Fertighaus vs holzständer

Diskutiere Fertighaus vs holzständer im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Heute habe ich ein xxxxxfertighaus gesehen. Die noch glaswolle, spanplatten, pefolie als dampfsperre und im Bad normalen rigips verarbeiten. Im...

  1. lippengift

    lippengift Gast

    Heute habe ich ein xxxxxfertighaus gesehen. Die noch glaswolle, spanplatten, pefolie als dampfsperre und im Bad normalen rigips verarbeiten.
    Im Nachbar Dorf gibt es eine Firma die nur mit osb, zelloluse /holzflex, dampfbremse proclima pavatex und im Bad halt grün verarbeitet das sind schon Unterschiede...
    Halten die Häuser dann länger oder ist das nur ökologischer???
    Mfg


    bevor sich jemand auf den ursprünglich
    genannten fertighaushersteller einschiesst ..
    ist der name weg
    mls
     
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  3. Baugrube

    Baugrube

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    Naja, so einfach ist die Antwort wohl nicht. Auch die Frage müsste eher heißen Holzständer vs. Holzständer. Du kannst zwischen deine Tragbalken ja grundsätzlich alles mögliche stopfen. Bei einem Fertighaus ist das lediglich von der Firma vorgegeben. Wir haben bei uns jede einzelne Schicht der Wand in zusammenarbeit mit dem Architekt und verschiedener Zimmereibetriebe selbst bestimmt.

    Ob die Häuser länger halten? Wohl nicht unbedingt. Aber jedes Material hat so seine physikalischen Eigenschaften, die sich auch im Haus bemerkbar machen. Geht es darum möglichst billig zu bauen, dann machen wohl Spanplatten, Glaswolle und PE das Rennen. Meiner Meinung nach ist hier weder Schallschutz, sommerlicher Wärmeschutz noch Feuchteschutz optimal. Das sind wohl Argumente, die auch zählen, wenn es "nur" um den Preis geht. Hier sollte sich also auch der Sparfuchs gedanken machen.

    Zum Thema "nur ökologischer": Das ist natürlich Einstellungssache. Immerhin verbringt man in seinem Haus sehr viel Zeit. Manch einer denkt da an die Asbestgeschichte. Als ultimativer Werkstoff verkauft wurde es dann zum Gesundheitsrisiko. Für uns war es eher die Idee, auch wirklich ein Holzhaus zu bauen und nicht ein PU-Glasfaser-Haus mit ein paar Holzspänen drin. Das hat wohl auch etwas mit Wohlfühlen zu tun. Ich finde das kann man nicht objektivieren, dass muss man mit sich selber ausmachen.
    Vielleicht ein Vergleich mit Autos: Warum einen BMW/Mercedes wasweißich kaufen, wenn ein Dacia auch fährt? Warum Leder/Alcantara, wenn man auf dem Stoff auch sitzen kann? Hier wird jeder Gründe finden, ganz persönliche Gründe, die das rechtfertigen. Das muss nicht immer "länger halten" sein.

    Gruß, Baugrube
     
  4. MoRüBe

    MoRüBe Gast

    Im Bald halt grün verarbeitet...

    Was ein Qualitätsmerkmal..:mega_lol:
     
  5. #4 Ralf Dühlmeyer, 16. September 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn ich die beiden Wandaufbauten sehe/lese, dann sage ich - beide bauen keinen zeitgemäßen Holzrahmenbau!

    Zeitgemäßer Holzrahmenbau kommt ohne Plastefolie in den Wänden aus, hat dafür aber eine Installationsebene.

    @ Rübe
    http://www.youtube.com/watch?v=7LgWlAUnW9w
    bei 3:20
     
  6. flo79

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    lippengift. Bitte Wandaufbauten nochmal genau einstellen zum Vergleich. Also Material, Reihenfolge und Dicke. Oben wars ja nur grob.
     
  7. Clwney

    Clwney

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    Energieökonomisch sind die meisten Holzhäuser top.
    Es hat auch einige Vorteile, wenn man nie einen Bohrhammer
    braucht um irgend was anzubringen oder mal 'ne Steckdose
    nachzurüsten. Holzbohrer bzw. einfach nur Spaxschrauben reichen.
     
  8. Taipan

    Taipan

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    Und bei den meisten Wald- und Wiesenholzständerbauten biste dann schon durch die Luftdichtigkeitsebene - falls überhaupt sauber vorhanden - durch und die Bude eher oder später Schrott.
     
  9. Baugrube

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    Gilt das auch, wenn ich PU Leim als Plastik definiere?
     
  10. #9 Ralf Dühlmeyer, 17. September 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Wenn Du nochmal über den Sinn meiner Antwort nachdenkst und nicht nur provozieren willst, dann beantwortet sich Deine Frage von alleine!
     
  11. flo79

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    Baugrube. Was ist mit deinen Wänden geworden? Hast dich ja auch nie wieder zu deinem Beitrag gemeldet.
     
  12. Baugrube

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    @Ralf: Jetzt habe ich über den Sinn nachgedacht und bin leider nicht weitergekommen! Sorry, die Frage war wirklich ernst gemeint, weil ich gerade selber nach solch einer Lösung suche. Aber das Provokationsohr ist hier im Forum weit offen. Also bitte, ganz ehrlich, wie kann ich einen Wandaufbau ohne Folie und OSB realisieren.

    @Flo
    Stimmt doch gar nicht, ich habe doch nochmal gepostet: siehe hier
     
  13. #12 Ralf Dühlmeyer, 18. September 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. September 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Weist Du, warum Du nicht drauf kommst? Weil Du in Deiner eigenen "Öko"Welt gefangen bist!

    1) Was hat PU (Polyurethan) Leim mit OSB Platten und Plastefolien zu tun???
    2) Enthalten beide Wandaufbauten des TE Span- bzw. OSB-Platten. Und zusätzlich noch Plastefolien!
    3) Auch Dein Wandaufbau enthält verleimte Holzwerkstoffplatten! Diese enthalten die gleichen Bindemittel wie OSB Platten!
    4) Wenn man intellegent baut, ersetzt man die Plastefolie durch eine geeignete und ohnehin für die Aussteifung erforderliche Holzwerkstoffplatte, meist OSB und montiert davor eine Installationsebene!

    Dein verschwurbelter Aufbau mit diagonaler Brettschalung und hochempfindlicher Plastefolie ist kein mg ökologischer als eine OSB-Platte.
    Ich würde sagen - eher weniger, denn was macht man mit den Schwarten, die beim Schneiden der Bretter anfallen, wenn alle auf OSB verzichten??
     
  14. capslock

    capslock

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    Eine Menge. In Europa sind die meisten OSB-Platten und auch feuchtefeste Spanplatten mit MDI-Harzen verleimt. Das ist aber auch die Harzkomponente in PU.
     
  15. Inkognito

    Inkognito Gast

    Ökologische Pellets?

    Ganz generell, die Leimmengen sind relativ gering und einen Tod muss man sterben. Wenn Sie völlig auf Kunststoffe verzichten wollen, dann wäre vielleicht Mauerwerk das geeignetere Baumaterial, bleibt das Problem mit dem Dach. Und nur als Hinweis, in der hochgelobten Holzfaserdämmung ist bei einem großen Hersteller ein Bestandteil "Polyolefinfasern". Klingt harmlos - ist es auch - ist aber dennoch ein Kunststoff. Ohne Kunststoffe zu bauen ist fast genau so wenig möglich wie ohne Kunststoffe zu leben, mir ist nicht ganz klar warum man das will - Irrationale Ängste?
    Meine persönliche Abneigung gegen Folien liegt nicht in der Tatsache begründet, dass diese aus Erdöl hergestellt werden. Mir geht es primär um die mechanische Belastbarkeit und die Dauerhaftigkeit. Wobei man spätestens in den Anschlussdetails auch wieder auf Klebebänder, Folien und/oder Kleberaupen angewiesen ist, von den OSB Plattenstößen ganz abgesehen.
     
  16. #15 Ralf Dühlmeyer, 18. September 2014
    Ralf Dühlmeyer

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    1) Es ging nicht um Bestandteile, sondern um PU-Leim!
    2) Kenne ich eigentlich eher PF-Leime für OSB
     
  17. capslock

    capslock

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    Die Isocyanate aus dem MDI sind das, was die guten mechanischen und feuchtetechnischen Eigenschaften von PU ausmacht, PU inkl. PU-Leim aber auch in Verruf gebraxcht hat und was dazu geführt hat, daß man PU-Schaum und D4-Leim im Einzelhandel nur noch aus dem Giftschrank bekommt, von wenigen teuren Ausnahmen mit reduziertem gehalt an freien Cyanaten mal abgesehen.

    In den USA wird OSB vor allem mit Polyphenol gemacht, in Europa interessiert man sich mehr für Formaldehyd und zieht MDI vor. Gerade die "öko"-Platten sind häufig nur mit MDI gebunden.: http://www.eco-boards.eu/environment-1/what-is-mdi/

    Das Holz hat die gleichen Eigenschaften wie der Härter in 2K-PU, nach Produktion liegt das Kunstharz zu großem Teil als PU vor.
     
  18. Baugrube

    Baugrube

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    Ach egal, jetzt hab ich gerade eine ewig lange Argumentation geschrieben und wieder gelöscht, denn ehrlich gesagt bringt das doch gar nichts! Es geht doch darum: Ich würde gerne Kunsstoffe weitgehendst vermeiden. Warum ich das will, ist doch meine Sache! Du hast gesagt, du kannst ohne PU bauen, ich habe gefragt, ob das auch heißt, dass man auch ohne Leime bauen kann. Für dich gehören OSB Platten aber in eine solche Wand und somit hat sich das erledigt.

    Ich sehe das wie Inkognito: einen Tod muss man sterben. Bei uns ist es halt eine Folie.

    Bitte richtig lesen, das stimmt so nicht.

    Beste Grüße, Baugrube
     
  19. Inkognito

    Inkognito Gast

    Das ist sicher richtig, wenn auch nicht nachvollziehbar.

    Mit diesem irrationalen Anspruch allerdings den Fragesteller zu verwirren ist nicht wirklich zielführend. Freuen Sie sich doch, dass Sie einen für sich optimalen Wandaufbau gefunden haben, bei dem Sie sich wohl fühlen. Ihr Glück ist doch in keinem Falle von irgendeiner Art Missionierungserfolg abhängig.
     
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  21. #19 Ralf Dühlmeyer, 18. September 2014
    Ralf Dühlmeyer

    Ralf Dühlmeyer

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    Wo bitte habe ich gesagt, ich könne ohne PU bauen???

    Ich habe gesagt, zeitgemäßer Wandaufbau kommt ohne Plastefolien. Was bitte hat das mit PU zu tun ausser das Plaste und PU beides Kunststoffe zumindest im Sinne künstlicher = nicht natürlicher Stoffe sind???

    Oh doch - unter 6) sind in Deinem Wandaufbau Dämmplatten auf Holzbasis enthalten.
    Was glaubst Du wohl, was die zusammenhält? Spucke, Liebe, Kuhmist? NE - Kunststoffe!

    Kunststoffe weitestgehen vermeiden - OK, kann man machen.
    Dann aber bitte konsequent:
    Aus was sind Dein PC/Laptop/Eipäd???

    OUPS.

    Soll ich weitermachen?
    Waschmaschine, Geschirrspüler, Spülmittelflasche, Colaflasche, Telefon, Microwelle, Schreibtisch, Schrankwand, kann ad infinitum fortgesetzt werden.

    Nehmen wir nur mal die Möbel in Eurem neuen Haus.
    Kein Kunsstoff, also Vollholz. Was glaubst Du, womit die einzelnen Lamellen der Vollholzplatten zusammengefügt wurden?
    Wahrscheinlich einem Isozyanat-, Formaldehyt oder PU-haltigem Leim.
    Wer bitte kennt denn heute noch Knochen- oder Hautleime und kann die verarbeiten??? Schon nachgerade industriel?

    Ich habe kein Problem damit, wenn jemand ohne Plaste leben will, nur wird das konsequent gemacht verdammt schwer.
    Ein bischen schwanger geht aber nun mal nicht.
    Entweder verzichte ich oder eben nicht.

    Dann ist der Verzicht ausgerechnet bei den Wänden, den Du ja nicht mal durchhälst (s.o.) nun wirklich das falsche Ende! Da gäbe es ganz andere Enden, wo man anfangen kann.
     
  22. Taipan

    Taipan

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    Ich habe das hier grade mal überflogen: Ohne "Kunststoffe" bauen ... Konsequent? Klar geht das ... aber ... dann fällt aus: Proenbeton, Scherben, KS, Putz, Mörtel, Gips, Strom, Wasser, die Schubkarre, der LKW und Kran sowieso ...
     
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