Estrichleger besteht auf Styroporleichtbeton Unterbau

Diskutiere Estrichleger besteht auf Styroporleichtbeton Unterbau im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Hallo, unser Estrichleger bringt leider gerade alles durcheinander. Wir haben einen Holzstaenderbau mit Brettstapeldecke. Auf der Decke...

  1. Karin K.

    Karin K.

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    Hallo,

    unser Estrichleger bringt leider gerade alles durcheinander. Wir haben einen Holzstaenderbau mit Brettstapeldecke. Auf der Decke verlaufen die Lueftungsrohre (Flachkanaele Pluggit) und die Verkabelung (viel da fuer SPS). Beides sollte eigentlich in 5cm Daemmung eingebaut und mit zwei Zentimeter Trittschalldaemmung ueberdeckt werden. Darauf sollte 6,5 cm Heizestrich mit FBH. Gesamtfussbodenaufbau 15cm.

    Das erste Problem war nun, dass wir aufgrund Probleme der Platzierung der Lueftungsverteilung auf andere Rohre ausweichen muessen, die 5,5cm statt 5cm hoch sind. Der Estrichleger hat vor Ort zugestimmt auf 6cm Daemmung plus 1cm Trittschall auszuweichen. Fuer die Kreuzungen mit den Elektroleitungen muessten wir aber die Decke ein wenig ausstemmen, damit der Aufbau auf keinen Fall die 6cm ueberschreitet.

    Am Freitag hat er nun nocheinmal besichtigt (nachdem auch die Elektrik komplett fertig war). Nun sagt er, dass im Hauptverkehrsweg die Sache zu kritisch wird. Er will nun, dass wir umschwenken auf besagte Styroporleichtbetonummantelung. Wegen der Brettstapeldecke muss aber eine diffusionsoffene Folie drunter.

    Das Problem ist nun zum einen, dass das ganze erheblich teurer kommt (ca. das doppelte). Zum anderen alles laenger dauert, weil das Material erst bestellt werden muss (eigentlich sollte morgen angefangen werden), zum anderen das Ganze auch noch 2 Wochen austrocknen muss. Wir verlieren also drei Wochen (und damit noch mehr Geld: Doppelbelastung, MwST)

    Anbei noch der Grundriss. Es geht um den Flur und den Eingang ins mittlere Kinderzimmer. Dort liegen auf den Meter Breite zwei Kanaele mit 17cm Breite, ein Stromkabelbuendel, 5cm Abstand, Buendel mit Lan, Mess und Steuerkabel, ein 17cm Lueftungskanal.

    Das Foto zeigt den Durchgang. Die Kabel sind inzwischen in Buendel zusammengefasst worden (nachdem es urspruenglich hiess so flach wie moeglich)

    http://bau.klimt.org/gallery/Planstand-30-06-2006/94_06_06_30_WP_01_001

    http://bau.klimt.org/gallery/ausbau01/IMG_0001

    Waere fur eure Meinung dankbar.
    Karin
     
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  3. Robby

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    So kann das für

    den Estrichleger nur schiefgehen! Er kann mit NORMALER Dämmung keine fachgerechte Arbeit bei den Kabelpaketen ablegen! Eigentlich sollten sie froh sein einen Estrichleger zu haben der soweit mitdenkt :respekt
     
  4. #3 Ingo Nielson, 23. Oktober 2006
    Ingo Nielson

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    hatte ich schon erwähnt, dass das ´ne geile hütte wird ??? :respekt
    endlich mal ein vernünftiger grundriss!
    zum estrich: ganz schönes kabelpaket, leichtestrich als unterbau ist hier wohl erste wahl!
    schöne grüße :28:
     
  5. #4 Karin K., 23. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 23. Oktober 2006
    Karin K.

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    @Ingo, ja hast du schon mal :D Danke.

    @all
    Wir wundern uns nur, warum das erst jetzt in Frage gestellt wird (einen Tag bevor es losgeht) und nicht schon deutlich frueher. An der Planung hat sich seit 4 Wochen nichts geaendert. Das verunsichert und frustriert uns einfach.

    Trozdem sind wir natuerlich immer froh, wenn unsere Handwerker mitdenken. Wir wollten einfach noch eine zweite Meinung einholen, weil das fuer uns gerade so ueberstuerzt ist. Wenn auch hier die Meinung ist, dass es Probleme geben kann, werden wir es sicher so machen.

    Seht ihr eigentlich keine Probleme mit der Folie und der potentiellen Feuchtigkeit direkt auf der Brettstapeldecke? Gibt es da noch irgendwas zu beachten (ausser dass niemand ein Loch in die Folie machen sollte ;-) ?)
     
  6. Berni

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    Tach Karin,

    so gut wie der Grundriss auch geplant sein mag, bei Deinem Fußbodenaufbau scheinen alle was anderes im Kopf gehabt zu haben.
    Oder ist die Lüftungsanlage später dazu gekommen?

    Hier hätte von Anfang an ein gebundener Ausgleich geplant werden müssen. Und die diffusionsoffene Folie muß unter die Rohre und Kabel. Der Ausgleich soll ja die Rohre und Kabel einbetten. Da jetzt eine Foli rüber, ist auch wieder Murks. Dem Estrichleger kannst Du hier keine Schuld geben. Du schreibst selber, er hat die ganze Kabelsche... erst jetzt gesehen.
    Ich weis nicht, mit welchem Material der Estrichleger ausgleichen will. Mit z.B. Thermotec wird groß kein Überschußwasser in den Bau gebracht. Der Hersteller sagt, nach 2 Tagen kann darauf weiter aufgebaut werden.
     
  7. #6 Ingo Nielson, 23. Oktober 2006
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    meine erfahrung damit (haustechnik im efh-bereich)

    es hat kaum jemand erfahrung.
    architekten nicht.
    haustechnikfirmen nicht.
    selbst haustechnikingenieure müssen beim efh oft passen. (rechnet sich wohl nicht :p )
    die planung und ausführung eines einfamilienhauses wird immer komplexer.

    ich nehme an, die haustechnikpläne stammen von euren architekten?!
    das ist ja schon mal was...
    die nehmen das thema sicher nicht auf die leichte schulter, haben aber wahrscheinlich die masse an elektroleitungen unterschätzt.

    was ihr da auch alles einbauen müsst . . .:respekt

    hhmmm, es ist zwar ärgerlich, wenn es hier zu mehrkosten kommt, aber was wäre die alternative gewesen?
    > e-planung und trassenführung bis zur letzten schraube und die erkenntnis, einen leichtestrich einbauen zu müssen...

    ich kann nur jedem bauherren raten:
    - trassenplanung für die haustechnik machen lassen
    - reichlich bodenaufbau einplanen
    - hhhmmm, naja, beim nächsten mal würde ich auch leichtestrich als ausgleichsschicht einplanen. es geht heutzutage wohl nicht mehr anders.
    schöne grüße
    ingo
     
  8. #7 Karin K., 24. Oktober 2006
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2006
    Karin K.

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    Hallo,

    ja anscheinend haben alle die Menge an Kabeln unterschaetzt. Allerdings finde ich selbst es nicht so arg viel. Immerhin liegen da die Kabel fuer zweieinhalb Geschosse.

    Das einzige was mehr als normal sind, sind die Kabel zu den Schaltern. Wir haetten halt doch die Funkschalter (En-Ocean) nehmen sollen, dann haetten wir das Problem jetzt nicht :fleen . Sie waren uns einfach zu teuer, nachdem sie "unsere" Serie vom Markt genommen haben.

    Die Folie soll unter die Lueftungleitungen kommen, aber ueber die Kabel. Ich haette schon gedacht, dass auch trotz Folie alles fest ummantel wird? Das Zeug hat ja sicherlich auch einen gewissen Druck/Gewicht (ich glaub 20kg pro qm??).

    Die Lueftungsanlage war von Anfang an geplant, "nur" der Durchschnitt der Rohre musste groesser werden.

    Dem Estrichleger gebe ich ganz bestimmt keine Schuld. Allerdings ist ausfuehrlich besprochen worden, ob das ein Problem geben kann mit den Kabeln, und wie sie gefuehrt werden sollen. Dreimal haben wir die Kabel umsortiert, war jedesmal eine Heidenarbeit.

    Ich weiss nicht welches Material der Estrichleger verwenden will, aber er spricht von 2 Wochen. Ich nehme mal an Thermotec ist noch teurer als normaler Leichtestrich?
     
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  10. Karin K.

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    Ok, wir haben es jetzt so (zaehneknirschend) in Auftrag gegeben.
     
  11. falke35

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    İch hatte mal eine frage zum leichtestrich wie ist es den beim benutzen also wenn was schweres draufkommt haellt der das auch gut aus was ist die mindest dicke und sind sie zufrieden ?
     
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