Erstgespräch mit Architekt

Diskutiere Erstgespräch mit Architekt im Bauen mit Architekten Forum im Bereich Architektur; Hallo, demnächst stehen bei mir mehrere Erstgespräche mit Architekten an. Ich möchte dabei herausfinden, ob ich mit dem Architekten überhaupt...

  1. Shoko

    Shoko

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    Hallo,

    demnächst stehen bei mir mehrere Erstgespräche mit Architekten an.

    Ich möchte dabei herausfinden, ob ich mit dem Architekten überhaupt kann, und ob der Architekt für mein Bauvorhaben geeignet ist. Ich erwarte mir keine Pläne oder ähnliches, möchte aber auch nichts für das erste Gespräch bezahlen.

    Ich habe mir zur Vorbereitung mal zusammengeschrieben, was ich von meinem Haus erwarte. Diese Anforderungen würde ich dem Architekten dann überreichen und erhoffe mir daraufhin eine Antwort von ihm ob

    1.) die Anforderungen und meine finanzielle Schmerzgrenze überhaupt irgendwie in Einklang zu bringen sind (natürlich sehr Pi * Daumen, soll ja umsonst sein also kann ich auch keine genauen Berechnungen oder Schätzungen verlangen)
    2.) ob er an so einem Bau überhaupt interessiert ist

    Den Bebauungsplan habe ich und bringe ich natürlich ebenfalls mit. Darin sind auch die maximale Grundfläche und andere Bauvorschriften enthalten (Keller druckwasserdicht usw.).

    Macht dieses Vorgehen so Sinn? Oder überfahre ich damit den Architekten beim ersten kostenlosen Gespräch mit zu vielen Details? Oder ist es sogar noch zu ungenau? Ich möchte absichtlich keine Stilvorgaben machen, da ich mir erstmal ein paar Referenzobjekte zeigen lassen möchte und dann selber entscheide ob sein Stil zu uns passt.

    Meine Anforderungen sähen so aus:
    Also ich erwarte mir hier jetzt keine Beratung ob meine Anforderungen so sinnvoll sind (wer will darf sich darüber natürlich trotzdem Gedanken machen), sondern ob mein geplantes Vorgehen sinnvoll ist.
    Wie würden die Architekten hier reagieren, wenn ich so zum Erstgespräch erscheine?

    Danke!
     
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  3. Thomas B

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    Ich wäre hocherfreut. Solange bist Du einen selber gezirkelten Grundriß aus der Tasche zauberst...:shades

    Mal im Ernst: Die Vorbereitung erscheint mir durchaus sehr gründlich. Natürlich wird der A. hieraus nicht ad hoc einen Entwurf stricken können (und ja auch nicht sollen). Sich Referenzen zeigen zu lassen ist sicher richtig (Stil des A.!), ich kenne ja Eure finanzielle schmerzgrenze nicht, jedoch würde ich aus dem Raumprogramm schon mal von einer etwas größeren Investition ausgehen.

    Fazit: Ich fände die Vorbereitung sehr gut, ob so viele Infos beim "Beschnuppern" überhaupt benötigt werden, wird sich zeigen. Schaden tut es sicher nicht.

    Grüße

    Thomas
     
  4. Shoko

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    Hallo, danke für die Antwort!
    Du findest also auch nicht, dass es zu viel verlangt ist, den Architekten nach einer ersten Einschätzung der Machbarkeit im finanziellen Rahmen zu fragen?
    Mir würde da eine der folgenden Antworten durchaus genügen:
    -Kein Problem
    -wird schwierig könnte aber hinhauen
    -nicht machbar.
    Zusammen mit ner kurzen Begründung warum er das so sieht.

    Die finanzielle Schmerzgrenze habe ich bewusst herausgelassen, weil ich selbst befürchte, dass ich nicht alle Wünsche unterbringen kann und streichen muss.
    Das wollte ich hier aber erst gar nicht zum Thema machen.
    Das würde ich dann auch als Aufgabe des Architekten sehen, mit mir zu erarbeiten, welche Anforderungen am meisten einsparen und am wenigsten weh tun wenn sie gestrichen werden. Allerdings erst nach Beauftragung, ist mir auch klar.

    Und ich habe nicht vor eigene Grundrisse mitzubringen. Ich gestehe, meine Frau und ich haben selbst ein bißchen mit Grundrissen herumprobiert :o, allerdings sind wir uns dann sehr schnell einig geworden, dass wir das lieber jemandem überlassen, der sich damit auskennt.
     
  5. Tom Köhl

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    Hallo,
    das Programm und die vorhandenen Infos würde ich auch als sehr gut einschätzen.

    Ich würde es aber wichtig finden, dass Du den Architekten von vorneherein sagst, dass Du mehrere kontaktierst. So können sie ihren Invest entsprechend ausrichten.

    VG,
    Tom
     
  6. Shoko

    Shoko

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    Das versteht sich von selbst. Ich werde auch von vornherein sagen, dass mir der Architekt mitteilen muss, sobald ich etwas verlange was Kosten verursacht und ich das dann auch schriftlich fixieren möchte.
    So wissen beide Seiten woran sie sind und niemand kann sich unfair behandelt fühlen.
     
  7. Thomas B

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    Um eine erste Pi mal Daumen - Einschätzung über die Machbarkeit zu ermöglichen, ware es natürlich durchaus hilfreich zu wissen wieviele m2 das Schloß den so haben sollte.

    Man peilt so was ja gerne über einen groben m2-Preis...ohne m2 natürlich etwas schwierig.
     
  8. Thomas B

    Thomas B

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    Ja...ja...wer schreibt, der bleibt:)

    Solnage der A. nicht den Pinsel schwingt und Entwürfe/ Skizzen macht, sollte es kostenfrei sein. Wenn dem nicht so ist, würde ich verzichten.....
     
  9. ThatsME

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    Eben. Wenn er nicht bereit ist, im Vertrieb (und nichts anderes ist das hier) ein bißchen zu investieren, dann ist er entweder arrogant oder satt (oder beides). Egal was von beidem, Du würdest mit ihm wahrscheinlich nicht glücklich.

    Er wird Dir schon sagen, wo seine Schmerzgrenze ist. Wichtig ist, dass von Anfang an klar ist, was noch kostenlos ist und was nicht.

    Gruß,
    Martin
     
  10. Shoko

    Shoko

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    Die größtmögliche Grundfläche ergibt sich ja aus dem Bebauungsplan, genauso die 2 möglichen Vollgeschosse.
    Daraus läßt sich ja dann auch die max. mögliche Wohnfläche ableiten, vermute ich jedenfalls.
    Wenn die finanzierbar ist, dann soll es die auch werden.
    Ansonsten muss man eben mit Streichen beginnen (von dessen Notwendigkeit ich ehrlich gesagt ausgehe).

    Mir fehlt einfach völlig die Erfahrung, wie groß die einzelnen Zimmer in etwa werden sollten, deshalb möchte ich da auch ungern Vorgaben machen. Da brauche ich einfach unbedingt das Fachwissen des Architekten.

    Alles in allem hört sich das aber für mich so an, als ob ich bis jetzt auf dem richtigen Weg bin.

    Ihr dürft mich dann wahrscheinlich irgendwann damit aufziehen, dass das geplante Haus nichts mehr mit dem hier vorgestellten Luftschloss zu tun haben wird ;). Danke jedenfalls für eure Meinungen.
     
  11. rober

    rober

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    <Ihr dürft mich dann wahrscheinlich irgendwann damit aufziehen, dass das geplante Haus nichts mehr mit dem hier vorgestellten Luftschloss zu tun haben wird . Danke jedenfalls für eure Meinungen.>

    Haus bauen ist ein Prozess. von der Planung bis zum Einzug vergeht eine lange Zeit. und gewisse Sachen merkt man erst, während der Bauphase. Das muss oft nichtmal etwas mit dem Geldbeutel zu tun haben.

    Was ich von dir hier lese, hört sich alles vernünftig und durchgeplant an.
    Ein Passivhaus mit 25°C wird aber wohl sicher nicht gehen ;-).

    VG
    Robert
     
  12. ChristianMa

    ChristianMa

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    Da ihr euch ja schon etwas Gedanken gemacht habt und wohl so etwas wie ein Raumprogramm mit von-bis Größen der Räume existiert würde ich das zusammenzählen und dem Architekten schon im Gespräch darstellen, dass es sich um bspw. 180-220 qm zu errichtende Wohnfläche handelt - wie soll er ansonsten eine grob über den Daumenpeilung zu dem "möglich/schwer möglich/nicht möglich" abgeben?
     
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  14. mls

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    zum thema baukosten und geplatzte luftschlösser gibts zahlreiche threads .. also: lesen ;)
     
  15. Seev

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    nur ein paar BH-Erfahrungen ...

    Hallo,

    ich hatte mich damals ähnlich vorbereitet und finde das auch sehr wichtig. Allerdings gab es bei uns noch einen Teil mit Fragen an den Architekten, um ihn und seine bisherige Arbeit kennenzulernen. Das ganze hat ehrlich gesagt aber nur sehr mässig funktioniert. Man braucht doch etwas mehr Zeit und ... um das richtig einzuschätzen, als man denkt, wenn man vom Bauen selbst noch nicht viel Ahnung hat.
    Unser beider Bauchgefühl hat uns am Ende doch eher verschaukelt, so daß wir dann abbrechen mussten und danach sehr verunsichert waren. So eine Erfahrung von Fehleinschätzung kannten wir bisher noch nicht und ich denke es wäre auch sonst nicht erkennbar gewesen, wie wir es auch immer angestellt hätten.
    Möglich wäre es nur evtl. gewesen, wenn wir soviel Ahnung gehabt hätten wie heute und wir dann auf die Details mehr geachtet hätten, auch wie er mit unseren Anforderungen und Vorstellungen konkret umgeht. Da hätte es ganz kleine Hinweise gegeben.

    Du solltest Dich auch umhören - nicht (nur) bei (seinen ausgesuchten) Bauherren, sondern noch mehr bei anderen Leuten, die den potenziellen Kandidaten sonst kennen. -> Wie arbeitet er, wie geht er mit ... um, wie lebt er? Bspw. wenn er sich noch bei xy engagiert, wie geht er Dinge an und wie macht er sie fertig? Ist es ein Hans-Dampf in allen Gassen, der (zu) viel anfängt, aber nichts richtig rund macht ...?

    Auf diese Dinge haben wir am Anfang zu wenig gehört - und am Ende (beim 2. / 3. Versuch) viel Glück gehabt. V.a. was die Aussagen zu Kosten angeht, kann ich nur zu Vorsicht und ggf. doch auch zu Gelassenheit raten!

    Wenn Du hier im Forum liest, dann wirst Du es vielleicht auch so lesen, daß die Frage nach der Suche des richtigen Architekten, zu den schwierigsten und am unbefriedigsten beantworteten hier gehört.

    Wichtig scheint mir auch, daß Du immer eine klare Beauftragung anstebst und dann so kommunizierst. Bspw. Wunsch nach schriftlichem Vertrag als Basis der Beauftragung ankündigen und diesen dann entsprechend gestalten und prüfen (lassen).

    Gruss
    Seev
     
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