Fensteranschlussfugen ausbessern möglich?

Diskutiere Fensteranschlussfugen ausbessern möglich? im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo an Alle, ich habe mich neu hier im Forum angemeldet weil ich gerne Meinungen zu unserem "Fensterproblem" hätte. Unser Haus,...

  1. Mandine

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    Hallo an Alle, ich habe mich neu hier im Forum angemeldet weil ich gerne Meinungen zu unserem "Fensterproblem" hätte.

    Unser Haus, Massivbauweise, wurde 1990 fertiggestellt. Wir haben Kunststofffenster, die bislang auch keinen Ärger machten.
    Nun stellen wir fest, dass sich Fugen aussen ablösen, bzw. der Mörtel bröckelt heraus. Ich habe daraufhin 2 verschiedene Fensterbaufirmen für einen Kostenvoranschlag bestellt.
    Die erklärten und zeigten mir, dass damals gepfuscht wurde. Es gibt kein Kompriband, die Fugen zum Mauerwerk bestehen nur aus Mörtel und sind extrem breit, 3-5 cm.
    Ein Wunder, dass es so lange gehalten hat. Eine Fa. möchte nun alles herauspickern und wieder zuspachteln. Die andere Fa. macht das so auf keinen Fall, sondern empfiehlt die kompletten Fensterrahmen ringsum mit einer Kunstoffleiste zu versehen, was ja sicherlich nicht sehr schön aussehen würde.

    Nun meine Frage: was macht man in so einem Fall? Ist da noch was anderes möglich, können wir evtl. sogar selbst etwas dran arbeiten?
    Wir sind etwas ratlos. Haben schon überlegt einfach selbst die bröckeligen Stellen mit Mörtel auszubessern. Das wäre ja immerhin dann genauso wie vorher.

    Gruß Mandine
     
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  3. Mandine

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    Schubs,
    ich hoffe noch auf einen guten Tipp von den Insidern hier.....

    Gruß Mandine
     
  4. janjan

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    ....kannst Du evtl. mal ein Bild rein stellen........
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 11. September 2008
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    Ich sag mal so.
    Fachgerechter wäre sicher die Lösung mit den Leisten, wenn denn mit Kompriband usw. ausgeführt würde.

    Aber wenn es sicher ist, dass die Fugen 17 Jahre so gefunzt haben, ohne das es zu Schäden gekommen ist (das sollte allerdings GANZ sicher sein), dann sollte es vielleicht bei einer fachgerechten Fugenreparatur nochmal 15 Jahre halten - und dann sind die Fenster eh fällig.

    MfG
     
  6. aldente

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    Hm, Kompriband war damals nicht Stand der Technik, und wäre auch keine Problemlösung gegen den bröckelnden Putz gewesen. Wenn damals vor!! dem putzen Kompriband eingebracht worden wäre, so läge dies zwischen Fenster und Laibung und nicht zwischen Putz und Fenster, das wäre totaler Humbug gewesen und ist kein Argument für oder gegen bröckelden Putz. Ich seh bei diesem, zumindest geschilderten, Fall ganz klar Qualitätsmängel beim Putz. Fachlich nach Stand der Technik wäre damals gewesen, die Bewegungsfuge zwischen Fenster und Putz mittels einer Entkopplungsschiene zu sichern. Ohne diese Schiene giebt es zumindest eine Abrisskante zwischen den Bauteilen, wo Wasser eindringen wird, in welchen Mengen auch immer. Das erklärt aber bröckelden Putz immer noch nicht.

    Ich favorisiere ganz klar abschlagen der losen Putzteile, erstellen einer schlagregendichten Abdichtung, am besten nach Stand der Technik, und hier gelten immer noch auch Putzschienen auf den Fenstern (3D Schiene), oder entsprechende Bänder, deren fachgerechte Einbringung ich im Sanierungsfall für fragwürdig erachte. (kann nur nach geschilderter Sachlage mutmassen)
     
  7. Mandine

    Mandine

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    Hallo, ich habe jetzt mal Bilder mit reingestellt.

    Wie kann man denn feststellen, ob Schäden durch die bröckelnden Fugen entstanden sind? Man sieht es ja nur von aussen. Innen ist alles trocken.
    Benötige ich da einen Gutachter?

    Dass Kompriband damals nicht Stand der Technik war, wurde mir noch nicht gesagt. Ich bekam zu hören, damals wurde gepfuscht, da u.a. dieses Band nicht eingebaut wurde.
    Desweiteren hieß es, selbst bei neuen Fenstern würde ja immer noch das Problem mit den breiten Fugen bleiben.
    Wie würde die Instandsetzung mittels einer 3D Schiene aussehen?
    Wir würden natürlich eine Sanierung bevorzugen, die nicht schon von Weitem an aufgesetzen Schienen erkennbar ist.

    Gruß Mandine
     
  8. Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Pfusch...

    ja, unabhängig von der äußeren Abdichtung.
    Wenn mein trübes Auge nicht däuscht, fehlt da auch ne mittlere Dichtungsebene - Putz "fällt" doch nach innen, oder?
    Und die Stelle Rollschicht - Fenster find ich auch apart.
    Es KÖNNTE auch ein spritzbarer Dichtstoff außen eingesetzt werden (wenn denn die mittlere Ebene vernünftig gefüllt ist), aber das kann nur der Ausführende entscheiden. [spritzbar heißt nicht einfach Silikon!!!, Da gibts was, was dafür vorgesehen ist]
     
  9. Mandine

    Mandine

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    Ist diese Stelle Rollschicht/Fenster, das direkt unter dem Rahmen?
    Da war nämlich noch bis vor kurzem ein Silikonband angebracht, was nun einfach abfiel.

    Was genau wäre denn spritzbarer Dichtstoff? UNd kann der nicht auch in die mittlere Ebene eingefüllt werden?
    Silikon geht nicht, weil zu breite Fugen, stimmt das?

    Der Putz fällt auch nach innen, da ists hohl hinter. Als wir die neue Küche bekamen und die Fensterbank innen erneuert wurde, konnte man an dieser Stelle schön in den Garten schauen.
     
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  11. Olaf (†)

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    Ich....

    hab nicht aufgepasst (mach ich sonst immer:D):
    Ist das ein zweischaliges Mauerwerk, also Luftschicht zwischen Wand und Klinker?
    Dann sollte da auch nix sein.
    Wie erkläre ichs am Besten?
    Die äußere Abdichtung soll verhindern, dass Wasser (´z.B. Regen) direkt in die Fuge eindringt, aber gleichzeitig ermöglichen, dass Feuchtigkeit raus kann - diffusionsoffen. Das Zeuchs ist dann entsprechend beschrieben (gekennzeichnet), vor allem muss es auch dauerhaft sein. Die zweite Ebene stellt den Wärme- und Schallschutz her, soweit der Einführungssatz nicht zutrifft. Dazu nimmt man FENSTERmontageschaum oder z.B. Mineralwolle. Und dann gibts noch die innere Ebene, die Luftdichtheit herstellt und weniger Diffusion als außen zulässt, damit die Feuchtigkeit von innen nicht in die Fuge eindringt.
    So sollte es zumindestens heute sein - aber ich denke, viel anders war das vor 17 Jahren auch nicht, oder?
    Rollschicht: Ja, die sollte eigentlich gegen irgendwas unter dem Fenster stoßen (Verbreiterung, Aufmauerung). Schwebend freihändig ist nicht so richtig eine Lösung
     
  12. Mandine

    Mandine

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    Olaf, danke für deine Erklärung. Hab ich verstanden. Nun noch eine letzte Frage: hälst du es für möglich, dass man das auch als Laie selbst hinbekommt? So ganz ungeschickt sind wir nicht, halt keine Profis. Aber im Keller Fliesenlegen hat ja auch gefunzt.:)
     
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