Erdwärmebohrung abgebrochen, was nun?

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  1. #1 Snuggles82, 05.03.2015
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    Hallo zusammen,

    Unser GU hat einen Bohrunternehmen beauftragt, dass die Tiefenbohrung für die Erdwärme durchführen sollte.

    Nach 30m hat das Bohrunternehmen abgebrochen, mit der Aussage, dass Hohlräume im Boden wäre und die Bohrung unter diesen Bedingungen nicht möglich wäre. Es würde immer wieder Sand nachsacken sobald der Bohrer herausgezogen wird. Bei diesem Bedingungen könnte man nur mit einem Spezialbohrer arbeitet, der aber viel zu teuer wäre für eine Bohrung für ein EFH. Dann haben die ihre Sachen wieder eingepackt und sind gefahren.

    Ca. 300-400m weiter weg von uns, wurden bei zwei Häusern ohne Probleme gebohrt (allerdings war das ein regionales Unternehmen, während „unser“ Unternehmen ca. 150Km anreisen musste). Nun hat der GU eine Rechnung i. H. v. 2500€ erhalten. Die Kosten sollen wir tragen, weil Baugrundrisiko schließlich Bauherrenrisiko wäre.

    Mit dem Geologischen Landesamt habe ich bereits telefoniert. Dort sagte man mir, dass wir der erste Fall in den letzten 3 Jahren wären, aber so etwas kann vorkommen.

    Hätte das Bohrunternehmen nicht wenigstens einen zweiten Versuch an anderer Stelle auf unserem Grundstück ausprobieren müssen? Ich bin mir nicht sicher, ob nicht das regionale Unternehmen mehr Erfolg gehabt hätte. „Unser“ Bohrunternehmen hat mehrmals erwähnt dass sie ja eigentlich garnicht in der Region bohren würden und das nur dem GU zu liebe machen würden, Zitat: „...man kann sich ja nicht nur die Rosinen herraussuchen...“.

    Haben wir einfach nur unheimlich viel Pech, oder lag es eher an einem unmotivierten Bohrunternehmen? Das regionale Bohrunternehmen hat mir erzäht dass sie bisher nur einmal in den letzten 8 Jahren den Fall hatten, dass sie die Bohrung abbrechen mussten. In diesem Fall hätte man aber auch keine Rechnung gestellt, das sei halt unternehmerisches Risiko.

    Kennt jemand einen ähnlichen Fall und kann uns Tipps geben wie wir uns verhalten sollen?

    Danke & Gruß
    Christian
     
  2. #2 OLger MD, 05.03.2015
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    Ganz so einfach ist das heute nicht mehr.
    Lies mal den Fachartikel über die neue Beurteilung des Baugrundrisikos.
     
  3. R.B.

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    Wie tief hätte die Bohrung werden sollen?
    Wie viele Bohrungen waren geplant?
     
  4. #4 Thomas B, 05.03.2015
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    Bei uns bedarf es zu so einer Bohrung einer externen Überwachung und eines geologischen Gutachtens...da kann (darf) man gar nicht mal eben einfach so bohren.

    Ein solches Gutachten könnte solche Problempunkte evtl. vorab aufzeigen (....hätte können).

    Das mit dem Baugrundrisiko sehe ich etwas anders. Klar ist: Wenn ein GU ein Angebot macht (1 Stück Haus auf Grundstück XY), dann weiß er evtl. vorab nicht was unten kommt. Das ist dann DEIN Risiko. Aber eine Fachfirma, die eine Bohrung macht, sollte wissen was sie tut (geol. Gutachten!). Das Sand nachrutscht habe ich auch noch nie gehört....
     
  5. #5 Snuggles82, 05.03.2015
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    Die Genehmigung vom Geologischen Landesamt beinhaltet ja ein Gutachten. Hier wurde auf keine Risiken hingewiesen. Die Bohrtiefe wurde lediglich auf 90 Meter eingeschränkt. Geplant waren bei uns 2 Bohrungen a 90m Tiefe. Dieses "Gutachten" hat übringens auch noch ein paarhundert Euro gekostet.

    Eine Sondierungsbohrung wurde im Vorfeld nicht gemacht, weil man uns sagte, dass so eine Bohrung fast so teuer wäre wie die Sondenbohrung selbst.

    Für uns hört sich das auch alles sehr komisch an. Wir haben jetzt nichts außer die Rechnung und ein Grundstück das aussieht wie ein Schlachtfeld.

    Ich finde halt, dass zumindest noch einmal an anderer Stelle hätte gebohrt werden können. Nur eine Bohrung und dann die Flinte ins Korn werfen, finde ich nicht richtig. Wir haben mehrmals den GU auf das regionale Bohrunternehmen hingewiesen. Doch irgendwie konnte man sich preislich nicht einigen. Mich wunderts dass ein Bohrunternehmen, dass von 150Km anreisen muss günstiger ist als ein Unternehmen direkt um die Ecke (ca. 5Km).
     
  6. R.B.

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    Na ja, jetzt kennst Du den Grund. ;)

    Ich verstehe auch nicht, warum man hier nach 30m abgebrochen hat und nicht an anderer Stelle ein Neuversuch gestartet wurde. Man könnte tatsächlich vermuten, dass die Motivation des Bohrunternehmens nicht sehr hoch war (diplomatisch ausgedrückt).

    Bei 2 Bohrungen mit je 90m habt Ihr entweder ein sehr großes Haus, oder einen schlecht gedämmten Altbau, oder einen granatenmäßig schlechten Boden. Dann wiederum wäre zu überlegen gewesen, ob man überhaupt bohrt.

    Wie groß ist das Grundstück? Hätte es dort ausreichend Platz für mehrere Bohrungen? Zur Not müsste man halt mit mehreren kleinen (nicht so tiefen) Bohrungen arbeiten. Man könnte sich auch gedanken darüber machen, ob man den Kollektor nicht völlig anders gestaltet, evtl. merhere Varianten kombiniert oder was weiß ich. Um das beurteilen zu können braucht man aber viel mehr Infos.
     
  7. Boergi

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    Wurde denn eine Hilfsverrohrung verwendet? Bei 30 Metern Tiefe sollte das für ein vernünftiges Bohrunternehmen eigentlich kein Problem sein und
    genau dem entgegen wirken.
     
  8. #8 NixPlan, 05.03.2015
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    im übrigen hätte man mit einer Bohrlochverrohrung eventuell die Problematik des nachrutschenden sandes in den griff bekommen können, So viel Mehraufwand ist das nicht, ich würde mal bei dem Nachbarunternehmen anfragen, wenn es der ist den ich meine dann findet er meist ne Lösung.
     
  9. #9 Snuggles82, 05.03.2015
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    Die Auslegung ist sicherlich zu hoch, da bei uns auch mit einer 10KW Wärmepumpe gerechnet wurde. Dazu hattest du schon einmal etwas geschrieben in folgender Diskussion:

    http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?89312-Dimensionierung-W%E4rmepumpe

    Zur Zeit gibt es zwei Überlegungen.

    1.) Das Unternehmen aus der Region rückt an und bohrt (allerdings besteht dann das Risiko, dass die auch abbrechen müssen)

    2.) Wir erstellen einen Grabenkollektor (evtl. könnten wir günstig landwirtschaftliche Fläche erwerben, die direkt an unser Grundstück angrenzt. Muss noch geklärt werden). Wir haben einen sehr feuchten Lehmboden, der dafür eigentlich ideal wäre.


    Meines Wissens wurde nur innerhalb der erst 3 Meter mit einer Hilfsverborhung gebohrt. Evtl. wurde der Baugrund auch falsch eingeschätzt und es wäre zu aufwendig gewesen, eine weitere Hilfsverrohrung die 150Km bis zur Baustelle zu bringen? Ich weiß es nicht.
     
  10. R.B.

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    Dafür hätte man keine 2 x 90m bohren müssen, so schlecht kann der Boden gar nicht sein. Wenn unbedingt gebohrt werden soll, und 30m erreichbar sind, dann könnte man beispielsweise 4 x 30m bohren.

    Ansonsten sollte man das Grundstück genauer unter die Lupe nehmen und schauen was man da für einen Graben unterbringen kann. Die 10kW WP ist sicherlich nicht erforderlich. Ein Graben von grob 60-80m sollte mehr als ausreichend sein.

    Ist auch noch ein Wohlfühlofen geplant?
     
  11. #11 Snuggles82, 05.03.2015
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    So eine Alternative hätte ich mir vom Bohrunternehmen gewünscht, statt einfach die Segel zu streichen und uns mit dem Problem alleine zu lassen. Mich stört einfach dass wir dafür auch noch 2500 EUR zahlen sollen. Aber hier werde ich mit dem GU noch diskutieren.

    Ein 80m Graben sollte ohne Probleme möglich sein, falls wir noch etwas Land dazukaufen können.

    Wir haben zumindest schon einmal einen Kamin eingeplant. Einen Ofen wollten wir evtl. in den nächsten Jahren nachrüsten. Einfach nur wegen dem Ambiente. Außerdem könnte er dann den Wohn-/Essbereich während der Übergangszeit ein wenig aufheizen.
     
  12. R.B.

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    Hast du eine Zeichnung vom Grundstück und dem Gebäude darauf? dann zeichne doch mal einen Graben ein, Du kannst fast alle Flächen nutzen (sofern nicht überbaut), breitere Grundstücksbereich kann man auch mit mehreren Gräben parallel belegen, usw. Etwas Abstand zum Haus und zur Grundstücksgrenze einhalten, fertig ist die Sache. Ob das Teil dann 62m oder 65m lang wird, oder 78m oder 82m, das juckt nicht.

    Wenn später ein Ofen zusätzlich zur Verfügung steht kann man bei extremen Temperaturen auch damit noch etwas zuheizen und die WP entlasten, wobei eine WP bei richtiger Auslegung so gut wie nie an ihre Grenzen kommt.

    Bevor das Drama mit den Bohrungen weiter geht würde ich einen Plan B vorbereiten.
     
  13. #13 peterk61, 05.03.2015
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    Wenn der Grund für die Aufgabe der Bohrung nachsackender Sand beim Ziehen des Bohrkopfes war, dann braucht man keinen Spezialbohrer sondern eine Stabilisierung der Bohrung durch eine Hilfsverrohrung oder eine Stützflüssigkeit.

    Hilfsverrohrung und Stützflüssigkeit sind besondere Leistungen nach DIN 18301 und müssen gesondert vergütet werden. Die Kosten halten sich aber in Grenzen und das Argument, dass die Kosten für ein EFH zu hoch sind, ist ein schlechter Witz.

    Hohlräume sind im Sand eher ungewöhnlich und müssten dem Geologischen Landesamt bekannt sein.

    Wurde die Bohrung fachgerecht verschlossen? Gibt es ein Schichtenverzeichnis (muss immer geliefert werden)?

    Such Dir Rat bei einem lokal erfahrenen Geologen, bevor Du mit dem GU wegen der Kosten verhandelst!
     
  14. #14 jodler2014, 05.03.2015
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    Was die Tiefenbohrung betrifft, kann ich nichts fachliches beitragen.

    Nur das mir bekannt ist ,das es amtliche Bodenkarten für Geothermie oder so ähnlich existieren


    Aber wegen den 2500€ ,kann man mit Sicherheit eine Lösung finden.
    Was wurde vertraglich vereinbart?

    Und da uns das nicht bekannt,schwierig beurteilbar.


    Ein GU,mit dem wir am Anfang unserer Bauvorbereitung Kontakt hatten formulierte es so:
    Wenn die Bohrfirma keine erfolgreiche Bohrung erzielt,packen die ihr Zeug zusammen und fahren wieder.
    Das kostet Sie nichts.

    Wir haben uns dann für anderes Heizkonzept entschieden.

    Ich denke hier habt Ihr Pech gehabt,weil die Bohrfirma oder der GU "schlecht vorbereitet" war.
     
  15. #15 Snuggles82, 06.03.2015
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    Ja ich habe einen Plan, allerdings ist da nur unser Grundstück drauf. Nicht der Wirtschaftsweg den wir evtl. dazukaufen möchten. Dann hätten wir ca. 80mx3m mehr Grundstück zur Verfügung. Kann man einen Graben auf einem nur 3m breiten Grundstück bauen, oder sind dann die Abstandsflächen zu gering? Wie sieht so ein Grabenkollektor denn aus? Unser Heizungsbauer sagte mir, dass die max. Rohrlängen 100m nicht übersteigen sollten. Im Internet finde ich fast ausschließlich Grabenkollektoren mit 300m Slinky-Verlegung.

    Der Mann vom Geologischen Landesamt sagt mir, dass dieser Sandstein normalerweise schon vor vielen tausend Jahren in die nordsee gespült worden wäre, wenn hier in der Eifel nicht die Vulkane ausgebrochen wären, deren Lava das alles zusammenhalten würde? Ich vermute, dass das Bohrunternehmen eher auf festgestein eingestellt war, weil ein paar Kilometer weiter auch Basalt abgebaut wird. Dieser rote Sandstein hat ihn sicherlich überrascht.

    Die Bohrung wurde fachgerecht verschlossen. Ein Schichtenverzeichnis liegt mir nicht vor.

    So hat mir das regionale Bohrunternehmen das auch gesagt. Unter Handwerkern würde so eine Art Erfüllungspflicht gelten. Da nichts geliefert wurde, könne er auch nichts abrechnen. Sollte es wirklich unmöglich sein zu bohren, dann soll er ja auch etwas dafür bekommen. Wenn er aber nur abbrechen musste weil er nicht das richtige Gerät dabei hatte, dann sehe ich nicht ein warum wir dafür zahlen sollten.
     
  16. R.B.

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    Im Prinzip ist es egal wie er aussieht, Hauptsache man erschließt möglichst viel Erdreich und kann genügend Rohr versenken. Auf einem schmalen Stück kann man halt nicht mehrere Gräben nebeneineinander legen (was in Dinem Fall auch nicht notwendig wäre). Man könnte aber einen breiteren Graben machen, was aber den Aufwand für den Erdaushub (Baggerarbeiten) erhöht. Bei 80m Länge kriegt man einen Graben für eine 6kW WP aber locker unter.

    Die Rohrlänge von 100m ist Unsinn. Das wird zwar aus verschiedenen Gründen gerne gemacht, aber letztendlich entscheidet der Druckverlust, Strömungsverhältnisse, usw. Bei FBH Kreisen mit 16er Rohr kann ich die Pi*Daumen "100m" ja noch verstehen, aber bei einem Solekollektor sind 200m oder 300m, ja sogar 400m denkbar, man arbeitet ja mit ganz anderen Rohrquerschnitten. Da muss man sich halt mal hinsetzen und rechnen. Lange Kreise haben verschiedene Vorteile, unter anderem muss man die nicht aufwendig mit Verteilern zusammenführen.

    So eine Anlagenplanung schüttelt man nicht so schnell aus dem Ärmel wenn´s ordentlich werden soll. Man kann zwar ein paar grundlegende Dinge ansprechen, aber letztendlich muss sich jemand die Mühe machen und das planen.
     
  17. #17 toxicmolotow, 06.03.2015
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    Jetzt mal ganz was anderes... weg vom fachlichen. Davon habe ich keine Ahnung. Die wollen für 30m Bohrung ohne Graben- und Leitungslegung 2500 Euro haben?

    Das entspricht 75Euro/Meter und fühlt sich (auch bei langer Anfahrt, Abbruch etc.) mir als deutlich zu teuer an.

    Für das doppelte Geld bekommt man (auch in der Eifel) ja fast 100m komplett fertig inkl. Graben, Sonden und Füllung bis ins Haus gelegt.
     
  18. R.B.

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    Die Rechnung wird anders aussehen. 8h gebohrt, mit 3 Mann, mit An- und Abfahrt, Auf- und Abbau Bohrgerät, und blablabla

    Das "Ergebnis", sofern man das überhaupt Ergebnis nennen kann, zählt hier anscheinend nicht. Ich weiß nicht wie hoch die Bohrkosten in der Eifel sind, ich kenne aber Angebote die bis zu 80,- € pro Bohrmeter lagen. Hier in der Gegend bewegt es sich aktuell eher um die 50,- € herum.
     
  19. Boergi

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    Kommt ganz auf die Region an, ich habe auch 12.000€ (brutto, zzgl. 1200€ für den Gutachter) für 2*80 Meter Bohrung, also 75€/m bezahlt; dabei erfolgte der Grabenaushub für die Zuleitungen bauseits. Das war übrigens der günstigste Anbieter, die anderen lagen bei 14-15.000€.
     
  20. #20 peterk61, 06.03.2015
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