Entwässerung Tiefgarage

Diskutiere Entwässerung Tiefgarage im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Einen schönen guten Tag, Mein Haus hat bzw. bekommt vielmehr eine Tiefgaragenzufahrt, d.h. der Garagenboden liegt etwa 1,5m unter Geländeniveau....

  1. #1 Pruefhammer, 26.07.2011
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    Einen schönen guten Tag,
    Mein Haus hat bzw. bekommt vielmehr eine Tiefgaragenzufahrt, d.h. der Garagenboden liegt etwa 1,5m unter Geländeniveau.
    Um die Rampe welche zur Garageneinfahrt herunter führt sah die Planung der Entwässerung bisher vor die Ablaufrinne über eine Rückstauklappe an den Kontrollschacht anzuschliessen bzw. die Rückstauklappe mit in den Schacht einzubauen.
    Mittlerweile habe ich aber erhebliche Zweifel an dieser Lösung. Zum einen klemmen wohl solche Klappen auch mal, damit wäre Garage und anschliessender Kellerraum bei Rückstau überflutungsgefährdet. Man könnte eine (teurere) elektrische Klappe einbauen, aber auch da spricht m.E. einiges gegen.
    Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass der Kanal in der Strasse noch tiefer liegt als die Entwässerungsrinne vor meiner Garage, eine Ablauf wäre also im freien Gefälle möglich.
    Das Problem, welches ich bei den Klappenlösungen sehe ist, dass bei Rückstau die Klappe (hoffentlich) schliesst, aber dann das Wasser auch nicht mehr abfliessen kann. Bei einem Starkregenereignis würde dann die Garage und ggf. der Keller volllaufen.
    Alternativ könnte man pumpen, Probleme, die hich hier sehe: was ist, wenn die Pumpe ausfällt? Was ist wenn z.B. bei einem Unwetter der Strom ausfällt?
    Welche Lösungen haben sich in der Praxis als besonders zuverlässig erwiesen?
    Für eure Meinungen danke ich im voraus.
    Gruß
    Andreas
     
  2. sepp

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    wenns mal soweit ist nützt dir keine klappe der welt, da der kanal voll ist und das wasser überall auf rückstauniveau steigt.
    lösung - mechanische klappe hinter dem gulli und pumpensumpf als notentwässerung mit abgang ins "wohlüberlegte freie"
    ausserdem sind die mech. klappen jährlich (glaube min. 1x) zu prüfen.
     
  3. #3 ThomasMD, 26.07.2011
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    Als einzige relativ sichere Lösung sehe ich hier eine Doppelpumpenhebeanlageanlage mit Alarmgeber und Netzersatzanlage.
    Bis auf die NEA musste ich hier diese Konstellation für einen unbelehrbaren Bauherren schon verbauen. Bei der Frage nach dem Stromausfall meinte dieser: Seit der Wende gibts doch sowas nicht mehr!
     
  4. #4 Pruefhammer, 26.07.2011
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    vielen Dank erstmal für die Antworten, eine Anlage mit 2Pumpen und einer Notstromversorgung ist sicher das Optimale, natürlich nicht ganz unaufwändig, aber gerade ein Stromausfall ist sicher nicht unwahscheinlich, man denke an ein heftiges Gewitter, wenn da der Blitz in das Stormnetz einschlägt und es gleichzeitig heftig regnet, dann wäre der Schaden vorprogrammiert.
     
  5. #5 rechter Winkel, 26.07.2011
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    Ich dachte Notstrom dient dazu, spannungsfreise Zeiten des Versorgerstromnetzes zu überbrücken (wie z. B. bei Blitzeinschlag)?!?
     
  6. #6 Ralf Dühlmeyer, 26.07.2011
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    Nicht "...könnte man pumpen...".

    Regenwasser, das unter Rückstauniveau anfällt, ist immer über eine Hebeanlage zu entwässern!
     
  7. #7 Pruefhammer, 26.07.2011
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    wenn gepumpt werden MUSS, dann nehme ich an, damit im Fall eines Rückstaus das Wasser auch trotzdem abfliessen kann.
    Von der Fa. Ke**el gibt es ein Produkt, dass sich Ecofix nennt (ich hoffe, dies ist keine verbotene Nennung eines Produktnamens) , aber es ist mir kein anderer Hersteller bekannt, der soetwas baut und die Lösung scheint bei freiem Gefälle zum Kanal doch einige Vorteile zu besitzen, gibt es Argumente, die gegen den Einsatz dieser Lösung sprechen?
    Danke
     
  8. #8 Manfred Abt, 26.07.2011
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    nach der anamnese würde ich versuchen, zu diagnostizieren.
    a bisserl rechnen gehört dazu - dann kann man therapieren :)

    im klartext:
    wieviel wasser (100jähriger regen?) kommt bei stromausfall,
    welches retentionsvermögen ist problemlos leistbar .. usw.
    das zauberwort ist planung statt meinung.
     
  9. #9 papabaut, 27.07.2011
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    Hallo Manfred,

    die Idee gefällt mir. Unter der Auffahrt eine 2-3m³ Zisterne einbauen, welche im Regelfall leer ist und über eine Rückstauklappe am Kanal angebunden ist.
    Steigt das Wasser im Kanal, hat die Zisterne immer noch genügend Puffer um einen Starkregen auf der Rampe einlagern zu können. Irgendwann sinkt der Wasserstand im Kanal und das Wasser kann wieder aus der Zisterne abfließen.

    Nicht nach den allgemenen Regeln der Technik, aber mit einem gutem Verhältnis der Kosten zur Sicherheit. Natürlich kann die Rückstauklappe mal versagen und die Wartung der Rückstauklappe in der Zisterne wird bestimmt auch gerne vergessen.

    Eine andere Frage ist, ob die Tür vom Keller zur Garage wirklich sinnvoll ist. Oder gibt es bezahlbare wasserdichte Türen?


    Helge
     
  10. Julius

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    Ja, die gibt es.
    Und eine solche würde ich mir in diesem Fall auch gönnen!
     
  11. #11 Pruefhammer, 27.07.2011
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    Danke für die Anregungen, Herr Abt hat seinen Beitrag offensichtlich überarbeitet, ich hatte erst noch den alten Beitrag gelesen und muss sagen, dass die Menge Wasser, die anfallen würde nicht unerheblich ist, wenn die Hebeanlage ausfallen würde. Bei einem 100jährigen Regenereignis würden bei meiner Fläche etwa 2,5l/s anfallen. Wenn ich mal konservativ 1l/s für einen Zeitraum von 1Std. ansetze bin ich schon bei 3600l :wow . Egal ob es jetzt 500l mehr oder weniger sind, es wäre zuviel für Garage und Keller.
    Die Idee mit einer Zisterne hatte ich auch schon, die könnte dann zwar schwerkraftmässig nicht mehr in den Kanal entwässern, aber z.B. mit einer Tauchpumpe leergepumt werden, wenn sie wirklich mal voll läuft, was eher selten sein dürfte.
    Thema Tür: ja, die Tür muss sein, das war/ist eine zentrale Forderung bei der Planung gewesen aus verschiedenen Gründen, insbesondere um schwere Gegenstände von der Garage in den Keller bringen (schieben) zu können.
    Wasserdichte Türe wurde in der Planung verworfen, weil die Preise exorbitant waren, sollte jemand aber einen Hersteller mit akzeptabelem Preisniveau kennen, bin ich für einen Hinweis dankbar.
    MfG
    Andreas
     
  12. #12 Manfred Abt, 28.07.2011
    Manfred Abt

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    Nö, war nicht so, da hat wohl ein MOD-Kollege mich zitieren wollen und versehentlich das falsche Knöpfchen "Ändern" gedrückt.

    Hab mich schon gefragt, wann ich das denn so geschrieben haben sollte.

    Ist aber ein netter Kollege, war definitiv keine Absicht von ihm.
     
  13. mls

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    ich wollte beweisen, dass mods auch gute beiträge versauen können :o
     
  14. sepp

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