Fassade an einem Ständerhaus sanieren

Diskutiere Fassade an einem Ständerhaus sanieren im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo in diesem Forum ich bin der Neue und brauche einige Tipps und Hinweise für mein Haus, bzw. möchte ich verschiedene Meinungen von Experten...

  1. Felixx

    Felixx

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    Hallo in diesem Forum
    ich bin der Neue und brauche einige Tipps und Hinweise für mein Haus, bzw. möchte ich verschiedene Meinungen von Experten erfahren.
    Zuerst 3 Sätze zu mir: Ich bin seit 1989 Besitzer eines Ständerhauses (Baujahr 1950). Das Haus wurde damals versteigert und hatte einen Restwert (gem. Gutachten) von 5000DM (fünftausend). Es stand vor der Versteigerung 19 Jahre leer und war im großen und ganzen im "Urzustand" , aber "knochentrocken".
    Ich habe dann selber 6 Monate "rund um die Uhr" das Haus hergerichtet: alle Türdurchbrüche auf Normhöhe gebracht, kpl Elektrik, kpl Frisch- und Abwasser, kpl Fenster und Türen, alle Böden (beginnend im Sand -> Sauberkeitsschicht - Beton - Iso - Estrich - Fliesen), kpf Sanitärbereich neu, ca 80% (innen) neu verputzt (mineralisch), Dach mit Zwischensparrendämmung, neue Betondachsteine, Überstände vergrößert, einen Tei der Außenwand am WoZi entfernt - Stahlträger eingezogen und WoZi vergrößert (jetzt ca 40m²), WoZi mit Fußbodenheizung, Heizung kpl neu (Viessmann Atola)... und noch ein paar Sachen - sind jetzt leider doch ein paar Sätze mehr geworden.

    Ich habe hier im Forum die verschiedenen Definitionen von "Ständerhäusern" gelesen - meine Bauart war nicht dabei.
    Die insgesamt 17cm dicken (besser dünnen) Außenwände bestehen aus 12x8cm senkrechten Hölzern, Abstand ca 40cm, quer mit Hölzern verbunden. Innen und außen mit (Karnickel-) Draht beschlagen, innen und außen mit Betonputz, darüber eine 2.Putzschicht. Die Hohlräume in den Holzfeldern sind mit weißer Glaswolle vollgestopft.
    Das Haus hat eine Fläche von ca 110m² - dafür brauchen wir jährlich ca 3500m³ Erdgas, damit bin ich zufrieden.

    Ich möchte die Fassade überarbeiten, in 1.Linie weil in den Giebelseiten ständig wiederkehrend kleine (Haar-)Risse entstehen (ist bei dem Wandaufbau normal und verständlich, zumal ein einige Km entferntes Bw-Schießgebiet einige Erschütterungen hervorruft).

    Ich habe an ein (dünnes, vielleicht 8cm) WDVS gedacht, weil es 1. etwas mehr Isolation bringt und 2. durch das Gewebe die Rissbildung reduziert (besser beseitigt) werden soll.
    Nun habe ich alles mögliche (und unmögliche) über WDVS gelesen, zb über Schimmel - auch, dass bei Firmeneinsatz und Sanierung > 10% Fassadenfläche nach neuesten Verordnungen gedämmt werden müsste (würde mir überhaupt nicht gefallen, weil die Fenster dann in "Schießscharten" lägen oder ich die Fenster nach außen setzen müsste).
    Welche Alternative würden Sie mir hier als Experten vorschlagen?

    Bei weiteren offenen Fragen zum Haus: nur zu!
    Vielen Dank, dass Sie diesen langen Text überhaupt bis hierher gelesen haben :bounce:
    Mit freundlichen Grüßen, Felixx
     
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  3. #2 Gast036816, 11. April 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    du solltest den bestehenden aufbau genau im bestand erfassen lassen und den neuen aufbau detailliert planen lassen.
     
  4. #3 Alfons Fischer, 11. April 2013
    Alfons Fischer

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    genau. Aber nicht nur den Aufbau, sondern vor allem auch Anschlüsse und Durchdringungen: Fenster, Dach etc. etc.
    Die EnEV ist einzuhalten! Unabhängig davon: Die Dampfdiffusion könnte bei solch einem dünnen WDVS ein Problem sein.

    Übrigens: 3500m³ Gas für 110m² sind extrem viel!
     
  5. Felixx

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    Das verstehe ich nicht so richtig: den vorhandenen Außenwandaufbau habe ich doch beschrieben. Welche Angaben fehlen da noch?
     
  6. Felixx

    Felixx

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    Ja, stimmt - ich habe Strom mit Gas verwechselt. Der Gasverbrauch lag in den letzten 10 Jahren bei durchschnittlich 2000-2100m³ - ist zwar auch nicht wenig, aber bei einem über 60 J altem Haus würde ich das hinnehmen.
    Welche Möglichkeit der Außenwandsanierung gibt es noch - könnte ich z.B. direkt auf die Außenwand in einer -nicht zu dünnen- Kleber-(Putz-)schicht Armierungsgewebe einputzen und dann einen farbigen Deckputz aufbringen?
     
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  8. #6 Gast036816, 11. April 2013
    Gast036816

    Gast036816 Gast

    was du ermittelst wird vom fachmann oder von der fachfrau grundsätzlich anders gesehen. lass den bestand der aussenwand fachtechnisch korrekt erfassen!
     
  9. Hfrik

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    Vielleicht fehlen dem TS einige Fragen, dmait er weis, dass er ncihts weis?
    Mir fallen da als Baulaie so Fragen ein wie nach der Haftzugfestigkeit des Bestandsputzes und ähnliche Punkte. und ersatzweise Dübeln wird man bei der Fassade nur schwer können, was dann einen ganz anderen Fassadenaufbau nach sich ziehen könnte.
     
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