feine risse in der bodenplatte

Diskutiere feine risse in der bodenplatte im Beton- und Stahlbetonarbeiten Forum im Bereich Neubau; hallo heute wurde unsere sohle gegossen.als wir heute abend noch einmal auf dem bau waren um su schauen, sa alles schon ganz schön trocken aus....

  1. #1 igraine22002, 5. September 2008
    igraine22002

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    hallo

    heute wurde unsere sohle gegossen.als wir heute abend noch einmal auf dem bau waren um su schauen, sa alles schon ganz schön trocken aus. leider sind ein paar risse zu sehen in der bodenplatte.sie sind allerdings ganz fein. ab welcher breite sit ein riss bedenklich?sollte ich den bauleiter darauf ansprechen?(würde sich der bau sehr verzögern bei sanierung dieser risse?)

    morgen werde ich erstmal hinfahren und die bodenplatte bewässern, reicht einmal oder würdet ihr zweimal hinfahren und bewässern?wieviel bewässert man?.....und nützt das jetzt überhaupt noch was, denn es sind ja schon ein paar risse da.

    haben die nicht ordentlich gearbeitet oder sind ein paar risse normal?

    lieben gruß igi
     
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  3. Robby

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  4. morten25

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    betonnachbehandlung

    die meisten betonplatten bekommen risse, wenn sie bei warmer witterung beim abundvorgang nicht bewässert werden.

    obs pfusch ist oder nicht, hängt von den genauen anforderungen an den betonbauteil ab.

    aber die "billigen" bauunternehmen kalkulieren üblicherweise keine nachbehandlung in ihre preise mit ein.
    sie müssen ja auch was verdienen.
     
  5. Yilmaz

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    Kennen sie vieleicht ein teuren bauunternehmen aus deutschland?

    Nachbehandlung gehört dazu und ist in dem preis inbegriffen, wen es nicht gemacht wird dann nur aus faulheit.
     
  6. morten25

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    herr yilmaz,

    ich habe mich etwas missverständlich ausgedrückt. ich dachte eher an kleine bauunternehmen, die ein haus per pauschalpreis anbieten, und dann versuchen, den aufwand möglichst gering zu halten. z.b.: betonnachbehandlung, weglassen der sauberkeitschicht, alte unebene schalungen, ignorieren der schlitzpläne, etc.

    wenn sie nicht zu der sorte gehören, dann ist das sehr löblich!
     
  7. #6 igraine22002, 5. September 2008
    igraine22002

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    den link habe ich bereits komplett durchgelesen. ich habe mit suchfunktion gesucht hier und auch im gesamten netz. @yilmiz, kann man also nachbehandeln?habe gelesen mit zementschwenne oder harz. ist das zeitaufwendig, teuer?sollt man darauf bestehen?

    meine wichtigste frage, die ich nirgendwo beantwortet finde: ab welcher rissbreite, stellt der riss eine gefahr dar, bzw. einen mangel?
     
  8. Yilmaz

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    @morten25 sie müßen schlechte erfahrung gemacht haben :)
    @igraine22002 die bodenplatte wurde heute erstellt und es ist soweit ausgetrocknet das es sogar gerissen ist!? Ist die gebäude unterkellert? Also bei uns ist es jetzt am regnen seit 2-3 stunden. Wen bei Ihnen keine regen dann würde ich auf jedenfall die bodenplatte bewässern und zwar lange und viel wasser.
    Die tragfähigkeit der bodenplatte wird durch diese risse nicht gefährdet, es kommt auf die rissbreiten und vorhandene feuchtigkeit an.
    Mfg.
     
  9. #8 igraine22002, 7. September 2008
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    heute hat sich die bodenplatte ein befreundeter architekt angeschaut. er macht bauabnahmen und hat uns angeboten regelmässig vorbei zu kommen und nach dem bau zu schauen. entwarnung, die risse sind völlig im rahmen und unproblematisch.
     
  10. Quelle

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    bei mir hamse einfach ne plane drüber gelegt.
     
  11. Shai Hulud

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    ...wir hatten drei Tage Bodenplattenwetter (Typisch Norddeutsch: Bedeckt, ab und zu leichter Regen). Ich war aber auch wachsam und hätte reagiert (:motz), wenn die ausgetrocknet wäre und sich keiner gekümmert hätte.
     
  12. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Hallo,

    eine Betonplatte ohne Risse wird es (fast) nicht geben. Selbst der WU-Beton einer "wasserdichten" Weißen Wanne darf eine Rißbreite von 0,2 bis etwa 0,25 mm haben. Zumindest wird die Bewehrung für eine solche Rißbreite berechnet.
    Ob sich der Riß dann in dieser Breite einstellt oder ob er ausbleibt, ergibt sich sehr stark aus Witterung und Nachbehandlung.

    Ideal wäre es man könnte die Platte einige Wochen unter Wasser lagern.

    Gruß
    pauline
     
  13. Robby

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    Die 0,25 mm rechnerisch habe ich jetzt aber überlesen :D
     
  14. Thomas B

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    Das ist so aber nicht richtig!!!

    Die zulässige Rißbreite richtet sich zum einen nach der Nutzung (offene Tiefgarage, durch die ein frisches Lüftchen weht oder Wohnkeller mit lüftungsfaulen Bewohnern....) und zum anderen nach der Eintauchtiefe, also dem Maß wie tief das Gebäude im Wasser steht. Da können auch Rißbreiten von lediglich 0,10 mm gefordert werden!

    Gruß

    Thomas
     
  15. Robby

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    Druckwasserhöhe / Bauteildicke :D

    und das von einem Architekten :respekt
     
  16. #15 Carden. Mark, 8. September 2008
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    Wir sind hier im Einfamhaus.
    Es wird kein Tiefbunker.
    Vieleicht möchte noch einer angreifende Wässer usw. mit einbringen??
     
  17. Thomas B

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    Moment Mark!

    Pauline10 wußte zu berichten, daß bei einer WW 0,20 - 0,25 mm Rißbreite o.k. sind. Das mag natürlich sein. Oder eben auch nicht. Man kann aber eben nicht einfach sagen: so und so viel mm sind mal pauschal richtig. Das sind sie nämlich nicht.

    Und wenn ich sehe, daß viele WW mit äußerst "dünnen" Wänden realisiert werden (24 cm sind keine Seltenheit), da ist dann die Rißbreitenbeschränkung schon zu beachten.

    Und wenn 0,20 mm reichen, ist es ja gut. Nur eine pauschale Aussage, wie von pauline10 geäußert ist eben falsch.

    Gruß

    Thomas
     
  18. Robby

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    :biggthumpup:
     
  19. #18 Carden. Mark, 8. September 2008
    Carden. Mark

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    und öbuv SV für das Maurer- und Betonbauerhandwerk
    Na gut, dann halt etwas komplizierter.
    Wie und auf welches Maß die Rissbreiten begrenzt werden sollen, ist im Allgemeinen eine Frage des Entwurfsgrundsatzes.

    Begrenzung der Rissweiten:
    Druckgefälle = „hw“ = Druckhöhe des Wassers [m], „hb“ = Bauteildicke [m] < 10 = 0,2 mm Zulässige Rissbreite „w“ in mm (Rechenwert)

    Soweit zu Deiner Aussage.
    Aber es geht auch so:

    Auftretende / erwartete Risse nachträglich abdichten
    Entstehung von Rissen wird akzeptiert, spätere Rissverpressung ist Bestandteil des Dichtigkeitskonzepts.
    Bauweise mit zugelassenen Trennrissen (wie im allgemeinen Hochbau):
    • Annahme: Rissrisiko kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
    • Anzahl kritischer Risse nicht größer als etwaige Fugen zu deren Vermeidung.
    • undichte Risse können problemlos verpresst werden.
    • Kosten hierfür geringer als die Maßnahmen zur Vermeidung der Risse.
    • AG muss wissen, dass abgedichtete Risse kein Schaden/Mangel sind.
    Auch die Aussage, dass zulässige (empfohlene) Rissweiten von der Nutzung abhängig ist, ist nicht richtig.
    Die Selbstheilung des Betons interessiert die Nutzung nicht.
    Aus der Literatur geht hervor, dass mit der Selbstheilung des Betons bei Rissweiten von bis zu 0,25 mm zu rechnen ist. Das ist wohl was Pauline meinte.
    Rechnerisch (bei Entwurfskonzept verminderte Rissweiten) , sollen diese (empfohlenerweise, WU-RiLi) auf 0,20 mm begrenzt werden. Es ist somit kein Mangel, wenn vereinzelte Risse breiter werden. Ein Mangel würde es werden, wenn die Risse sich nicht von selbst schließen.
    (Das Wort Mangel bitte nicht juristisch bewerten Robby, nur der Einfachheithalber, da im Baujargon nun mal so gesprochen wird)
     
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  21. Thomas B

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    Alles schön und gut...

    Ich will das Ganze hier auch nicht auf eine hochwissenschaftliche Ebene hieven. Aber mit solchen Aussagen wie "...0,25 mm passen bei WW..." füttert man BH nicht gerade mit sehr belastbaren Infos. Wie gesagt: Mag durchaus reichen (im Einzelfall), mag taugen (im Einzelfall), ist aber so pauschal nicht in Ordnung.

    Wie oft hatten wir denn nun schon das Thema WW??? Immer wieder wird dabei angemahnt (von nicht eben wenigen Kollegen), daß dies eben ein hoch komplexes Thema ist, das ein Abdichtungskonzepot mit allem drum und dran, beginnend beim Baugrundgutachten voraussetzt.

    Und da ist es eben falsch mal eben ein oder zwei Zahlenwerte in den Raum zu stellen und zu sagen, daß diese bei WW ausreichend sind. Punkt.

    Gruß

    Thomas
     
  22. Robby

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    Es geht sich einfach darum das man Aussagen nicht "pauschal" halten sollte, um "Suchende" nicht auf die falsche Spur zu locken.
     
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