Fertighaus Risse u Ausweitungen/Fassade/Bergschäden

Diskutiere Fertighaus Risse u Ausweitungen/Fassade/Bergschäden im Sanierung konkret Forum im Bereich Altbau; Seit Wochen versuche ich, im Internet einen ähnlichen Fall zu suchen, durch den meine Fragen beantwortet werden könnten – aber leider nichts...

  1. KlennPe

    KlennPe

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    Seit Wochen versuche ich, im Internet einen ähnlichen Fall zu suchen, durch den meine Fragen beantwortet werden könnten – aber leider nichts gefunden.Dafür aber diese Adresse und ich bin hoffnungsvoll, dass sich hier Experten finden, die mir weiterhelfen können.

    Ich wohne in einem Fertighaus, Baujahr 1978 und in einem Bergbaugebiet/ Saarland. In der Vergangenheit gab es einige Schäden im EG/ Massivbau – Nässeschäden durch eingedrückte Wasserleitungen, Risse im Keller/Wände u. Decke,ebenso an der Fassade, die verpresst wurden, ein neuer Sockelputz wurde dort angebracht. Schieflage, 4 mm.
    Im OG, Fertighausteil, gab es Deckenrisse, es gab auch Aufweitungen der Fassadenteile, die ein Gutachter vor Jahren als Haarrisse bezeichnet hat, Aufweitungen an den Türen wurden damals auch geschlossen. Die Regenrinne hatte sich verzogen, musste 2x um das gesamte Gebäude erneuert weden.Ich bin 2011 in dieses Haus eingezogen ( Erbin ), hatte erst jetzt Einblick in dieses Gutachten.

    Die Elementbreite der Fertighausfassade beträgt 1.25m. Der Aufbau :

    8 mm Asbest-Zementplatte
    20 mm Lattung
    10 mm Spanplatte
    90 mm Ständerwerk mit Dämmung
    18 mm GK-Platte

    Mittlerweile sind die Fugen zwischen den Platten überwiegend aufgeweitet - 2-3mm, z.Teil gerissen, 2 Platten sind im unteren Teil losgelöst ( Latten sichtbar ).Neue Schäden sind aufgetreten: Erdsenkung, Risse in Keller, Wand und Decke, ein Rohr in diesem Bereich war eingedrückt ,Schäden auch bei den Nachbarn.

    Der Gutachter / RAG meinte jedoch, die Ausweitungen könnten nicht bergbaubedingt sein, da aktuell keine Risse im Sockel zu sehen sind, wobei lediglich die Seitenwand ein Stückchen einsehbar ist, die Rückwand überhaupt nicht, aber im EG / Anbau sind Risse in den Räumen, der Garage ( Wände und Boden ) und an der Vorderseite des Gebäudes zu sehen.
    In einem Beitrag konnte ich lesen, dass Schäden zuerst im Mauerwerk ( innen ) und dann erst in der Fassade zu sehen sind ( Gutachter).

    Ich habe von Bautechnik keine Ahnung, aber aufgrund dieser Schäden vermute ich doch, dass diese
    Schäden durch Verschiebung, Zerrung oder Nässeschäden ( wegen Regenrinne ) hervorgerufen wurden, nicht durch mangelnde Verarbeitung.

    Ich hoffe auf Ihre Antworten, die mir eine neutrale Erklärung geben können.
     

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  3. #2 Friedl1953, 15. April 2014
    Friedl1953

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    Es sind zu wenig Informationen vorhanden um das beurteilen zu können. Das Fertighaus ist ja nicht wirklich fest mit dem Massivuntergrund verbunden. Windsog ja, aber mehr auch nicht. Es müssten Veränderungen in der Betondecke stattgefunden haben um sich auf das Fertighaus auszuwirken. Das kann man aber eben nicht erkennen.
    Was mich aber sehr irritiert, dass der Putz scheinbar über die Fuge der AZ-Platten gezogen wurde. Das kann nicht funktionieren. Ganz früher hat man die Fugen betont abgesetzt (Trennschienen). Als dann die Fugendiskussion aufkam haben wir versucht das zu minimieren. Heißt wir haben im Werk den Putz, auch über die Fugen, gespritzt und dann einen Kellenschnitt gesetzt.
    Nach dem Aufbau scheint es einer der damaligen etablierten zu sein. Kannst mir ja mal den Namen per PN schicken. Die sollten eigentlich wissen was sie taten.
    Mehr Bilder würden helfen.
     
  4. #3 Stolzenberg, 15. April 2014
    Stolzenberg

    Stolzenberg Gast

    Bei der Bauweise solltest Du bei Friedl sehr gut aufgehoben sein! Eine betreffende Kontaktadresse sende ich Dir per PN! Auf Basis Deiner Informationen kann ich Dir ansonsten nicht weiterhelfen.
     
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