Erfahrungen Schallschutztapete

Diskutiere Erfahrungen Schallschutztapete im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Moin moin, hat von euch jemand Erfahrungen mit Schallschutztapeten? Lohnt sich sowas? Die Teile sind ja relativ teuer und für mich stellt...

  1. spock13

    spock13

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    Moin moin,

    hat von euch jemand Erfahrungen mit Schallschutztapeten? Lohnt sich sowas?
    Die Teile sind ja relativ teuer und für mich stellt sich die Frage ob sich ein Mehrwert ergibt.
     
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  3. R.B.

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    Ich würde keine Wunder erwarten weil bei dem dünnen Aufbau eine hohe Schalldämmung physikalisch nicht möglich ist. Es geht hier um wenige dB (6dB o.ä.).
    So ein Wandbelag funktioniert, das ist unbestritten, doch das Ergebnis könnte enttäuschen. Insbesondere bei niedrigen Frequenzen ist die Schalldämmwirkung quasi nicht vorhanden, während man bei hohen Frequenzen sicherlich eine Verbesserung feststellen kann.
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    wunder erwarten, nein, er wird sich wundern, was da versprochen und nicht eingehalten wird.

    ist das eine baumarktmarketingkampagne?
     
  5. Jan81

    Jan81

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    Kommt drauf an was man erreichen will. Diese Tapeten sind doch ähnlich wie z.B. Teppich auf dem Boden oder Eierkartons an der Wand. Diese Sachen absorbieren Schall und verbessern die Raumakustik. Nur um wieviel wird verbesser? Eine normale Raufasertapete und Teppich, Möbel usw. helfen auch.
    Wenn man z.B. Schalldämmung zu Nebenraum oder Wohung verbessern will, dann bringt diese Tapeten gar nix.
     
  6. Bughandle

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    Diese Dinger sollen die Nachhallzeiten verbessern, in der Praxis bringt das etwa den Tropen auf dem heißen Stein. AlphaW ist ähnlich einer groben Raufaser-Tapete, nicht berauschend.
     
  7. Jan81

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    Was könnte man sonst nehmen? Gibt es was ähnliches wie Tapete um die Akustik zu verbessern?
     
  8. Skeptiker

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    dicke Teppiche, offene Bücherregale mit viel Abstand zwischen Rückwand und Büchern, schwere Stoffvorhänge, lose Kissen, eine schalloffene Abhangdecke
     
  9. R.B.

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    Um die Akustik zu verbessern, also nicht die Schalldämmung durch ein Bauteil hindurch, sollte man sowohl die Geometrie des Aufstellraums als auch dessen Einrichtung betrachten. Schallharte Oberflächen können innerhalb eines Raumes zu Reflexionen führen, je nach Abmessungen kommt es dann zu Pegelüberhöhungen oder -absenkungen bis hin zur Auslöschung. Allein schon die Aufstellung innerhalb eines Raumes ist von Bedeutung, ob der Flügel beispielsweise zentral im Raum oder an einer Wand steht.
    Wenn jemand dann noch professionell Musik macht, dann wird er auch die Raumluft bzw. deren Temperatur und Luftfeuchtigkeit im Auge behalten um Schäden an seinem (teuren) Instrument zu vermeiden.

    Im obigen Fall war von Schallschutz die Rede, also geht man üblicherweise davon aus, dass es um die Schalldämmung durch Bauteile hindurch geht. Das ist was anderes als die Akustik innerhalb eines Raumes.
     
  10. #9 Achim Kaiser, 9. Dezember 2015
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    Na man kanns auch entspannt sehen ... wenn die Tapete nix bringt ... einweichen und als Ohrenstöpsel nutzen oder vertickern ;).

    Ich geb mal davon aus, dass das Angebot an hochschalldämmenden Ohrstöpseln stark ansteigen wird.

    Gruß
    Achim Kaiser
     
  11. Jan81

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    Ich weiß, aber so eine Tapete kann niemals irgendein Schall dämmen, dass verspricht auch kein Hersteller, aber kann Schallabsobieren und damit die Akustik verbessern.
     
  12. Skeptiker

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    Nein, nach meinen Erfahrungen in der Planung ist der Effekt kaum messbar. Raumakustiker haben dafür nur ein müdes Lächeln übrig. Mehr erreicht man mit den schon von mir aufgezählten Maßnahmen oder bspw. Dämmplatten auf der Unterseite von Möbeln.
     
  13. Bughandle

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    Das Frequenszband, in denen diese Tapeten wirken ist recht schmal, aber klar der Nachhall lässt sich auch damit etwas reduzieren.
    Bessere Baumaßnahmen wären Akustikdecken (abgehängte, gelochte Gipskartonplatten, mein Favorit) oder Akustikputz.
    Letzterer kostet so 80-150 Euro /qm...und hat auch noch andere Nachteile.
     
  14. R.B.

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    Doch, auch solche Versprechen werden gemacht, sonst hätte ich oben ja keine "dB" genannt. Das Argument ist so, dass eine Schalltapete auf einer festen Oberfläche, einen Teil der Schallenergie in Wärme umwandelt und diese somit nur zu einem Teil an das Bauteil dahinter abgegeben wird. Folglich wird die ursprüngliche Wand mit einer geringeren Schallenergie beaufschlagt, was für den gesamten Wandaufbau zu einer höheren Schalldämmung führt.

    Das Argument ist auch nicht völlig von der Hand zu weisen, aber praktisch ist die dadurch verbesserte Schalldämmung gering.
     
  15. #14 dimitri, 9. Dezember 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Dezember 2015
    dimitri

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    Absorber aus B...... oder Glaswolle, (idealerweise) ca. 5-10cm von der Wand/Decke entfernt aufgehängt (z.B. mit einem entsprechenden Rahmen drumherum).
    In den Ecken dreickige Eckabsorber. Aber selbst damit wirst ab etwa 100Hz abwärts keine nennenswerte Verbesserung erziehen, sprich Auslöschungen und Überhöhungen in diesem Bereich bedürfen anderer Mittel. In Frage kommen würde z.B. ein Helmholtzresonator, oder ein Double Bass Array.
     
  16. dimitri

    dimitri

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    Ich verallgemeinere: Platten aus Melaminharzschaum eines deutschen Chemieunternehmens, nennen wir es mal (AZRE)+1, mit Sitz in Norddeutschland.
     
  17. R.B.

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    Wo beginnt bei Dir Norddeutschland? Gleich hinter München Nord? ;)
     
  18. Skeptiker

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    ich verallgemeinere noch allgemeiner: zum benötigten Frequenzband abgestimmte Schallabsorptionsplatten von einigen Zentimetern Stärke (und mit ansprechender Optik).
     
  19. dimitri

    dimitri

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    Weißwurstäquator :D
    Aber Norddeutschland war ein bissl übertrieben, ja.
     
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  21. Bolanger

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    Hallo,

    wie soll das denn gehen mit Dämmplatten auf den Unterseiten von Möbeln? Soll man etwa den Boden des Wohnzimmerschrankesn mit Dämmplatten bekleben?

    Mir fällt in Hotelfluren oft auf, dass diese einen Teppichboden und dazu eine entsprechend gelochte Decke haben. Dort ist es schon sher ruhig, wenn man sich drin unterhaält.

    Wir überlegen gerade die Einrichtung des Spielzimmers für die Kinder. Um das ganze pflegeleicht zu halten soll der harte Bodenbelag drin bleiben. Den kann man schnell auswischen, wenn sie doch mit den Straßenschuhen reinhuschen. Als Ausgleich wollen wir dann tatsächlich Wandteppiche aufhängen. Wegen der Optik kein klasssicher Teppich, wie man ihn sich vorstellt, sondern ein gekettelter nahezu weißer Teppichboden von der Rolle. Davon sollen dann mehrere raumhohe Streifen auf gegenüberliegenden Seiten angebracht werden, ähnlich zu Bildern.

    Erfahrungen kann ich noch nicht bieten, nur Ideen ;-) Wenn man allerdings im Teppichladen mit dem Ohr an einem Teppich lauscht, dann stellt man sehr schnell fest, dass es aus dieser Richtung deutlich leider ist als aus den anderen Rchtung. Ich erhoffe mir daher mit den ggü. aufgehängten Teppichen eine deutliche Reduzierung der Geräuschkulisse tobender und schreiender Kinder.

    Gruß,

    Bolanger
     
  22. Gast943916

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