Endlich ein Eigenheim...aber wie?

Diskutiere Endlich ein Eigenheim...aber wie? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen! Ich habe mich in den letzten Tagen durch viele Themen und Beiträge gewühlt und viele Informationen erhalten, was das Thema BauFi...

  1. #1 Zielmeldung, 6. November 2009
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    Hallo zusammen! Ich habe mich in den letzten Tagen durch viele Themen und Beiträge gewühlt und viele Informationen erhalten, was das Thema BauFi betrifft. Da ich aber kein Experte bin und (hoffentlich) nur einmal eine Immobilie kaufen werde, möchte ich vorher alle Unsicherheitsfaktoren ausgrenzen.

    Bei den Gehältern von meiner Frau und mir kommt vermutlich ein Neubau nicht in Frage. Ausserdem wollen wir möglichst schnell einziehen, um keine Doppelbelastung zu haben.

    Wir hatten uns als Finanzielle Obergrenze 150.000.- gesetzt und sind zu unserer Bausparkasse gegangen, um uns mal exemplarisch durchrechnen zu lassen, wieviel wir den finanzieren könnten (dürften) von Seiten der Bank und siehe da:

    Ein Bausparkredit über die von uns angepeilte Summe würde in etwa als Abtrag 580-600 € kosten. Das entspräche unserer jetzigen Miete (kalt).

    Nun wurde ich mißtrauisch. Das ging zu einfach.
    Daraufhin bin ich hier gelandet und siehe da, das von unserem Berater vorgeschlagene (und heftig benickte) Modell war ein "Bausparsofortdarlehen".

    Darüber habe ich schon einiges hier gelesen, aber mir gehts jetzt eher darum, welche Alternativen hat man denn zum Bausparvertrag? Bekommt man "einfach so" ein Annuitätsdarlehen, weil man eine Immobilie kaufen will und trägt als Sicherheit den neu erworbenen Grund und Boden auf die Bank ein?

    Wir stehen quasi ganz am Anfang der Immobiliensuche (haben natürlich konkrete Vorstellungen vom zukünftigem Heim) aber keine Ahnung von Finanzierungsmodellen.
    Ich möchte auch nicht bei zig verschiedenen Banken meine Kontoauszüge aufblättern, ohne nicht selbst schon zu wissen, was ich von der Bank möchte.

    Unsere "Eckdaten":

    Er (31): Angestellter (befristet) 1.500.- Netto
    Sie (30): Angestellte (unbefristet) 1.200.- Netto
    keine Kinder und auch langfristig nicht geplant
    Bausparvertrag mit etwas über 10.000.- als EK vorhanden.

    Als gelernter Elektroinstallateur kann ich ja auch anteilig eine "Muskelhypothek" miteinbringen, sofern das von Bedeutung ist.

    Die Kosten für Notar, Grunderwerbssteuer und Grundbucheintrag, ggf. Makler etc. kommen ja auch auf uns zu - wie werden diese Kosten i.d.R. bewältigt? Sind die in den Finanzierungsmodellen der Banken normalerweise miteingerechnet? Oder muß ich dafür ein separates Darlehen aufnehmen?

    Ich weiß, daß der Makler an mir verdienen will. Soll er doch, aber nicht übermäßig viel!
    Ich weiß daß die Bank an mir verdienen will. Soll sie doch, aber nicht übermäßig viel!
     
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  3. lulu66

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    Er (31): Angestellter (befristet) 1.500.- Netto
    Sie (30): Angestellte (unbefristet) 1.200.- Netto

    Wie lange ist die Befristung?
    Ein Haus kann schnell mehr Nebenkosten verursachen als eine Wohnung, das EK hat gerade die Höhe eines sinnvollen Notgroschens, der nach dem Hausbau übrigbleiben sollte.
    Den Berater würde ich zum Teufel jagen, woher habt ihr den?
     
  4. meak07

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    Von der Bausparkasse, schreibt er doch.

    Ich hol mir schon mal Popcorn...:D

    Da der Server so lange unten war, dauert es vielleicht noch bis die Experten antworten. Meine Meinung: Das wird schwer, rechnet eher mit >800€/Monat.

    Zu Deinen Fragen:
    Wenn man ein Annuitätendarlehen bekommt, wird eine Grundschuld zugunsten der finanzierenden Bank eingetragen.
    Die Kosten für Notar usw. solltet Ihr vom Eigenkapital bestreiten können, sonst wird es eine 110%-Finanzierung - teuer bis unmöglich.
     
  5. Frau Unger

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    Vergesst das Bausparsofortdarlehen und sucht Euch einen vernünftigen Finanzierungsberater der nicht nur auf seine Provision aus ist !

     
  6. #5 rainerS.punkt, 6. November 2009
    rainerS.punkt

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    Moin,

    Wenn man daraus schließt, dass ihr lieber einen preiswerten Altbau kauft, ist zu befürchten, dass dort entweder Modernisierungsbedarf besteht oder die Nebenkosten sehr hoch sind, was mit Blick auf die Finanzen beides nicht besser wäre.

    Um der Doppelbelastung beim Bau zu entgehen: Die Kredite stehen in der Regel eine Weile ohne Bereitsstellungszinsen zu Verfügung (6 Monate sind üblich) und Fertighausanbieter bieten oft eine Bauzeitgarantie.

    Persönlich denke ich, mit euren Rahmenbedingungen wird es nicht ganz leicht. Aber lieber rät euch ein seröser Finanzberater ab, als dass ihr hinterher vorne und hinten nicht klarkommt. Befristeter Vertrag ist für viele Banken aber schlicht ein Killerkriterium.


    Viel Glück!
    Rainer
     
  7. Frau Unger

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    Die bereitstellungszinsfreie Zeit bezieht sich nur auf das Darlehen, das noch nicht abgerufen wurde.
    Für abgerufene Gelder, wenn nach Baufortschritt ausgezahlt wird oder bei Modernisierungsvorhaben, muss man für die augezahlten Beträge bereits Zinsen zahlen.
    Somit geht es so ganz ohne Doppelbelastung nicht.

    Frau Unger
     
  8. R.B.

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    Ich habe so meine Zweifel, dass man mit 150T€ weit kommt. Dafür gibt´s wohl nur eine Hütte mit erheblichem Sanierungsbedarf, und da dürfte die Elektrik wohl das kleinere Problem sein. Von Renovierung zu sprechen wäre wohl untertrieben.

    Dann noch das Damokles-Schwert "befristeter Arbeitsvertrag".....da würde ich mir sehr gut überlegen, ob man das Risiko "Hauskauf" eingeht.

    Du darfst auch nicht nur die oftmals schöngerechneten Raten betrachten, sondern Du musst Dich fragen, wie sich Deine Schulden entwickeln. Eine geringe Tilgung, nur damit die Rate erträglich bleibt, rächt sich schneller als man denkt.

    Gruß
    Ralf
     
  9. #8 Zielmeldung, 7. November 2009
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    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten!

    Immer schön der Reihe nach:
    Die Befristung ist gerade zum X-ten mal verlängert worden bis Ende 2011. Da immer sachlich begründet greift der § 14 TzBfG leider nicht.
    Mir wird zwar immer wieder signalisiert, eine (erneute) Verlängerung sei kein Problem, aber unbefristet einstellen will man bei uns leider auch nicht.

    Der Typ ist von unserer Bausparkasse, wo ein Bausparvertrag kontinuierlich angefüttert wurde. In jugendlichem Leichtsinn über die optimistische Summe von 50.000.- abgeschlossen, ist nunmehr etwas über 10.000.- drauf.
    Deswegen hatten wir uns ja zu diesem Orientierungsgespräch entschieden, einfach mal auf den Busch klopfen, ob das Ding so überhaupt Sinn macht oder wir was ändern können.
    War klar, das sowas kommt :-)

    [...]
    Dem entnehme ich, dass die Banken ein Objekt/Grundstück immer noch einmal selbst bewerten und erst dann sagen, wieviel Geld es dafür gibt..? Der Kaufpreis den ich für mich aushandele, der ist (für die Bank) egal?

    Dafür könnten wir ja den Bausparvertrag nehmen. Aufteilen und auszahlen lassen und den anderen Teil wieder weiter füttern.
    Ist den ein bausparvertrag überhaupt noch sinnvoll bzw. Zeitgemäß? Ich hab das Ding auch nur wegen der VWL vom Arbeitgeber, aber auch nur, "weil´s alle haben", nicht etwa, weil ich von der Sache Überzeugt bin.

    Unsere finanzielle Obergrenze von 150.000.- wäre unter der Bedingung, daß man echt gleich einziehen kann, nur Namensschild anschrauben, sonst nix. Bei "guten Gebrauchten" schauen wir, daß wir unter 120.000.- liegen, schließlich müssen wir auch erhöhte Fahrtkosten mit einplanen etc.

    Von Fertighäusern ist uns bisher leider nur abgeraten worden. Da ich "auf dem Bau" gelernt habe, stehe ich diesen Dingern auch eher skeptisch gegenüber.

    Genau DESWEGEN bin ich hier! Der Bausparonkel hat das alles schön geredet und alle Bedenken weggewischt, da bin ich mißtrauisch geworden. Mir war auch von vornherein klar, nicht gleich dem Erstbesten auf den Leim gehen zu müssen, aber der hat uns alles schön einfach vorgerechnet... zack zack ist das Haus bezahlt.
    Ha ha. Da ist immer irgendwo ein Haken, wenn´s um Geld geht!
    Danke!

    Das hat mich ja auch stuzig gemacht - die Belastung sinkt, je länger der BspV läuft, zumindest so wurde es uns schmackhaft gemacht.
    Wir wollen die Tilgung aber auch so ansetzen, daß es notfalls mit nur einem Gehalt zu wuppen ist. So lange wir beide verdienen, ballern wir alles in den Abtrag (Sonderzahlungen). Ich mag nicht gern Schulden haben.

    Wie gesagt, vielen Dank für die schnellen vielen Antworten und Tipps -ich bleibe auf Empfang!
     
  10. Andreas2H

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    Hallo Zielmeldung,

    einiges ist schon geschrieben worden;

    Wenn Ihr ein gutes Stück sicher gehen wollt, dass Ihr das Stemmen könnt, dürft Ihr eigentlich nur mit dem festen Gehalt rechnen! Und dann schließt sich das eigentlich gleich aus!

    ?? Wenn Dein jetziger AG immer nur deinen befristeten Vertrag verlängert, wäre es dann nicht sinnvoll sich einen anderen AG zu suchen um nun endlich ins sichere Fahrwasser zu gelangen? Besteht dazu mittelfristig die Möglichkeit? Anderweitig wirst du immer wieder vertröstet und bleibst in Planungsunsicherheit!!

    Tipp: Lasst Euch nichts schönrechnen!!
    Sucht Euch jemanden, der sich etwas mit Zins & Tilgungsrechnung auskennt und euch nichts andrehen will!

    Das böse Erwachen kommt sonst früher oder später! Banken & Bausparkassen wollen nur Euer Bestes!

    Ich kenn das Preisgefüge bei Euch nicht, aber bei uns hier (Nordbayern) weiß ich einen aktuellen Hausverkauf: ca. 130 m2 WFL, 40 Jahre alt, absoluter Renovierungsstau (Haustechnik, Dämmung, Fenster) für ca. 120 TEur;

    Bis das Haus in zeitgemäßem Zustand ist, haben die Käufer knapp 250 TEur investiert;

    Euer Limit wäre also schon weit gesprengt!

    Ich sehe nur eine Möglichkeit solche Kosten ein Stück weit zu reduzieren: Größe verringern!

    Und dann stellt sich die Frage, ob eine ETW mit 90 .. 100 m2 nicht die bessere Wahl wäre; ein Haus mit 100m2 WFl. ist ziemlich mickrig!

    ?? Habt Ihr schon ein Haushaltsbuch angelegt, wo ALLE Einnahmen & Ausgaben aufsummiert werden? Nach ca. 1 Jahr wisst Ihr in etwa wie viel Geld Ihr zum Leben braucht - somit wieviel Geld monatlich für ein Haus zur Verfügung steht!?!

    Andreas
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 7. November 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn Deine Ortsangabe stimmt, wird das ein echtes Problem, ein passendes Objekt zu finden.
    In H direkt gibts für 120 - 150 T kleine Häuser aus den 30ern und RH aus den 50ern - 60ern.
    Dann aber mehr oder minder im "Originalzustand".

    Im näheren Umland siehts eher noch finsterer aus, wenns nicht ein alter Resthof sein soll, der eher als Champignonzucht denn zum Wohnen taugt.

    Und weiter draussen, wo sich Fuchs und Hase Gute Nachte sagen, keine S-Bahn fährt und Busse nur dem Schülertransport dienen, sind 30T für Sprit für 2 Autos schnell verfahren.
     
  12. daner89

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  13. meak07

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    Wenn Du mal eine Ahnung davon bekommen willst wieviel Du wie lange in etwa zahlen mußt:
    http://www.zinsen-berechnen.de/hypothekenrechner.php
    Bedenke, daß du keinen Top-Zins bei Deiner 100%-Finanzierung bekommen wirst (wenn überhaupt). Vor allen Dingen Restschuld und bereits gezahlte Zinsen nach sagen wir mal 15 Jahren Zinsbindung betrachten und dann überlegen ob sich das ganze lohnt.
    Besipiel: Allein 4,5% Zinsen und 1,5% Tilgung ergeben eine monatliche Rate von 750€, nach 15 Jahren stehen noch knapp 102.000€ auf dem Deckel und es wurden ca. 87000€ Zinsen gezahlt.
     
  14. Tobi82

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  15. Frau Unger

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    Und das wird bei fast allen Banken Schwierigkeiten bei der Finanzierung hervorrufen !
     
  16. Mindener

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    Hallo!

    Bin jetzt kein Experte, aber ich muss Frau Unger da zustimmen (wenn ich jetzt auch nicht jede Bank kenne).

    Meine Lebensgefährtin hat auch einen befristeten Vertrag (ZMF nach Wiedereinstieg), weil das in der Praxis so gehandhabt wird. Dieser wird einmalig verlängert und dann unbefristet "gestellt".

    War auch bei unserer Finanzierung ein wenig "Laufarbeit". Derzeitiger Vertrag, vorgefertigter neuer Vertrag und auch noch ein Schreiben der Chefin das der nächste Vertrag unbefristet sein wird (es seih denn, es ist irgendetwas unvorhergesehenes was passieren wird).

    Danach hats dann aber problemlos geklappt. :28:

    lg René

    PS: Bei uns ging es aber auch um einiges weniger Geld.
     
  17. JensDecker

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    Bei dem Finanzrahmen und de facto fehlendem Eigenkapital würde ich die Finger
    von einem Haus lassen. Schon irgendwas für die Altersvorsorge getan?
    Ggf. nach einer Eigentumswohnung Ausschau halten und
    auch dafür erstmal Geld ansparen. Oder einer Genossenschaft beitreten und da
    drüber über Anteilsscheine letztlich auch Eigenkapital bilden und günstig wohnen.
    Wenn Ihr Spaß an Gartenarbeit habt, legt Euch einen Schrebergarten zu.
    Das klingt jetzt vielleicht hart, aber wenn Ihr mit entsprechend schlechten Konditionen
    und hohem persönlichem Risiko eine Immobilie kauft, ist das finanziell einfach
    ein extrem schlechtes Geschäft. Wenn Ihr es nicht lassen wollt, schaut nach einem
    Annuitätendarlehen mit längerer Zinsbindung (15 oder 20 Jahre), ob man einen
    kleinen Teil mit dem Bausparer macht hängt von Details ab. Riester kann ggf. auch
    bei der Tilgung helfen, auch wenn Ihr dann im Alter etwas Steuern zahlen müßt
    (aber dafür keine 30 Jahre tilgt ...). KfW kann ggf. auch helfen. Laßt Euch vielleicht
    mal bei der Verbraucherzentrale beraten, damit Ihr eine neutrale Beratung bekommt!
    Mag ein paar Euro kosten, aber das ist lächerlich gegen das was eine Fehlentscheidung
    kostet.
     
  18. #17 Zielmeldung, 8. November 2009
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    Einen anderen AG zu finden, ist in der heutigen zeit nicht leicht. Natürlich halte ich die Augen und Ohren offen und habe auch die ein oder andere Bewerbung verschickt, jedoch wird auch dort meist nur mit Befristung und Probezeit eingestellt. Das erhöht das Risiko arbeitslos zu werden meiner Meinung nach.
    Eigentlich bin ich ja auch zufrieden mit meinem Job, es ist WIRKLICH nur die Befristung, die mich fertig macht. Die Chefs von Heute haben nicht den "Ar... in der Hose", solche Entscheidungen zu treffen.

    Jepp. Wir schauen halt immer mal wieder Objekte an, die in unser Raster passen (daher mein User-Name), aber das meiste in dem Preisgefüge ist tatsächlich entweder ein Minimuseum (so baute man damals) oder eine Pilzfarm :)

    Das mit dem Arbeitsvertrag hab ich von ´nem Juristen prüfen lassen. :deal Das ist nicht so einfach, weil sehr verschachtelt formuliert.
    Eine ETW schliessen wir aus, mein Bester Freund hat das gemacht und voll ins Klo gegriffen. Eine seiner Nachbarinnen macht ihm das Leben zur Hölle, ist stark geräuschempfindlich. :irre Hat sich auch alles schön attestieren lassen und sitzt also mit Mitte 40 den ganzen Tag zu Hause und lauscht auf Geräusche, die die Nachbarn verursachen. Innerhalb einer Eigentümergemeinschaft muß man doch auch immer wieder Kompromisse eingehen, da sind wir zwar zu bereit, aber wir haben eben das (etreme) Negativ-Beispiel direkt vor der Nase, ETW entfällt also.

    Der Zinsrechner ist super! Prima! Hatte mir mal so was ähnliches versucht mit Excel zu basteln, aber der ist ja einfach in der Handhabung und optisch ansprechender, Danke!

    Riester läuft. Ich weiß, da gibt´s auch besseres, aber mein AG hat da was gutes gesponsort, das war in unserem Falle Ideal.

    :offtopic: Falls sich jetzt irgendjemand fragt, was das für ein Arbeitgeber ist, das werde ich natürlich nicht verraten. Aber seid versichert, daß die Serie "Stromberg" auf Tatsachen beruht.


    Genossenschaft ist auch nicht wirklich unsere Ideal-Vorstellung von Vermieter. Derzeit wohnen wir bei Privat und haben keinerlei Schwierigkeiten. Die übrigen drei Parteien sind selten zu Hause, so daß wir jetzt schon ein gutes Umfeld mit viel Privatsphäre haben. Im Verwandten- und Bekanntenkreis sind größere Hausgemeinschaften die Regel und nie frei von Problemen.
    Schrebergarten hatten wir tatsächlich mal überlegt, allerdings auch aus Kostengründen wieder verworfen. Wir wollen halt irgendwann Eigenheim, auch aus Altersvorsorgegründen.
    Das mit der VBZ ist auch eine Prima Idee! Das werden wir auf jeden Fall machen, werde meine Erfahrungen hier berichten.
    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht - deswegen bin ich ja hier!

    Vielen Dank an alle!
     
  19. lulu66

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    Also ist aktuell wohntechnisch alles tutti und ihr wollt mit einem Eigenheim nur fürs Alter vorsorgen?

    Vergesst das mit dem Eigenheim besser und legt das gesparte Geld so an, dass ihr im Alter was davon habt. Parallel wartet ihr, bis die Zeit reif genug ist für ein Eigenheim.

    Ein Haus ist keine Altersvorsorge, man muss es sich leisten können.
     
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  21. #19 rainerS.punkt, 9. November 2009
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    Moin,

    Freund aus HH hat Fertigteilhaus ("in der Fabrik produziert") gebaut: Sehr zufrieden. Wir Massivhaus im Sinne von "Fertighaus aus dem Katalog". Auch zufrieden.

    Dann hast du noch einen Freund, der ETW gekauft und schlechte Erfahrungen gemacht hat. Du wirst sicher auch noch etliche Bauherren finden, die mit ihrem Architekten-Hausbau 'reingefallen sind: Mit der Argumentation darfst du dich mit Wohneigentum gar nicht beschäftigen ;). Also als erstes Mal Scheuklappen runter!

    ciao
    Rainer
     
  22. Zielmeldung

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    Aha. Endlich mal jemand, der sich positiv äußert über ein Fertighaus. Ich setz Dich auf die Pro-Liste ;)
     
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