Fertigparkett- zu dünn?

Diskutiere Fertigparkett- zu dünn? im Estrich und Bodenbeläge Forum im Bereich Neubau; Wir bauen gemeinsam mit einem Träger ein kleines Haus. Als Bodenbelag hätten wir gern Stabparkett Eiche geölt. Im Preis ist Buche (2,5 mm). Jetzt...

  1. Sabina81

    Sabina81

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    Wir bauen gemeinsam mit einem Träger ein kleines Haus. Als Bodenbelag hätten wir gern Stabparkett Eiche geölt. Im Preis ist Buche (2,5 mm). Jetzt bot uns der Parkettbauer Eiche 2,5 mm mit Aufpreis 10 Euro/qm. Ich zweifle allerdings ein wenig an der Stärke des Parketts. Massiv rät der Fachmann uns ab wegen der Fußbodenheizung. Möglich wären noch 3,5 mm, der Aufpreis über 20 Euro. Lohnt sich das?
    Wir haben zwei Kleinkinder, der Boden sollte also was aushalten und muss sicher öfter nachgeölt werden.
    1000 Dank für Tipps und Erfahrungswerte!
    Grüsse
     
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  3. Jan81

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    Ist ein Fertigparkett zu klicken System wie Laminat mit 2,5 mm Nutzschicht oder von was wird hier geredet? Die gesamt stärke von der Fertigparkett ist doch min 12 mm.
    2,5mm Buche Fertigparkett geölt ( kommt auf Qualität an) beginnt bei 15 euro pro qm. Ich persönlich finde die Aufpreis zu teuer.
     
  4. Sabina81

    Sabina81

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    Ja, genau, Klicksystem, 2,5 mm Nutzschicht. Das Problem ist, dass wir an den Parkettbauer gebunden sind. Wenn wir uns das Parkett gut schreiben wollen, kriegen wir grad mal 20 Euro/qm (verlegepreis). Das ist natürlich ein Witz....
    Dann lieber den Aufpreis für Eiche zahlen. Nur: reicht diese Nutzschicht? Der Parkettbauer meint, wir könnten zweimal abschleifen. Mal abgesehen dacon, dass wir das wahrscheinlich tatsächlich nicht öfter machen würden (ist ja ein Riesebaufwand), fragen wir uns nur, ob dieses Parkett trotz geringer Nutzschicht qualitativ ist... Und ein bisschen was aushält...
     
  5. Jan81

    Jan81

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    Problem ist, dass man nicht über das Parkett weiß, außer Nutzschicht 2,5mm oder 3,5mm. Ich persönlich würde buche Parkett nehmen, weil mir eiche zu dunkel ist. Ich würde auch in kauf nehmen in 20 Jahren alles neu zu machen.
     
  6. Muppet

    Muppet

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    Also Klickparkett und "muss was aushalten" sind nicht unbedingt die besten Freunde. Wenn schon Parkett, dann richtig. Und natürlich geht auch Massivparkett auf FBH, das System wird allerdings träger, je dicker das Holz. Ich würde bei der Kombination FBH und robust (dünnes) Eiche-Industrieparkett verlegen lassen. Das muss nicht viel dicker als Klickparkett sein, hält mehr aus und kann bei Bedarf auch öfter geschliffen werden. Und mir gefällt auch die Optik, aber das ist ja Geschmackksache.
     
  7. feelfree

    feelfree Gast

    Was heißt denn eigentlich "muss was aushalten" in dem Zusammenhang? 2,5mm Nutzschicht halten genausoviel aus wie 3,5.
    Buche und Eiche sind auch ähnlich hart. Da kommt es dann viel eher auf die Sortierung an. Früher hatten wir einen homogenen Bucheparkett. Mit Kindern der reinste Horror. Jeder Minkratzer zu sehen, jeder Fleck sticht ins Auge. Jetzt, mit sehr rustikaler Eichesortierung müssen wir den Boden eigentlich nur noch saugen und wischen vielleicht einmal im Monat feucht drüber.
     
  8. papawaa

    papawaa

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    Ehrliche Antwort? Du wirst das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit niemals abschleifen. Das liegt 20 Jahre, bekommt Macken und Charakter und dann schlägt der neuste Trend zu und raus ist es.

    Spätestens wenn dir einer erzählt das nach dem Schleifen die schöne gebürstete Oberfläche, Versiegelung und die Fasen usw. weg sind, überlegst du es dir eh nochmal. Vom Geld mal ganz abgesehen.
     
  9. #8 Sabina81, 4. September 2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 4. September 2014
    Sabina81

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    Das mit dem Eiche-Industrieparkett muss ich mir mal anschauen, danke für den Tipp!
    Das Parkett ist von der Marke isdochegal und Eiche geölt, lebhafte Musterung.

    Ja, mit dem "aushalten" ist natürlich eh so ne Sache bei Holz. Ich habe nix gegen etwas Patina und die wird das parkett sicher schnell haben. Wir dachten jetzt auch, dass die geölte Variante die bessere ist für uns, damit wir selbst mal kleine Macken ausbessern können.

    Klar, wahrscheinlich habt ihr recht und in 20 Jahren kommt es eh raus :-)
    Also macht es keinen großen Unterschied, wie dick die nutzschicht ist? (In unserem Fall)?

    Und wo wir gerade beim Thema Böden sind. Wir haben einen kleinen waschkeller mit Speisekammer. Habt ihr ne Idee für ne preisgünstige Lösung? Einfach den Estrich anmalen? Oder doch lieber billige Fliesen? PVC? Sollte halt recht günstig sein.

    Danke und Grüße!
     
  10. brandeins

    brandeins

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    Grundsätzlich quillt Buche viel stärker als Eiche und mag deshalb keine Feuchtigkeit. Ich habe für mein Stäbchenparkett Eiche 10 mm geklebt und geölt knapp über 50,-/qm gezahlt. Es gibt keinen preiswerteren hochwertigen Belag...


    MfG, Sven

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  11. Julius

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    Für den Keller würde ich preiswertes Feinsteinzeug (30x30) nehmen.
     
  12. Bauking

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    Massives Bambusparkett gibt es in sehr schicken Farben (Honigbraun) für 30 Euro als Klickparkett, Eiche und Merbau gibt's als Mehrschichtparkett zum gleichen Preis. ;)
     
  13. vollmond

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    Ihr wollt also Stabparkett Eiche geölt. Die Frage ist nur ob 2,5 oder 3,5mm.

    Meine Meinung: Egal
    Beide stärken reichen nicht zum abschleifen. Daher 2,5mm.




    Meine grundsätzliche Abneigung zu Klickböden bringe ich hier jetzt nicht vor...
     
  14. wasweissich

    wasweissich Gast

    Massives bambusparkett.....:shades :mega_lol:
     
  15. Bauking

    Bauking

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    Scherzkeks - Hast du massives Bambusparkett schon einmal live gesehen? ;)
    Je nach Qualität ist Bambusfaserholz nicht schwimmfähig, schwerer als Wasser, ganz zu schweigen vom extremen Härtegrad - Dagegen sieht die Eiche wie Pappel aus. ;)
     
  16. wasweissich

    wasweissich Gast

    Lieber scherzkeks sein , als luftschlösser verteidigen.

    Stell dir vor , ich weiss , was bambus ist.(kenne sogar die botanischen namen:bounce:)

    und seine eigenschaften kenne ich auch.

    und es gibt einfach kein massives bambusparket .

    Und das due zusammengepappten schnitzel nicht schwimmen wird am kleber liegen ;)
     
  17. Neutal

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    Bambusparkett ist auch keine Wunderwaffe. Ich habe schon viele Wohnungen mit sehr schlimm mißhandelten Bambusparkett gesehen. Egal welches Holz man nimmt, es braucht alles etwas Pflege und eine gute Versiegelung, dann hat man auch Freude daran. Persönlich würde ich so viel Nutzschicht wie möglich wählen, 2,5 mm sind schon wenig.
     
  18. Bauking

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    Holz als Bodenbelag ist immer kratzempfindlich, kein Vergleich zu Laminat, Vinyl oder Fliesen - Mir geht es schlichtweg um die Aussage das Bambusparkett nicht massiv sei. Hochwertiges Bambusparkett hat ein sehr homogenes Gesamtbild, keine Spur von "gepressten Fitzeln".
    Von den technischen Merkmalen ist es besser als jede andere Holzart als Bodenbelag im Innenbereich, evtl. kommt die Abneigung von der Splitterneigung des Bambus, wenn man diesen als Terrassendielen verbaut. ;)

    Über Geschmack lässt sich streiten, über die technischen Vorteile von Bambus eher nicht, auch wenn ich persönlich Merbau bevorzuge.
     
  19. Sabina81

    Sabina81

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    Huhu,
    danke für die guten Tipps.
    Würdet ihr also lieber massives Parkett als Fertigparkett nehmen?

    Preislich ist das natürlich bei uns ein großes Unterschied. Wir dachten jetzt, dass uns die Fertigvariante (wird ja auch vollfäxhig verklebt) mit den Kleinkindern erstmal reicht und wir dann einfach in 20 Jahren was Anderes machen...
    Oder ist das doch blöd und lieber gleich hochwertiges Massivparkett?

    sie haben uns auch noch Landhausdielen eiche rustikal für 5 Euro Aufpreis angeboten. Mein Mann ist aber kein Fan von der Optik.

    Grüsse
     
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  21. feelfree

    feelfree Gast

    Das ist alles Geschmackssache, da kann euch keiner helfen.
    Ich z.B. wüsste nicht, was an einem "massiven" Industrieparkett hochwertiger oder schöner sein sollte als an Landhausdielen.
     
  22. Skeptiker

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    Die Massivität bringt eine deutlich erhöhte Haltbarkeit, auch durch die Möglichkeit mehrfach abschleifen zu können. Bei der "Landhausdiele" dürfte es sich in der Preisklasse um ein "Echtholz-Laminat in Landhausdienen-Optik" mit einer Nutzschichtdicke von wenigen Millimetern handeln. Das Industrieparkett hingegen sollte netto gute 20 mm haben.
     
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