Estrichhöhe zu gering! Wie geht es nun weiter

Diskutiere Estrichhöhe zu gering! Wie geht es nun weiter im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo liebe Forummitglieder, wie haben in unserem Neunbau, vor 1,5 Wochen den Estrich bekommen! Der Fußbodenaufbau ist gesamt 170mm und mit...

  1. #1 Christophcgn, 6. November 2010
    Christophcgn

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    Hallo liebe Forummitglieder,

    wie haben in unserem Neunbau, vor 1,5 Wochen den Estrich bekommen!
    Der Fußbodenaufbau ist gesamt 170mm und mit Anhydridestrich belegt.
    Die Estrichhöhe sollte im Mittel laut Architekt und Estrichleger mindestens 35mm jedoch im Mittel 45mm über den den Noppen der Fußbodenheizung sein.
    Jedoch ist bei der Besprechnung mit den Fliesenleger aufgefallen, das auf einer Fläche an der einen Kante nur eine Überdeckung von 25-30mm vorliegt und der Fliesenleger nun arge Bedenken hat, darauf unsere Großformatigen Fliesen von 450mm*900mm zu verlegen.

    Nun meine Frage welche Möglichkeiten gibt es, den Estrich ohne Rausriss weiterzuverarbeiten, das das Fliesenwerk mit Estrich einen dauerhaften Halt behält ohne zu zerbrechen und die enge Bauzeit bis Ende Januar eingehalten werden kann.
     
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  3. #2 LiBa Hannover, 6. November 2010
    LiBa Hannover

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    frage: warum ist euch das jetzt erst aufgefallen? gab es keine abnahme für das gewerk estrich? wie sieht denn der rest der fläche aus und worin liegt die ursache für diese geringe überdeckung?
     
  4. R.B.

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    Was ist das für eine Sonderkonstruktion "Estrich" wenn nach 1,5 Wochen bereits belegt werden kann? Wartezeit bis zum Funktionsheizen, sowie Dauer für Funktions- und Belegreifheizen lassen an sich so eine kurze Zeit nicht zu. Deshalb könnte man vermuten, dass hier irgendwas "Besonderes" eingebracht wurde und somit auch die geringe Überdeckung zugelassen wäre.

    Wenn nicht, dann wäre Euer Fliesenleger mutig wenn er jetzt schon mit seiner Arbeit beginnt. CM Messung gemacht? Was steht in den Protokollen vom Funktions-/Belegreifheizen?

    Für mich klingt das alles ein bischen dubios. Irgendwas passt da nicht, und damit meine ich nicht nur die geringere Überdeckung.

    Gruß
    Ralf
     
  5. lulu66

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    Wer sagt denn, dass mit der Verlegung bereits begonnen werden soll?

    Unser Bodenleger war auch mehrere Wochen vor geplantem Arbeitsbeginn auf der Baustelle und hat sich den Estrich angesehen.
     
  6. R.B.

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    Na, wenn ich lese

    und

    dann vermute ich mal, dass der Fliesenleger vor Ort war um zu prüfen, ob er schon loslegen kann.

    Ich wollte aber nur darauf hinweisen, dass man trotz Zeitdruck die notwendige Vorsicht walten lassen muss.

    Gruß
    Ralf
     
  7. #6 Christophcgn, 6. November 2010
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    Nein der Fliesenleger will frühstens erst nach dem Heizprogramm von 21 Tagen und Prüfung der Restfeuchte anfangen, jedoch muss er ja auch Material besorgen !

    Nochmal meine Frage was kann man nun machen, um auf den zu dünnen Estrich ohne Probleme in der Zukunft zu bekommen zu fliesen ohne neuen Estrich zu machen!
     
  8. Julius

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    Kleinere Fliesen wählen...?
     
  9. juni74

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    Bitte nicht falsch verstehen, aber mich nerven solche Antworten. Das ist, wie wenn mich mein Autohändler anruft und sagt: Die Rohkarosserie ist jetzt fertig, aber die Spaltmasse sind nicht so toll geworden. Eine helle Lackierung sieht da nicht so gut aus. Wenn das so ist, dann lackiern wir es halt dunkel.

    Das kann es doch nicht sein. Ich will es so und so haben und nicht nach Notlösungen für Fehler anderer suchen.

    Ich habe den Eindruck, die Baubranche hat hier und da noch so einiges zu lernen.
     
  10. Julius

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    Duß
    Bist Du etwas eine Zweitidentität von Christophcgn...?

    Falls nicht:
    Aber der Fragesteller will es doch gerade gesundgebetet haben, ohne den zugrundeliegenden Fehler zu beseitigen.
    Oder siehst Du das anders?

    Und ich habe den Eindruck, die Auftraggeber haben hier und da noch so einiges zu lernen!

    Bitte nicht falsch verstehen, aber mich nerven solche Fragestellungen und solche Reaktionen!
     
  11. juni74

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    Nix Zweitidentität, aber ich vermute Christophdgn sieht es ähnlich. Ich denk auch nicht, das es was mit gesundbeten zu tun hat, sondern er steht unter zeitdruck und sucht nach einer Lösung (für den Pfusch anderer).
    Wieso müssen eigentlich die Auftraggeber lernen? Wenn ich ein Auto kaufe nehm ich auch keinen TÜV-Sachverständigen und einen Rechtsanwalt mit. Und jetzt bitte nicht mit der Komplexität eines Hauses argumentieren. Es gibt wesentlich komplexere Produkte.
     
  12. R.B.

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    Da kann man aus der Ferne nur raten.

    Denkbar wären Verbundmaßnahmen, Verbundestrich mit Epoxydharzhaftbrücke, aber wie gesagt, das muss man vor Ort klären und nicht in Form eines Ratespiels im Forum.

    Also, Estrichleger antraben lassen und der soll zusammen mit dem Architekt eine Lösung finden.

    Gruß
    Ralf
     
  13. Julius

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    Oh, doch, die AG müssen noch vioel lernen. Zeigt sich auch schon wieder an Deiner Antwort.
    War da nicht ein klitzekleiner unterscheid zwischen einem serienmäßigen Industrieprodukt aus einer Hand und einer individuellen Handwerksarbeit aus vielen Händen...?

    Die "richtige" Lösung muß man nicht suchen. Die liegt auf der Hand (Estrich rausreißen und neu). Aber dafür bräuchte er hier nicht zu fragen...
    Er will aber etwas wie "aufspachteln und beten" - und zwar mit Gewähr. Das kriegt er hier aber nicht!
     
  14. susannede

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    Wie hat der Fliesenleger dies denn herausgefunden ?

    Immer das leidige Thema mit "billichwillich" bei gleichzeitiger "Optik von Graf Rotz".

    Bitte nicht falsch verstehen, aber Fliesenformate von 45 x 90 cm verlangen schon von Anfang an eine gewisse Diszipliniertheit im Umgang mit den am Bau auftretenden, VÖLLIG NORMALEN Widrigkeiten, in diesem und in allen anderen Fällen: Toleranzen!

    Höhenschwankungen in der Estrichstärke sind fast immer eine Folge der Unebenheit des Untergrundes, nein nicht der FBH, ich meine: der Rohdecke.

    Diese übertragen sich auch durch die (TSD-/)Dämmplatte und die Noppen für die Heizschlangen ...das wird nicht wegegalisiert. So sind Minderstärken an den Rändern normal und ebenso oft Höhenüberschreitungen in Raummitte.

    Wird nach CAD-Theorie geplant und alles nur nach Mindest-Estrichhöhen bemessen, hätte die Rohdecke arschglatt ausgeschrieben und überwacht werden müssen (=teuer) oder ein Ausgleichsspachtel vor FBH-Verlegung erfolgen müssen (=auch teuer und problematisch bei GK-Wänden). Oder man hätte mal einfach 5 mm mehr Estrich wählen sollen (am wenigstens teuer, macht auch bei Anhydrith mit FBH und korrektem Funktions- und Belegreifheizen keinen wirklich großen Zeitunterschied zum Belegebeginn).

    Diese Aussage mag ja für normale Fliesenformate völlig richtig sein.
    Frage: Von den großen Fliesen haben Planungs- und Praxisheld dann erst später erfahren?

    Noch mehr irritiert mich, dass der Praxisheld nun ahnungslos ist, was zu tun ist.
    Aber dies wird nicht sein einziges Problem bleiben, fürchte ich.

    Da bei diesem Format sowieso nur eine Mittelbettverlegung (imho) in Frage kommt und außerdem auf FBH bei diesem Format auf Kleber, Fugenmörtel und Haftung auf dem Anhydrith besonders zu achten ist, würde mich schon interessieren, was der Fliesenleger hier einsetzen wird.
    Irgendwas, wo Flex- davor steht?
     
  15. #14 Christophcgn, 6. November 2010
    Christophcgn

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    Also der Vergleich mit dem Auto ist wohl ehr falsch, dabei gibt es einen Verkäufer und einen Hersteller. Der Verkäufer ist der Gewährleistungsgeber und ist haftbar zu machen. Weiß das nur zu gut , da ich selbst aus der Autobranche komme.

    Im Gegensatz dazu beim Bau, ein Gewerk baut auf das andere auf. Jeder versucht die Schuld dem anderen zu zuweisen.

    Ich könnte die Schuldkette hier aufzählen aber die braucht keiner.

    Mir geht es nicht darum hier die Schuldfrage zu klären und wie man das hätte verhindern können. Das Kind ist nun in den Brunnen gefallen, das Zeitfenster bis zum Einzug ist begrenzt.

    Der Ansatz ist für mich hier als Baulaie, andere Lösungvorschläge oder Möglichkeiten zu bekommen, um bei dem Termin er sicher mit Estrichleger, Architekt und Fliesenleger stattfindet, verschiedene Lösungsvorschläge als zusätzliche Ideen, liefern zu können.

    Um zu erwartenden guten Ratschlägen direkt den Wind aus den Segeln zu nehmen, ein Baugutachter zum Termin hinzuziehen ist das beste, was wir auch in Betracht ziehen.
     
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  17. R.B.

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    Vergiss es. Wenn die wollen, dann hebeln die Deine angelesenen Vorschläge mit einem Kommentar aus und Du stehst dann (mangels Fachwissen) im Regen.
    Ist nicht böse gemeint, ich möchte Dich nur vorwarnen.

    Gruß
    Ralf
     
  18. Julius

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    Nicht in Betracht ziehen, sondern ihm definitiv beauftragen!
    Und zwar umgehend.

    Denn anscheinend habt Ihr bisher keinen Fachmann auf Eurer Seite (also auch keinen "eigenen" Architekten?).
    Was für Vertragsbeziehungen bestehen denn und mit wem?

    Und Du mußt lernen, zu akzeptieren, daß es durchaus sein kann, daß eine korrekte Ausführung in der von Dir gewünschten Weise bis zum vorgesehenen Zeitpunkt schlicht nicht möglich ist!
    Hast Du einen Plan B?
     
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Estrichhöhe zu gering! Wie geht es nun weiter

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