Erschließung

Diskutiere Erschließung im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Hallo, ich habe noch eine Frage. Die Erschließung soll bis 1m ins Grundstück erfolgen. Sicher ist es doch viel teurer, wenn dann später...

  1. Doreen

    Doreen

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    Hallo,

    ich habe noch eine Frage.

    Die Erschließung soll bis 1m ins Grundstück erfolgen.
    Sicher ist es doch viel teurer, wenn dann später alle nocheinmal anrücken um 'ihre' Leitungen zu verlängern.

    Leider habe ich nichts gefunden, dass es üblich ist gleich eine Verlängerung auszuhandeln. Das wäre doch aber sinnvoll...
    Oder beauftragt man damit später auch nur 1 Unternehmen?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.
     
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  3. aladini

    aladini

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    Hallo Doreen,
    die Erschließung erfolgt durch den Versorger, z.B. durch Stadtwerke. Und die erschließen erst, wenn das Gebäude frostsicher ist. (ist aber vom Versorger zu Versorger unterschiedlich) Darum muss man es direkt mit dem Versorger abklären. Meistens gibt es einen Pauschalpreis bis zu bestimmter Länge danach pro Meter Summe X. (z.B. bis 8m - 2€T danach 300€/m)
     
  4. planfix

    planfix Gast

    so wie ich es kenne, gehört dem versoger die erschließung bis zum übergabepunkt auf dem grundstück. von daher verlegt er bis dorthin zu seinen fixpreisen, alles weitere ist aufgabe den eigentümers, auch wenn es vom versorger später ausgeführt wird und wir nach tatsächlichem aufwand abgerechnet..
     
  5. Jan81

    Jan81

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    Was meinst du damit genau? Diese Strasse wird jetzt gemacht und die Erschließung wird 1m ans Grundstück gemacht?

    Wenn z.B. das Haus schon steht, dann könnte man bestimmt gleich ins Haus legen.
    Wenn z.B. Grundriss usw. feststeht, dann könnte man vielleicht verhanden die Leitung bis x zu legen. Nur die Leitungen könnten vielleicht bei Bagger arbeiten beschädigt werden.

    Wenn Haus nicht steht und der Grundriss auch nicht feststeht, wohin sollen die Leitungen dann hin? Dann macht es keinen Sinn länger zu machen.

    Wer später deiner Hausanschlüsse macht, dass kann dir nur dein Grundversorger sagen. Mit dem muss du alles abklären. Oft arbeitet der Versorger mit einem Tiefenbauer zusammen und dieser muss die Hausanschlüsse machen. Man bekommt vielleicht ein paar Gutschriften für Eigenleistung, aber oft lohnt es sich nicht.

    Wir z.B. hatten eine Pauschale für 25 m. Dabei spiele es keine Rolle ob man 10 oder 25 m Leitung hatten. Und für Eigenleistungen gab es keine Gutschriften.
    Es kommt immer auf den Versorger und Gemeinde/Landkreis an.

    Deswegen wird dir deine Fragen nur der Grundversorger beantworten können.
     
  6. #5 stockstadt, 12. März 2015
    stockstadt

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    Hallo,

    das ist die Erschließung des Baugebiets .... alles wird "in die Straßen" verlegt und bei jedem Grundstück schaut ein Zipfel auf den Grundstücken raus.

    Wenn dann gebaut wird, beantragt man die Hausanschlüsse, wobei dann der Zipfel auf deinem Grundstück ins Haus verlängert wird und dort die Zähler gesetzt werden.

    In der Regel verlangt die Kommune die Erschließungskosten von den Grundstücksbesitzern zum Zeitpunkt der Erschließung des Baugebiets .... die Hausanschlüsse werden dann oft/meist von den Versorgern fertiggestellt und abgerechnet.

    LG
     
  7. aladini

    aladini

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    das ist immer unterschiedlich, bei uns darf nur die Stadtwerke die Erschließung auf eigenem Grundstück machen... Leider...
    Für die Eigenleistungen gibt es auch keine Gutschriften oder Geld.
     
  8. R.B.

    R.B.

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    Planfix hat nichts anderes geschrieben. Der Übergabepunkt ist ja nicht zwingend an der Straße sondern kann auch im Keller oder HWR oder wo auch immer sein.
    Die Arbeiten auf dem Grundstück führt der Versorger oder ein von ihm beauftragtes Unternehmen durch. Unter Umständen darf man die Erdarbeiten auch selbst vergeben, aber die Verlegung der Leitungen obliegt dann wieder dem VNB oder einem durch ihn beauftragten Sub. Diese Kosten werden dem Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt, zusätzlich zu den Pauschalen für die Erschließung bis zum Grundstück.

    Werden die Erdarbeiten auf dem eigenen Grundstück selbst gemacht, dann verrechnet der VNB einen geringeren Satz. Der Vorteil ist aber überschaubar, so dass sich das normalerweise nicht lohnt. Aber wenn der Bagger soieso auf dem Grundstück steht......
     
  9. #8 Thomas Traut, 12. März 2015
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    Ausnahme: Abwasser. Dafür wird üblicherweise ein Kunststoffschacht nahe der Grundstücksgrenze gesetzt, an den der Sanitärinstallateur des Bauherren anschließen darf.
     
  10. Doreen

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    Ich dachte, eine Firma legt (evt. auch mit den Versorgern zusammen) bei Erschließung alle Medien gleichzeitig den 1m ins Baugrundstück. Da wäre es doch praktisch gleich zu fragen oben sie nicht paar Meter mehr machen können.

    Wenn dann jeder (Wasser/Abwasser, Strom, Telefon, Gas) nochmal kommt und verlängert, ist das doch umständlicher...
     
  11. Jan81

    Jan81

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    Das Problem das du nicht verstehen willst und hier anscheinend nicht alles durch liest.
    Wohin sollen die ganzen Hausanschlüsse hin gelegt werden???? Hast du schon einen Grundriss?
    Wie ist den die IST Situation.

    Bei meisten Gemeinden kommt in der Regel dann nur eine Firma und macht alles.
    Es gibt aber auch Fälle, da kommt Firma A und macht Wasser, dann kommt Firma B und macht Strom.
    Du hast darauf keinen Einfluss, darfst dann Summe x zahlen. Über die kosten kann man sich vorher schlau machen.
    Alles kein Geheimnis, dass ist ein Anruf bei deinem Grundversoger, den erfährst du bei deiner Gemeinde.

    Abwasser wird erst gemacht wenn Haus stehen oder zu mindest die Bodenplatte. Selten macht man vorher, besonder weil noch Übergabeschächte gesetzt werden müssen. Machmal sind die Übergabeschächte schon vorhanden. Abwasser muss der Bauherr selber machen, da kannst du dir irgendeine Frima suchen oder selber machen.

    Du fragst einfach die falschen, alle deine Fragen kann der Grundversoger beantworten. Hier kann man nur raten.
     
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  13. #11 Ralf Dühlmeyer, 12. März 2015
    Ralf Dühlmeyer

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    Selbst wenn es einen Grundriss gäbe, macht das aus gutem Grund kein Versorger, weil das Risiko von Schäden während der Bauzeit viel zu hoch ist!!!
    Ebenso das Mißbrauchsrisiko.
    Hausanschlüsse kommen immer erst ins Haus, wenn der Baukörper vollständig zu ist. Also Wände, Dach, Fenster und min. eine Bauhaustür.

    Ausserdem nehmen die Versorger immer eine Pauschale für die ortsübliche Anschlußlänge. Nur Mehrlängen werden zusätzlich abgerechnet. Manchmal gibts einen Bonus bei Grabenerstellung in Eigenleistung! Aber eben nicht immer und überall.
     
  14. Doreen

    Doreen

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    Ok. Ich glaub, ich habe es jetzt verstanden.

    Danke Euch
     
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