Entwässerungsleitung Bodenplatte

Diskutiere Entwässerungsleitung Bodenplatte im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Gibt es eine anerkannte Regel der Technik, die besagt, in welcher Höhenlage die Entwässerungsleitungen in der Bodenplatte zu liegen haben?...

  1. NBasque

    NBasque

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    Gibt es eine anerkannte Regel der Technik, die besagt, in welcher Höhenlage die Entwässerungsleitungen in der Bodenplatte zu liegen haben?

    Bislang kenne ich nur die mit Oberkante Bodenplatte höhengleiche Ausführung, die mittels Verschlußdeckel verschlossen wird.

    Bitte kurzfristige Rückäußerung, am besten mit Quellennachweis.
     
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  3. MAB

    MAB Gast

    Nachfrage

    Die in der Bodenplatte liegenden, fast waagerechten Leitungen? Oder die senkrechten Abgänge?
     
  4. NBasque

    NBasque

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    Es geht

    um die senkrecht durch die Bodenplatte gehenden Entwässerungsanschlüsse (DN 100), an die anschließend Sanitärobjekte, Entlüftungsleitung und weitere Verrohrung angeschlossen werden.
     
  5. MAB

    MAB Gast

    Danke

    Ich gucke mal nach. Auf Anhieb weiß ich das auch nicht.
     
  6. #5 bauworsch, 23. Juli 2003
    bauworsch

    bauworsch Gast

    Die alte DIN 1986

    und die DIN EN 12056 in allen Teilen geben leider nix her, soviel kann ich schon mal sagen. Ich wüßte nicht wo sonst noch was stehen könnte, sorry.
     
  7. MAB

    MAB Gast

    Ich finde auch nix

    Hab aber Mails geschickt. Mal sehen, ob einer antwortet. Interessante Frage. Alles ist genormt, nur nie das, was man wirklich wissen will.
     
  8. JDB

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    Wieso?
    Die Antwort ist doch einfach:

    Hoch genug ! :D
     
  9. Lebski

    Lebski Gast

    Laut DIN 18 202 kann das gar nicht höhengerecht verlangt werden. Jedes Gewerk hat zulässige Abweichunge von der Sollhöhe. Aussnahmen müssen vereibart werden.
    Kommt da kein Estricht rein? Weil dann wärs doch egal?
     
  10. JDB

    JDB

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    Mich tät schon mal interessieren, was es zu kritisieren gäbe, wenn sie denn mit der BoPla abschließen.
     
  11. #10 Michael Prieß, 24. Juli 2003
    Michael Prieß

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    Vielleicht

    sind die aber ja nicht zu hoch, sondern zu tief, sodaß jetzt der Sanie nicht mehr dran kommt?
     
  12. MAB

    MAB Gast

    Der sticht!

    Getroffen, MP. Denn wo ist der Grund für die Frage? Nu fängt der alte Kämpe NBasque auch schon so an, wie der naive Bauherr :)

    Sach doch, wo das Problem ist!
     
  13. JDB

    JDB

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    So schlecht kann ich gar nicht denken !
    Und der Gesetzgeber bzw die Normenausschüsse wohl auch nicht.

    @Norbert: Stimmt das etwa?

    Ich hatte gedacht, einem Erbsenzähler reicht OK BoPla nicht und will es höher haben.
     
  14. MAB

    MAB Gast

    Verlagerungsproblem?

    Falsche Planung, und der kommt mit dem Bogen nicht mehr dran? Die Bögen sind ja genormt.

    Und nu fehlen da 5 cm mit dem Wissen, das 5 cm Mindestüberdekung sind. Tja, und so kurze gerade Stücke passen eben von der Verjüngung her nicht.

    Alles Vermutungen aber nichts Neues.
     
  15. #14 Michael Prieß, 24. Juli 2003
    Michael Prieß

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    .
    Gut das du das sagst MB

    Ich hab mich nämlich nicht getraut ;-)
     
  16. NBasque

    NBasque

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    Problem

    Mein Problem ist folgendes:

    Der Bodenplattenbauer hat entgegen der für uns bekannten Vorgehensweise (mir fehlt allerdings ein Quellennachweis) die Entwässerungsanschlüsse nicht höhengleich mit der OK Bodenplatte ausgeführt, sondern die Muffen ca. 10 cm hoch aus der Bodenplatte stehen lassen.

    Der Sanitärinstallateur muß seine Abwasserführung teilweise per exzentrischer Verjüngung (z.B. DN 100 auf DN 50) ausführen. Da der Fußbodenaufbau (inkl. Wärmedämmung) nur 17 cm beträgt, keine Chance die bestehenden Anschlüsse zu nutzen.

    Sanitärinstallateur muß also die herausstehenden Entwässerungsrohre bis zur nächsten, tiefer gelegenen Muffe herausstemmen, und dort seine weitere Abwasserverrohrung anschließen.

    Bodenplattenbauer lehnt Übernahme der Kosten ab, mit der Begründung er hätte das immer so gemacht. Bislang hatten wir mit anderen Unternehmen in diesem Punkt nie Schwierigkeiten.

    In meinem Leistungsverzeichnis war kein spezieller Hinweis auf den höhengleichen Abschluß.
     
  17. jetter

    jetter

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    Dat löppt
    hab dazu auch nichts finden können

    ist aber igendwo auch verständlich, da dass durchaus eine individuell festzulegender Punkt sein kann.

    1986 und 12052 beschäftigen sich ja hauptsächlich damit und hier steht wirklich nichts, nichtmal, dass ein Hinweis in der Art:
    "Herstellung von Verbindungen muss gewährleistet sein ohne besondere Leistungen ..." oder so ähnlich.

    18202 kann da IMHO überhaupt nicht weiterhelfen.
     
  18. berndk

    berndk

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    Das Problem versteh ich, nur was die "Verjüngung" (die in Wahrheit eine Erweiterung ist :) ), die ja ganz normal ist, damit zu tun hat, ist mir jetzt nicht klar.

    Eine Möglichkeit wäre, die Bpl nur einige cm aufzustemmen, abzuschneiden (leichter gesagt als getan :) ) und eine Doppelmuffe einzusetzen (wenn dem keine Vorschrift entgegensteht).
     
  19. Lebski

    Lebski Gast

    Übergabepunkt (Wechsel von KG-Rohr auf Abwasserleitun) und damit Schnittstelle ist OKRF. Zu mehr ist niemand verpflichtet, das heisst aber auch , wenns drüberraussteht ist es Falsch.

    Allerdings darf er etwa 3 cm höher oder tiefer als OKRF sein, das genaue Mass ist aus den DIN 18 202 zu entnehmen.

    10 cm sind natürlich indiskutabel.
     
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  21. NBasque

    NBasque

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    @Lebski

    wo steht denn der Bezug dazu. die DIN 18202 sieht m.E. für Einbauten in Bauteile nichts vor. Dort ist u.a. zwar die Ebenheitstoleranz festgelegt; diese sagt aber nichts über die Höhenlage von KG-Rohren in der Bodenplatte aus.

    Mich würde interessieren, woher die Info kommt.
     
  22. Lebski

    Lebski Gast

    Das steht in der DIN 18 201 Tolleranzen im Bauwesen - Begriffe, Grundsätze, Anwendung, Prüfung.

    Leider hat der Kommentar mit allen Beispielen rund 2400 Seiten.

    Telefonisch lässt sich das besser erklären. Ruf mich ruhig an.
     
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