Fenstereinbau mit WDVS - Reihenfolge

Diskutiere Fenstereinbau mit WDVS - Reihenfolge im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo, ich bekomme neue Fenster und im Zuge der Erneuerung ein WDVS. Arbeit von zwei Firmen. Architekt als Planer involviert. Frage daher nur...

  1. applegg

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    Hallo,

    ich bekomme neue Fenster und im Zuge der Erneuerung ein WDVS. Arbeit von zwei Firmen. Architekt als Planer involviert. Frage daher nur zur Absicherung.

    Die Dämmfirma ist noch nicht ganz sicher, wie dick sie dämmen kann, da der Dachvorsprung recht knapp ist und auch manchmal etwas schwankt. Das Ausmessen über gesamte Hausbreite würden die gern machen, wenn das Gerüst steht. Sie haben alle Dämmdicken auf Lager (10, 12), daher können die das spontan liefern. Das Gerüst baut der Fensterbauer auf. Das bedeutet, erst wenn die Fenster drin sind, wird die WDVS-Dicke entschieden. Allerdings stellt sich mir die Frage, wie dann das mit der Außenfensterbank gelöst wird. Die muss ja entsprechend der Dicke der Dämmung angefertigt werden. Und soweit ich weiß, wird sie NACH dem Fenstereinbau, aber VOR dem WDVS montiert, oder?

    Wie löst man dieses Dilemma am besten?


    Wie ich meinen Archi kenne (ein Baufuchs, aber kein Ästhet) wird er vorschlagen, die Bleche einfach für die dickere Variante zu bestellen. Wenn wir dann 2 oder 3 cm dünner werden, stehen sie halt weiter vor. Aber genau das möchte ich vermeiden. ich finde schon die 20 mm Überstand nciht schön, sehe abe rein, dass sie sein müssen.


    Grüße
    Stefan
     
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  3. #2 Olaf (†), 26. August 2009
    Olaf (†)

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    Deine Frage...

    wirft Fragen auf:confused:

    OT
    Habe (leider) den Eindruck, irgendeine (:shades) Aussage von Dir passt nicht zum Problem
     
  4. applegg

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    kläre ich gern auf....

    erstmal danke für die schnelle antwort, äh, die schnellen Fragen ;-)

    ich geb mal meinen senf dazu:

    > Und was hat der geplant, wenn ich Deine Fragestellung lese?

    Der Archi plant den Einbau, hat das Angebot für die Fenster ausgeschrieben, prüft die Angebote und gibt einbaudetails vor. Er wird auch die beiden Gewerke beaufsichtigen und die Bauplanung machen. Allerdings muss er bei den Zeitplänen meine Einschränkungen berücksichtigen (die auch mal wg Job schnell änderbar sind).

    > Ich dachte immer, sowas wird geplant und AUSGESCHRIEBEN - man lernt eben nie aus.

    Ich bin ja Privatmann, daher keine Ausschreibung, sondern Vergabe an einen Bekannten und seine Firma. Legitim, oder ? Klassisches freihändiges Vergabeverfahren :-)

    > Überrascht mich etwas - why?

    Fensterbauer hat sein Gerüst günstig zu Hand. Einer muss es ja machen. Wer, ist mir egal.

    > Merkwürden - nochmal: was hat der Planer geplant? Wenn ich weiß was für Fenster rein kommen, weiß ich das doch .

    Wieso sollte ich das bei der Fensterausschreibung wissen ? Ist ein (alter) Altbau. Fenster kommen maueraußenbündig, Dicke WDVS soviel wie möglich. Mindestdicke wg. ENEV 8 cm ist aber gesichert. Mehr schadet nicht. Und ich nehm gern mehr, der Aufpreis ist minimal.

    > Alu-Fensterbank? Das Zeuch ist Stangenware in definierten Breiten.

    Ja, die definierten Breiten sind im Altbau leider so ein Problem. Aber ja, Alu weiß.

    > Na einfach erst bestellen, wenn feststeht, was draufgepappt wird.

    Tja, das war die Frage. Das WDVS muss ja über die Seitenkanten des Fensterbleches drüber stehen. Also bedeutet das, dass das WDVS (also zumindest die Laibungsdämmung) warten muss, bis das Blech gesetzt ist.

    > Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen: erkenn ich nicht bei dem Ablauf

    Also, wir haben nächste Woche Baubesprechung mit allen Beteiligten. Aber wenn man als Bauherr so rumsitzt, dann macht man sich so seine Gedanken und dann als nächstes "Ach, da frage ich einfach mal im Forum". So kommt sowas. Naja, nächste Woche weiß ich mehr. Hatte nur gehofft, vorab ein paar Infos zu erhalten.


    Grüße
    Stefan


    ach ja:

    > Habe (leider) den Eindruck, irgendeine () Aussage von Dir passt nicht zum Problem


    Kanm mir schon denken,m welche. Ist aber nicht so.....
     
  5. #4 Olaf (†), 26. August 2009
    Olaf (†)

    Olaf (†)

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    Will...

    ja nicht weiter aufs böse haun:
    Aber ich kenne das so, wenn ein Umbau, Reko, Sanierung gemacht wird: Bestandsaufnahme einschließßlich aller Maße (z.B. Dachüberstand:e_smiley_brille02:), Ziel definieren, Maßnahmen planen, Handwerkern Aufträge erteilen.
    Na gut, sollte halt nicht sein. Jaja, die Füchse :shades

    Wo ist jetzt eigentlich das Problem? Fenster einbauen, "Dämmer" aufs Gerüst jagen, dessen Plan zur Kenntnis nehmen (10 oder 12), Fensterbank bestellen, anbauen lassen, dämmen.
    Ach so, die Jungs wollen Kohle sehen, weil sie zweimal kommen müssen? Hilft bloß Fuchs fragen, wers bezahlt (er?).
     
  6. applegg

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    och, ich vertrag schon was... was mich nicht umbringt, amcht mich härter (und manchmal klüger)

    hammer doch gemacht. nur die maße des dachüberstandes sind halt nicht so einfach zu nehmen, da die mauer eines 80 jahre hause schwankt und mit der leiter in 10 m höhe die ganze wand mal zu messen dauert ewig. aber ja, ahst scho recht. wahrscheinöich ja mer den dämmer mal hoch. den hunni habsch auch noch .


    geht halt vor allem um die zeit. weil, gerüst steht ja dann die ganze zeit rum, wenn wir auf das blech warten. dämmen geht ja erst nach blech.

    ach die füchse, die sind auch nicht mehr, was sie waren. ne, im ernst, meist ist es doch der bauherr, der für unruhe sorgt. dumm nur, wenn ich der bauherr bin....
     
  7. pauline10

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
    Also wenn die Mauer jetzt schon schwankt wird sie durch die Dämmung sicher nicht fester.

    Da wird wohl kein weg an einem Rinanker oder sonst einer Verstärkung vorbeigehen. Und schon ist der ganze Zeitplan für die Katz. Es wird länger dauern und mehr kosten, wie sonst auch.

    Es war wohl die KfW , die jetz 14 cm Dämmung als Mindestwert für die Förderung verlangt.

    Bei einem 80 Jahre alten Haus kann man die Sparren auch über Aufschieblinge verlängern. Das kann zum Stil des Hauses passen. Es ist vermutlich solider als irgenwie mit Bretter oder sonstigen Hilfsmitteln zu verlängern.

    pauline
     
  8. #7 applegg, 26. August 2009
    Zuletzt bearbeitet: 26. August 2009
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    Die Maße schwanken, also das Dach ist grad, die Mauer schief, der Dachüberstand weicht um mehrere Zentrimeter ab. so hat man halt gebaut und verputzt in den 1930ern. Und ich schwanke jetzt auch vor Lachen....


    Na, was interessiert mich die KFW ? Ich halte die ENEV ein, die hat Gesetzeschrakter.
    . Außerdem verlangt die KFW immer u-Werte (wenn ich mich recht erinner...) Die Dicke der Dämmung ist egal, wenn die entsprechenden Dämmwerte passen. wir nehmen übrigens 032 neopor, aber das nur nebenbei.

    so, hier der link zum gegenlesen:
    http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Ho...stanforderungen_Energieeffizient_Sanieren.jsp

    "Die zusätzliche Dämmung der Außenwand muss einen Wärmedurchlasswiderstand von mindestens 4,0 (m² * K)/W aufweisen."

    Die Dämmdicken stehen dann nebenbei.


    Ne, verlängern lohnt nicht. wie gesagt ENEV ist drin, alles andere ist sahne oben drauf. Danach wird es unwirtschaftlich.
     
  9. #8 Ralf Dühlmeyer, 26. August 2009
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    Naja - vielleicht war pauline mal zum Oktoberfest in Minga und hat noch die Fassaden vom Heimweg Wiesn - Hotel in Erinnerung.
    Die können ja nach dem Genuss (sehr) vieler Maß(e) schon schwanken :D
     
  10. applegg

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    aber da sieht man mal

    was mir alles zugetraut wird. Schwankende Wände mit Dämmung stabilisieren...

    :respekt
     
  11. #10 Ralf Dühlmeyer, 26. August 2009
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    Naja - dann fällt sie wenigstens weich :D
     
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  13. janjan

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    ....ehhhh.... der Thread geht gar net....:bounce:
     
  14. applegg

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    mei

    wir können rauchen, was wir wollen. so. und ob der thread geht....
     
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Fenstereinbau mit WDVS - Reihenfolge

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