Elektroinstallation sanieren

Diskutiere Elektroinstallation sanieren im Elektro 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo miteinander, Unser Haus ist BJ 1968 und der größte Teil der Elektroinstallation wohl auch. Ich möchte diese nun Etagenweise erneuern....

  1. maxhead

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    Hallo miteinander,

    Unser Haus ist BJ 1968 und der größte Teil der Elektroinstallation wohl auch.
    Ich möchte diese nun Etagenweise erneuern.

    Aktuell geht es mir um die Herdanschlussdose.
    Es soll ein AEG Ceranfeld mit einer Leistungsaufnahme von 7,8 KW daran angeschlossen werden.
    Das Ceranfeld wird laut Hersteller mit 2 Phasen (früher brauchten wir immer drei bei Drehstrom, oder eine bei Wechselstrom) angeschlossen.
    Ich möchte eine neue Leitung und Herdanschlussdose verlegen. Dem alten Kram, 2,5mm² mit 25A Absicherung traue ich nicht mehr.
    Die Leitungslänge wird ca 10m betragen.

    Reichen hier NYM 5x 1,5mm² bei einer Absicherung von 16A (B16A) aus?
    Oder muss ich 2,5mm² verlegen?

    Ich las auch mehrfach, dass heutzutage 13A Automaten für Steckdosen Stromkreise eingesetzt werden. Bei uns ist 16A das kleinste.
    Soll ich ich für die neuen Leitungen zu den Steckdosen die Automaten durch 13A ersetzen und / oder zudem einen FI dazwischen hängen?

    Danke vorab für die Antworten!
    Max
     
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  3. Julius

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    Das absolute Minimum für nen neuen Herdanschluß ist 5x2,5 (er muß nämlich von der Leitung her auf mind. 3x20A Belastbarkeit ausgelegt werden).

    Netzformunabhängig ist Fehlerstromschutzschalter für ALLE Stromkreise mit Steckdosen nunmehr zwingend vorgeschrieben.

    Stromkreise mit mehreren Schukosteckdosen sollte man vorzugsweise mit 13A sichern (evtl. C13A wählen).

    Aber:
    Verfügt die Anlage überhaupt über einen Drehstromzähler?
    Herd mit 25A über 2,5mm² klingt sehr nach Wechselstromeinspeisung!
     
  4. greentux

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    Mein Hinweis wäre gewesen, das mal mit nem Elektriker zu besprechen...
     
  5. Julius

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    Macht der Fragesteller doch gerade... :mega_lol:
     
  6. maxhead

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    Danke für die Auskunft


    Ja, hatte ich vergessen, Drehstrom ist vorhanden, wir hatten früher Nachtspeicher.
    Ich habe gestern 5x2,5 verlegt, die 16A Automaten sind vorhanden, werden aber noch durch "frische" ersetzt.

    BTW: Einen FI habe ich bisher nur an der von mir installierten Aussensteckdose. Der Rest ist ohne, das kommt noch.
    Die alte Anlage hat zwar Bestandsschutz, aber trotzdem werde ich die Technik nach und nach ersetzen.

    Gruß
    Max
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Wer sagt das?

    Gruß
    Ralf
     
  8. Julius

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    Da wesentliche Änderungen vorgenommen werden, besteht die Nachrüstforderung nunmehr für die Gesamtanlage!
     
  9. Ludolf

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    Der aufmerksame Bauexpertenforum - Leser weiß: es gibt in der VDE keinen Bestandschutz, lediglich ein Fehlen einer Nachrüstforderung.
    Ist natürlich in der Praxis das selbe, Versicherungstechnisch k.A..

    Und wenn man weiß, was man da macht, kann ein 2,5er ausreichend sein, dem Elektrolaien würde ich aus der Ferne allerdings 4mm² empfehlen...
     
  10. BauPinguin

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    Nachrüstung Deckenlicht?

    Ich habe eine ähnliche Thematik (Haus BJ '59, veraltete Elektrik) und möchte zum Thema Deckenlichtverkabelung nachfragen.

    Wir wollen im Haus die Elektrik neu verkabeln, inkl. neue Dosen und Schalter - bis auf die Leitungen zum Deckenlicht und im viergeschossigen Treppenhaus mit Rauputz!. Der Plan: In den entsprechenden Dosen von den neuen auf die vorhandenen Leitungen unter den Decken und unter dem Rauputz im Treppenhaus übergehen. Die Verkabelung unter dem Rauputz kann halt erst erneuert werden, wenn der Putz weg und was neues hin kommt.

    Bei den Decken habe ich noch überlegt, ob ich die Kabel rausziehen und dabei gleich ein neues reinziehen kann? Aber vermutlich wurden die Kabel damals auch befestigt und lassen sich nicht ohne Zerstörung der Decke entfernen. Kann ja nicht sein, dass man wegen der Elektrik einen halben Neubau vornehmen muss. :( Wandschlitze kann man ja zuschmieren und neu tapezieren, aber bei der Decke?
     
  11. Julius

    Julius

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    Wenn die Leuchtenleitungen damals schon dreiadrig oder verrohrt ausgeführt wurden - kein Problem.

    Wenn nur zweiadrig und nicht verrohrt, könnte man evtl. übergangsweise auf ausschließliche Verwendung von Leuchten der Schutzklasse II ausweichen.

    Ansonsten legt man eben den auf die Decke entfallenden Abschnitt der neuen Leitung bis zur späteren Überarbeitung AP in einen kleinen Kanal.
     
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  13. BauPinguin

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    Schön wär's, das sind zweiadrige Stegleitungen. Aufputzkanal an der Decke im 30qm Wohnzimmer? Wenn ich da noch eine Eisenbahn unter die Decke hängen würde, die einmal rundum und quer mittendurch fährt, würden die mich vielleicht nicht mehr so sehr stören... Dann versuche ich eher mit einer Stange parallel zur Lattung eine neues Kabel über den Rohrputz zu ziehen.

    Bleibt noch das Problem der Lichtschalterverdahtung im Treppenhaus. Habe mir da überlegt, rückwandig zu arbeiten. Da die Schalter überall an Türen liegen, komme ich auf beiden Seiten in die Installationszonen. Auch etwas umständlich, aber wenigstens machbar. Im EG und OG komme ich auch in Decke rein, vorausgesetzt die Lattung stimmt. Im DG könnte statt Deckenleuchte ein Wandstrahler das Problem lösen. Vielleicht weichen ich in Treppenhaus und den Fluren überhaupt alle Deckenleuchten Wandstrahlern. Wäre eine elegante Lösung für das Problem.

    Wobei ich grundsätzlich festinstallierte Deckenleuchten zweiadrig als geringeres Problem als so manch anderes im Alt- (und Neubau!) ansehe. Von der Haushaltsleiter und Fensterputzen wollen mir mal gar nicht reden. Wo sind die Decken-Gurtösen im Einmeter-Raster zur Absicherung mit Gurtgeschirr? Und warum ist das motorisierte Bewegen mit mehr als 10 km/h, unmotisiert verursachte Bewegungen über 15km/h überhaupt eigentlich noch erlaubt?.... Ohne Sicherung dürfte eigentlich niemand Treppen steigen. Überhaupt, wann kommt die DIN-Norm, die den Umgang mit der Schwerkraft reglementiert und fachmänische Abnahme des Gehens auf zwei Beiden vorschreibt. Mal im Ernst: Wir spinnen doch nur noch. Kleiner Ausflug: Die Statikunterlagen des kompletten Hauses mit drei nebeneinanderliegenden Wohneinheiten umfasste ca. 60 Seiten, handgeschrieben. Der Statiknachweis für "einen" Durchbruch in einer tragenden Wand umfasst nun 150 Seiten, natürlicht nicht von handgeschrieben. Und 1960 vs. 1910 gab es auch schon Fortschritt. Wie soll das dann also in 2060 aussehen? Offensichtlich ist nicht jeder vermeintliche Fortschritt auch ein zivilisatorischer Fortschritt. Da wird immer mehr das wesentliche aus den Augen verloren. Risikobewertungen unterscheiden nicht mehr nach der Potenz des Risikos für den Betreoffenen als nach Profit und Risiko der Ausführenden. Wenn eine 0,05% Verbesserung mit 20% Aufwandserhöhung durchsetzbar ist, macht man das und lässt dabei auch mal eine 10% (oder mehr) prozentige Verbesserung aus politischen Gründen links liegen. Ich kann vieles von dem Nachvollziehen, was ich im Laufe der Modernisierung unseres Hauses angezeigt bekomme, aber einiges ist einfach absurd und zeugt von der Unfähigkeit mit Verantwortung umzugehen. Letztlich diktieren Fachleute im Verbund mit Versicherungen (oder andersherum) so komplizierte Regelwerke, dass der Verbraucher (und der Handwerker) am Ende so oder so der Dumme ist. Das ganze kostentreibend und ohne nenneswert mehr Sicherheit geschweige denn verlässliche Risiko-Absicherung.
     
  14. Julius

    Julius

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    Hast Du Dich nun ausreichend ausgekotzt?

    Auch wenn ich manches (beileibe nicht alles!) in Deinem Lamento nachfühlen kann, hat das hier ME nichts verloren.
     
Thema:

Elektroinstallation sanieren

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