stimmt)...

    Zum vorher Gesagten:
    Der Ansicht des Kollegen, daß die Problematik von Metallständern bei Holz nicht auftritt, muß ich widersprechen. Wohl ist sie nicht so schlimm, aber vernachlässigen darf man diesen Punkt trotzdem nicht.
    Abhilfe: Bohrungsenden abzurunden und Leitungen ordentlich zu befestigen genügt. Noch besser sind natürlich Schutzrohre (aber sehr aufwendig).

    Fazit:
    Im Holzhaus Licht mit 1,5mm² und 10A, Steckdosen entweder mit 16A und 2,5mm² oder ggf. mit 13A und 1,5mm² (muß man im Einzelfall rechnen) ist ne sinnvolle Lösung. U.U. kann man im Gegenzug statt B-Caharakteristik C wählen (kann der Fachmann vor Ort beurteilen bzw. messen).

    Die 1,5mm² mit 16A scheitern außerdem (unabhängig von der Bauweise und Verlegeart) häufig schon an den zu großen Leitungslängen! :deal
     
  15. #15 djmoehre, 12.02.2007
    djmoehre

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    So, habe mal gelesen.
    Dort steht ja bei 25°C Umgebungstemperatur kann man bei A2 mit 16A absichern.
    Ich habe zum Glück kleine Leitungen gebündelt.
    Was nun die Leitungslänge angeht, wieviel Prozent Spannungsabfall sind denn zulässig?
     
  16. Helmut

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    soll das heißen

    kleine oder keine ?

    Ich erinnere an deine Aussage in einem anderen Thema:

    Ich habe zahlreiche Bücher und durch meinen Beruf und weitere Zusatzqualifikationen wohl ganz gute elektrotechnische grundkenntnisse

    Daran zweifle ich, wenn ich Deine Beiträge lese

    mfg
    helmut
     
  17. #17 Distler, 12.02.2007
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    das sagt Ihnen die RWE,

    weil die ist der zuständige VNB, in ihren TAB unter Punkt 6.2.4:

    vermutlich 0,5 % im Hauptstromversorgungssystem

    danach wird's leicht widersprüchlich:

    Nach DIN 18015 – 1
    Von der Messeinrichtung bis zur Steckdose oder zum Verbraucher 3%.

    Nach DIN VDE 0100-520

    Vom Schnittpunkt des Verteilernetzes (Ausgangsklemme des HA) bis zum Anschlusspunkt eines Verbrauchsmittels – also Steckdose oder Geräteanschlussklemme – nicht mehr als 4% der Nennspannung des Netzes.

    Sie haben also eine Differenz von 0,5%, mindestens 3% dürfen sie also als "Wandheizung" verbrauchen

    http://rweenergy-marktpartner.rwe.com/generator.aspx/property=Data/id=224304.pdf

    und die hier sind für Sie vor Ort zuständig:

    RWE Regionalzentrum Sieg
    Friedrichstr. 60
    57072 Siegen



    Installateuerbetreuung/ Zähler und Zählwertmanagement
    Herr Schmitt
    T 0271-584-2347

    Herr Wied
    T 0271-584-2161

    Inbetriebsetzung Kundenanlage / Zählerwesen
    Herr Dahmen
    Lindenstr. 62, 53721 Siegburg
    T 02241/542-308
    F 02241/542-368

    Hausanschluss-Team (Hausanschluss, Baustrom, Kurzzeitanschluss)
    für die Netzbezirke in den Kreisen Siegburg und Gummersbach

    Lindenstr. 62, 53721 Siegburg
    F 02241/542-287

    Einspeiser Fotovoltaik, Windkraft, Biomasse, Blockheizkraftwerk
    Herr Dreisbach
    T 0271/584-2331
    F 0271/584-2580

    Netzbezirk Much
    Herr Broich
    Hauptstr. 64, 53804 Much
    T 02245/9161-4173
    F 02245/9161-4177

    Telefonische Störungsannahme (24h) Stromnetz
    T 0180/2-304050

    Kundenservice
    T 0180/2-304050

    Habe heute meinen sozialen Tag.

    Gruß Distler
     
  18. #18 djmoehre, 12.02.2007
    djmoehre

    djmoehre

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    kansste zweifeln wie du willst.
    1. ich meinte "keine"

    2. Ist dein Kommentar exakt 0% Antwort auf meine Frage und damit wieder mal überflüssig.

    In den Bereichen wo ich tätig bin, ist ein maximaler Spannungsabfall von 3% zulässig. Da dies nun gar nichts mit einer Verkabelung eines EFH zu tun hat, möchte ich einfach nur wissen, ob dort der Grenzwert auch 3% ist.

    Danke

    P.S. Bitte verschwende nicht wieder meine Zeit Helmut
     
  19. #19 djmoehre, 12.02.2007
    djmoehre

    djmoehre

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    @ Distler:
    Danke, da warste schneller als ich mit meiner Frage.
    Die Herren vom RWE sind mir mittlerweile teilweise bekannt.
    Also rechne ich auch hier mit 3% max.
     
  20. Helmut

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    @Djmoehre

    Dein Betrag siehe oben

    Also das mit den 2,5mm² bei Holzständer-konstruktionen habe ich ja noch nie gehört.
    Wo steht denn das?
    1,5mm² NYM kann mit 16A abgesichert werden, oder? Was hat das mit dem Verlegeort zu tun?


    zeigt doch Deinen Wissenstand an.

    Ich habe Dir dann doch einen wunderbaren Link angegeben.

    Du kannst viel wissen, aber von E-Inst. hast Du keine Ahnung.

    Du läßt Dir nichts (durch die Blume) sagen.

    Siehe Deinen Beitrag Verdrahtung Hausanschluß

    Alle Beiträge (von Lukas,Yilmaz, von mir, Jonny,RolSim, Distler, vor allem Ryker , Ralf, Julius usw. ) hast Du in den Wind geschlagen, weil Du es besser wissen willst.

    Alle meinen es nur gut mit Dir, aber wer alle Ratschläge in den Wind schlägt,
    dem ist nicht zu helfen.

    Von mir brauchst Du keine Ratschläge mehr zu befürchten.

    mfg
    helmut
     
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