Erfahrung und Kenntnisse zu LWP-Anlagen gesucht

Diskutiere Erfahrung und Kenntnisse zu LWP-Anlagen gesucht im Heizung 1 Forum im Bereich Haustechnik; Hallo, für unseren Neubau müssen wir uns noch für eine Heizungsanlage (Fußbodenheizung und Warmwasser) entscheiden, die möglichst gut passt...

  1. #1 trimco, 11. Mai 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. Mai 2014
    trimco

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    Hallo,

    für unseren Neubau müssen wir uns noch für eine Heizungsanlage (Fußbodenheizung und Warmwasser) entscheiden, die möglichst gut passt bzgl. notwendiger Leistung, Anschaffungspreis und jährliche Kosten.
    Hierzu erbeten wir Eure Hilfe, da wir bei den verschiedenen Angeboten bis auf den Preis und evtl. die Lautstärke kaum Unterschiede ausmachen können. Wir haben auch nur 5 Fragen. ;-)
    Nur falls die Frage aufkommt, wir haben uns für das Luftwärmepumpen-System entschieden und vorab die Alternativen abgewogen (Gas, Wärmepumpe [Bohrung/Graben/Fläche/Luft], Pellet, BHKW, Solar).

    Folgende Angebote stehen derzeit im Raum:
    A: (11,1 kW bei -7 Grad), Pufferspeicher 800 Liter, Trinkwasserstation 30 l/min, 6*kW*Elektro*Zusatzheizung
    B: Warmwasserspeicher 35 Liter, Hydraulikstation, 6*kW*Elektro*Zusatzheizung
    C: (13 kW bei -7 Grad; neue runde Version), Trinkwasserspeicher 300 Liter
    D: (9,7 kW bei -7 Grad), Pufferspeicher 400 Liter, Warmwasserspeicher 400 Liter
    E: (11,8 kW bei -7 Grad), Speicher unbekannt, Zusatzheizung vorhanden

    Bzgl. der Angabe der Modelle weiß ich leider nicht, wie das neutral möglich ist. Ein Formel 1-Auto hat wohl 1,6-Liter Hubraum - die Leistungsunterschiede sind jedoch erkennbar...


    Die Eckpunkte sind folgende:
    - 2-Familien-Haus mit 6 Personen (119qm + 115qm) mit Vollunterkellerung
    - gute Dämmung; KfW-70 Effizienzhaus
    - komplett Fußbodenheizung im EG+DG (Keller ohne Heizung)
    - pro Wohnung gibt es noch einen Kaminofen
    - pro Wohnung ein Bad mit je Dusche und Wanne (je Normalbetrieb - tendenziell eher sparsam)
    - Heizlastberechnung nach DIN 12831 ergab Norm-Heizlast von 8244 W (bei 22 °C vereinbarter Innentemperatur)
    >> abgeschätzte Heizlast Heizen : 8,3 kW
    >> abgeschätzte Heizlast Warmwasser : 1,4 kW

    Unsere wichtigsten Fragen hierzu:
    FRAGE 1: Taugen die Anlagen für unser Vorhaben oder sind sie zu groß oder zu klein ausgelegt?
    FRAGE 2: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit den Anlagen und kann welche empfehlen oder evtl. auch nicht empfehlen?


    ACHTUNG / HINWEIS:
    Folgender Zusatzpunkt / -frage spielt bei der Betrachtung evtl. mit rein.
    Wir werden eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher installieren, so dass wir derzeit damit liebäugeln, keinen Wärmepumpen-Stromvertrag sondern statt dessen den Normalstromvertrag nehmen.
    FRAGE 3: Ist das GROB richtig, dass man für unsere Heizung ca 6000-7000 kWh pro Jahr an Strom einkaufen muss?

    Auf Basis dessen habe ich mal Stromanbieter verglichen - einmal WP-Tarif-Strom und einmal Normaltarif:
    Das Ergebnis der derzeit günstigsten Anbieter ergibt bei ca 7000 kWh:
    - Normaltarif: 1650 Euro/Jahr
    - WP-Tarif: 1435 Euro/Jahr (Nacht- und Tag-Verbrauch etwa 50:50 verteilt)
    - WP-Tarif: 1320 Euro/Jahr (Nacht- und Tag-Verbrauch etwa 100:0 verteilt; nur mal aus Neugier geprüft)
    Wenn das soweit richtig ist, würden wir etwas über 200 Euro pro Jahr mehr ausgeben, wenn wir auf den Wärmepumpen-Stromvertrag verzichten.
    Dafür sparen wir aber einen Zähler (inkl. der Folgekosten) und wir wären nicht abhängig von Sperrzeiten, was wiederum Ersparnisse bzgl. Wärmespeicher ergibt.
    Die PV-Anlage kann damit auch stärker selbst genutzt werden, was wiederum finanziell sehr gut ist.
    FRAGE 4: Stimmt die Betrachtung soweit oder ist hier ein Denkfehler? Hat jemand Erfahrung mit dieser Herangehensweise?
    FRAGE 5: Eine kleine Einschränkung bzgl. der Nicht-Abhängigkeit von einem WP-Tarif könnte evtl. der Stromanschluss für die WP selbst sein - bei Anlage E (siehe oben) müsste dies anscheinend mit 400 Volt betrieben werden. Geht sowas auch mit einem Normalstrom-Tarif oder ist sowas dann immer ein extra Tarif?


    Wir sind für jede Hilfe dankbar!

    Na dann, Euch aber erstmal noch einen tollen restlichen Sonntag und dann natürlich einen schönen Start in die neue Woche!

    Viele Grüße
    Thomas
     
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  3. mastehr

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    Gute Dämmung oder KfW-70 mit Luftpumpe?

    Hättet Ihr KfW-70 auch ohne die Luftpumpe erreicht?
    Nur mal zum Vergleich (Efh, 163 m² beheizt,GBWT und solares WW):
    Unter 500 Euro / Jahr

    Meine Meinung: Eine Heizung für zwei Familien ist immer ein potentieller Streitpunkt bei der Abrechnung. Gerade, wenn es aus unerfindlichen Gründen eine Luftpumpenheizung sein muss, würde ich zwei völlig getrennte System nehmen.
     
  4. trimco

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    Hi, also mit guter Dämmung ist die Situation ansich gemeint.
    Das heißt, wir haben 36er Ytong-Wände und eine dezentrale Lüftungsanlage. In der Summe aller weiteren Dämmungselemente (zB Dach, 3-fach-Verglasung-Fenster) sowie sicher auch der LWP ergeben sich dann die Bedingungen für ein KfW-70 Effizienzhaus.
    Ob das ohne LWP zB mit einer GBWT auch erreichbar wäre, kann ich nicht sagen.
    Bitte nicht das Heizungssystem in Frage stellen. Die grdstzl. Frage ist nett gemeint, jedoch ist das bereits entschieden.
    Gruß, Thomas
     
  5. #4 Sanierung2012, 12. Mai 2014
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    Ohne Kontrolle wird es Murx!
    Servus,

    1) Nach meiner Einschätzung tendenziell eher zu groß.
    1.4kW für WW reicht überschlägig für 500-800l@45°C/d (je nach Sperrzeiten)
    Da aber genauere Angaben zu Norm AT usw. fehlen kann das auch alles passen.
    Werden ja modulierende Geräte sein, da ist das mit einer moderaten Überdimensionierung vorallem wenn es hydraulisch passt nicht ganz so tragisch.

    2) Ist m.E. nicht im Sinne der Forumsregeln - kann mich aber auch täuschen, bin neu hier

    3) Verbrauch ist eher zu Hoch gegriffen, würde bei überschlägig 35W/m² Heizlast grob von 10-12000kWh Energiebedarf für Heizen und 5-6000kWh für WW ausgehen.
    Zusammen sind das also 15-18000kWh, die bei einer JAZ von 3 ungefähr 5000-6000kWh Endenergie bedeuten.
    Diese grobe Orientierung hängt natürlich von vielen Faktoren (Nutzerverhalten, Bauausführung, Umweltbedingungen uvam.) ab und kann damit mehr oder weniger stark abweichen.

    VG
     
  6. #5 Baufuchs, 12. Mai 2014
    Baufuchs

    Baufuchs Gast

    @Trimco

    Die Firmennamen in deinem Beitrag wurden gelöscht.

    Lies mal die Nutzungsbedingungen und beachte den Zusammenhang "Firmennamen" mit dieser Frage
     
  7. flo79

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    Deine Dämmung ist eher Standard. Ihr würdet wohl nur durch die LWP auf kfw 70 kommen. PV-Anlage im Zusammenhang mit WP ist ok. Allerdings finde ich die Speicherlösungen derzeit noch nicht perfekt und auch zu teuer.

    Namensnennungen gehn hier nicht. Willst du das mußt du deinen Beitrag z.B. in den HTD stellen.
     
  8. mastehr

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    Das ist wahrscheinlich gerade mal noch KfW-70 dank der LWP. Eine LWP kann funktionieren, wenn das Haus wirklich gut gedämmt ist, sonst wird sie zum Fass ohne Boden.

    Wie hoch ist denn die Vorlauftemperatur der FBH bei Auslegungstemperatur?
     
  9. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Bei den Randbedingungen sehen wir Dich nach 2 Jahren wieder mit folgendem Thema:

    "Hilfe, meine WP verbraucht so viel"

    36er Porenbeton = gute Dämmung:mega_lol:
    Frischwasserstation, 2 Familien

    alles beste Bedingungen um gehörig auf die Fre...e zu fallen
     
  10. trimco

    trimco

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    @Sanierung2012: Danke für deine Antworten!

    @flo79: Danke und was ist "HTD"? Es geht um Namensnennung bestimmter Hersteller oder Anlagennamen. Wobei mir jedoch unklar ist, wie man eine bestimmte Frage zu einem Gerät stellen soll, ohne das Objekt konkret benennen zu dürfen. Aber das darf der Forumsbetreiber selbstverständlich anders sehen und entsprechend durchsetzen...
    Speicherlösungen für PV finde ich übrigens auch nicht perfekt. Ich finde ja Li-Akkus toll, es wird aber wohl auf Pb-Gel-Akkus hinauslaufen... Das wäre dann aber ein ganz anderes Thema.

    Gruß, Thomas


    PS: Eine Grundsatzdiskussion zu LWP war nicht gefragt. Die gibt es bestimmt tausende Male in diesem Forum... oder?
     
  11. andi5783

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    Das Problem ist ja, dass du keine bestimmte Frage zu einem Gerät gestellt hast, sondern eine Produktdiskussion anfangen wolltest und das ist nach den Forenregeln nun mal nicht erlaubt.

    Hast du dich mal intensiv mit PV Speichern auseinandergesetzt? Ich bin da jetzt nicht sehr belesen, aber mein Kenntnisstand ist der, dass sich so etwas finanziell noch überhaupt nicht lohnt. Ich bin mir nicht mehr sicher, was damals alles in dem Bericht bemängelt wurde, aber unter anderem war die Lebensdauer (bzw. die abfallende Effizienz über die Jahre) ein Knackpunkt. D.h. bevor du überhaupt in die schwarzen Zahlen kommst, kannst dir wieder neue Akkus kaufen. Das Thema gehört hier aber natürlich nicht hin, sondern könnte in einem neuem Thema diskutiert werde, soweit sich nichts via Suche findet.
     
  12. flo79

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    HTD ist ein anderes Forum. Kannst du auch nochmal deine Frage stellen. Und die Antworten aus beiden Foren dann für dich nutzen.
     
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  14. drsos2

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    immer diese kryptischen Zeichen

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  15. Julius

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    Zumindest zwei Teilfragen kann ich schon so beantworten:

    Das mit den 400V ist unabhängig von Tarif und Anzahl der Zähler. Es bedeutet einfach Drehstromzähler statt Wechselstromzähler (der neu heute dafür sowieso nicht mehr verbaut wird). Das werden übrigens wohl ALLE aufgeführten Pumpen benötigen, auf jeden Fall alle mit Heizstab!

    Nicht sicher ist hingegen, daß die WP keine Sperrzeiten auferlegt bekommt, wenn man sie an den allgemeinen Tarif mit anschließt! Sofern dies überhaupt zulässig ist (viele Stromanbieter lassen das gar nicht zu, inbsbesondere bei Lieferung durch Fremdnetze) kann es sein, daß trotzdem Sperrzeiten geschaltet werden (dann natürlich nur für die WP und nicht für die sonstigen Verbraucher). Das ist abhängig vom örtlichen Netzbetreiber.


    Weiters:
    Beachte die von anderen schon gegebenen Hinweise!
    Bei zwei Familien würde ich UNBEDINGT getrennte LWP einsetzen.
    Es fängt (bei Anschluß an Normaltarif) schon bei der Frage an, von welcher der beiden Wohnungen die Heizung gespeist werden soll (Frage der Haftung für Vorauszahlungen etc.).
     
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Erfahrung und Kenntnisse zu LWP-Anlagen gesucht

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