farbige Lasur Holzfassade - Lösemittel oder nicht?

Diskutiere farbige Lasur Holzfassade - Lösemittel oder nicht? im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo Experten, ich schreibe gerade (erstmals) den Anstrich für eine Holzfassade aus und habe jetzt stundenlang recherchiert und gegoogelt....

  1. JY 75

    JY 75

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    Hallo Experten,
    ich schreibe gerade (erstmals) den Anstrich für eine Holzfassade aus und habe jetzt stundenlang recherchiert und gegoogelt.
    Douglasie-Stülpschalung N+F,
    Soll: mittelgrüner Farbton (Muss, einfach vergrauen lassen kommt nicht in Frage), möglichst langlebig und wartungsarm, da Einsatzbereich kommunale Kita.

    Nach dem was ich im www gelesen habe, halte ich Grundierung und 3xAlkydharzlasur für am sinnvollsten, nach dem 1. Anstrich zwischenschleifen; Schnittkanten nachimprägnieren und -streichen.
    (Gibt es bei "deckend" Nachteile?)
    Als Produkt ist wohl Gori 88 gut geeignet und soll sehr lang halten.

    Es ist aber lösemittelhaltig und das Sicherheitsdatenblatt voller Warnungen.
    Meine Fragen daher:
    Sollte man eher eine lösemittelfreie Produktlinie nehmen?
    Ich vermute die wäre dann allerdings wartungsintensiver, oder wo liegt der Unterschied?
    Mein Zimmerer sagte z.B. dass er für Fassadenanstriche die wasserbasierten Produkte von Kora verwendet.

    Welche Richtung ist prinzipiell geeigneter?

    Danke im Voraus für evtl. Antworten,
    J.
     
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  3. #2 schwarzmeier, 19. Juni 2011
    schwarzmeier

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    Lösemittelhaltig oder lösemittelfrei ist eine Glaubensfrage . Ich persönlich verarbeite Gori 88 seit es am Markt ist und hatte nie ein Problem damit . Unkompliziert in der Verarbeitung, tropft nicht , sehr nachhaltig, sehr ausgiebig , geringer Verbrauch rechtfertigt den hohen Preis . Bei Neuholz Imprägnier-Voranstrich mit Gori 28 erforderlich . Grautöne sind extrem langlebig wegen super UV-Beständigkeit . Ich kann das System nur empfehlen .:28:
     
  4. #3 Hundertwasser, 19. Juni 2011
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    Im Außenbereich ganz klar lösemittelbasiert. Unbedingt darauf achten bzw. in die Leistugsbeschreibung hinein nehemen das das Holz nur begrenzt maßhaltig ist. Dickschichtige Systeme fallen da in der Regel auch aus. Außerdem sollten auch die Rückseiten der Bretter den Holzschutz nach DIN 68800 und einen Lasuranstrich erhalten.
     
  5. Ralle1

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    Moin,

    ich würde mal prüfen ob eine lösemittel basierende Lösung unbedingt sein muss, weil es sich in diesen Fall um ein Kindertagesheim handelt, und das ist ein sehr sensibler und anfälliger Bereich.
     
  6. Netzer

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    Glaubst du das die Kinder zum Fassadenablecken verdonnert werden?:mega_lol:
    Erklär bitte mal warum es sich um einen sensiblen und anfälligen Bereich handelt.
     
  7. Ralle1

    Ralle1

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    Diese Äusserung ist ja wohl mehr als Daneben, vielleicht zu viel an der Verdünnung geschnüffelt?:irre
     
  8. #7 gunther1948, 20. Juni 2011
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    hallo
    weil da ein paar mütter mit horror-zenarien im hinterkopf im ausschuss sitzen.
    auszug/zitat wiki
    Das meistverwendete Lösungsmittel ist Wasser. Im Hinblick auf Farben, Lacke, Klebstoffe usw. denkt man jedoch bei dem Begriff "Lösungsmittel" an Stoffe, die unangenehme Gerüche, Gesundheits- und Umweltschäden sowie explosive Dämpfe verursachen können. Gemeint sind hierbei Lösemittel im Sinne der TRGS (Technische Regeln für Gefahrstoffe) 610[1], nach der nur flüchtige organische Lösemittel mit einem Siedepunkt bis 200 °C als Lösemittel bezeichnet werden.

    Die "Hochsieder" (Siedepunkt über 200 °C, wenig flüchtige Substanzen) etwa gelten daher rechtlich nicht als Lösemittel. Während "klassische" Lösemittel aufgrund ihrer Flüchtigkeit schon wenige Stunden bis Tage nach der Verarbeitung vollständig verdunstet sind, können die in manchen "lösemittelfreien" Produkten ersatzweise enthaltenen Hochsieder unter Umständen noch über Monate oder Jahre an die Raumluft abgegeben werden und werden daher teils sogar deutlich kritischer beurteilt als Produkte mit "klassischen" Lösemitteln.[2]

    Die Vermeidung von giftigen und/oder umweltschädlichen Substanzen ist Bestandteil der Grünen Chemie.

    gruss aus de pfalz
     
  9. Wieland

    Wieland Gast

    Hallo guten Morgen,

    da möchte ich mich auch noch melden, ich persönlich würde auf jeden fall eine Farbe
    verwenden die Diffusionsoffen ist und nach Jahren problemlos überstrichen werden
    kann. ( Also auf keinen Fall Blasenbildung bei Feuchtigkeitseintritt wegen Versieglung /Lackierung ).
    Auch den Speichellecktest sollte der Anstrich bestehen.


    Grüße
     
  10. dquadrat

    dquadrat

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    eben. als ob lösemittelfrei nur aus wasser und pigmenten bestehen würden...
     
  11. JY 75

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    Hallo,
    erstmal danke für die Infos und Diskussion.
    Die "Heititei-Eltern" stellen sich eigentlich immer erst an wenn sie etwas riechen, und das verfliegt ja bei lösemittelhaltigem Anstrich.
    Ich tendiere jetzt zu Sikkens Cetol HS Color, weil ich glaube die Bieter kennen das eher (Dorf...) - ist das viel "schlechter" als Gori?
     
  12. #11 schwarzmeier, 20. Juni 2011
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    Wer hier alles vom Fach zu sein scheint , Wahnsinn !!

    @ Hundertwasser
    Wolfgang, ich pflichte Dir voll bei, ich würde auch LH-Produkte nehmen , z. B. System Gori .
    Allerdings muß ich , obwohl ich mal gegen wasserverdünnbare Lacke und Lasuren war eingestehen, daß heute die Qualität , wenn Markenprodukte angewendet werden sich dermaßen zum Guten gewandelt hat, daß ich selber bei mir Groß-Garagentore mit "Düfa-Acryl-Lasur behandelte mit lösemittelhaltigem Imprägnieranstrich .
    Optisch kann das Holz (4 Anstriche gesamt) nicht besser dastehen . Nun schau mer mal wie nachhaltig alles ist .
    Mit deckenden Düfa-Wetterschutzfarben bearbeiteter alter Holzgiebel und neuer Zaun sehe ich nach 12-13 Jahren nicht den geringsten Makel .

    @Netzer
    Da weiß ich wirklich nicht was an Netzers Ausführungen falsch wäre .
    Ich würde es deutlicher formulieren und demjenigen der keine Ahnung vom Pferd hat das Zitat von Dieter Nuhr nahelegen !:hammer:
     
  13. #12 Hundertwasser, 20. Juni 2011
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    Schreib doch den Lasurtyp aus und lass die Herstellerangabe offen. Der Handwerker weiss schon was er verwenden muss. Viel entscheidender als marginale Unterschiede in der Qualität sind doch die richtige Verarbeitung und ein guter konstruktiver Holzschutz.
     
  14. JY 75

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    Ja, hab ich; ist eh nur ein "Leitfabrikat".
    Nochmal vielen Dank für die Hilfe :28:
     
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    JY 75,
    kann mich täuschen,ich glaub aber, dass das von dir noch genannte Produkt
    aufwendiger zu verarbeiten ist. 2-3 verschiedene Töpfe wenn ich nicht irre,
    Gori ist einfacher.
     
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farbige Lasur Holzfassade - Lösemittel oder nicht?

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