Erste Kosteneinschätzung für den Hausbau ermitteln

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  1. pantau

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    Wir haben die Möglichkeit ein Grundstück zu erwerben. Die Kosten inkl. Erschließung bis zum Grundstück, Zuwegung, Grundbuch und Notar haben wir ermittelt. Bevor wir das Grundstück kaufen müssen wir nun vorab prüfen, ob unser restliches Budget für den Bau des Hauses reichen wird. Da wir kein fertiges Haus aus dem Katalog kaufen werden (wollen), stellt sich mir an diesem Punkt die Frage, wie wir das vernünftig angehen.

    - Gebaut werden soll in Holzrahmenbauweise
    - Es soll zweigeschossig mit Flachdach gebaut werden
    - Von Aussen überwiegen weiß verputzt, Teilflächen mit Holz
    - Es sollen Holzfenster verwendet werden
    - Der Boden besteht zu ca. 80 - 100 cm aus Moorbooden. Darunter ist Sand
    - Der Raumbedarf (Wunsch) liegt bei 140-150 m2.
    - Fussboden ca. 65% Parkett
    - Beim Innenausbau können Eigenleistung bei Fussboden, Sanitäreinrichtungen, Dämmung, etc. eingebracht werden - sollen aber nur beim Fussboden einkalkuliert werden
    - Region Oldenburg / Bremen

    Das Budget liegt hierfür derzeit bei 215.000 Euro.

    Nach ersten Aussagen sollen wir ca. mit 1200 bis 1300 Euro für den Bau des Hauses "schlüsselfertig" kalkulieren - Parkett nicht berücksichtigt. Das wäre ein Spanne von 168.000 bis 195.000 Euro. Dazu benötigen wir noch einen Architekten für den Entwurf des Hauses. Kosten für den Statiker und den Bauantrag kommen auch noch dazu, dass habe ich schon herausgefunden. Die Koordination des Innenausbaus würden wir selbst mit Unterstützung des Schweigervaters (Zimmermann, bauerfahren) und eines guten Freundes (Bauingenieur und Zimmermann, holzrahmenbauerfahren) übernehmen wollen.

    Ich bin aber von Natur aus skeptisch und höre immer gerne verschiedene Meinungen. Scheint das bis hierhin noch realistisch oder bauen wir an dieser Stelle schon statt unseres Hauses ein Traumschloss?
     
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  3. LaSina

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    Keller ? Wird knapp.
     
  4. ManfredH

    ManfredH Gast

    Ein ganzes Haus für 1300 EUR ist definitv nicht zu machen. ;-)
     
  5. pantau

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    Keinen Keller, das habe ich vergessen.
    Und es waren natürlich Kosten je m2 Wohnfläche gemeint :)
     
  6. familieri

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    Es kommt ja auch auf viel mehr an.

    1. Stichwort: Bebauungsplan
    - Darf in diesem Baugebiet überhaupt so gebaut werden (z.B.: 2 Vollgeschosse / Flachdach)
    - Gibt es weitere Auflagen die erfüllt / eingehalten werden müssen, welche Kostentreibend sein können (z.B.: Zisterne, etc.)

    2. Der Boden
    - Moor + Sand hört sich für mich nicht gerade prickelnd an. Selbst ohne Keller sind hier sicher einige Dinge aus statischer Sicht zu beachten.
    - Ist der Boden eben oder Hanglage? (auch danach richten sich die Kosten)
    - Liegt ein richtiges Bodengutachten vor, oder ist da das nur "so lala" mal eine Aussage von jemandem? Du brauchst auf jeden Fall eine Aussage zur Tragfähigkeit des Bodens für den Statiker, sonst trifft der Annahmen und die können von "zu hoch kalkuliert um auf Nummer-Sicher zu gehen", was wiederum kostntreibend ist bis "zu niedrig, weil er davon ausging das es ausreichend sei" sein, was im schlimmsten Fall bedeutet das das Haus instabil wird / ist.

    3. Kosten (die 1200 - 1300 nehme ich mal sind der Preis / qm)
    - Kommt natürlich immer auf die Ausführfung an. Ich würde mit wesentlich mehr rechnen. Aber nehmen wir mal einfach die 1200€/qm an. Dann bist du bei 168.000€. Dazu kommt Parkett, bei ca. 65% der Bodenfläche von 140qm sind das (91qm bei einem günstigen Preis von 30€ / qm) schon weitere 3000€ + natürlich der Restliche Bodenbelag - nur Material.
    - Den Zugang / Weg zum Haus nicht vergessen, Außenanlage (Zaun, Mauer, Rasen, Terrasse) all das ist bei "Schlüsselfertig" i.d.R. nicht einkalkuliert.
    - Ich nehme an, in euer Haus kommt auch ein Küche, Tapete, Lampen... all solche Dinge.
    - Dazu der Architekt. Selbst wenn du den nur bis Leistungsphase 3 oder 4 brauchst würde ich min. 7.000€ für den einplanen.
    - Statiker, Bauantrag...
    - Weitere Nebenokosten sind: Hausanschlüsse. Selbst bei einem - wie es immer so schön heißt - voll erschlossenem Grundstück müssen die Anschlüsse von der Grundstücksgrenze ins Haus (Strom, Wasser, Abwasser, Gas, Telefon), das sind schnell mehrere tausend Euro.
    - Versicherungen: Bauherrenrechtschutz, Rohbaubrandschutz...


    Alles in Allem halte ich dein Vorhaben mit dem Budget für sehr gewagt. Euer Architekt kann da aber sicher eine qualifizierte Schätzung zu abgeben.


    Ich stelle hier keinen Anspruch auf vollständigkeit oder für deinen Fall richtig getroffene Aussagen. Das sind lediglich meine Erfahrungen aus der aktuellen Planung meines Hauses heraus.
     
  7. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Na ja, bisher hast Du ja wunderschön den Rohbau beschrieben. Aber das richtige Geld geht in die technische Ausstattung des Hauses. Da biste schnell bei 40-50 Mille (also Heizung/Elektro/Sanitär) Da sind die erwähnten 3.000 Euro peanuts gegen.

    Holzfenster: wenn die wirklich gut sind, solltest Du schon mal tiiief Luft holen.
     
  8. Maik86

    Maik86

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    Also aus persönlicher Erfahrung mit unserem Haus (120m² in Holzrahmenbauweise) wird das eng. Wir haben für das Haus schlüsselfertig (im und am Haus war ALLES fertig, lediglich die Wandbeläge innen haben wir selber gemacht und dafür auch das Material gekauft), Bodenplatte, Erdarbeiten inkl. grobe Geländeprofilierung und Schotterunterbau für 55m² Terassen (war nicht die Welt), Vermessungskosten, Strom-, Telefon- und Wasseranschluss, Baustrom und Bauwasser, Pflaster vorm Haus (70m²) und Baugenehmigung ca. 220.000 Euro bezahlt.

    Vielleicht hilft das etwas bei der Kostenschätzung?
     
  9. pantau

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    @familieri:

    zu 1) Bebauungsplan gibt das ohne Auflagen her
    zu 2) Grabung eines Lochs von einem Bauunternehmer

    @Maik: Ja, Danke. Das hilft mir. Waren das nur die Hausanschlüsse auf dem Grundstück oder inkl. der Erschließung bis zum Grundstück? Zweites hätten wir schon im Grundstück einkalkuliert.
     
  10. R.B.

    R.B.

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    Das könnte sportlich werden, je nach Ansprüchen auch völlig unmöglich. Anhand Deiner "Liste" kann man das aber nicht einmal ansatzweise beurteilen, denn die Kosten für den Innenausbau sind nicht abschätzbar. Du kannst beispielsweise für die Einrichtung des Badezimmers nur 10T€ ausgeben, oder locker 30T€ und mehr versenken. Das gilt für andere Räume analog.

    Heizung, KWL, aber selbst so Dinge wie Bodenbeläge (Parkett sagt gar nichts aus) können Deine Kosten ganz gewaltig in die Höhe treiben, und dann war´s das mit Deinem budget.

    Und nebenbei bemerkt ist HRB nicht gleich HRB. Auch da gibt es gewaltige Unterschiede. Schau Dir mal die Details bei den einzelnen Herstellern an, dann siehst Du schnell was ich meine. RüBe könnte Dir darüber einen seitenlangen Vortrag halten.

    Wenn das budget knapp ist, dann kann ich nur empfehlen detailliert zu kalkulieren. Beim Hausbau gibt es so vielen "Kleinigkeiten" die dann aber richtig in´s Geld gehen.

    Du solltest also Deine Anforderungen definieren, und dann ab damit zum Architekten. Er soll Dir sagen, was er davon mit dem genannten budget realisieren kann, oder ob Deine Vorstellungen jenseits von Gut und Böse sind. Gerade wenn das budget eng ist muss man sehr darauf achten, dass die Sache nicht aus dem Ruder läuft.

    Gruß
    Ralf
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 23. August 2012
    Ralf Dühlmeyer

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    Ich sag mal - die 215 sind sportlich bis zu wenig - für das reine Bauwerk!
    Kommen Planer, Statiker, Bauamt, Kanalanschlüsse, Aussenanlagen, .... dazu

    Ich hoffe, Dein Planer kann HRB. Sonst wirds teuer, weil Dein Statiker alles hinbiegen muss!
     
  12. familieri

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    Das hatte ich in den 1200€/qm mit drin. Ich bin davon ausgegangen das pantau das dort auch mit drin hat, daher habe ich es nicht extra gelistet. Das Ergebnis ist aber das Gleiche - das Geld wird nicht reichen. Das 1200€/qm untertriben sind sollte allen klar sein :)

    @pantau

    Zum Baugrund:
    Das gegrabene Loch eines BU wird den Statiker nicht überzeugen. Da muss (gerade wenn du nun schon weist, dass da Moor und Sand ist) ein Bodengutachten gemacht werden. Moor ist neben Sand so ziemlich der schlimmste Boden den du haben kannst.

    Bei dem Restbudget (was so oder so schon nicht reichen wird) würde ich ein Bodengutachten machen lassen mit einem Statiker sprechen und die kosten schätzen lassen. Dabei kann jan ur raus kommen: Alles halb so schlimm oder noch mehr Geld in die Hand nehmen oder sogar anderes Grundstück suchen.
     
  13. pantau

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    Ok, ich erkenne schon mal eine klare Tendenz in den Aussagen. Wir haben eine Woche Zeit, um uns den Kauf des Grundstücks zu überlegen. Es scheint, da stehen für uns einige Hausaufgaben an. Nur wie gehen wir nun vor? Ein Bodengutachten muss gemacht werden - stünde bei mir aber als letzter Schritt in der Liste der Aufgabe, da damit ordentlich Kosten verbunden sind. Will sagen, wenn das Haus ohne erschwerte Bodenbedingungen schon über 30% unseres Budgets liegen würde, so kann ich mir das Bodengutachten sparen. Aus meiner Ahnungslosigkeit würde ich jetzt sagen, dass wir zunächst mit einigen Architekten, die erfahren im HRB sind zu einem Vorgespräch treffen, um zum einen herauszufinden mit wem wir zusammenarbeiten möchten und wie eine erste Kosteneinschätzung für unser Bauvorhaben aussieht. Oder sucht man eher den Weg zum Handwerker, sprich Holzrahmenbauer, Tiefbauunternehmen, etc... ?
     
  14. Durion

    Durion Gast

    Hallo,

    natürlich kommt es letzendlich auch darauf an, was Du Dir an Innenausstattung vorstellst. Wenn Du eine Minimalaustattung (quasi spartanisch) möchtest, könnte es grad so reichen. Aber angesichts des Parkettwunsches vermute ich eher, das Du auch an anderer Stelle höherwertig planst. Daher würd ich Dir raten, freunde Dich mit Gedanken an höhere Kosten an und frag jemanden der sich auskennt und Dir eine seriöse Einschätzung geben kann (z.B. Architekt).
     
  15. #14 Ralf Dühlmeyer, 23. August 2012
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Und wie soll der Handwerker Dir etwas sagen können - so ganz ohne Planung?

    So vielleicht [​IMG]

    :D

    Warum habt Ihr nur eine Woche Zeit, Euch für/gegen das Grundstück zu entscheiden? Ebay, Auktionsende am ....?
    Oder baut da ein Verkäufer Druck auf? Wenn ja, warum?
     
  16. pantau

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    Nein, Druck gibt es keinen. Wir haben uns am Ende des Gesprächs so geeinigt, dass wir uns eine Woche Bedenkzeit nehmen möchten. Und ok... die Idee mit den Handwerkern war jetzt vielleicht suboptimal :D

    Also außer bei der Vorgabe, dass wir Holzfussboden möchten sind wir jetzt nicht anspruchsvoll. Das Bad sollte jetzt zwar nicht den Charme eines Bahnhofsklos haben, aber da legen wir keinen gesteigerten Wert auf exklusive Fliesen etc. Gleiches gilt für die Küche. War in unserem alten Haus für 4.500 von Ikea und wird wieder in diesem Preisrahmen bleiben. So richtig Sorge macht mir derzeit vor allem der Boden. Da scheint eine recht offensichtliche Kostefalle zu lauern. Wenn man jetzt 5.000 Euro extra in ne Küche steckt, so kann man sich ja auch jeden Tag dran erfreuen. Aber diese Ausgaben sind ja sprichwörtlich in den Sand gesetzt.
     
  17. #16 Havanadiver, 23. August 2012
    Havanadiver

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    Auch das kostet eine schöne Stange Geld. Besonders die Entsorgung.

    Ich vermisse bei deiner Auflistung die Kosten für die Aussenanlagen. Die sind auch nicht zu unterschätzen. Vielleicht muß das Grundstück auch abgefangen werden und das Kostet auch bisschen was.:yikes

    Wir Planen auch ein Haus in HSB, zwar etwas größer und von der Form her aufwendiger, dennoch scheint mir dein Budget etwas zu niedrig zu sein. Wie liegen bei ca. 1850€/m².

    Was das Bodengutachten angeht, würde ich mit diesen Angaben (Moor/Sand) nichts kaufen ohne Gutachten. Wer weiß wie groß der Aufwand sein wird, um ein geeignetes Fundament für diesen Boden herzustellen.
    Da könnte es sicher ein böses erwachen geben. Vielleicht können dir deine zukünftigen Nachbarn einige Infos geben. Einfach hingehen und klingeln. Fragen kostet nix. Meistens.

    Wir beschäftigen uns fast schon ein Jahr mit unserem "Hausbau" und fangen jetzt erst im Herbst an. Ich kann dir aus meiner Erfahrung heraus sagen, das nur Gespräche und Infos mit/von Fachleuten und Profis dir weiter helfen können. Alles andere "Stammtischgeschwätz" kannste vergessen.

    P.S Uns wurde das Grundstück fast 4 Monate reserviert. Weil es bekannt ist, dass der größte Schritt im Leben eben etwas mehr Zeit und planung braucht.
     
  18. pantau

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    30 Meter weiter steht auf einem Nachbargrundstück ein relativ neuer Bau auf gleicher Höhe unseres geplanten Hauses. Mal sehen, ob ich dort ein paar Infos bekommen kann. Was kann man denn über den Daumen für das Auskoffern pro m3 Boden (Abtragen, Füllsand, Verdichten) veranschlagen? Mir fehlt hier jegliches Gefühl, in welcher Größenordnung sich der Bau hier verteuern würde.
     
  19. mls

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    die kosten pro m3 liegen in der gleichen spanne, wie
    die genauigkeit des bodenaufschlusses. klingt hart - ist
    auch so.
    u.u. kommen sogar noch deponiekosten dazu .. oder
    teures auffüllmaterial?
    wenn es wirklich bei 1m aushub bleibt, darunter gut
    tragfähiger baugrund ansteht - dann würden mich die
    mehrungen gegenüber einer "normalen" gründung
    weitaus weniger beunruhigen, als -s. vorschreiber-
    die relation budget/bauwerksgrösse.

    da
    gefällt mir besonders der erste teil - allerdings finde ich ein jahr u.u. etwas knapp ;)

    slowhouse :)
     
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  21. pantau

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    Ok, ich habe mich grade ein einen Bauunternehmer erinnert, in der gleichen Straße ein Haus von einiger Zeit angeboten hat. In der Straße ist das Moor zwischen 70cm und 150cm tief. Die Kosten für das Auskoffern bei unserem Haus inkl. Doppelcarport schätzt er auf 5.000-6000 Euro. Damit hat sich das Budget für das Haus wohl grade auf ca. 210.000 Euro verkleinert, um in den ursprünglichen Kalkulationen zu bleiben. Dazu haben wir noch einen finanziellen Puffer von ca. 20.000 Euro eingeplant und noch die Möglichkeit hier und da etwas "Eigenleistung" einzubringen.

    Nutzt alles nichts. Jetzt müssen wir mal zum Architekten und dann schauen wir, ob es vielleicht doch etwas mehr "von der Stange" wird...
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 23. August 2012
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Eines ist sicher und bei allem Streit zwischen hier anwesenden Architekten und GÜ unbestritten - beide kochen nur mit Wasser.

    Will heissen, wenn Dir einer "von der Stange" fürs gleiche Geld 10, 20 oder gar 30 m² mehr (Wohn)Fläche gegenüber einer Individualplanung anbietet, dann ist da etwas sehr faul.

    Denn gleiche Häuser in gleicher Qualität und Ausstattung auf gleichem Grundstück kosten bei Architekt und GÜ unterm Strich auch ungefähr gleich viel.
     
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