Entwässerungsleitungen + Schacht

Diskutiere Entwässerungsleitungen + Schacht im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo und guten Abend, wir diskutieren gerade am Tisch wo die Entwässerungsleitungen, Schachtsetzen besser aufgehofen ist. Bei dem der die...

  1. Stevie82

    Stevie82

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    Hallo und guten Abend,

    wir diskutieren gerade am Tisch wo die Entwässerungsleitungen, Schachtsetzen besser aufgehofen ist. Bei dem der die Erdarbeiten macht, oder bei dem der die Bodenplatte gießt.
    Für beides gibt es für und wider.

    Von wem würdet ihr die Graben Aushub, Sandbett, Rohreinbau, Grabenverfüllen durchführen lassen?

    Grüße Steve
     
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  3. Manfred Abt

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    es gibt:
    • reine Baggerbetriebe: die machen Löcher und füllen sie wieder zu
    • Tiefbauer: die machen Löcher, bauen Kanäle, Schächte, manchmal Keller etc.
    • Beton- und Stahlbetonbauer: die bauen Bodenplatten, Betonkeller, Treppen etc.
    • Hochbauer: die machen Beton und Mauerwerk etc.


    Oder, auf deine Frage bezogen: deine richtige Wahl ist der Tiefbauer!
     
  4. Stevie82

    Stevie82

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    Ok, ich sehe es ebenfalls bei den Erdarbeiten. Ob jetzt vom Baggerbetrieb oder Tiefbau, erst einmal egal.
    Kollege argumentiert anders. Er ist der Meinung dass dann später der Streit losgeht, wenn beim betonieren der Bodenplatte
    die Rohre beschädigt werden, oder die Lage nicht stimmt.
     
  5. Jan81

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    Genau deswegen habe ich bei mir die Entwässerung erst nach dem Rohbau (mit Dachstuhl) gemacht! Und das wurde mir vom meinem Bauleiter auch so empfohlen.
    Man könnte die Schächte schon früher setzen, weil dafür braucht man einen schweren Bagger. Später reicht auch ein Mini Bagger aus. Wenn die Schätte aus Betton sind, dann passiert da auch nichts so schnell was. Interessant war auch, dass die Schächte aus Beton deutlich günstiger waren als aus Kunstoff.
    Nur zu Info: Bei uns muss eine Dichtigkeitsprüfung gemacht werden und der offene Graben muss von der Gemeinde abgenommen werden.
     
  6. Lexmaul

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    Sicher, dass Beton günstiger ist? Hier sind die Angebote mit DN40-Kunststoffrevisionsschächten wesentlich günstiger - alleine der Einbau geht ja viel einfacher.
     
  7. Jan81

    Jan81

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    ich weiß nicht was du mit DN40 meisnt. Bei uns müssen min. 1000DN (Innendruchmesser) verbaut wärden. Ich meine hier Kontrolschächte. Bei mir war Beton deutlich günstiger.
     
  8. Stevie82

    Stevie82

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    Natürlich sind die Schächte aus Beton günstiger und auch besser als aus Kunststoff ;) Wir produzieren Sie ja auch :P
    Allerdings kommt bei mir ein Fertigteilbauwerk (rechteckig) zum Tragen. Dieser muss vom Kran versetzt werden. Hiermit wird der Erdbauer/Tiefbauer nichts zu tun haben. Er darf dann lediglich die Leitungen anschließen.

    Was Lexmaul meint sind die DN400 z.B. vom Fränkische. Allerdings sind diese nicht überall zugelassen.
     
  9. Lexmaul

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    Genau, ich hab eine Null vergessen - und diese Kontrollschächte meinte ich genau. Sind zum Glück bei uns zugelassen - will diese betonmonster auf keinen Fall haben ;).
     
  10. #9 Dieter3011, 8. Januar 2016
    Dieter3011

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    Ich habe ebenfalls eine Frage hierzu. Wir stehen vor der selben Entscheidung. Geplant ist:

    Der Erdbauer macht Unterbau Haus+Garage und verlegt die Entwässerungsleitungen.

    Wir haben 4 Leitungen aus Küche, WC, Bad die direkt an der Außenwand liegen. Diese baut auch der Erdbauer ein, meinte aber, dass der BU der die Bodenplatte gießt diese noch "verrücken" müsste um die Lage
    auf den cm zu bekommen. Dies könnte er im Vorfeld nicht.

    Ist das der normale Weg? Ist das unproblematisch die KG 2000 Leitungen um 2-3cm hin und her zu schieben?
    Des Weiteren frage ich mich, wie weit die Leitungen aus dem Schotterplanum rausschauen müssen? Wie macht man das für gewönhlich? Sollte die Muffe genau mit OK FFB enden, oder darf/soll die höher sein?

    Vielen Dank

    Grüße Dieter
     
  11. #10 Dieter3011, 9. Januar 2016
    Dieter3011

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    Hat da niemand eine Info wie das in der Praxis gemacht wird?
     
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  13. #11 Achim Kaiser, 9. Januar 2016
    Achim Kaiser

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    Wer "plant" denn sowas ?

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  14. Dieter3011

    Dieter3011

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    Nunja, der Architekt hat die Entwässerungsleitungen wie oben beschrieben in die Leistungsaufgabe des Erdbauers gesteckt. Der BU muss im Nachgang die Bodenplatte gießen und dabei die Leitungen abdichten.
     
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