Fertigkeller bei Grenzbebauung abdichten

Diskutiere Fertigkeller bei Grenzbebauung abdichten im Abdichtungen im Kellerbereich Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir bauen einen Fertigkeller der Firma Glatthaar, es handelt sich dabei um eine Grenzbebauung. Auf dem Nachbargrundstück steht ein altes...

  1. #1 xxlmichel, 05.08.2005
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    Hallo, wir bauen einen Fertigkeller der Firma Glatthaar, es handelt sich dabei um eine Grenzbebauung. Auf dem Nachbargrundstück steht ein altes Siedlungshaus an das dann angebaut wird. Der Keller wird ca. einen Meter tiefer und zwischen beiden Häusern bleibt ein kleiner Hohlraum. Glatthaar meint nun, man solle eine Isolierung ins Betonmauerwerk einbringen lassen, für 7000€! :confused: Dann bleibe der Keller trocken, da ja sonst keine Isolierung möglich wäre. Gibt es keine andere Möglickeit diesen Hohlraum zu isolieren und ist eine Isolierung an der Giebelwand so dringend notwendig? Ausserdem bauen wir den Keller 4 Meter über dem Grundwasser, ich sehe eigentlich keine Gefahr. Vielleicht will Glatthaar nur Geld machen.Kann mir jemand weiterhelfen? Vielen Dank!
    Gruß
    M.
     
  2. #2 xxlmichel, 09.08.2005
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    ......kann mir denn keiner einen Tipp geben? Ich will doch nur wissen ob ich den Hohlraum zwischen beiden Kellerwänden (altes und neues Haus) verfüllen muss oder offen lasse und von aussen verschließe.
    Habe mir fast das komplette Forum durchgelesen und konnte keine pasende Antwort finden. ich dachte dass man vielleicht mit Kies verfüllen kann oder mir WU-Beton, aber bei Beton der beide Kellerwände verbindet gibt es dann auch bestimmt Lärmübertragung vom Nachbarhaus.

    Gruß

    Michel
     
  3. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    "mmmh"

    ich hoff doch die tiefergründung (Unterfangung) wird von einem Fachbetrieb samt Tragwerksplaner ausgeführt bzw. überwacht ?
    .
    "warum" ned einfach die 4cm Dämmung an die Fertigteile kleben und dann dagegen stellen ?
    .
     
  4. #4 xxlmichel, 10.08.2005
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    ....ja, wird sie.

    Was für eine Dämmung ist das ? Und diese schützt vor Wasser? Ob sich die Kellerfirma darauf einlässt? Die wollen schnell wieder nach Hause!
     
  5. #5 Ralf Dühlmeyer, 10.08.2005
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    Betonmauerwerk??????

    Tippfehler oder wirklich Mauerwerk?
    Was für Bodenverhältnisse???
    Dämmung dämmt und dichtet nicht!!!!
    Insgesamt klingt das seeeehhhhhhrrrr abenteuerlich!
    MfG
     
  6. #6 xxlmichel, 10.08.2005
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    ....natülich kein Mauerwerk sondern Betonfertigteile. Wir haben in Mannheim normale Bodenverhältnisse, alles schon abgeklärt. Bis auf Regen gibts kein Wasser :) Genau, Dämmung dichtet nicht, also was dann rein in den Ritz!?
    Im Übrigen wird vor die Kellerwand bis hoch unters Dach eine Branwand gemacht.
     
  7. #7 Ralf Dühlmeyer, 10.08.2005
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    Welchen ....

    von den vielen Glatthaar Kellern haben Sie denn????
    Und was sind in Mannheim normale Bodenverhältnisse.?
    Für welchen Lastfall ist Ihre Wandabdichtung ausgelegt.?
    Was sagt das Abdichtungskonzept des Bodengutachters/Statikers?
    Und was für eine Isolierung will Glatthaar da einbauen?
    MfG
     
  8. #8 xxlmichel, 10.08.2005
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    ...da fragen sie mich was. Bodengutachten ist lt. Architekt und zuständiges Amt nicht nötig. Grundwasser ist 7 Metrer unter Oberfläche. Glatthaar will einen Aquakeller bauen, für 7000€ mehr. Normalerweise ist halt der normale Fertigkeller eingeplant.
     
  9. #9 Ralf Dühlmeyer, 10.08.2005
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    Planlos...

    ins Chaos!
    Wer bestimmt denn den Lastfall, für den die Abdichtung auszulegen ist.
    Bodenfeuchte, stauendes Sickerwasser, Schichtenwasser?????
    Au weia.
    Suchen Sie sich jemanden, der Ihnen klare Ansagen zur NOTWENDIGEN Abdichtung Ihres Kellers macht - und dafür auch haftet.
    Glatthaar Aqua-Keller ist ja soooo neu - da gibts nicht mal eine (bei den anderen Kellern allerdings auch nichtsagende) Baubeschreibung. Bloss ein Bild mit einem Fugenband. Im Ansatz nicht schlecht. Aber ob´s reicht???
    ****
    Und dann womöglich noch mit Unterfangung ohne Bodengutachten. Zul. Bodenpressung: Schätz ma mal :mauer AArrggggghhhhh.
    MfG
     
  10. Josef

    Josef Bauexpertenforum

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    7000.- € Aufpreis für was ???
    .
    -für ca. 50lfm Arbeitsfugenband a. 8.-€/lfm ???
    -für ca. 50cbm C25/30 gegenüber C20/25 a. 2.-€/cbm ???
    - für die Ü2 Überwachung ... Kostenpunkt ca. 10-15.- Euro/cbm einzubauenden Beton ???
    - für max. 2 Tonnen mehr Stahl in der Bodenplatte to ca. 900.-€ ... in den Wänden wird´s ja bei Fertigteilen kaum mehr werden ???
    .
    "Ironie on"
    ----------
    für was also die 7000.-€ ??? ... "ahja" ich vergaß das iss ja ein Nachtrag und da der Bauherr für den Baugrund verantwortlich ist und die Kosten für ein Bodengutachten nicht drin waren wir er halt jetzt zu Kasse gebeten :respekt
    ----------
    "Irnonie off"
     
  11. sepp

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    an grenzbebauungen sollte man die sauberkeitsschicht bzw. eine dafür geeignete betonfläche unter der eigentlichen bodenplatte abdichten und diese abdichtung an der nachbarwand und unterfangung hochführen. dann kann man die wände mit dämmung dagegenstellen. die abdichtung sollte seitliche mit der isolierung der wände (wenn keine WU-konstruktion) verbunden werden.
    läuft irgendwann beim nachbar der keller voll, haben sie die brühe an ihrer wand stehen (oder gleich in ihrem keller) . - alles schon erlebt.
    für die horizontalen und seitlichen anschlüsse gibts dementsprechende fugenbänder die risse durch setzungen ausschliessen.
    allerdings würde ich nichts anderes als eine WU-konstruktion in solchen fällen bauen.
     
  12. #12 xxlmichel, 14.08.2005
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    Ahja, jetzt ist mir so einiges klar. Könnte man den Zwischenraum der Nachbarkellerwand und meiner Kellerwand auch mit Kies auffüllen, ich meine bringt das auch was?
     
  13. #13 xxlmichel, 23.09.2005
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    Hallo, inzwischen hat sich die Kellerfirma bereit erklärt den Keller ohne Mehrkosten zu stellen. Da es ein Fertigkeller ist wir ein Fugenblech auf der Bodenplatte eingebracht. Dei Aussenwände werden mit Bitumen gestrichen, bis eben auf die Wand, die an ein anderes Haus angrenzt. Da komm ich eben nicht mehr dran und es wird ein Luftschlitz von 4 cm bleiben.
    Lt. dem zuständigen Amt sind wir bei den Höchstwasserständen immer noch 4.30 Meter unter der Bodenplatte. Wir haben auch schönen Sandboden.

    Nun meine Fragen:

    1. Was kann ich mit dem Hohlraum zwischen meinem Keller und dem Nachbarkeller machen?

    2. Ist die Perimeterdämmung überhaupt notwendig, ist sehr teuer?!
     
  14. Eric

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    Sie müssen alle Kelleraußenwände mindestens gegen den Lastfall " Bodenfeuchte " abdichten, also 3 mm KMB oder sonstwas.

    Problem ist, daß Sie an Ihre zum Nachbarn gelegene Kelleraußenwand nicht rankommen. Die Fuge ist mit 4 cm zu klein, um dort mit irendwelchem Werkzeug zu arbeiten. Also ginge nur die von Sepp aufgezeigte Lösung oder weiße Wanne.

    Die Fuge müssen Sie zur Vermeidung von Schallübertragungen von Haus zu Haus mit einer dafür zugelassen Dämmplatte dämmen. Die Fuge mit Kies oder einem sonstigen festen Material zu füllen, wäre so ziemlich das Dümmste, was man machen würde. Denn dann ist der Ärger mit dem Nachbarn schon vorprogrammiert.
     
  15. #15 xxlmichel, 24.09.2005
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    Das mit dem Bitumen ist klar, 2 Mal die wände streichen müste reichen.

    Die Dämmplatten könnte ich vorab an die Kellerwand des Nachbarn anbringen. Dann kann man unsere Wand dagegenstellen. Hab einigen Maurern zugeschaut, die machen in die zwischenwand so glebes Zeug, sieht aus wie Dämmmatten die man auch für die Dachdämmung benutzt. Meinen Sie solche?

    Von unten kann bei diesen Bodenwerten ja kein Waser kommen und seitlich zwischen beiden Hauswänden kann man ja gut dicht machen. Dann dürfte das Problem gelöst sein. Wenn ein Keller gemauert wird, dann kann man ja auch nicht mit Bitumen streichen, sondern nur die Gelben Matten einbringen. Und Mauerwerk dürfte noch undichte sein als ein Betonkeller.
     
  16. Eric

    Eric

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    Wir meinen natürlich nicht die Dämmung vom Dach, sondern Haustrennwandplatten, z.B. HWP 1 von G+H Isover. Sind beschichtet und haben umlaufenden Stufenfalz zur Verhinderung von Schallbrücken durch einlaufendem Beton in die Plattenstöße.

    Im übrigen gilt der Vorschlag von Sepp zur Abdichtung gegen von unten, durch die Fuge kommende Feuchtigkeit. Vielleicht nochmals lesen?
     
  17. #17 xxlmichel, 26.09.2005
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    Sorry, diesen Satz hab ich mir schon oft durchgelesen, ich verstehe es einfach nicht! :cry :confused:
     
  18. mls

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    ich versteh auch manches nicht!
    nach der menge der aufrufe wird dieser fred von nicht wenigen gelesen.
    fachlich sind lösungen in allen farben gekommen.
    am anfang klangen auch einige mahnungen zum prozedere an.
    mich wundert, dass keiner der mitlesenden profibauherren e. deutliche warnung ausspricht.
    immerhin geht´s hier um grandiose risikoübernahme und geldvernichtung.
    macht mal :mad:
     
  19. sepp

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    genau aus diesem grunde sollte man einen fachmann einschalten der die materie versteht.
     
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