Erfahrungen mit PCM?

Diskutiere Erfahrungen mit PCM? im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Hallo, hat jemand praktische Erfahrung mit der Verwendung von PCM-Lösungen zur Erhöhung der Speicherfähigkeit im Holzleichtbau? Wir bauen...

  1. joerg109

    joerg109

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    Hallo,
    hat jemand praktische Erfahrung mit der Verwendung von PCM-Lösungen zur Erhöhung der Speicherfähigkeit im Holzleichtbau?
    Wir bauen gerade ein Passivhaus aus Holz (alles außer der Bodenplatte ist aus Holz) mit 100%Verglasung nach Süden. Bringt es einen spürbaren Effekt, wenn man z.B. Knauf PCM Smartboards im Innenausbau verwendet?
    Joerg
     
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  3. mls

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    spürbarer effekt? ich meine ja. der geldbeutel wird schneller leer :mega_lol:

    abgesehen davon wurde schon soviel (un)sinn zum thema sommerlicher hitzeschutz
    geschrieben - da ist für jeden geschmack was dabei ;)

    btw, wie schaffst du 100% glas? was für glas? welche verschattungseinrichtungen?
     
  4. joerg109

    joerg109

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    PCM / Hitzschutz

    Es geht mir absolut nicht um Hitzeschutz, das würde ich natürlich nicht mit PCM machen. Es geht mir um Wärmespeicherung während der Heizperiode. Bei Vollverglasung der Südseite ist dieses Thema wichtig, nehme ich an.

    Wie: das haben wir so in den Plan einzeichnen lassen ;)
    Was für Glas: Passivhaus (Uw 0,8). Relativ große feststehende Elemente, geringer Rahmenanteil (Pfosten/Riegel).
    Verschattung: Markisoletten mit semitransparentem Gewebe oder Jalousie (jew. aussen), so unser Plan.

    Wir befinden uns in der Planungsphase, der Bau hat noch nicht begonnen.
     
  5. mls

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    uw=0,8 hat nur indirekt mit dem glas zu tun und 100% schaffst du ned ... egal :)
    es gibt zum thema hitzeschutz (jaja, ich weiss :D) und kaltluftsee viele legenden,
    die von interessierten kreisen gepflegt werden...

    natürlich gibt es einige regeln (besonders bei passivhäusern), die mit respekt
    beachtet werden müssen. aber die gelegentlich geschürte raumklimahysterie wegen
    "zu viel glas" oder wegen leichtbau ist .. schmarrn. im zweifelsfall hieve ich meine
    bauherren in ein "leichtes" passivhaus, notfalls verlängert sich halt die planung bis zum
    nächsten sommer oder winter :mega_lol:
     
  6. #5 Torsten Stodenb, 16. Februar 2009
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    Und übrigens: Wieso sollte bei Vollverglasung im Süden Wärmespeicherung besonders wichtig sein? Je mehr Glas im Süden, um so positiver ist die Energiebilanz. Das gilt besonders für Mehrscheibenglas. Jede Grenzfläche von Glas gibt bei Lichteinstrahlung Wärme ab. Nicht nur bei Sonnenschein also. Ich habe jetzt leider keine Zahlen parat, um Sommer und Winter zu vergleichen, aber im Jahresschnitt wird die Bilanz jedenfalls positiv.
     
  7. joerg109

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    Wie gut das tut, dass jemand nicht gleich die Stirn runzelt, wenn ich davon erzähle, dass wir die Südseite (2 Vollgeschosse 12 x 2,8m) "komplett" verglasen wollen. Zu den einzelnen U-Werten Glas und Rahmen kann ich noch nichts sagen, weil wir erst gerade die Ausschreibung machen. Aber wir wollen auschließlich PH-taugliche Komponenten verwenden, d.h. Ug wohl 0,7. Keine Schiebefunktion, keine Kippfunktion, nur Terrassentüren.
    Abgesehen von unseren persönlichen Präferenzen (wir leben gerne offen und werden einen schönen Ausblick haben), habe ich mir ganz einfach vorgestellt, dass die Zahl der "kritischen" Stellen sich dadurch minimieren lässt, dass eine Fassade möglichst gleichförmig ist. Deshalb auf der Südseite 100% Fenster und an der Ost- und Westseite 0%.
    Wir haben die restliche Hülle in Sachen Dämmung recht üppig ausgelegt (Dach 0,07, Wände 0,09, Kellerdecke 0,11 da Gründung auf Altbau), so dass Reserven da sind. Keine Fussbodenheizung, Heizung nur über die Lüftungsanlage via WP (entweder Luft/Wasser oder Geothermie, je nachdem wie weit wir mit unserem Budget kommen). Geothermie hätte natürlich den Reiz, dass man im Sommer recht kühle Luft einblasen kann.

    Liege ich völlig falsch oder kann das so funktionieren?
     
  8. Baumal

    Baumal

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    ich runzle etwas....
    auf der nordseite gibts auch keine fenster?

    hört sich nach einem interessanten grundriß an,
    kann man den mal sehen?
     
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  10. joerg109

    joerg109

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    hab den Entwurf EG beigefügt. Die dort noch eingezeichneten Fenster an der Ost- und Westseite sind jetzt nicht mehr drin (die aktuelle Version hab ich noch nicht als jpg), an der Nordseite 3 kleine Fenster je Geschoss. Gelb ist der abzureißende Bestandsbau. Der nördliche Riegel des Bestands bleibt stehen und wird mit WDVS gedämmt. Alles andere wird als Holztafelbau neu erstellt. Der Bau ist 12m breit und knapp 11m tief. Die lichte Raumhöhe beträgt 2,8m.
     
  11. Primut

    Primut

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    Nun ja, zur Passivhausplanung gibt es ganz konkrete Richtlinien, und wenn diese eingehalten werden, dann sollte das Passivhaus funktionieren. Also eigentlich ganz einfach.:biggthumpup:

    Prinzipiell schaden PCM's nicht.:28:
    Du kannst sie also gerne verwenden. ;)
    Aber: Ich hab nicht ganz verstanden,was du dir davon versprichst. D.h. du kannst davon keine Heizung erwarten!
    PCMs senken nur die Spitzen der täglichen Temperaturschwankung wie es auch schön auf dem Produktdatenblatt dargestellt ist. Tendenziell wird das als positiv empfunden, hängt aber auch von der gewählten Schalttemperatur etc. ab.
    Und 100 Wh/m² sind ja schon einmal eine Größenordnung zur Orientierung.
     
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