Feuchte Gebäudetrennwand

Diskutiere Feuchte Gebäudetrennwand im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, Folgende Situation: DHH mit durchgängiger Bodenplatte (Neubau 2013). Auf Bodenplatte in Ortbeton (Schalwände) mit...

  1. #1 Stefan36, 06.10.2014
    Stefan36

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    Hallo zusammen,

    Folgende Situation:

    DHH mit durchgängiger Bodenplatte (Neubau 2013).
    Auf Bodenplatte in Ortbeton (Schalwände) mit Armierung zwischen Bodenplatte und Schalwand hergestellte Gebäudetrennwand. Zwischen den beiden Gebäudetrennwänden zweilagig Dämmmatten. Trennfuge außen mit Fugenband und Bitumenmasse abgedichtet. Auf der Bodenplatte Katja-Folie, Dämmung, Fußbodenheizung, Estrich.

    Nach Fertigstellung des Gebäudes hatten wir auf beiden Seiten der Gebäudetrennwand (beide Haushälften) leichte Feuchtigkeit im Sockelbereich an einer verputzten Innenecke (Ecke zwischen Außenwand und Gebäudetrennwand) von >3%. Vermutung: Restfeuchte in Gebäudetrennfuge, die sich entsprechend über Zeit nach unten gesetzt hat. Trocknung zeigte nach einigen Tagen Wirkung (gemessene Restfeuchte auch nach längeren Regenfällen <0,8%).

    Jetzt neu aufgetretene Feuchtigkeit im Putz mit Schimmelbildung 3m weiter in Richtung Gebäudeinneres (entlang Gebäudetrennwand), nur an einer Haushälfte bisher sichtbar.

    Könnte mir jemand Hinweise zu möglichen Ursachen und Tipps geben um diese Ursachen bestätigen/ausschließen zu können (der Estrich ist übrigens trocken - Leck in Fußbodenheizung kann man daher vermutlich ausschließen)

    Vermutung 1) Beschädigte Abdichtung Trennfuge mit Wassereintritt in Dämmung.
    Vermutung 2) aufsteigende Feuchtigkeit durch Bodenplatte -> Ortsbetonwand.
    Vermutung 3) nicht sachgerecht ausgeführter Anschluß Kondenswasser Kamin an Entwässerung -> Sammlung auf Bodenplatte und aufsteigende Feuchtigkeit in Putz ??

    zu 1) würde ich eine Bohrung in die Ortsbetonwand bis zur Dämmung machen und schauen ob die Dämmung dort durchfeuchtet ist.
    zu 2) keine Ahnung wie man das machen würde... Probebohrung durch Estrich -> Katja -> Bodenplatte ? Wenn Bodenplatte feucht dann ja?
    zu 3) da müsste man auf den nächsten Starkregen warten und schauen ob was im Revisionskanal sichtbar ist (man kann dadurch bis auf eine Styropor(?) Auflage auf der Bodenplatte herunterschauen - Verzug des Abflusses um ca. 1 m ins Gebäudeinnere ist von oben nicht einsehbar...

    Bin für Tips und Hinweise dankbar.

    Gruß, Stefan
     
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