Entwurf: EFH mit Keller auf länglichem Grundstück

Diskutiere Entwurf: EFH mit Keller auf länglichem Grundstück im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Grüß Euch! Ich lese schon eine Weile hier eifrig mit und möchte Euch nun um ein Feedback zu dem Entwurf meines Einfamilienhauses mit Keller...

  1. #1 simonbau201516, 21. März 2015
    simonbau201516

    simonbau201516

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    Grüß Euch!

    Ich lese schon eine Weile hier eifrig mit und möchte Euch nun um ein Feedback zu dem Entwurf meines Einfamilienhauses mit Keller bitten.

    Entwurf wurde von einem Architekten erstellt.
    Vorgaben waren das Raumprogramm, Keller, abgetrenntes Wohnzimmer, überdachte Terrasse, getrenntes Bad/WC, Doppelgarage, Büro im EG.

    Ich bin noch etwas unschlüssig bezüglich Galerie und Luftraum, die geplant wurden. Gibt's da eigentlich objektive "Pros" und "Contras" oder ist das rein subjektiv, also Geschmacksache.

    Flächen:

    EG: 71,5m²
    OG: 77,5m²
    Summe Wohnfläche: 149m²

    UG: 72,5m²
    Garage: 46,5m²
    Summe Gesamtfläche: 268m²


    Anhang: Lage, Grundrisse, Schnitt und Ansichten: Den Anhang 1501_Entwurf ALLES.pdf betrachten
     
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  3. lastdrop

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  4. Nana55

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    Hallo!
    Eine Galerie ist sicherlich Geschmacksache. Bei entsprechender Architektur kann es die Offenheit eines Grundrisses unterstreichen und Großzügigkeit erzeugen. Der Platz fehlt aber natürlich im Obergeschoss. Man muss abwägen, was einem wichtiger ist bzw. wie viel Grundfläche man zur Verfügung hat.

    Ich finde den Grundriss prinzipiell eigentlich ganz gut (Laienmeinung), finde aber das Wohnzimmer echt sehr klein... Aber vielleicht mögt ihr das ja so kuschelig.:) Kinderzimmer sind ungleich groß und die Gänge wirken sehr schmal.
     
  5. #4 Gast036816, 21. März 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    ansicht west - fensteranordnung aufräumen,

    ansicht ost - fenster über eingang exakt über der haustür anordnen, das sieht etwas daneben geraten aus.

    zugang zum wc im og direkt vom galerieraum aus finde ich schlecht gelöst. das bad im og ist zu verschachtelt und verwinkelt, schlafraum eltern hat zu wenig fenster! eine galerie - wenn es sein muss, bei dem grundriss kann man besser drauf verzichten, da die kinderzimmer direkt daran liegen. da ist der störfaktor eher größer als der nutzen.
    wohnraum im eg ist mir zu klein und vollkommen abgehängt, küche und essen finde ich wiederum überzogen großzügig.
     
  6. Nana55

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    ...außer der TE hat dies als Spiel- und Wohnbereich für die Kinder vorgesehen. Dann finde ich sie sehr sinnvoll und gut platziert.
     
  7. #6 Gast036816, 21. März 2015
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    nööh - überhaupt nicht. denk mal an den störfaktor voll besetzte tafel mit gästen im galerieschacht und die kinder sollen oben schlafen!
     
  8. #7 simonbau201516, 21. März 2015
    simonbau201516

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    Vielen Dank für das Feedback!




    Wenn Gäste da sind, sind wir eigentlich nie im Wohnzimmer. Das Wohnzimmer ist eher ein Rückzugsraum zum auf der Couch liegen und ein Nickerchen machen oder Fernsehen (oder essen, aber das wird mir anscheinend im Haus verboten. :mega_lol: )
    Dafür hatten wir uns gedacht sind 4m x 4m = 16m² groß genug.


    Gänge sind im EG und im OG 1m breit. Ist das zu schmal?


    Über die Fenster haben wir noch nicht wirklich gesprochen. Diese niedrigen und breiten Fenster dürften ein Stilelement des Architekten sein. Ich denke wir werden da "normale" Fenster reingeben. Und dabei eben darauf achten nicht zuviele unterschiedliche Typen zu verwenden. (Das ist mit "aufräumen" gemeint, oder?)
    Warum da beim Kellerabgang nur eine kleine Luke ist, ist mir auch unklar, dass muss ich noch in Frage stellen.


    Gut gesehen! Vielen Dank für den Tipp!


    Das hat damit zu tun, dass der Wäscheabwurf gewandert ist. Türe war zuvor "von vorne". Stimme zu, ist nicht optimal, werden wir hinterfragen.


    Die Idee hinter dem Bad ist, dass am Ende des L eine Dusche ist, die keine Duschkabine oder Glastür hat. Insofern kann ich verschachtelt und verwinkelt nicht ganz nachvollziehen. Auf der einen Seite sind Spiegel, Waschbecken, Bidet und Schränke auf der anderen Seite die Badewanne und eben "nach hinten versetzt" die Dusche. Durch diese Lösung hat man auch ein "helles" WC durch ein Glaselement zwischen Dusche und WC obwohl das WC nicht an einer Außenwand liegt.


    Ist damit gemeint zu wenig Licht?
    Hinter dem Kopfende des Bettes will ich jedenfalls keine Fenster, dort (im Norden) liegt übrigens eine leicht befahrene Straße.


    Siehe auch oben in meiner Antwort an "Nana55".
    Werde das mit meiner Partnerin nochmal diskutieren, aber ich denke das ist für uns so ok. Abgetrenntes und "kleines" (ist 16m² wirklich so klein?) Wohnzimmer und dafür großzügigen Esstisch, als Mittelpunkt des Hauses.




    Zur Galerie:


    Genau um diesen Punkt dreht sich auch die Diskussion auch mit meiner Partnerin zur Zeit.

    Bezüglich Platzverhältnisse ist es so, dass man beim Weglassen im OG Platz gewinnt, wo es nicht unbedingt nötig ist. Die Außenabmaße des Hauses gibt meines Erachtens eher das EG vor.
     
  9. #8 Frau Maier, 21. März 2015
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    Galerien muss man mögen. Wer es mag soll es haben. Der Einwand mit dem Lärm und den Kindern hat sicherlich Berechtigung. Da hätte ich das OG gespiegelt und die Kinderzimmer auf die andere Seite gemacht, womit es durch den Gang leiser wäre, den man zusätzlich noch mit einer Tür abschotten kann.

    Aber wenn ich an meine eigene Kindheit zurück denke. Da wurde auch Zuhause gefeiert und wir Kinder mussten ins Bett und haben auch geschlafen, trotz Lärm. Ist auch eine Erziehungsfrage. Aber länger als Mitternacht wird für gewöhnlich auch extrem selten getafelt, da können Kinder auch mal wach bleiben und mit tafeln. Ich habe es jedenfalls gut überlebt und bin normal (naja, ich halte mich jedenfalls für normal). Man kann es also auch machen.

    Dass der Essbereich größer dimensioniert ist als der Wohnbereich spiegelt die Lebensrealität wieder. Der Großteil des Lebens findet mit Tätigkeiten statt, die nichts mit dem Wohnzimmer zu tun haben. Man kocht, man wäscht, man passt nebenbei auf die Kinder auf, die wiederum machen ihre Hausaufgaben am Esstisch, man macht so seinen Haushalt und erst Abends setzt man sich in seine Couch und guckt TV bis ca. Mitternacht, wo dann die meisten ins Bett müssen, weil sie am nächsten Morgen aufstehen und zur Arbeit oder die Kinder für die Schule fertig machen müssen (oder beides). Wer das Geld für den Hausbau hat und dieses dann abbezahlen muss, hat meist einen ähnlichen Ablauf. Die Zeit auf der Couch ist dabei der kleinste Lebensabschnitt.

    Im großen und ganzen durchaus brauchbar. Man kann da und dort noch was verbessern, aber das ist eh dann alles eine persönliche Sache.
     
  10. Nana55

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    Lieber simonbau, ja, ich denke 1m Breite für einen Gang ist zu wenig. Wir haben ein ganz kurzes Gangstück im Gartengeschoss (Schlafräume) mit 113,5cm Rohbaumaß, weil es da nicht anders ging, und das ist schon an der Grenze. Bei euch ist es ja auch noch der Zubringer zum Wohnbereich.
     
  11. feelfree

    feelfree Gast

    Ich persönlich mag Galerien auch und kann es mir hier auch gut vorstellen. Aber wenn jetzt der offene Bereich und die daraus enstehende Zugangssituation zu den Kinderzimmern der einzige Grund ist, warum Kind 1 33% mehr Fläche bekommt als Kind 2, dann würde ich darauf lieber ganz verzichten.
     
  12. #11 simonbau201516, 24. März 2015
    simonbau201516

    simonbau201516

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    Hat noch jemand Input für mich?

    - Zu den 1m Gangbreite. Breit genug oder eng?

    - Außentüre im Büro?

    - Kellertüre + Aufgang außen dazubauen? (Ev. Ausgang auf Höhe des Kellerstiegenplateaus. ) Im Boden versickert wenig. Ist da einen Kellertüre (natürlich mit Abfluss) ein vernachlässigbares Risiko?

    - Terrasse? Groß genug?

    - Schlafzimmer? Keine Morgensonne für Euch ein No-Go?

    - Garderobe? So brauchbar?
     
  13. Peonie

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    Meine Laienmeinung: für mich definitiv zu eng, vor allem bei der Länge des Ganges. Unser Hauseingang ist auf den ersten 1.30m nur 1.15m breit, das empfinde ich schon als sehr eng. Er öffnet sich dann aber recht schnell und ist dann ca. 2.20m, dadurch kann man das verschmerzen, finde ich (wobei ich das in einem zweiten Haus dennoch versuchen würde, anders zu lösen-aber das wird es wohl nicht geben). Bei Euch gibt es diese Öffnung nicht, vor allem im EG würde mich das stören.
    Da habe ich ehrlich gesagt keine dezidierte Meinung, kommt stark auf Eure individuelle Lebenssituation an.

    Ich stehe meist vor dem Sonnenaufgang auf, deswegen finde ich persönlich das nicht so schlimm. Wir haben ein Süd und ein Westfenster-die Morgensonne haben wir den Kindern gelassen.
     
  14. Anda2012

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    Von der Bauleitung zum Formularausfüllen
    Mir gefällt er eigentlich recht gut. Der Gang dürfte nur im EG recht eng wirken.
    Man müsste mal schauen, wie man das statisch hinbekommt, ich denke, dass die Treppe mit in den Luftraum einbezogen werden sollte.
    Bad OG empfind ich auch nicht als sooo arg verwinkelt. Vor allem ist die Dusche kein dunkles Loch aufgrund des Fensters. Apropos Fenster: Da steckt noch Arbeit drin, die sind wirklich noch zu bearbeiten.

    Luftraum wird recht kontrovers diskutiert. es kostet halt Geld. Ich weiß auch nicht, ob man den nicht kleiner machen sollte zugunsten ähnlich großer Zimmer bzw. einfahc die Zimmertüre beim kleinen Zimmer nach links schieben, dann ist da schon mehr Stellfläche, die dem großen aufgrund der Lage der TÜr fehlt.

    Wäscheabwurfschacht kann geschoben werden bzw. überleg Dir mal, obs bei Euch nicht möglich wäre, die Wäsche im OG zu waschen und evtl. auch zu trocknen. So muss man immer durchs ganze Haus und wenn man es anders macht, dann kann könnte man alles auf einem Stockwerk erledigen.

    Also es steckt noch Arbeit drin, aber die Richtung gefällt mir.
     
  15. #14 simonbau201516, 4. Oktober 2015
    simonbau201516

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    Grüß Euch!

    Haben nach einer Auszeit wegen beruflichem Auslandsaunthalt nun die Planung fortgesetzt:

    Aktueller Stand der Planung:
    Den Anhang 1501_Entwurf ALLES_2.pdf betrachten

    Wesentliche Änderungen:
    - Keine Galerie und kein Luftraum mehr
    - Sauna + Terrasse im OG
    - Wohnzimmer verschoben und abgetrennt
    - Detailgrad erhöht

    Zu den bisherigen Anmerkungen:
    - Gang ist nun überall 1100mm
    - Waschen im OG wollen wir nicht

    Vielen Dank für Euer Feedback!
     
  16. Frau Maier

    Frau Maier

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    Die Fassade hat mir vorher besser gefallen. Da war sie noch viel ruhiger. Naja, so ist es eben, wenn man einen Entwurf zerschnibbelt und herum schiebt...
     
  17. Gast036816

    Gast036816 Gast

    die fensteranordnung in den ansichten ist eine katastrophe - einfach grauenhaft!

    wohnzimmer ist viel zu klein. wenn das so möbliert wird wie dargestellt, dann reicht es zum nachrichten anschauen, länger als 1/2 stunde hält man das darin nicht aus. das wohnzimmer wird dann noch kleiner, wenn die ver- und entsorgungsleitungen noch dadurch müssen.

    der schlafzimmerschlauch gefällt mir nicht. die anordnung von saune und bad links und rechts vom flur ist mehr als ungeschickt und nicht gekonnt.

    grundrisse sind ausbaufähig, aber die die notwendigkeit zur verbesserung ist dringend erforderlich. die ansichten würde ich wegschmeissen.
     
  18. Baumal

    Baumal

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    ausbaufähig!
    die ansichten sind, naja, bescheiden.

    euer lebensmittelpunkt ist im esszimmer.
    trotz alledem ist das wohnzimmer zu klein für einen
    4- personen haushalt.

    es kommen auch mal gäste, die sich nicht nur
    im esszimmer aufhalten möchten, weil fußball
    im fernsehen läuft. oder die kinder laden sich gäste
    ein und wollen germanys next top model, oder sonst
    einen unsinn anschauen. dafür ist die kammer reichlich
    ungeeignet.

    die sauna jedoch, die ist großzügig. ist das auch lebensmittelpunkt?
     
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  20. ziesel

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    Ich bin zwiegespalten :-) Einige Dinge am Entwurf gefallen mir sehr gut, andere wiederum halte ich noch für "beinahe katastrophal"...

    Fangen wir positiv an? Mir gefällt der Eingangsbereich. Dass man von von der Garage aus direkt in der (hellen und freundlichen) Garderobe ankommt, die Garderobe "abseits" vom eigentlichen Wohnbereich liegt gefällt mir. Auch die Lage des Arbeitszimmers ist günstig gewählt.

    Beim Arbeitszimmer würde ich jedoch darüber nachdenken, die Tür 40-60cm nach Norden zu verschieben. Zum einen weil ich befürchte, dass der leichte Versatz zwischen Bad- und Arbeitszimmertüre unruhiger wirkt als fluchtende Türen, zum anderen, weil man dann die aktuell an der Nordwand des Zimmers eingeplante Schrank-/Regalwand an der Südwand plazieren könnte, hinter der Tür. Dort erscheint sie mir zugänglicher als mit "davorgestelltem" Schreibtisch.

    Die Speisekammer? Naja, 2,8m² für ~2m Regal erscheint mir arg platzverschwenderisch. Sind immerhin ca. 2m² Verkehrsfläche im Raum - für nur 0,8m² Nutzfläche. Mieses Verhältnis. Aber gut. Kein Riesenproblem. Wenn das ganze wirklich als Speisekammer gedacht ist, fehlt m.E. Abstellraum (für zB Putzzeug, Staubsauger). Sollte die Speisekammer eigentlich ein Abstellraum für derlei Dinge sein könnte man darüber nachdenken, ob man den Stauraum nicht vielleicht auch in Einbauschränken im Flur (bzw. die Lebensmittel in der Küche) unterbringt. Der Flur/die Küche könnte dadurch etwas Platz dazugewinnen.

    Auch wenn das Wohnzimmer "nur" als Fernsehzimmer gedacht ist: Mir kommt es irgendwie arg beengt vor. Bei der dargestellten Möblierung muss man schon fast über den Sessel klettern, um aufs Sofa zu kommen... Überlegt auch, wie ihr fernseht. Die aktuell im Trend liegenden riesengroßen TV-Geräte dürften sich aufgrund des dafür benötigten Sehabstands fast schon von selbst verbieten. Dass man beim Verlassen des Wohnzimmers immer in die Küchenzeile reinguckt finde ich auch noch nicht sonderlich gelungen - aber praktisch zum Bierholen.
    Führt dazu, dass der mit Sauna/Dusche bezeichnete Kellerraum diesen Zweck nicht mehr übernehmen muss. Stellt sich die Frage: Was passiert dann in diesem riesigen Kellerraum? Und was passiert in den zwei mit "Lager" bezeichneten Kellerräumen? Warum sind diese beiden Lagerräume durch den ehemaligen Saunaraum erschlossen und nicht vom Flur aus? M.E. schränkt das die Nutzbarkeit insbesondere des großen Kellerraums erheblich ein...

    Ähnliches gilt für die zwei als "Keller" bezeichneten Räume: Warum ist da der eine Kellerraum "Durchgangsraum"?

    Auf den ersten Blick erscheint mir die Organisation des Kellers vollkommen chaotisch und undurchdacht. Es ergeben sich lauter Räume, die nur schlecht nutzbar sind.
    Sauna mit Terrasse ist ja eigentlich schonmal eine sinnfällige Kombination. Dennoch würde ich es als sinnvoll erachten, in unmittelbarer Saunanähe noch einen Ruheraum zB mit ein paar Liegestühlen vorzusehen. Zwischen den Saunagängen ins Bett oder ins Wohnzimmer zu gehen ist zwar möglich - aber ggf. nicht perfekt :-)

    Auch scheint mir die Sauna sehr viele Glasflächen zu haben (Terrasse, Flur). Könnte vom Raumklima in der Sauna her suboptimal sein. Taugt tendenziell vielleicht eher zum zeigen als zum Nutzen. Zeigen ist da auch wieder so ne Sache: Wenn die Kinder?? Besuch bekommen, rennt der immer direkt an der verglasten Sauna vorbei. Ist das so explizit erwünscht, von der Treppe aus "reingucken" zu können und beim Nutzen von Sauna, Dusche und Terrasse denselben Flur zu nutzen wie der Besuch der Kinder und wechselseitig entsprechende Einblicke zu gewähren (bzw. den Besuchern aufzuzwingen!...)?

    Am Rande frage ich mich auch: Erfolgt die Zufahrt zur Garage über das Nachbargrundstück? Von der Strasse aus wird das wohl eine elendige Rangiererei, die vielen Autofahrern sicher schnell auf die Nerven geht (und die ggf. mittelfristig auch Reparaturkosten in erheblicher Höhe begünstigt).
     
  21. Mikalaya

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    Was wäre denn wenn ihr die Wand zwaischen WoZi und Küche weglasst und dann Essbereich und WoZi wieder tauscht?
    So kleine abgetrennte Räume wirken doch arg beengt.
     
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