Erdkabel zum Haus defekt - wer trägt Schaden

Diskutiere Erdkabel zum Haus defekt - wer trägt Schaden im Tiefbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, seit gestern fehlt eine Phase eingangsseitig an unserem Stromanschluss. Elektriker vom Versorger war(ist noch) Vor Ort und hat Ursachen...

  1. 2K3U4L

    2K3U4L

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    Hallo,

    seit gestern fehlt eine Phase eingangsseitig an unserem Stromanschluss. Elektriker vom Versorger war(ist noch) Vor Ort und hat Ursachen am und im Haus ausgeschlossen. Auch am Verteilerkasten (ggü.liegende Straßenseite) ist alles i.o. Nachbarn die an gleicher Hauptleitung liegen haben kein Problem. Ursache liegt also irgendwo im Bereich des Kabels, welches von Hauptleitung zu unserem Haus geht (ca. 15 m lang).

    Das Kabel führt unter der Bodenplatte unserer Garage durch (gebaut Sommer '13, gab hier auch ein paar Threads dazu). Der Elektriker vermutet nun es KÖNNTE bei den Tiefbauarbeiten das Kabel beschädigt worden sein. Diese wurden durch Fachfirma ausgeführt während wir arbeiten waren, ich habe also keine Ahnung was da abgelaufen ist. In der Rechnung wird das Kabel (bzgl. Schutzmaßnahmen etc.) nirgends erwähnt.

    Ich hingegen sage es könnte ja auch z.B. ein Defekt im Bereich der Muffe (Laienwissen bitte nicht schimpfen) sein an dem das Kabel zum Haus von der Hauptleitung abgeht.

    Man möchte jetzt einfach die Hauptleitung ein paar Meter weiter oben "anzapfen", so dass ein neu zu verlegendes Kabel von ca. 4-5m ausreicht. Das alte wird in der Erde gelassen. Schaden an unseren Außenanlagen vertretbar (wollen diese im Frühjahr eh neu pflastern, das heißt wenn ich mir das jetzt noch leisten kann...). Aufbuddeln um die eigentliche Ursache zu entlarven ist Stand jetzt m.E. nicht geplant.

    Fragen...
    1) Ist das jetzt finanziell Sache des Versorgers? Bis zum Haus ist ja normalerweise seine Sache.
    2) Wenn er uns das aufbürden will müsste er uns dann nachweisen dass wir (Tiebbaufirma sind ja aus Sicht des Versorgers auch "wir") Schuld sind?
    3) Wenn er es nicht "nachweist" sondern nur "vermutet" wie sieht es dann aus?
    4) Wenn er uns es nachweist. Dann könnte ich den schwarzen Peter doch an den Tiefbauer weitergeben (theoretisch) oder?
    5) Wie sieht ein solcher Fall eigentlich versicherungstechnisch aus (z.b. würde unsere Haftpflicht einspringen oder die Gebäudeversicherung?)

    Nun ja, nur wenn jemand schon ähnliches durchhat...
    Frustrierte Grüße
     
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  3. R.B.

    R.B.

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    Meine Meinung, der Versorger muss sich darum kümmern, aber er wird die Kosten in Rechnung stellen. Irgendjemand hat ja sein Eigentum beschädigt, und derjenige muss den Kopf hinhalten. Hier ist natürlich zuerst einmal der Eigentümer des Grundstücks gefragt durch das die Leitung verläuft (sofern dort der Schaden ist). Dieser Eigentümer kann sich dann am Verursacher schadlos halten.

    Wenn hier einfach eine Notlösung realisiert wird, dann sehe ich das Problem, dass die Schadensursache nicht eindeutig ermittelt werden kann. Dies wiederum könnte für den Grundstückseigentümer zum Problem werden wenn er den Tiefbauer (oder wen auch immer) in die Haftung nehmen möchte. Es ist ja nicht bewiesen, ob er wirklich dafür verantwortlich ist, da die wahre Schadensursache nicht bestimmt wurde.

    Zur Versicherung, es gibt zwar eine Unmenge Tarife und die kann man gar nicht alle kennen, es würde mich aber wundern wenn hier die (Privat?)haftpflicht oder eine Gebäudeversicherung greifen würde. Das könnte man aber einfach herausfinden wenn man die Gesellschaft kontaktiert, die ja den Vertrag und die Bedingungen bestens kennen sollte.
     
  4. 2K3U4L

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    Danke für Deine Meinung (die leider auch die meine ist).

    Was mir nur bitter aufstößt... Habe im Bekanntenkreis auch einen Fall wo der Versorger das kostenlos gemacht hat weil eben diese Verbindungsmuffe zwischen Hauptleitung und Leitung zum Haus defekt war. So was kann wohl immer mal vorkommen.

    Insofern kann er ja nicht einfach behaupten dass "irgendjemand sein Eigentum kaputt gemacht hat", auch wenn vor einem Dreiviertel Jahr gebaut wurde. Muss man ja erstmal unterstellen dass die Tiefbauer ordnungsgemäß arbeiten.

    Was ich einsehen würde... Wenn er es mir nachweisen könnte. Das würde ja das Finden der Fehlerursache implizieren. Und dann hätte ich ggü. des Tiefbauers auch kein Problem mit der Haftung.

    Was ich irgendwie nicht einsehe... IM Haus sind Schäden mein Problem. Bis zum Haus ist grundsätzlich der Versorger für zuständig. Das hört/liest man ja überall. Insofern war ich ja zuerst erleichtert als es hieß im Haus ist alles ok. Was ich nicht möchte ist aufgrund einer Vermutung die Verantwortung aufgedrückt zu bekommen.

    Na schaun wir mal wie die Sache ausgeht...
     
  5. ThomasMD

    ThomasMD

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    Interessant finde ich, dass Du Dich noch während der Techniker vom EVU vor Ort ist, an den Rechner setzt und ein Orakel namens BEF befragst, wer denn das Ganze nun bezahlen müsste...

    Kabelfehler lassen sich recht genau einmessen.
    Was, wenn der Fehler genau unter Deiner Garage ist?
    Habe jetzt keine Lust Deinen alten Garagenthread zu lesen. Hat der Versorger der Überbauung zugestimmt und was hat er zu eventuellen Haftungen gesagt?
     
  6. Jan81

    Jan81

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    Ich sehe das genau so wie R.B.

    Meine persönliche Meinung:

    In der Regel dürfen doch gar nicht die Leitungen überbaut werden. Habt ihr vorher mit derm Versorger abgesprochen. Zumindest hätte man die Leitungen in Leerrohre velegen müssen.

    Du wirst noch richtig freude mit dem Versorger haben. Der wird erst mal alle Schuld auf dich schieben und dir die Rechnung zuschicken. Vielleicht sogar zwingen die Garage abzureißen oder die Leitungen auf deine Kosten komplett neuverlegen.

    Hast du den Tiefenbau informiert, dass die Leitungen an dieser Stelle liegen? Nein? dann kannst du auch nicht den schwarzen Peter an den Tiefenbauer schieben.

    Kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine Versicherung für den Schaden auf kommt, außer vielleicht die von dem Tiefenbauer.
     
  7. R.B.

    R.B.

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    und warum sagst Du denen nicht, dass sie das überprüfen sollen? Wenn man nachweisen könnte, dass der Schaden dort liegt, dann wäre das allein Sache des Versorgers, da entweder dessen Mitarbeiter nicht ordentlich gearbeitet hat, oder er fehlerhaftes oder untaugliches Material eingesetzt hat.

    Im Moment habe ich den Eindruck, dass jeder nur nach einem für ihn einfachen und günstigen Weg sucht. Dass es dabei Interessenkonflikte gibt, ist vorhersehbar.

    Warum muss man das? Erfahrungsgemäß sind solche Fehler meist auf äußere Einflüsse zurückzuführen. Die VNB haben die Technik ihrer Leitungen an sich ganz gut im Griff, die machen das ja nicht zum ersten Mal. Trotzdem kann man natürlich nicht ausschließen, dass ein Mitarbeiter mal einen Fehler gemacht hat, oder dass ein Materialfehler vorliegt.

    Was soll er nachweisen? Bist nicht DU verpflichtet ihm nachzuweisen, dass der Schaden in einer mangelhaften Ausführung der damaligen Arbeiten bestand?

    Dann siehe oben. Fehlersuche ist angesagt, und der Versorger sollte in der Lage sein den Fehler zu lokalisieren.

    Man könnte ja mal miteinander reden.

    Gruß
    Ralf
     
  8. 2K3U4L

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    Nun ja die Maßnahmen stehen ja nun scheinbar fest. Das muss so oder so gemacht werden. Wann wäre denn aus Deiner Sicht der geeignete Zeitpunkt mal ein bisschen Hintergrundwissen zum Thema Haftung/Bezahlen zu besorgen? Nenne mir einen Termin und ich warte so lange. Ich bin gespannt.

    Tja das mit dem Überbauen habe ich schlicht nicht gewusst. Und ich habe mich wirklich informiert was man alles beachten muss. Habe Planung und Ausführung der Garage ohne Ausnahme Fachfirmen überlassen. 0% DIY. War z.B. auch beim Bauamt. Dass es mit Überbauung von Leitungen Probleme geben kann hätte vielleicht eine der Firmen wissen KÖNNEN. Mich drauf aufmerksam machen KÖNNEN. Nicht MÜSSEN, schon klar. Der einzige der alles wissen hätte MÜSSEN bin ich. Hab ich aber nicht. Irgendeine Eingebung von außen hätte dafür sorgen können dass ich auch hier aufpassen muss. Hat aber nicht. Und nun?

    Das mit den Rückbau ist quatsch. Wenn etwas überbaut wurde dann ausschließlich eine Leitung die nur für mein Haus da ist. Wo die herkommt ist nichts überbaut. man kann also problemlos - schlimmstenfalls - ein neues Kabel legen welches dann wieder NICHT überbaut ist. Was ja nun auch geschieht. Was daran Notlösung ist verstehe ich als Laie nicht, vertraue aber darauf dass der Versorger nur Dinge mit Hand und Fuß macht.

    Mir geht es auch nicht darum um jeden Preis Kosten die durch meine fehlende Weitsicht entstanden sind auf unschuldige abzuwälzen. Nur hier kann es ja an weiß Gott was liegen. Denn ich möchte genauso wenig dass Kosten für die ich NICHT verantwortlich bin auf mich abgewälzt werden.

    Möglicherweise wird man mir das aufrund der Überbauung in Rechnung stellen, vielleicht schon deshalb weil eine Ursachenanalyse dadurch erschwert wird. Wenn, dann kann ich auch nichts dagegen tun und werde es auch nicht.

    Das mit der Überbauung habe ich nun letztlich durch diesen Thread begriffen, so dass es doch nicht umsonst war das ORAKEL zu befragen (Die Bezeichnung ist Dummfug - wozu sind Foren denn da außer zum Erfahrungsaustausch)?

    Keine Ahnung um ehrlich zu sein. Mal überspitzt formuliert: Etwas wofür er zuständig ist, ist kaputt. Warum muss ich ihm nachweisen dass ich es nicht war? Wenn Dein Auto kaputt geht, muss dann Dein Nachbar Dir nachweisen dass er es nicht war? Bitte nicht ganz ernst nehmen.

    Letztlich denke ich schon dass die Überbauung mein Fehler war, die vielleicht nicht die Ursache ist, aber die Ursachenfindung entscheidend erschwert, dass man sagt man macht es gleich neu.

    Danke an alle für die mehr oder weniger hilfreichen Antworten (Bashing ist nicht so mein Ding).
     
  9. R.B.

    R.B.

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    OK. War etwas schwer verständlich, das gebe ich zu. Dann setzen wir mal anders an.

    Der VNB führt jetzt die Arbeiten aus und schickt Dir eine Rechnung über sagen wir mal 3.000,- €. Was machst Du dann?

    a.) Rechnung bezahlen
    b.) Rechnung zurückweisen (mit welcher Begründung?)

    Bei Variante a.) sind alle glücklich, nur Dein Geldbeutel freut sich nicht. Also könntest Du ja auf die Idee kommen den Tiefbauer in´s Boot zu holen. Der wird aber abwinken und Dir sagen, "zuerst mal nachweisen, dass da ein Schaden ist und was das mit ihm zu tun hat". Das Gewerk ist schon längst abgenommen und alles war OK.

    Bei Variante b.) würde mich interessieren, mit welcher Begründung Du die Rechnung zurückweisen möchtest. Der VNB könnte sagen, "bei uns ist alles in Ordnung, auf ihrem Grundstück wurde unsere Leitung beschädigt, sie können sich ja an den Verursacher halten, wir erwarten Bezahlung bis zum tt.mm.jjjj ".

    Egal wie Du es drehst, der Schwarze Peter wird bei Dir landen wenn Du nicht entsprechend vorbereitet bist, und dazu gehört, dass die Schadensstelle lokalisiert und die Schadensursache festgestellt wird. Erst dann kann der Schaden eindeutig zugeordnet werden, und erst dann weiß man, wer dafür aufkommen muss.

    Was aber noch denkbar wäre, und deswegen mein Kommentar mit dem "miteinander reden", der VNB könnte die Arbeiten vielleicht auch auf eigene Kosten erledigen. Wie er das verbucht, das ist seine Sache. Ob er das aber macht, das kann man nur herausfinden wenn man miteinander redet. Ansonsten ist es in meinen Augen zwingend erforderlich, dass die Schadensursache ermittelt wird, weil Du ansonsten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf den Kosten sitzen bleibst.

    Gruß
    Ralf
     
  10. 2K3U4L

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    Ich bin übrigens arbeiten, kriege nur aus der Ferne mit was meine Frau (m. baby zuhause) mir so mitteilt.

    Ich hoffe ja dass - wenn sie das jetzt neu legen - uns vorher über finanzielle Konsequenzen wenigstens informieren. Das wäre dann der Punkt wo man miteinander reden müsste. Nur dass wir diese Menschen ja nicht vor Ort haben.

    Sollte er die Arbeiten ausführen und mir eine Rechnung schicken, würde ich die sicher nicht anfechten. Was bliebe wäre das ungute Gefühl dass eine defekte Klemmuffe an der hauptleitung Schuld ist für die ich nichts kann. Die Mittel um das festzustellen habe ich nicht, der VBN u.U. schon. Nur wird er kein Interesse daran haben das Ich habe aber sicher nicht die Ausdauer mich da auf einen Streit einzulassen, und ich denke die sitzen am längeren Hebel.

    Was eventuelle Ansprüche gegen den Tiefbauer angeht. Nun ja das Gewerk ist abgenommen, aber es gibt ja auch sowas wie Gewährleistung. Aber hier bin ja auf einmal ich wieder in der Nachweispflicht. Ich denke da habe ich keine Chance.

    Ich habe ihn übrigens vorher darauf aufmerksam gemacht dass da Leitungen langgehen. Warum darf ich nicht davon ausgehen dass er korrekt arbeitet? Korrekt arbeiten hieße hier, mich wenigstens zu informieren wenn man auf eine Leitung stößt. Oder diese mit Schutzrohr zu versehen bevor sie im Streifenfundadment verschwindet. Was weiß ich ob sie die überhaupt mit Schutzrohr versehen haben bevor der Beton reinkam. Wahrscheinlich werde ich an der einen Seite bevor ich ranpflastere noch mal aufbuddeln um zu gucken.

    Aber gerade hier im BEF liest man ja ständig Sachen wie: "Mit dem Fachmann baut man besser". "DIY-Gemurkse ist nicht geduldet". "Frag einen Fachmann". "Billigen Käse gibts nur in der Mausefalle". Bla Sülz. Keine Ahnung ob er das nun war. Hätte ich das Fundament selber gemacht wäre garantiert nichts passiert.
     
  11. R.B.

    R.B.

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    Darauf würde ich jetzt nicht wetten. Der Mann "vor Ort" könnte ja denken, "das wurde mit dem Chef schon abgeklärt".

    Langsam siehst Du in welche Richtung der Zug fährt.

    und diese "Sprüche" sind nicht völlig unbegründet. Eine Garantie, dass mit dem Fachmann keine Fehler passieren, gibt es nicht, das Risiko ist aber deutlich minimiert.

    Das hilft Dir jetzt aber auch nicht weiter. Irgendwo ist ein Fehler passiert, und entweder man lokalisiert diesen nun, oder das bleibt an Dir hängen. Mag sein, dass ich mit meiner Vermutung falsch liege, aber bisher hat mich mein Bauchgefühl selten im Stich gelassen.

    Wie´s nun weiter geht, das liegt nur bei Dir.
     
  12. 2K3U4L

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    Du hast schon Recht. Mein Bauchgefühl sagt ja das gleiche.
    Schön wär's.

    Aber ich bin dieser Situation denke ich ziemlich ausgeliefert.

    Danke für Deine Gedanken.
     
  13. Julius

    Julius

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    Nein!
    Aus fachlicher Sicht ist die Wahrscheinlichkeit, daß es an der Muffe liegt, SEHR HOCH!
    Eine Leitungsbeschädigung hingegen unwahrscheinlich.
    Denn es liegt eine Unterbrechung vor, offenbar ohne Isolationsfehler.
    Eine äußere Beschädigung der Leitung (von der Du noch nicht mal den Typ mitgeteilt hast - vielleicht ist es ja eine mit konzentrischem N/PEN, dann scheidet die Beschädigung sowieso aus) führt in aller Regel zum Auslösen des Überstromschutzorgans! Dann hätten alle anderen Abnehmer am selben Strang aber auch ein Problem...

    Daher UNBEDINGT verlangen, daß die Muffe ausgegraben und die Hausanschlußleitung meßtechnisch überprüft wird.

    Ich habe sehr den Eindruck, da will Jemand Euch die Kosten aufs Auge drücken.

    Also:
    Frau anrufen, diese soll umgehend und deutlich der Verlegung einer solchen Ersatzleitung widersprechen. Stattdessen verlangen, daß die Abzweigmuffe freigelegt wird!!
    Und dann wollen wir doch mal sehen...
     
  14. Julius

    Julius

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    Sehe ich anders.
    Von welchem "solchen Fehler" reden wir denn hier?
    Offenbar eine Unterbrechung eines Außenleiters OHNE Isolationsfehler. Die noch dazu geraume Zeit nach einer Überbauung aufgetreten ist.
    Oder wie interpretierst Du die Aussagen?

    Wie soll sowas die Folge einer mechanischen Beschädigung der Leitung sein?

    Daß neuzeitliche Muffen aber viel öfter Ärger machen als die gute alte Vorgängertechnik, ist aber nun kein Geheimnis. Und dann wird fast nur noch Alu statt Cu verbaut.
    Derartige Vorkommnisse sind inzwischen Tagesgeschäft. Leider...

    Ich wette auf die Muffe.

    Ganz abgesehen davon:
    Auch wenn man eine Ersatzleitung auf dem anderen Weg ziehen würde, müßte die vorhandene Leitung zumindest an einer Stelle trotzdem freigegraben werden! Man wird ja nicht eine vermutete beschädfigte Leitung unter Spannung lassen wollen...
    Dies macht man dann entweder innen neben an der Grundstückdgrenze (um Beschädigung der öffentlichen Flächen zu vermeiden.
    Oder an der Muffe.

    Also bietet es sich geradezu an, die Muffe auszugraben! Dann hat man zwei Klappen mit einer Fliege...
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Da können wir jetzt ein munteres Ratespiel veranstalten. Wer weiß schon, wie die Leitung letztendlich verlegt wurde? Vorgeschädigt, im Fundament liegend, Setzung und Leiterbruch, da gibt es verschiedene Szenarien die man durchspielen könnte. Der Tiefbauer müsste es wissen, kann sich aber mit Sicherheit an nichts mehr erinnern.

    Der VNB wird erst einmal alle Schuld von sich weisen, was allein schon die geplante Maßnahme zur Schadens"beseitigung" klar sein dürfte.

    So lange der Fehler aber nicht gesucht wird, wird es keine Klarheit geben und der TE bleibt auf den Kosten sitzen, zumindest sofern der VNB hier nicht von sich aus sagt, dass er die Kosten übernimmt, und da mache ich mal ein dickes Fragezeichen.
     
  16. Julius

    Julius

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    Darauf würde es wohl hinauslaufen...

    Dann sind wir uns immerhin darin einig, daß der Fragesteller auf Feststellung des Fehler bestehen sollte. Zumindest insoweit, wie dies nach Ausgraben der Muffe möglich ist.
     
  17. R.B.

    R.B.

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    Hatte ich schon um 10:39 Uhr angedeutet und um 11:36 Uhr noch einmal darauf hingewiesen. ;)
     
  18. ThomasMD

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    Der richtige Zeitpunkt wäre in meinen Augen dann gewesen, wenn Du selbst Informationen aus erster Hand und nicht nur Halbgares vom Hörensagen weiterposaunen könntext.
    Die Netzbetreiber wissen schon, wie sie mit solchen Störungen umgehen und sind auch selten darauf aus, unbedarfte Kunden über den Tisch zu ziehen.

    In einem hast Du Recht. Der Begriff Orakel war falsch, denn Orakel werden gewöhnlich mit mehr Informationen gefüttert, bevor sie eine Vorhersage treffen sollen.

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  19. Julius

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    Dann könnte es in diesem Fall schon zu spät sein.

    Och, das hab ich oft genug schon erlebt...
    Vor allem ist es völlig unkalkulierbar. Ein- und derselbe VNB macht mal was auif Kulanz, obwohl er es berechnen dürfte. Bei einem anderen Anschlußnehmer verrechnet er aber Dinge, die nichts kosten dürfen, nur ne viel niedrigere Pauschale kosten dürfen oder sogar bereits vor längerem schon bezahlt worden sind.
    Ab und zu habe ich das Gefühl, derartige Rechnungen werden einmal im Monat gewürfelt. Nur so zum Spaß, um darauf wetten zu können, ob der Rechnungsempfänger etwas merkt...
    In diesem Bereich halte ich inzwischen ALLES für möglich und NICHTS mehr für gesichert.


    Mir haben die Angaben gereicht. Für ne erste Einschätzung und gewisse Handlungsempfehlungen allemal!
     
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  21. ThomasMD

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    Ob Deine gewürfelte Einschätzung zutrifft, weist Du aber nicht. ;)


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  22. ThomasMD

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