Erdwärmepumpe - "SMART GRID READY"

Diskutiere Erdwärmepumpe - "SMART GRID READY" im Regenerative Energien Forum im Bereich Haustechnik; Hallo liebe Forumsgemeinde, wir haben uns nun für den Einsatz einer EWP mit Flächenkollektor entschieden. Da wir eine PV-Anlage (10kWp)...

  1. #1 Klemens, 21. Juni 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 21. Juni 2015
    Klemens

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    Hallo liebe Forumsgemeinde,

    wir haben uns nun für den Einsatz einer EWP mit Flächenkollektor entschieden.
    Da wir eine PV-Anlage (10kWp) installieren, möchten wir den Eigenverbrauch so hoch wie möglich beanspruchen.

    Es gibt mittlerweile "SMART GRID READY" EWPs die es erlauben die Heizung abhängig von der derzeitigen PV-Einspeisung zu steuern.
    Dies wäre für uns sehr interessant.

    Hat mit diesem Thema jemand Erfahrungen und kann eventuell ein Produkt (~10kW Heizleistung) empfehlen?
    Uns wurde als Vorschlag das Gerät "xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx" gemacht.
    Leider hat diese nicht die gewünschte "SMART GRID READY" Funktionalität.

    Kann uns jemand eine gute Alternative nennen?
    Vielen Dank!
     
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  3. Klemens

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    ...gibt es da z.B. was aus dem Hause XXX?
     
  4. Klemens

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    ...also laut Aussage von Vaillant sind die angebotenen Geräte weder "Smart Grid Ready" (Label) noch gibt es eine Schnittstelle oder Relais zur Ansteuerung. Schade.
     
  5. ultra79

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    Hi - meine Wärmepumpe hat einen potentialfreien Eingang - den kann man schliessen wenn man "genug Solarstrom" produziert. In der WP Steuerung kann man dann Anhebungen für Heizung und WW hinterlegen die dann greifen.

    Meinst du sowas?
     
  6. Julius

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    Dann ist das aber kein potentialfreier Eingang...
     
  7. ultra79

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    Oh - sorry ;-) Dann formuliere ich um in "damit kann man der Pumpe dann signalisieren das man genug Solarstrom produziert".

    Wirklich Smart ist das aber nicht - dafür muss man das Ganze dann noch mit externen Komponenten erweitern.
     
  8. Lexmaul

    Lexmaul

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    Auf welche Generation hast Du die Hasenmarke denn gefragt? Ab August gibt es eine neue WP-Generation...
     
  9. Cascada

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    Generell stellt sich mir dir Frage, ob sich das überhaupt lohnt. Bei hohem PV-Ertrag hab ich einen geringen Heizbedarf. Und deshalb einen gesonderten Pufferspeicher betreiben? Dieser senkt doch wieder die Effizienz einer WP. Und in den kalten Winternächten hast du keinen PV-Ertrag. Du kannst tagsüber lediglich gezielt den Brauchwasserspeicher laden lassen. Und den Strom zu speichern ist noch etwas zu teuer.

    Wir haben auch eine Sole-WP, "alte" Generation, Baujahr 2011. Bei unserem Heiz-/Warmwasserkosten von ca. 500€ p.a. lohnt sich meiner Meinung nach der Aufwand nicht mit der ganzen (nicht billigen) Regelungsautomatik und einem zusätzlichen Pufferspeicher.

    Außerdem stelle ich aktuell bei fremdfinanzierten PV-Anlagen die ökonomische Rentabilität sehr in Frage.

    MfG
     
  10. Klemens

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    ...ich möchte hier keine Diskussion über wirtschaftliche Gesichtspunkte führen.

    Ganz klar möchte ich mich bitte auf die technische Fragestellung beschränken.

    Ultra79: Ja, genau einen solchen "Eingang" suche ich. Oder eben ein Ethernet oder sonstiges Interface über welches es möglich wäre die WP auch von extern zu steuern.

    Die "Hasenmarke" hat mir nun geantwortet dass im August eine neue Generation der WP auf den Markt kommen wird.
    Diese Version wird jedoch mit einer Regelung V1 ausgestattet sein die auch NICHT in der Lage ist eine PV-Anlage zu integrieren.
    Dies wird erst mit der V2 des Reglers möglich werden die Ende des Jahres 2015 auf den Markt gebracht werden soll. Für mich zu spät!

    Meiner Ansicht nach sehr ärgerlich!
     
  11. karo1170

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    Such mal nach "Energy Management Interface ", da findet sich ein WP-Hersteller, der in Kooperation mit einem Solarwechselrichterhersteller so etwas anbietet.
     
  12. Lexmaul

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    Interessant mit dem Regler - aber irgendwie schwer zu glauben, dass die einen alten Regler in eine neue Generation einbauen, um jenen nach 3-4 Monaten wieder zu ersetzen.

    Nach meinen Informationen weiß man an den Auskunftsstellen bei der Hasenmarke noch keine echten Details der neuen Generation. Ich warte trotzdem mit der Bestellung bis August...

    Bei Suche im Netz bekommt man auf ausländischen Seiten schon ein paar Details genannt - da unterscheidet sich die kW-Leistung erheblch mit der aktuellen Generation. Mein Heizungsbauer vermutet nun auf eine modulierende Wärmepumpe - das wäre natürlich super.
     
  13. R.B.

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    Bei einer LWP JA, aber bei einer Sole-WP? Da ergibt das keinen Sinn.
     
  14. Klemens

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    Hier die Originalantwort: "..
    nach Rücksprache mit unserem Werk in Remscheid ist eine Betrieb der neuen Wärmepumpe mit einer PV-Anlage möglich.
    Erforderlich dazu ist aber die Reglerversion multiMATIC 700/2, deren Auslieferung zum Ende des Jahres vorgesehen ist.
    Mit Markteinführung der Wärmepumpe im Sommer ist das also noch nicht möglich. Da diese Wärmepumpen mit dem multiMATIC 700/1 ausgeliefert werden.
    Die Anleitungen und technischen Unterlagen werden zu diesem Zeitpunkt hin angepasst..." Tolle Sache !
     
  15. Lexmaul

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    Warum ergibt das keinen Sinn? Die kW-Spreizungen lassen drauf schließen...
     
  16. R.B.

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    Der Einsatz einer leistungsgeregelten Sole-WP im EFH Bereich ergibt keinen Sinn. Eine Sole-WP kann ganzjährig auf eine relativ konstante Quellentemperatur zurückgreifen, die Leistungsvariation aufgrund der Quelle ist somit überschaubar (gering). Die Quellentemperatur variiert um max. ca. 10K, im Vergleich hierzu muss eine LWP mit bis zu 30K Temperaturdifferenzen kämpfen.
    Betrachtet man die Heizlast eines EFH im praktischen Betrieb, dann variiert diese etwa im bereich 50% bis 100%. Wird die WP auf die Heizlast ausgelegt, dann erhöht sich dadurch das Takten während der Übergangszeit um den Faktor 2. Vereinfacht gesagt, um anstatt durchzulaufen, müsste die WP halt 1 bzw. 2 Takte pro Tag produzieren. Das hat auf die Effizienz der Anlage keinen Einfluss.

    Dem steht gegenüber, dass bei einer leistungsgeregelten WP der Wirkungsgrad im Teilleistungsbereich schlechter sein kann als bei Volllast. Hier hat man durch den im Teillastbetrieb überdimensionierten WT (und Quelle) zwar einen Effizienzvorteil, dieser wird aber durch den schlechteren Wirkungsgrad des Verdichters zumindest kompensiert. Die Leistungsregelung selbst, sprich der Inverter, hat ja auch nur einen begrenzten Wirkungsgrad.
    Wenn es also nicht gelingt im Teillasbetrieb eine höhere Effizienz zu erreichen als bei Volllast, dann geht der Schuß nach hinten los.

    Das Verhalten der Quelle, sprich Temperaturleitfähigkeit des Erdreichs, spielt auch eine Rolle. Das wäre aber ein anderes Thema.

    Fazit: Eine Leistungsregelung einer Sole-WP kann man machen, muss man aber nicht. Wenn man es nicht schafft die Effizienz im Teillastbetrieb zu steigern, dann kann eine Leistungsregelung hier sogar nachteilig sein.
     
  17. Lexmaul

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    OK, danke für die Erläuterungen - wobei da viele wenn/kanns dabei sind. Viele modulierende Pumpen gibt es ja nicht auf dem Markt und ich finde das prinzip "1" & "0" bei der Heizung mit dem Anlaufstrom schon etwas blöde...

    Naja, kann es eh nicht ändern - entweder hat die Heizung nun eine oder eben nicht.
     
  18. mastehr

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    Was interessiert Dich als Verbraucher der Anlaufstrom? So lange wir noch ein Stromnetz haben, ist das doch völlig egal. Selbst Akkus sollten den Anlaufstrom problemlos wegstecken. Einzig, wenn man den Kompressor direkt aus der PV speisen möchte, könnte das ein Problem werden. Dann hat man aber wegen der ständig schwankenden Leistung noch viel mehr andere Probleme.
     
  19. Lexmaul

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    Weil der Anlaufstrom viel Strom für nix kostet - deshalb interessiert er mich. Und ja, ich möchte die WP auch mit PV-Strom betreiben ;).
     
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  21. R.B.

    R.B.

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    Bei einer LWP würde ich immer auf eine Leistungsregelung setzen weil der Unterschied bei der Heizleistung zwischen Winter (richtig kalt) und Sommer (bzw. Übergangszeit) einfach zu groß ist. Durch die geringe Heizlast moderner Gebäude ist das aber auch nicht mehr so kritisch wie früher. 1 oder 2kW mehr oder weniger steckt ein Haus locker weg. Trotzdem macht einem eine Inverter hier das Leben etwas leichter.

    Anlaufstrom war an sich noch nie ein Thema. Softstart ist ja keine neue Erfindung, das gab es schon vor Jahrzehnten. ;)

    Hinzu kommt, dass bei einem EFH die Heizlast so niedrig ist, dass man ja kleine WP einsetzt, und deren el.Leistungsaufnahme ist äußerst gering. Wir reden hier von irgendwas zwischen 1-2kW. Der Anlaufstrom ist somit vergleichbar mit einem Staubsauger.

    Man darf das nicht mit WP Installationen von vor 30 oder 40 Jahren vergleichen. Da war eine Heizlast > 20kW an der Tagesordnung, und damit man den Bivalenzpunkt runter bekam, hatte eine LWP eine Nennleistung von 30kW oder 40kW, oder es wurde mit einem dicken Heizstab unterstützt. Das konnte man nicht mehr an einer einfachen Steckdose betreiben. ;)
     
  22. R.B.

    R.B.

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    Da brauchst Du Dir keine Sorgen machen. Der Energieinhalt ist äußerst gering, der (hohe) Anlaufstrom liegt ja nur für einen Bruchteil einer Sekunde an. Du betreibst ja kein Großkraftwerk.
     
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