Erfahrungsbericht über Bauträger Schlüsselfertig bauen

Diskutiere Erfahrungsbericht über Bauträger Schlüsselfertig bauen im Schlüsselfertig Bauen ? Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, gerne will ich hier meine Erfahrungen über Schlüsselfertig bauen mit einem Bauträger berichten. Vorab kann ich nur alle warnen mit einem...

  1. Ermittler

    Ermittler

    Dabei seit:
    4. September 2013
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachwirt
    Ort:
    Ingolstadt
    Hallo,
    gerne will ich hier meine Erfahrungen über Schlüsselfertig bauen mit einem Bauträger berichten.
    Vorab kann ich nur alle warnen mit einem Bauträger zu bauen.
    Es ist klar verlockend mit diesen zu bauen, weil die einem vor dem Bau alles mögliche Versprechen. Doch meine Erfahrungen, immerhin 7 Jahre Rechtsstreit gegen diesen Bauträger, haben mir gezeigt, dass alles nur "Heiße Luft" ist.
    Angefangen vom Prospekt bis hin zur Bauausführung.
    Ich konnte mir das vor dem Kauf nicht vorstellen zu welchen Mitteln Bauträger greifen um aus dem Hauskauf soviel Gewinn wie möglich rauszuschlagen. Viele dieser Tricks sind meines Erachtens schon kriminell.
    Unsere Baugesetze sind aber auf der einen Seite so akribisch genau aber auf der anderen Seite so mit Schlupflöchern durchwachsen, dass dies Bauträger regelrecht dazu Einlädt dagegen zu verstoßen, weil es ungemein schwer ist diese Verstöße zu beweisen. Selbst offensichtliche Baumängel sind noch lange keine Baumängel. Erst wenn der Richter sein o.K. gibt. Das Wiederum kann Jahre oder Jahrzehnte dauern. Je nachdem wie der Bauträger beziehungsmäßig aufgebaut ist. Hat er ein gutes soziales Netzwerk, ist es sehr schwer einem solchem Bauträger auf die Schliche zu kommen. Besser man genießt sein Leben und lasst die Mängel, Mängel sein. Das wissen aber bereits einige schon im vornherein und wollen deswegen auch erst gar nicht gegen Bauträger vorgehen.
    Andere hingegen, so einer bin ich, denkt, denen muss das Handwerkt gelegt werden. Aus diesem Grund schreibe ich auch meine Erfahrungen hier nieder um andere Gutgläubige und anständige Bürger, die versuchen aus eigener Kraft etwas zu erreichen in ihrem Leben, nicht die gleichen Fehler machen wie wir.
    Falls Interesse besteht, was alles schiefgelaufen ist und wie der Bauträger uns schon seit dem ersten Treffen hinters Licht geführt hat, werde ich weiter berichten. Dazu hätte ich aber gerne ein Feedback von euch, ob ihr das überhaupt wissen wollt.
     
  2. Anzeige

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. Gast943916

    Gast943916 Gast

    nichts neues...

    dazu gibt es im TV genug Reportagen und andere Publikationen

    sein Job...

    wirst Du nie schaffen

    auch das wirst Du nicht erreichen, weil die meisten nur auf den Betrag unten rechts achten, ja, ist so

    für so manchen mag es interessant, wichtig oder einfach nur unterhaltsam sein
     
  4. Gast036816

    Gast036816 Gast

    wenn du jetzt pech hattest, dann hättest du auch von anfang an gegensteuern können, in dem du dir eigenen sachverstand zur seite nimmst. der wird denen auf die finger schauen und die unterlagen prüfen. es sind nicht alle so wie du geschildert hast.
     
  5. Ermittler

    Ermittler

    Dabei seit:
    4. September 2013
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachwirt
    Ort:
    Ingolstadt
    Hallo,
    ja da mag stimmen. Es sind nicht alles so. Das habe ich mir am Anfang auch gedacht. Bin aber leider reingefallen. Das zeigt mir, dass ich keinen Bauträger kenne, der zu den "Guten gehört". Das was ich bisher gelesen und gesehen habe, reicht für mich um zu wissen, dass es diese nicht gibt.
    Ich frage mich nur, warum gerade Bauträger über Leichen gehen, bevor die Ihre Fehler eingestehen. Die sollten und müssen doch einfach auch verstehen, dass Geld nicht auf Bäumen wächst und jeder Kunde das Recht hat, das zu bekommen was er bestellt hat. Wenn das nicht so ist, muss er halt dafür gerade stehen. Will er das nicht soll er sich doch einen neuen Job suchen und nicht versuchen mit allen Mitteln das Gegenteil zu beweisen, obwohl er genau weiß, dass der Kunde recht hat. Für mich sind die einfach nur noch gierig und Machtbesessen. Mann könnte fast meinen die sind krank.
    Sachverstand und Rechtsbeistand habe ich schon seit 7 Jahren. Für die ist die Sachlage klar. Nur für den Bauträger nicht. Will auf Teufel komme raus einfach für seine Fehler nicht eingestehen. Insbesondere der Geschäftsführer und sein Bauleiter( beide super Kumpel). Der eine will nichts von seinem Gewinn abgeben und der andere meint er ist der cleverste Architekt auf Gottes Boden. Einfach nur Krank.
    Selbst die Auflassung verweigern die, mit der Begründung: Sie sehen keinen Anlass auf Auflassung. Es bestehen keine offenen Forderungen mehr.
    Die haben doch nicht alles Tassen im Schrank. Haben jetzt Auflassungsklage neben vielen anderen Klagen eingereicht. Liegt allerdings auch schon seit 2 Jahren vor Gericht und nichts passiert. Ich bin ja mal gespannt wie das noch enden wird. Insolvenzverschleppung? Na ja, ich bin mir sicher, dem Bauträger wird schon was einfallen. Die sind halt so, kann man leider nichts dagegen tun. Ich halte von dieser Berufsgruppe eh nichts mehr. Das sind Menschen, die im vornherein schon wissen was sie tun, wenn das Schiff untergeht. Nehmen dabei keine Rücksicht auf andere Menschen. Das Interessiert die schlichtweg gar nicht. Wer will solche Menschen um sich herum haben, bzw. kennen. Doch niemand.
    Ich bin dafür, dass die Auflagen um so ein Gewerbe auszuüben wesentlich höher gesteckt werden müssen. Vor allem sollte man die charakterlichen Eigenschaften solcher Personen viel genauer unter die Lupe nehmen. Nur weil 99 % dieser Personen nicht die charakterliche Eignung besitzen kommt es erst zu diesem Dilemma. Wäre es anders, hörte und sieht man nicht so viele negative Tatsachenberichte von dieser Berufsgruppe.
    Ich selbst habe bereits 7 Jahre Erfahrung mit dieser Berufsgruppe und kann nur sagen: Pfui Teufel!
     
  6. H.PF

    H.PF

    Dabei seit:
    7. Dezember 2005
    Beiträge:
    11.917
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Baufachberater + Staatl. geprüfter Hochbau
    Ort:
    Hückeswagen
    Benutzertitelzusatz:
    Dachdecker+Hochbautechniker
    Ich kenne auch andere Bauträger...

    Die ihr eigenes Hab und Gut verhökert haben damit sie die von den Subbis nicht abgeführte Mehrwertsteuer zu bezahlen da sonst die kleinen Handwerker den Bach runter gegangen wären und die Kunden auch völlig im Regen gestanden hätten...

    Solche gibts auch.

    Das Problem sind weniger die Bauträger sondern die geizigen Kunden die viel zu geizig sind die Verträge von einem Anwalt prüfen zu lassen und die Bauunterlagen und den Baufortschritt von einem Architekten.

    Kostet halt mal 10.000 Euro. Ja und? Bei 250.000 Euro ist das drin unterzubringen... Aber die neue Einbauküche ist ja wichtiger.

    DA bekomme ICH die Kravatte!
     
  7. mseppo

    mseppo

    Dabei seit:
    9. Juni 2012
    Beiträge:
    429
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Ingenieur (ET)
    Ort:
    SO
    Da hier viele Leute mit Bauabsichten unterwegs sind, ist es natürlich nicht schlecht, wenn andere Leute ihre Erfahrungen schildern, die anderen helfen können, solche Fallen zu erkennen.
     
  8. ManfredH

    ManfredH Gast

    ähmm... von welcher Berufsgruppe war nochmal die Rede ?
     
  9. mls

    mls Bauexpertenforum

    Dabei seit:
    4. Oktober 2002
    Beiträge:
    13.790
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    twp, bp
    Ort:
    obb, d, oö
    im titel steht "Erfahrungsbericht .." - man liest dann eher
    befindlichkeiten bis hin zu verbalinjurien ..

    hilfreich? eher nicht.

    verallgemeinerungsfähig? nicht einmal mit äusserster
    vorsicht.

    zu einem geschäft gehören meist 2 parteien - deren
    verhalten bestimmt, wie künftige geschäfte ablaufen.

    zum kundenverhalten (möchte man meinen) gehört
    der angemessene aufwand, informationen zu beschaffen
    und zu bewerten. das scheint selbst im web-zeitalter
    ziemlich schwierig:
    "Die wahre Macht der Online-Information offenbart sich
    nicht demjenigen der in Google nach Worten suchen kann,
    sondern jenem,der sucht,liest und verschiedene Informationen
    miteinander verknüpfen kann" (by sniper)

    viel erfolg beim - rechtzeitigen - verknüpfen.
     
  10. Einmal

    Einmal

    Dabei seit:
    10. April 2013
    Beiträge:
    784
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Schlosser und Dipl.-Ing.
    Ort:
    Mettmann
    Benutzertitelzusatz:
    ... im Leben
    Ganz meine Meinung ... bitte Fakten und konkrete Beispiele liefern oder diesen Thread sterben lassen.
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 8. September 2013
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

    Dabei seit:
    14. Juni 2005
    Beiträge:
    34.325
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Architekt
    Ort:
    Hannover
    *Gebrauchtwagenhändler
    *Pferdehändler
    *Bankmanager
    *Organtransplantoren
    *Finanzminister
    *Lasagnehersteller
    ................

    Du kannst jedes Klischee in Deinen Satz einbauen.

    Bevor Du auf die da zeigst, solltest Du Dich erstmal vor den Spiegel stellen und auf DICH zeigen!
     
  12. Ermittler

    Ermittler

    Dabei seit:
    4. September 2013
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachwirt
    Ort:
    Ingolstadt
    Fakten:
    2006 Haus vom BT gekauft.
    Prospekt : Massivhaus, KfW 60 Haus Förderfähig usw. usw.
    Inklusive Bauaufsicht, mit der im vornherein Details besprochen werden können und Änderungen sowie Wünsche berücksichtigt werden.
    Bauaufsicht ist Architekt. Wünsche und Änderungen wurden im Vorfeld besprochen und eingezeichnet.
    Damals fragte ich mich schon, für was denn jetzt nochmals eine Bauaufsicht beauftragen, wenn der Bauträger doch schon einen Qualifizierten Architekten einstellt, der den Bau überwacht( mit all seinen Pflichten). Gürtel und Hosenträger dachte ich mir brauchen wir nicht. Vor allem ist der Bauträger schon seit 34 Jahren damit beschäftigt Häuser zu bauen. Ich konnte mir damals nicht vorstellen, dass die bereits seit 34 Jahren solche Machenschaften abziehen.
    Jeden 2. Tag auf der Baustelle. Mit den (so dachte ich) üblichen Schwierigkeiten. Auf der Baustelle sah eigentlich so weit alles gut aus. Handerker haben gearbeitet und ich dachte, die wissen was sie tun. Wenn nicht, dann ist ja immer noch die Bauaufsicht da. Ab und zu haben wir diese auch gesehen. Bei Nachfragen hieß es nur: Alles gut, das gehört sich so.
    Welcher Mensch in Deutschland schlägt jetzt sofort Alarm, wenn die Bauaufsicht und Architekt sagt, dass gehört sich so. Ich als Laie, hatte keine Ahnung. Haben uns schon auf diesen Verlassen. Konnte mir auch nicht vorstellen, dass jemand in dieser Berufsgruppe (sagen wir mal nicht die Wahrheit sagt) gegenüber Kunden die ihr gesamtes Kapital in diese Anlage stecken.
    Wie auch immer. Abnahme stand bevor. Schon vor Abnahme waren bereits etliche Mängel vorhanden. Diese habe ich natürlich moniert. Auch wenn der Bauträger und Architekt meinten, dass wäre ganz normal. Plötzlich begann der ganze Ärger und ich wurden vom Kunden zum Bittsteller. Beide haben seitdem ihr Verhalten dermaßen geändert, ich kann es einfach nicht glauben.
    Bsp. Frage an den Architekten: Warum ist denn die 4 Wand im Keller verputzt und alle anderen Wände im Keller nicht? Antwort: Das könnte ich Ihnen sagen, tue ich aber nicht!!!
    Frage an Architekten: Warum zieht es denn überall aus unseren Steckdosen, Fensteranschlüssen, TV-Dosen im Haus?( Obwohl nur Stegleitungen verlegt wurden, keine Rohrleitungen und eigentlich auch keine Verbindung nach Außen). Antwort: Kein Haus ist 100 % dicht.
    Nach diesen Antworten hat es mir gereicht und bin zum Rechtsanwalt und habe selbst Gutachter beauftragt.
    Also wer sollte das jetzt noch mal in den Spiegel kucken? Kann, oder soll man denn schon im vornherein im sage mal "schwarze Schafe" von "weißen Schafen" unterscheiden können, wenn es dafür keine Anhaltspunkte gibt? Muss man jeden Menschen sofort Verdächtigen oder behandeln wie einen Betrüger? Mit Sicherheit nicht.
    Dieser Bauträger und sein Architekt habe sich erst verändert, als sie merkten hier stimmt etwas nicht und der Bauherr will Antworten. Doch diese bekam ich nicht. Aussage vom Bauträger:
    Dieser Rechtsstreit kann Jahre ja Jahrzehnte dauern. Ich denke mir jetzt nur meinen Teil, sonst würde es glaube ich ausufern.
    Nach mittlerweile 7 Jahren und einigen Gutachten stehen gravierende Baumängel fest. Doch der dickste Brocken kommt noch. Ist aber ohne Entscheidung Richter nicht lösbar.
    Was genau letztendlich rauskommt weiß ich nicht. Meine persönliche Meinung ist: Der Bauträger und sein Architekt haben uns Arglistig hinters Licht geführt. Die Rechnung bezahlen sie dafür vor Gericht. Ich hoffe es zumindest. Die Beweise gegen den Bauträger und Architekten sind so erdrückend, dass es mich wundern würde wenn die aus der Nummer rauskommen würden.
    Mein Fazit bisher: Auch wenn ein Bauträger noch so schöne Argumente und Prospekte hat, auf jeden Fall eine eigene Bauaufsicht beauftragen.
    Niemals direkt den Bauträger oder Bauaufsicht wegen technischer oder rechtlicher belange fragen. Immer zu erst die eigene Bauaufsicht falls der nicht weiter weiß sofort zum RA gehen und mit dem Wissen den BT erschlagen. Schriftlich mit Frist. Kommt keine Antwort oder unzureichend, sofort RA beauftragen, notfalls Baustopp.
    Vorteil: Ihr habt eure Rechte gewahrt. Nachteil: Der Bauträger baut vielleicht gar nicht mehr weiter und ihr steht vor einer Ruine.
    Jeden Tag die Baustelle besuchen. Bei besonders wichtigen Baugruppen wie z.B. der Keller am besten Bautagebuch führen lassen und natürlich auch nachlesen. Falls es daran schon scheitert, zum RA.
    Im Notarvertrag nachlesen, ob da was steht über Planunterlagen, wer die hat, ob die Ausgehändigt werden, welche Firmen beteiligt sind, ob prüfzertifikate Angefertigt werden, z.B. Blower Door Test, wenn ja, bekommt der Kunde die Werte bzw. Messung mitgeteilt. Installationspläne von Elektrik usw.
    Es geht hier ausschließlich darum, damit man das Soll und Ist besser beurteilen kann. In Standartbauträger Verträgen steht so wenig wie möglich darüber drin. Warum: Damit erschwert es dir der Bauträger Mängel zu erkennen und zu beanstanden. Ein sehr beliebter Trick, nur nicht alles nachvollziehbar machen.
    Achtung, wenn das irgendwo steht nach Wahl Bauträger! Kannst davon ausgehen, dass hier was nicht stimmt, bzw. du hier das billigste vom billigstem bekommst.
    Selbst wenn du den Bauträgervertrag überprüfen lässt, sagt das nicht, dass du alles in trockenen Tücher hast.
    Der Bauträger weiß genau, wann er den Geldbeutel aufmacht, genau dann versucht er zu tricksen. Im Notarvertrag kann man das so fast nicht erkennen. Deshalb mein Rat, den Vertrag durchgehen und immer wenn das was steht das der Bauträger entscheiden darf, sofort Veto einlegen.
    Nachteil, dann werden wahrscheinlich keine Häuser mehr gebaut, bzw. du musst dein Haus selber bauen.
    Eines würde ich auf jeden Fall auch machen. Während der Bauphase einfach mal ein Szenario starten, wie der Bauträger bei Problemen reagiert. Werden sie ernst genommen? Reagiert er schnell? Lässt er überprüfen? Hat er selbst Sachkunde? usw. usw. hierbei glaube ich erkennt man einen wirklich guten Bauträger.
     
  13. ManfredH

    ManfredH Gast

    Also allzu viele Fakten habe ich in dem ellenlangen Sermon nicht gefunden :konfusius
     
  14. Pruefhammer

    Pruefhammer

    Dabei seit:
    26. Juli 2011
    Beiträge:
    1.312
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    techn. Angestellter
    Ort:
    Düren
    richtig, hier ist jemand frustriert, ob zu recht kann man an Hand der wenigen und einseitig vorgetragenen Fakten nicht beurteilen.
    Aber Herr Dühlmeyer hat es doch schon anklingen lassen: schlechtes Geschäftsgebaren gibt es überall, den besseren Menschen gibt es (leider) noch nicht. Und wer mal in einem Forum über medizinische Kunstfehler liest, wird auch Ärzte als abgrundtief schlechte Menschen empfinden, die mit der Gesundheit ihrer Patienten sorglos umgehen und nur profitorientiert denken.
    Um auf dem Bau zu bleiben: da ein Hausbau für die meisten Bauherren eine finanzielle Lebensaufgabe ist, ist gesundes Mißtrauen sicher nicht verkehrt, eine Garantie, das alles glatt läuft gibt es nicht, die Maßnahmen, die zu einer Verringerung des Risikos beitragen können sind hier im Forum oft genug genannt worden wie eigener Sachverstand, genaue Prüfung der Unterlagen etc. Da lerne ich nichts neues aus den Darstellungen hier.
    Es mag moralisch fragwürdig sein, wenn man versucht jemand, der evtl. noch ahnungslos ist über den Tisch zu ziehen, aber zu glauben, daß es auch niemand tut ist naiv.
    Ich lasse meine Geldbörse auch nicht auf der Parkbank liegen, auch wenn der Finder eigentlich verpflichtet wäre diese beim Fundbüro abzugeben.
    Noch ein kleiner Tipp von mir: auch Rechtsanwälte und Gutachter sind nicht von Hause aus Philanthropen, manchmal wollen die auch einfach nur Geld verdienen...
     
  15. Corinna72

    Corinna72

    Dabei seit:
    16. April 2012
    Beiträge:
    1.214
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Physikerin
    Ort:
    Berlin
    Manchmal???
     
  16. Pruefhammer

    Pruefhammer

    Dabei seit:
    26. Juli 2011
    Beiträge:
    1.312
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    techn. Angestellter
    Ort:
    Düren
    ich möchte nicht wie der Threadersteller verallgemeinern, aber man sollte zumindest die Möglichkeit in Betracht ziehen, gerade dann wenn die Streitsituation emotional geführt wird. Da wird das gern mal übersehen. Ich habe das einige male bei Scheidungsanwälten beobachtet, die verklagen die Gegenseite für jeden cent, am Ende bleibt für den Mandanten nichts übrig, weil das ganze schöne Geld für Anwalt, Gericht etc. drauf gegangen ist.
     
  17. uban

    uban

    Dabei seit:
    7. Januar 2009
    Beiträge:
    1.082
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    dipl.-ing.
    Ort:
    Rheintal Oberrhein Murg
    Ein Bauher hat Geld, viel Geld. Es ist kein Zufall das mit Bauprojekten viel Geld gemacht werden kann, je grösser die Projekte, insbesondere bei staatlichen bzw staatliche geförderten Projekten werden in kurzer Zeit Millionen bis Milliarden € bzw $ in private Taschen umgeleitet.

    Alle wollen unser bestes, unser Geld, für mehr oder weniger viel Gegenleistung.
     
  18. Pruefhammer

    Pruefhammer

    Dabei seit:
    26. Juli 2011
    Beiträge:
    1.312
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    techn. Angestellter
    Ort:
    Düren
    genauso so ist es, deshalb sollte man an solche Projekte nicht blauäugig rangehen.
     
  19. Ermittler

    Ermittler

    Dabei seit:
    4. September 2013
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachwirt
    Ort:
    Ingolstadt
    Richtig. Da ist was dran.
    Weitere Fakten:
    1. Vorsätzlicher Grenzüberbau, der erst zum Vorschein kam, als Grundwasser in den Keller eingedrungen ist.
    2. Unzählige Risse im Haus und an der Fassade.
    3. Styropor anstatt Styrodor an den Kelleraußenseiten angebracht, bei Lastfall drückendes Wasser.
    4. An allen Fenster und Türen undichtigkeiten.
    5. SchallschutzphänomeneC
    6. Fehlerhafte Installation vom Spülkaste des Gäste WC`s( Durchzug aus der Toilettenschüssel).
    7. Schüsselung des Estrichs in Küche und Bad. Küche steht nicht mehr gerade. Höhenunterschied bis zu 4 cm.
    8. Eingangstür falsch eingebaut, kann weder ausgebaut werden noch eingestellt werden.
    usw. usw. usw.
    Angebot des Bauträgers vor 7 Jahren: Wir geben Ihnen 100 € Kulanterweise und die Sache ist erledigt.
    Heute sind wir gemäß Gutachten bei mindestens 10 000 € und es nimmt kein Ende.
    Bis heute, obwohl Gutachten vorliegen versucht der BT aus der Nummer rauszukommen und verneint alles.
    Was das soll, weiß ich auch nicht, aber der zieht sich selbst immer mehr in den Dreck. Oder die Denken wie der alte Adel vor der franz. Revolution. Da kann ich nur sagen, Hochmut kommt vor dem Fall.
    Wie denkt ihr darüber? Alles gut? Oder hättet ihr da schon viel früher mit dem Bauherren geredet und eine für beide Seiten akzeptable Lösung gefunden?
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Ermittler

    Ermittler

    Dabei seit:
    4. September 2013
    Beiträge:
    52
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fachwirt
    Ort:
    Ingolstadt
    Wo war die Bauaufsicht?
    Hätte man das nicht vorher schon erkennen müssen?

    Oder soll ich jetzt mitleid mit dem armen Architekten und dem Bauträger haben, wenn die vergessen oder mit absicht keine Dichtungsmaßnahmen für den Keller ergreifen. Wahrchseinlich haben die hier 1,50 € gespart und sich die Hände gerieben wie Dumm der Bauherr ist. Genauso verhält es sich mit den anderen Mängeln. Haben doch tatsächlich gedacht die kommen mit der Nummer durch. In der tat gibt es mindestens 8 Menschen in dieser Reihenhausanlage, die gleiche oder ähnliche Mängel haben und tatsächlich nichts dagegen getan haben. Die sitzen jetzt in Ihren Häusern und wundern sich nur. Viele Mängel sind denen erst gar nicht bekannt.
     
  22. Pruefhammer

    Pruefhammer

    Dabei seit:
    26. Juli 2011
    Beiträge:
    1.312
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    techn. Angestellter
    Ort:
    Düren
    10k€ ist bei Bauschäden eher untere Größenordnung. Da habe ich schon ganz andere Sachen gesehen.
    Das Problem ist gerade am Bau ein anderes: wenn da 10k€ Schäden im Raum stehen und als Streitwert angesetzt werden, gibt es in den wenigsten Fällen auch die Summe voll zugesprochen. Meist gibt es dann einen Abschlag, das können 10% oder 50% sein, je nach Gutachten, Gegengutachten, Auslegung des Vertrags, Meinung des Richters was geschuldet war usw. Mit den dann zugesprochenen x% des Streitwerts wird man auch nicht glücklich, weil es jahrelanges prozessieren bedeutet, einem dann auch anteilsmäßig Kosten für Gutachter, Gericht und Anwalt auferlegt werden. Unterm Strich bleibt meist nichts übrig und wenn doch muß man hoffen, dass da noch was zu holen ist und die nicht schon pleite sind bevor das Urteil rechtskräftig ist.
    Daraus ergibt sich: ohne eigenen, baubegleitenden (!) Sachverstand sollte man so ein Projekt nicht angehen. Das wurde offenbar versäumt, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.
     
Thema: Erfahrungsbericht über Bauträger Schlüsselfertig bauen
Besucher kamen mit folgenden Suchen
  1. bauhaus bauträger nürnberg erfahrungen

Die Seite wird geladen...

Erfahrungsbericht über Bauträger Schlüsselfertig bauen - Ähnliche Themen

  1. Garage in ein bestehendes Gebäude bauen

    Garage in ein bestehendes Gebäude bauen: Hallo alle zusammen, Ich bin Landwirt in Mecklenburg-Vorpommern und besitze einen 3 Seiten Bauernhof von 1888. Wie es ja bei solch alten Höfen...
  2. Laut Bauträger Bewegungsfugen/Dehnfugen nicht notwendig

    Laut Bauträger Bewegungsfugen/Dehnfugen nicht notwendig: Guten Tag. Ich bekomme gerade gebaut. Bis dato habe ich noch keine Beschwerden diesbezüglich. Nur nach dem Einbau des Estrich bin ich auf...
  3. Erdkühlschrank bauen

    Erdkühlschrank bauen: Hallo zusammen, ich würde mir gerne so einen Erdkühlschrank bauen. Es gibt ja fertige Bausätze mit Plastikrohre die teilweise 1-1,50 meter in...
  4. Treppe mit 3 Stufen in Keller planen und selber bauen (mauern mit Buche Stufen)

    Treppe mit 3 Stufen in Keller planen und selber bauen (mauern mit Buche Stufen): Hallo. Ich stehe vor der Aufgabe, eine Treppe in einen WOhnraum im Keller zu planen und auch umzusetzen - also selbst zu bauen. Von...
  5. Welche Plane für einen Teich-Bau?

    Welche Plane für einen Teich-Bau?: Ich möchte einen kleinen Teich anlegen und benötige dafür eine geeignete Plane, die im Internet aufgefundenen scheinen mir aber nicht so geeignet.