Existenzgründung

Diskutiere Existenzgründung im Hilfestellung für Neulinge Forum im Bereich Sonstiges; hallo.... erstmal ein gesundes neues jahr ich bin neu und möchte einige fragen zu einer existenzgründung stellen... bevor ich hier irgendein...

  1. 81db

    81db

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    hallo....
    erstmal ein gesundes neues jahr

    ich bin neu und möchte einige fragen zu einer existenzgründung stellen...
    bevor ich hier irgendein thema zuspam stelle ich das erstmal hier rein.
    wenn ich mit so einem anliegen hier in diesem forum richtig bin, wo gehört das dann hin?
     
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  3. bernix

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    Was willst du denn wissen?
    Gegebenenfalls kann die Anfrage dann in eine passende(re) Rubrik verschoben werden...
    gruss
     
  4. 81db

    81db

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    gut, dann stell ich einfach mal meine fragen.

    ich plane mich zum 02.02 selbstständig zu machen. ich wollte ein kleinstunternehmen gründen...das heißt, wir sind zu zweit aber jeder grüdet für sich arbeiten wollen wir aber zu 2.

    beim arbeitsamt war ich schon und habe alle anträge erhalten. den businessplan+ rentab... habe ich mit hilfe einer online gesellschaft erstellt.
    muß jetzt nur noch zur handwerkskammer.
    zu diesen schritten habe ich auch keine fragen. für die steuergeschichte haben wir eine steuerfachwirtin an der hand.

    fachlich haben wir über 10 jahre berufserfahrung vorzuweisen.
    aber im kaufmännischen könnte es probleme geben.....
    das online unternehmen hatte uns zwar ne "unternehmensberaterin" geschickt, aber sie ist unseren fragen geschickt ausgewichen(denke mal wegen unwissens). sie war hauptsächlich damit beschäftigt uns versicherungen zu verkaufen...und dann wollte sie uns noch private vers. andrehen.....wenn´s was für die firma( betriebshaftpflicht etc.) gewesen wäre...

    aber erstmal zu den fragen.

    1. ist die rechtsform "kleinstunternehmen" zu empfehlen?
    2. gibts außer der förderung vom arbeitsamt auch noch förderung vom land bzw staat( einstellungen sind nicht geplant)
    3. angebote/ preise. habe mir schon mal die ungefähren preise besorgt...aber wer kommt da schon so richtig mit der sprache raus. weiß einer, wie die preise (raum M-V) liegen?
    habe mal vor ca 7 jahren ein angebot gesehen, wo jede arbeit( grundieren, abdichten,löcher etc) seinen preis hatte. letztes jahr habe ich ein angebot gesehen, wo´s nur noch einen preis für alles gab.....

    was muß dann außerdem in ein eingebot außer preise?
    beim letzten was ich gesehen hatte, stand noch immer zb:" fliesenverlegen nach vob.....
    muß das vob sein?
    wie sieht´s mit gewährleistung aus?

    gibt´s im netz seiten, wo man an ausschreibungen teilnehmen kann?(myhammer)
    (eigenwerbung betreiben wir ja schon fleißig)

    von der handwerkskammer kann man ja ein coaching bekommen.ich will aber trotzdem gut vorbereitet sein bevor ich zur handwerkskammer gehe.
    oder doch einfach "learning by doing"?

    MfG
     
  5. #4 Shai Hulud, 1. Januar 2010
    Shai Hulud

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    Aua...da solltest du noch was verschieben....:biggthumpup:

    zu 1: Kleinstunternehmen ist eine Eingruppierung und keine Rechtsform
    Rechtsformen hier:http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Rechtsformen_von_Unternehmen_in_Deutschland
    -
    zu2: keine Ahnung

    zu3: Stichwort: Kalkulation...
    das Angebot selbst muss nicht zwingend Einzelpositionen aufweisen....

    vob ja/nein
    ...vielleicht gefällt dir ja BGB besser?!

    Gewährleistung würd ich mit einplanen. Geltendmachung von Gewährleistungsansprüchen soll vorkommen:biggthumpup:

    gruss
     
  7. #6 HolzhausWolli, 1. Januar 2010
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    Wenn ich mich nicht täusche dürfen Kleinstunternehmen einen Maximalen Jahresumsatz von € 50.000,- erwirtschaften und sind von der Umsatzsteuer befreit. Können also gaaaanz theoretisch Netto für Brutto anbieten und somit ganz legal 19% günstiger abrechnen. Funktioniert aber nur wenn die Lieferanten das im Wareneinkauf mitbegleiten, was schwierig ist.
     
  8. Julius

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    Werbung hier erfolgt gegen meinen Willen!
    Da täuschst Du Dich allerdings!
     
  9. Lukas

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    Hi!

    Den Kleinstunternehmerkram kann sich jeder selbst zusammengoooogeln. Ich sehe aber ganz andere Probleme und die liegen bei "extremeaufdiefressefalling by einfachsodoing".
    Also Nachbar: zieh Dich ganz warm an, lass Dir Zeit, überlegs Dir genau und mach Dich vorher schlau. Was ich bei Dir herauslese ist, daß es an fast allen Ecken hakt. Ich bete Dir das jetzt nicht alles vor. Vieles kannst du in Shais Link lesen und ich sag Dir, daß man sich auch arm arbeiten kann. Daß die Arbeit in MV nicht an den Bäumen wächst wirste selbst wissen und mit billig billig versauste nur die Preise noch weiter und liegst schnell mit Schulden im Dreck.

    Gruß Lukas
     
  10. R.B.

    R.B.

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    zu 1.

    Wie schon erwähnt, gibt es die Rechtsform "Kleinstunternehmen" nicht. Der Begriff Kleinunternehmen wird mehr in Verbindung mit der steuerlichen Einstufung verwendet. Da gibt es für Kleinunternehmen ein paar Erleichterungen, aber auch hier steckt der Teufel im Detail.

    In Deinem Fall würde ich eine Einzelfirma gründen. Das ist mit minimalem Aufwand möglich, und auch die Anforderungen an die Buchhaltung etc. sind geringer. Es besteht auch keine Publikationspflicht.

    Nachteil: DU bist die Firma, und stehst auch privat voll in der Haftung.

    Was mich etwas nachdenklich stimmt:

    Wozu das gut sein soll, erschließt sich mir noch nicht. Genau betrachtet wäre das eine GbR. Oder soll der Kunde später 2 Rechnungen bezahlen wenn Ihr gemeinsam arbeitet? Oder schreibt Einer die Rechnung an den Kunden, und der Andere rechnet dann mit seinem Kollegen ab?
    Ich sehe hier Konfliktpotenzial, und die Erfahrung zeigt, dass so eine Zusammenarbeit nur dann funktioniert, wenn vorher alles schriftlich geregelt wurde.....also wären wir wieder bei einer "Gesellschaft".

    So lange kleine Brötchen gebacken werden, ist die Einzelfirma oder GbR vom Risiko überschaubar. Schwieriger wird´s wenn größere Aufträge vorliegen, denn dann greifen Forderungsausfälle sofort in das Privatvermögen und ruckzuck steht die private Existenz auf dem Spiel.
    Spätestens dann sollte man über eine GmbH (evtl. Mini-GmbH) nachdenken. Diese erfordert zwar mehr Aufwand, gibt dem Unternehmer aber zumindest ein bischen Sicherheit.

    zu 2.

    Es gibt Programme vom Bund über die KfW und auch Landesprogramme.

    Bsp.:
    http://www.kfw.de/DE_Home/Service/F...erderangebot_fuer_gewerbliche_Unternehmen.jsp

    http://www.gruender-mv.de/

    In manchen Gemeinden gibt es auch kommunale Programme, meist in Verbindung mit Gewerbeansiedlung. Dort werden dann bauliche Maßnahmen und/oder der Erwerb von Grundstücken gefördert.

    ABER: Niemals Geld aufnehmen nur um Fördermittel zu kassieren wenn das Geld an sich nicht nötig ist. Schulden bleiben Schulden, egal ob normaler Bankkredit, Lieferantenkredit oder geförderter Kredit. Verlorene Zuschüsse gibt´s nur noch selten, und Kredite muss man zurückzahlen. Deswegen sollte man Kredite sehr sorgfältig einsetzen.

    zu 3.

    Das stimmt mich sehr nachdenklich, denn mit 10 Jahre Berufserfahrung sollten zumindest die Grundlagen der Kalkulation bekannt sein.
    Wie hast Du denn Deinen Business-Plan und die Renta-Vorschau erstellt wenn die wichtigsten Grundlagen fehlen?

    Lukas hat das schön formuliert.

    Das passiert öfter als man denkt. So mancher gute Handwerker ist schon an der Bürokratie gescheitert. Man muss nicht nur ein guter Handwerker sein, sondern auch ein guter Kaufmann.

    Gruß
    Ralf
     
  11. 81db

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    was ein kleinstunternehmen ist weiß ich....ich wollte wissen, ob´s zu empfehlen ist.

    fachlich sehe ich keine probleme...aber im kaufmännischen...wußte nicht, das ich bwl studieren muß um ein handwerksunternehmen zu gründen.
    welche ecken meinst du? fachlich ist wie gesagt, kein problem...steuerlich werden wir schon betreut(eine gute bekannten meines kollegen) es ist nur das kaufmännische....pc software habe ich mir auch schon besorgt. ämter die wir schon besucht haben meineten auch, dass wir schon gut vorbereitet sind....also für mich bleibt da dann bloß eine ecke übrig....

    und dafür wollte ich tipps und nicht hören" ja da fehlt ne menge"

    wir nehmen keinen cent finanzierung auf.
    wir haben jeder einen kompletten satz werkzeug und geräte die man ab und zu mal braucht kann man auch leihen.
    wir haben jeder nen kombi.das muß auch erstmal reichen. zur not gibt´s anhänger oder man leiht sich nen transporter(macht doch schon fast jeder fachmarkt)
    wir haben auch schon 2 auftraggeber (die haben uns erst auf die idee mit der selbstständigkeit gebracht)
    wir haben uns das schon gut überlegt und sind uns auch bewußt, dass das gegen den baum gehen kann. aber solange die förderung läuft wollen wir´s probieren. nach dieser frist entscheiden wir dann ob weiter oder nicht.

    jeder hat mal klein angefangen(außer die, die papis erfolgreiches unternehmen übernommen haben) und mußten zum anfang dazu lernen.
    dazu gehört auch welchen preis man anbieten kann.
    umsonst arbeiten wollen wir auch nicht. das geld was wir jetzt haben sollte es schon in etwa sein.

    ich bin ja dankbar für jede antwort, weiß auch das es nicht leicht ist/wird, aber belehrt werden muß ich nicht.
     
  12. Lukas

    Lukas

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    Vielleicht fängst Du damit an, daß Du das nicht als Belehrung, sondern als gut gemeinten Rat ansiehst. Ich habe auch mit null angefangen und war zwischendurch noch bei weniger, weil die Kunst nicht nur in der Arbeit liegt, sondern auch darin, daß man das verdiente Geld auch bekommt.
    Vergiß den Wettbewerbsvorteil durch den Kleinunternehmerkram. Einen gewerblichen Auftraggeber interessiert der z.B. gar nicht.
    Das Wichtigste ist aber, daß Du Dich mit Kalkulation beschäftigst. Es kann schon der erste Fehler sein, wenn man sich an den schlechten Preisen orientiert, die es gerade in MV gibt.
    Auch mit Förderung musst Du vom ersten Tag an so kalkulieren, als gäbe es die Förderung nicht. Das schon allein, weil es Dir nicht gelingen wird, die durch Dich selbst kaputt gemachten Preise jemals wieder in eine gesunde Höhe zu bringen.

    Das Geld, was Du jetzt schon hast, ist keine Grundlage für Deine Überlegungen, weil das nie reichen kann. Als Unternehmer musst Du lernen ganz anders zu denken.
    Der erste Fehler, der sehr gern gemacht wird, ist eine gnadenlose Selbstausbeutung.

    Als kleinen Rat zur ersten Kalkulationshilfe kann ich Dir sagen, daß es Akkordlohnlisten gibt. Wenn Du diese Preise mit 100-200% beaufschlagst kannst Du eine Richtung bekommen. Das allein ist aber noch nichts und entbindet auch nicht von Nachkalkulationen, bei denen Du auch nie das ganze Drumrum außer acht lassen darfst.

    Gruß Lukas
     
  13. 81db

    81db

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    @ R.B.

    zu 1.( ok vergessen wir die sache mit der rechtsform/mein fehler, sorry)
    das problem ist- der eine kommt und sagt"mach ein kleinstunternehmen und der nächste sagt mach so" ich weiß, am ende entscheide ich, aber dann will ich schon das beste auswählen.

    wie hafte ich denn bei einem kleinstunternehmen?

    wo unterscheiden sich denn im großen und ganzen kleinstunternehmen und einzelfirma?

    zu jeder gründet alleine

    das heißt einer erstellt die rechnung und der andere stellt dem anderen seine arbeit in rechnung.( wie nun genau kann uns schon unsrer steuerberaterin sagen)
    auch abwechselnd zwecks scheinselbstständigkeit.
    wir kennen uns jetzt 4 jahre. bis jetzt kommen wir gut klar. aber bald geht´s ja um das eigene geld.da kann man sich verändern. wenn´s dann nicht mehr läuft, trennt man sich einfach. läuft´s gut kann man sich immer noch zusammenschließen aber das wir jetzt einzeln gründen, sehe ich nicht als problem.

    zu 3.
    eine baustelle kalkulieren können wir.
    das hatte auch nichts mit dem b. plan bzw renta plan zutun.

    was wir brauchen im monat können wir auch kalkulieren.
    was so an neben kosten entstehen,wie rente, krankenkasse usw wissen wir auch. da haben wir uns schon informiert.

    aber in über zehn jahren als angestellter kam unser chef nicht regelmäßig zu uns und hat uns das LV gezeigt.

    ich will doch bloß wissen,was da alles rein muß.
    reicht es zb

    fliesen 30x30 30m²= ....€
    fliesenverlegen 30m²= ....€
    abdichtung 30m²= ....€
    silicon ....m=......€

    oder muß da noch was besonderes rein?

    und wie gesagt, den risiken sind wir uns besucht. das ist auch keine von heute auf morgen entscheidung gewesen.
    die planung läuft schon ne weile und hat mir auch die eine oder andere schlaflose nacht bereitet....
     
  14. 81db

    81db

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    ich nehme hier alles als rat.sorry wenn´s bisschen blöd rüberkam
    aber du weißt doch sicher auch, dass du nicht mit 100% wissen in die gründung gegangen bist.
    die förderung wollte ich da auch nicht mit einrechnen das soll gewinn sein....

    ich möchte in erster linie mit qualität überzeugen.....dann kann man über den preis reden....
     
  15. R.B.

    R.B.

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    Vergiss das mit dem "Kleinstunternehmen", das gibt es als Rechtsform nicht. Du gründest eine Einzelfirma und haftest dann mit Deinem privaten Vermögen, denn DU bist die Firma. Oder Du gründest eine GbR mit Deinem Kollegen, dann haften beide.

    Oder Du gründest eine Kapitalgesellschaft, im einfachsten Fall eine Mini-GmbH, und haftest dann üblicherweise nur mit dem Kapital der Firma. Üblicherweise deswegen, weil Du als Gesellschafter-Geschäftsführer unter Umständen auch in die private Haftung genommen werden kannst.

    Ich wünsche Dir, dass die Partnerschaft problemlos verläuft. Mein Beitrag war nur als Hinweis zu verstehen, dass es auch anders laufen kann. Beispielsweise wenn DU dem Kunden die Rechnung stellst, dieser nicht bezahlt, aber DU die Rechnung an Deinen Kollegen bezahlen musst. Es sind 2 völlig getrennte Vorgänge.

    Das hat sehr viel damit zu tun, denn die Zahlen die Du in der Renta-Vorschau eingesetzt hast, basieren hoffentlich nicht auf einer göttlichen Eingebung. Einnahmen, Wareneinsatz, Rohertrag, Arbeitskosten usw. usw. Das sind Begriffe mit denen Du Dich auseinandersetzen solltest.

    Das kannst Du mit Deinem Kunden fast beliebig vereinbaren. Theoretisch könntest Du auch schreiben "30m² komplett" xxx € zzgl. MwSt. yyy,- € = zzzz,- €.
    Oder auf Stundenbasis oder......

    Als Kunde würde ich jedoch erwarten, dass die Arbeiten aufgeschlüsselt werden. Wie das für Dein Gewerk genau auszusehen hat, kann ich nicht sagen.
    Bei der letzten Rechnung die ich dazu gesehen habe, wurden die Flächen auf qm basis abgerechnet, einzelnen Positionen wie Untergrund vorbereiten, verlegen der Fliesen, ausfugen. Material war getrennt aufgeführt. Sockel und Silikon wurden als lfm abgerechnet.

    Aber Fliesen sind nicht mein Fachgebiet, das wissen Andere besser.

    Gruß
    Ralf
     
  16. 81db

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    dann ist das eben eine einzelfirma mit der kleinstunternehmenregelung....oder ist das auch falsch?
    sollte es mal richtig gut laufen, kann man auch an einen zusammenschluß denken...wenn dann aber zur gmbh

    da werden wir uns schriftlich vorher drüber einig werden...

    ich glaube, da reden wir aneinander vorbei.
    wir haben eine aufstellung mit geplantem einkommen, ausgaben etc kalkuliert....

    das hat aber doch nichts mitr dem m² preis im einzelnen zu tun.

    also was man so braucht bei einem bauvorhaben wissen wir bzw können das berechnen. ungefähre preise für die jeweilige arbeit haben wir auch im kopf.
    wollte nur wissen:
    1. ist es gängig alles als komplett m² abzurechen oder jede Pos. für sich(vorbereiten,verlegen, usw)(wurde mir ja auch schon so ungefähr beantwortet)
    2. habe ich die preise von nem Fliesenlegerunternehmen. aber der wird mir ja nicht seinen genauen preis nennen. dachte das da einer was genaues sagen kann.
    3. wollte ich wissen, wie ein angebot aussieht
    bei meinem letzten chef stand zb pos.1. fliesenverlgen nach vob oder din oder so..... MUSS das mit rein?
     
  17. 81db

    81db

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    keine göttliche eingebung sondern gut informiert.....da ja die renta-vorschau auch wichtig für die tragfähigkeitsbescheinigung ist....
     
  18. R.B.

    R.B.

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    Siehste, und damit Du Einnahmen etc. richtig rechnen kannst, muss Deine Kalkulation (Stundensätze etc.) bekannt sein. Du kannst doch nicht schreiben "Einnahmen 10T€ pro Monat".....das meinte ich mit göttlicher Eingebung.

    Eine Renta-Vorschau ist kein Ratespiel sondern eine möglichst genaue Prognose.

    Gruß
    Ralf
     
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  20. 81db

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    das haben wir schon so genau wie möglich gemacht...
     
  21. #19 crowntownchris, 2. Januar 2010
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    Hallo

    Ich schreibe meine Angebote in Einzelpositionen. Zum Beispiel Pos.1 Sanblock einfliesen als Zulage E-preis xx,xx € G-Preis xx,xx €
    Das ist aber dir überlassen wie du es machst.
    Wichtig ist das du die Vertragsgrundlage mit hinein schreibst (VOB oder BGB). Dort ist dann die Gewährleistung, Abnahme, Mängelansprüche, Zahlung usw. geregelt.

    Bei einer Rechnung schreibe ich noch wieviel Lohnkosten enthalten sind, damit die Kunden diese steuerlich geltend machen können.

    Gruß Chris
     
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