Ergebnis Geologe

Diskutiere Ergebnis Geologe im Begleitende Ingenieurleistungen Forum im Bereich Neubau; Hallo Zusammen, wir haben einen Geologen und haben die Auswertung bekommen und wissen nicht so genau, was das bedeutet. Gemäß Werkvertrag...

  1. #1 Markus3110, 26. Januar 2013
    Markus3110

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    Hallo Zusammen,

    wir haben einen Geologen und haben die Auswertung bekommen und wissen nicht so genau, was das bedeutet.

    Gemäß Werkvertrag wir für das Gebäude ein Streifenfundament mit Bodenplatte erstellt. Das Streifenfundament mit einer Tiefe von 80cm. Voraussetzung Bodenklasse 1,3,4 und 5.
    Der Geologe hat mit einer Rammsondierung DIN 4094 gemessen.
    Bodengruppen und Bodenklassen:
    Oberboden 1 (DIN18300)
    Sand, schluffig, schwach tonig, z.T schw.humos SU (DIN 18196) Bodenklasse 4
    unter Wasser SU (DIN 18196) Bodenklasse 2
    Kreidemergel, steif-halbfest TM/TA Bodenklasse 4-5
    Mergelstein Bodenklasse 6 und 7

    Empfehlung für die Gründung
    Fundamentgründung bis 120cm und Ausbildung der Sohlenplatte als Decke mit Abtragung der Flächenlast über die Streifenfundamente ohne wesentliche Nachverdichtung des Untergrunds für den Einbau der Sohlenplatte (geplant)

    Was bedeutet das den nun konkret? Die Streifenfundamente müssen 120 anstatt 80cm sein? Also Mehrkosten? Wenn ja....was wird das wohl kosten???

    Vielen Dank im voraus!!!!
     
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  3. #2 Gast036816, 26. Januar 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    das besprichst du am besten mit dem tragwerksplaner deines vertrauens, zusammen mit dem architekten können dir die mehrkosten dargestellt werden.
     
  4. #3 Markus3110, 26. Januar 2013
    Markus3110

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    Ok....dem entnehme ich, dass es von der Planung abweicht und Mehrkosten entstehen.....richtig?
     
  5. Lebski

    Lebski Gast

    Richtig. Angedacht waren Streifenfundamente unter den Wänden 80 cm tief (Frostfrei) und eine Bodenplatte die Lasten in den Untergrund leitet.

    Laut Bodengutachten soll jetzt gebaut werden: Streifenfundamente 120 cm tief (wegen Tragfähigkeit) und die Bodelplatte muss ihre Lasten in die Fundamente abtragen, wird also wie eine Decke bemessen.

    Dabei werden sowohl die Fundamente teurer, weil tiefer, wie auch die Bodenplatte, weil aufwändiger. Um wie viel, kann dir hier aber keiner sagen.
     
  6. #5 Gast036816, 26. Januar 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    eine planung hast du im sinne eines vollständigen plans nicht. den hast du erst, wenn alle parameter in die planung einfliessen. wenn, dann hast du einen vertrag, der auf grundlage von annahmen getroffen wurde.
     
  7. UpsSry

    UpsSry

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    Eine BoPla als "weitgespannte" Decke die mal 1 1/2 bis 2 oder gar 2 1/2 Geschosse trägt? Nix da.... viel zu teuer!
    Ich geh mal davon aus das hier Streifenfundamente unter tragende Innenwände angedacht werden.

    Ansonste würde erstens die BoPla stärker als die vom BU geplanten (ich wette mal) 16cm - zweitens wäre der Bewehrungsgrad viel höher.

    Kannst du den Grundriss bitte hochladen und einen Querschnitt mit Höhen?
    Dann kann man besser beurteilen ob eine elastisch gebettete Platte oder ob ganz einfach Streifenfundamente unter tragenden Innenwänden sinnvoller sind!

    Die stärkeren Streifenfundamente könnten mittels lokaler Bodenverbesserung als verdichtetes Schotterplanum (40cm) ebenfalls vermieden werden - was das kostentechnisch bringt kann dir nur der Rohbauer sagen da dies regional in den Kosten variiert.
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 28. Januar 2013
    Ralf Dühlmeyer

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    Ups - halt Dich bitte aus DIngen heraus, von denen Du 0,00 Ahnung hast, ja. Danke !

    @ TE
    Geplant waren:
    Streifenfundamente unbewehrt als Frostschürze (daher die 80 cm)
    darauf lastabtragende Bodenplatte
    Nötig werden jetzt:
    Bewehrte Streifenfundamente überall dort, wo statisch sinnvoll nötig.
    Darauf eine Betondecke.

    Das erfordert einiges an Mehrbewehrung und Mehrbeton. Wie viel das kosten wird, kann Dir nur Dein Vertragspartner sagen. Denn nur der weiß, ob er nur die Mehrkostn durchreicht oder sich dazu noch einen ordentlichen Schluck aus der Pulle genehmigt.
    Letzteres ist ärgerlich, aber für Dich unvermeidlch, da Du ja (wohl) unterschrieben hast und alles andere NOCH teurer würde.

    Die Einzige Alternative, über die sich jetzt noch denen liesse, ist die, einen Keller zu bauen und die oberirdischen Kellerersatzräume einzusparen. Reines Rechenspiel - A vs B.
     
  9. #8 wasweissich, 28. Januar 2013
    wasweissich

    wasweissich Gast

    es geht hier doch nur darum , dass ein vertrag über ein haus mit minimaler gründung unterschrieben wurde .

    und jetzt sagt das bodengutachten , dass die vertraglich zu liefernde gründung nicht ausreicht .

    also ist die einzige antwort auf
    JA ,
    JA ,
    Das weiss nur der GÜ
     
  10. UpsSry

    UpsSry

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    @ralf:
    ach so ist das....

    1. Erst lesen und verstehen, dann mit pampigen Aussagen kommen, ok!?

    2. der te schrieb:
    "Sohlenplatte als Decke mit Abtragung der Flächenlast über die Streifenfundamente" => keine erwähnung von zusätzlichen Streifenfundamente unter tragenden Innenwänden, bedeutet frei tragend, nicht gebettet, ergo... ansonsten soll der Boden-GA nochmal seine Formulierung überarbeiten...

    3. deine aussage wiederholt nur meine...

    4. *hust* Keller? als Teilteller vielleicht 8.000 bis 15.000€ oder als Vollkeller vielleicht bis watt weiss ich wieviel gegenüber vielleicht hmmm 3000 bis 4000€ Mehrkosten für die Gründung... jo alles klar herr Architekt.
    Achja den anfallenden Bodenaushub muss der Bauherr dann ja auch noch irgendwie loswerden. also nochmal ca. 6 bis 8€/m3 für Bodenabfuhr

    5. Das nächste mal kannst mich per PN anschreiben wenn dir etwas an meinen Antworten nicht passt oder sie etwas zu 0,00 verstanden haben.
     
  11. FHolm

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    Kurze Zwischenfrage: Wer hat das Bodengutachten beauftragt - Du oder... ?
     
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  13. Markus3110

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    Hallo Zusammen,

    danke erstmal für die Infos.

    Das Bodengutachten haben wir in Auftrag gegeben.

    Angedacht ist von dem Bauträger unter den tragenden Wänden ein Streifenfundament zu erstellen. Die sollte 80cm, frostsicher, erstellt werden. Laut Bauträger ist dies besser, als eine "normale" Bodenplatte, da er die Sohlplatte von unten noch zusätzlich dämmen kann.
     
  14. Markus3110

    Markus3110

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    In der Baubeschreibung steht folgendes:

    Fundamente / Bodenplatte
    Eine Bodenpressung mit 200 KN/m2 wird vorausgesetzt. Die Fundamente werden frostfrei, nach Statik erstellt. Im Festpreis ist eine Gründungstiefe bis 80 cm ab Oberkante Bodenplatte (Oberkante Bodenplatte = Straßenniveau) kalkuliert. Die Bodenplatte wird aus Beton mit unterseitiger Wärmedämmung gemäß Wärmeschutzberech- nung erstellt. Der Bauherr wird dem AN ein Bodengutachten zur Verfügung stellen. Sollte das Bodengutachten zusätzliche Gründungsmaßnahmen fordern, so sind diese zusätzlichen Gründungskosten gegen Unternehmerangebot, separat abzurechnen.
     
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