Fassadendämmung mit Dachüberstand

Diskutiere Fassadendämmung mit Dachüberstand im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Hallo, unsere Fassade soll mit 16cm Styropor gedämmt werden. Das Dach steht aber ein ganzes Stück über und es ragen Holzbalken heraus. An...

  1. Ceres

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    Hallo,

    unsere Fassade soll mit 16cm Styropor gedämmt werden. Das Dach steht aber ein ganzes Stück über und es ragen Holzbalken heraus. An diesen Stellen müsste ja die Isolierung keilförmig zugeschnitten werden und somit hätte ich an manchen Stellen dünner isoliert. Entsteht an dieser Stelle nicht eine dieser typischen Wäremebrücken, an denen später Schimmel entstehen kann?

    Gruß
    Ceres

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  3. Julius

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    Nein, warum auch?
     
  4. Ceres

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    Danke für die schnelle Antwort. Wenn das kein Problem darstellt, ist ja alles super. ;)
    Wie sieht es mit ungedämmten Rollädenkästen aus? Ich will die nachträglich dämmen, aber viel geht da nicht rein. Kann es hier zu Problemen kommen?
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 6. Juli 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Du hast doch ne Energieberatung gehabt. Da müsste doch was drinstehen dazu.
     
  6. Ceres

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    Zu den Rollädenkästen hat sie gesagt, dass die ja bei der Isolierung der Aussenfassade automatisch mitgedämmt werden. Mein Architekt hat gemeint, dass das Blödsinn ist, was einleuchtend ist, wenn man sich das mal anguckt.
    Sein Vorschlag war, dass nachträglich mit einem Dämmsystem zu versehen. Er hat aber die Rollädenkästen noch nicht von innen gesehen. Die Kästen sehen schlimm aus, es gibt eigentlich keine geraden Flächen.
     
  7. Baust

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    Das Problem der besagten Wärmebrücken werden Sie an jedem Fenster und an jeder Tür haben.

    Hat auch schon jemand über den Sinn der geplanten Maßnahme :irre nachgedacht?

    Grüße aus Schönebeck
     
  8. Ceres

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    Ja, eine Energieberaterin und zwei Architekten.
     
  9. Baust

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    Oliver Struve
    Und mit welchem Ergebnis ?

    Grüße aus Schönebeck
     
  10. Bauwahn

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    Das Dämmen der Rollokästen innen ist immer nur soweit möglich, wie der Platz ausreicht. Bei bodentiefen Fenstern/Türen ist das meist nicht viel. Aber ein paar cm sind besser als nichts. Die Flächen und damit der Wärmeverlust halten sich in Grenzen, entscheidender ist, dass die Oberflächentemperatur innen nicht zu sehr absackt und der Kasten zumindest nach innen absolut dicht ist. Und das schafft man meist auch mit ein paar cm.
     
  11. Ceres

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    Mir wurde zu dieser Sanierung geraten. Mein Dach ist kaputt, ich habe eine 14 Jahre alte Gasheizung, an meiner Haustür steht im Winter das Eis von innen und durch meine Rollädenkästen bläst im Winter der Wind durch.
    Eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 100 wäre eine langfristig günstige und sinnvolle Angelegenheit. Das war das Ergebnis der Unterhaltung.
    Nur die Kosten sind jetzt bald doppelt so hoch, als ursprünglich geplant und sprengen bald die Grenze des machbaren.
     
  12. Ceres

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    Würden auch 1,5cm reichen? Mehr Platz ist da nicht.
     
  13. Baust

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    Oliver Struve
    Haben denn die Kollegen gleich eine Handwerksfirma im Gepäck gehabt???

    Sollten Sie nicht lieber da ansetzen???

    Währe!!!

    aber ....

    :mauer
     
  14. Ceres

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    @baust

    In dem Energieplan der Beraterin stehen ca. 52.000€. Mir war eigentlich von Anfang an klar, dass das nicht realistisch ist. Ich habe mir selbst das Limit bei 75.000€ gesetzt und das dem Architekten so auch gesagt.
    Er hat die Angebote eingeholt und einen Kostenplan in Höhe von 70.000€ inklusive dem Punkt Kosten für Unvorhergesehenes. Diese wurden bei der Bank nun auch beantragt und bewilligt. Mehr gibt es nun nicht.
    Fakt ist, dass wir mit den 70.000€ nicht hinkommen werden, da alles doch etwas komplizierter und teurer wird als geplant.
    Überschreiten wir die 70.000€ werde ich das Projekt ablasen müssen.
    Allerdings hat jetzt der Heizungsbauer eine mündliche Zusage und auch schon die Anlage bestellt und auch der Architekt hat bereit Leistungen erbracht.
    Komme ich hier überhaupt noch raus?
    Beim Heizungsbauer kann ich vom Vertrag wohl noch zurücktreten, ist noch keine 14 Tage her.
    Ich bin jetzt total verunsichert. :( Wie soll ich denn jetzt weiter vorgehen?
     
  15. ThomasMD

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    Warum soll eigentlich die erst 14 Jahre alte Heizung ausgetauscht werden?
     
  16. Baust

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    Für juristische Fragen bin ich der denkbar schlechteste Ansprechpartner, eventuell kann da jemand anders was sagen.
    Wie groß ist das Haus und was ist in Ihren Angeboten alles drin?

    Grüße aus Schönebeck
     
  17. Ceres

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    Für die Förderung durch die KfW Bank ist das Ausstauschen der Heizung Vorraussetzung.
     
  18. #17 Ralf Dühlmeyer, 6. Juli 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Wahrscheinlich, weil sie auf den alten, ungedämmten Zustand ausgelegt ist und nach der Dämmung im suboptimalen Bereich fahren würde, was einen ganzen Teil der Einsparpotentiale nicht freisetzen würde.
    Wenn es nur um den Thermenwechsel geht, kann sich das durchaus schnell rechnen.

    @ Ceres.

    Wenn der Architekt 70T gerechnet hat, wieso passts denn dann nicht?
    Hat er sich verrechnet, wollt Ihr mehr als gerechnet, .....????
     
  19. Ceres

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    Das Haus hat etwa 124m² Wohnfläche.

    Das Angebot beeinhaltet:

    -Fassadendämmung 16cm
    -Austausch Heizung (zu Pellets)
    -Haustür
    -Dach + Dämmung
    -Kanalarbeiten
    -Kellerdecke
    -obere Geschossdecke
    -Rolläden
    -Kosten für Architekt

    Ich wollte eigentlich keine juristischen Tipps. Soweit muss es ja hoffentlich nicht kommen. Man kann sich ja auch anders einig werden.
     
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  21. Ceres

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    @Ralf Dühlmeyer

    Meiner Meinung nach hat er sich ganz klar verrechnet. Im Grunde genommen wusste er was alles gemacht werden muss, hat aber die "kleinen Positionen" nur geschätzt und auch Dinge übersehen.
    Ich habe eben mal stichprobenartig alles aufgeschrieben und komme auf fast 87.000€
     
  22. #20 Ralf Dühlmeyer, 6. Juli 2010
    Ralf Dühlmeyer

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    Wieso "meiner Meinung nach"??? Es muss doch eine Kostenverfolgung geben, aus der abzulesen ist, was für die entsprechende Leistung wo in der Kostenberechnung enthalten war und welche Summe dem im Kostenanschlag entgegensteht.
    Da kann man/frau dann auch gezielt nachfragen, warum die Leistung XYZ nun teurer ist.

    Da gibst dann drei denkbare Themenkomplexe:
    Falsche Massenansätze
    zu geringe Preisansätze
    Änderungswünsche des Auftraggebers.

    Ersteres ist klar der Deckel des Architekten, letzteres klar der des AG. Bei den Preisanätzen ist zu klären, ob es Preiserhöhungen gab oder ob die nie hoch genug angesetzt waren.

    Und dann herrscht Klarheit - und keine Meinung.
     
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