Fachgerechte Dämmung eines Deckenüberstandes

Diskutiere Fachgerechte Dämmung eines Deckenüberstandes im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; Wir haben im Terassenbereich einen Deckenüberstand der Erdgeschossdecke geplant um dort eine Überdachung bzw. einen Wetterschutz für die Terasse...

  1. #1 Deadmoon666, 31. Januar 2012
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    Wir haben im Terassenbereich einen Deckenüberstand der Erdgeschossdecke geplant um dort eine Überdachung bzw. einen Wetterschutz für die Terasse zu erreichen.

    Jetzt frage ich mich wie man hier eine fachgerechte Dämmung durchführt/erreicht. Habe nämlich von einem Bekannten erfahren, dass bei ihm hier nachträglich eine Dämmung von unten angebracht hat, die dann nicht richtig gehalten hat und immer noch Ärger bereitet.

    Kann man diese Dämmung bei der Produktion der Betondecke (Filigrandecke) bereits einarbeiten lassen bzw. "ab Werk" bestellen, sodass im nachhinein nicht gepfuscht werden kann?

    Gruß
    Deadmoon666
     
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  3. H.PF

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    Wenn diese Arbeit im Vorhinein sauber geplant wird und wärend der Ausführung auch kontrolliert wird gibt es normalerweise keine Probleme. Die Warscheinlichkeit das es zu Problemen kommt ist bei werksmäßiger Dämmung genauso hoch, es kommen aber noch die Transportprobleme dazu...
     
  4. #3 Deadmoon666, 31. Januar 2012
    Deadmoon666

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    Und wie genau sollte eine solche Dämmung dann genau aussehen?
     
  5. mls

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    so, wie du das mit deinen planern festlegst?

    ich kenn die nummer so: wohnzimmerdecke (zb) soll ohne höhenversprung (schon garnicht
    mit "tieferlegung") nach aussen durchlaufen, fenster/verglasung darf (!) minimalst in die
    innen-/aussendeckenebenen eingreifen - am coolsten wäre ein falz im beton ..

    mit solchen ansprüchen beginnen die probleme und damit trennt sich schnell die spreu vom
    weizen .. decke eben rausziehen und unterseitig dämmen kommt dann natürlich nicht in frage.
     
  6. #5 Deadmoon666, 4. Februar 2012
    Deadmoon666

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    Der Rohbauer schlägt vor die Unterseite "einfach" mit zwei Lagen jeweils 5cm starke, überlappende Styrodurschichten zu verkleben, diese anschließend zusätzlich zu verdübeln und dann mit einem Netz zu versehen und anschließend zu verputzen.

    Ist das so "fachgerecht" und entsprechend er ENEV?

    Gruß
    Deadmoon666
     
  7. Julius

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    Woher sollen wir das wissen - ohne die ganzen übrigen Fakten oder gar die Berechnung zu kennen...?

    Im Übrigen hat das nicht der Rohbauer festzulegen, sondern der Planer!!!
     
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  9. #7 Alfons Fischer, 4. Februar 2012
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    und warum keine thermische Trennung des Deckenüberstands, z.B. durch einen isokorb?
    Oder ist das keine frei auskragende Decke, sondern eher ein Rücksprung im EG?

    Ein paar Planzeichnungen wären extrem hilfreich!

    Ob die Dämmung ins Fertigteil eingelegt werden kann, müssen Sie beim Hersteller anfragen. Aber bitte gleich die erforderliche Stärke angeben! Wieviel dort notwendig ist, sagt Ihnen derjenige, der den EnEV-Nachweis gerechnet hat.
     
  10. #8 Deadmoon666, 14. Februar 2012
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    Das ist die Antwort unseres Architekten zu dem Thema:

    "Der Deckenüberstand sollte unterseitig und frontseitig mit jeweils 10 cm Hartschaum der Wärmeleitfähigkeitsgruppe 035
    Gedämmt werden, ein- oder zweilagig.
    Ob es Sinn macht eine Lage in die Decke einzulegen, sollte der Deckenhersteller entscheiden (evtl. Probleme wegen der durchlaufenden Bewehrung).


    Die Oberfläche wäre dann vom Verputzer zu spachteln, zu armieren sowie mit Grund- und Oberputz zu versehen.
    Zusammen mit der oberseitigen Dämmung unter dem Estrich werden die EnEV-Anforderungen gut erfüllt werden können."
     
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