Feuchte in der Dämmung

Diskutiere Feuchte in der Dämmung im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen ! Nachdem wir jetzt Dämmung ( Zwischensparren 140 mm ) zwischen den Sparren haben, und begonnen haben die Folie auf die Sparren...

  1. Umsteiger

    Umsteiger

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    Hallo zusammen !

    Nachdem wir jetzt Dämmung ( Zwischensparren 140 mm ) zwischen den Sparren
    haben, und begonnen haben die Folie auf die Sparren zu tackern stellten wir
    fest das die frisch reingekommene Dämmung von aussen feucht ist.
    Jetzt stelle ich mir vor, das das davon kommt das wir die Folie (Folie ist Vario KM Duplex ) noch nicht komplett drunter haben bzw. auch noch nicht verklebt haben. ( Untersparrendämmung kommt dann auch noch )
    Bis das aber soweit ist, ist das nächste Wochenende rum. Gibt das Probleme
    oder trocknet die Dämmung wieder ? Bzw. muss die nasse Dämmung raus ?
     
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  3. #2 VolkerKugel (†), 6. Februar 2006
    VolkerKugel (†)

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    Das kann ...

    ... per Ferndiagnose keiner sagen.

    Aus dem Bauch denke ich, dass es in diesem Fall nur Feuchtigkeit von außen sein könnte (durch Undichtigkeiten im - unbekannten - Aufbau darüber). Kondenswasser scheidet aus, da die Folie ja noch nicht vollflächig aufgebracht sein soll (und das würde auch erst mal die Unterseite durchfeuchten).

    Im Übrigen bewundere ich Ihren Mut, ein solch sensibles Bauteil mit unendlich vielen Anschlussproblemen selbst "anzutackern".

    Freundliche Grüße . Volker Kugel
     
  4. #3 Gast360547, 6. Februar 2006
    Gast360547

    Gast360547 Gast

    verdauungsprobleme?

    Moin,

    Herr Kugel,

    weshalb scheiden hier Probleme von unten aus???
    Weil die Luftdichschicht noch nicht verklebt ist?????????

    Hammse da nicht richtig gelesen oder das Problem nicht verstanden?
    Zur Erklärung:
    Selbstverständlich kann auch feuchtwarme Luft in die Konstruktion gelangen und an der Unterdeckung/Unterspannung ([zitat:war von außen feucht: zitatende]) als Tauwasser ausfallen. Gerade und weil die Luftdichtschicht nicht verklebt wurde.

    Wennse latürnich gelesen haben, dass auf der USB die Feuchtigkeit ausgefallen sein soll, dann hätten Sie allerdings Recht, nur: stand/steht das da so?

    Nix für Übel

    si
     
  5. susannede

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    Die Frage lautet: muss die nasse Dämmung raus (und soll er im Frühjahr nochmal anfangen...).

    Da scheint das Kondenswasser ja schneller zu sein (frisch reingekommene Dämmung), als die Polizei erlaubt (oder er ist zu langsam im schließen).

    Gehe ja mal davon aus, er hätte die Dämmung nicht auf eine tropfnasse USB gefummelt...

    Grüße!
     
  6. Harald W.

    Harald W.

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    Umsteiger.....

    zu wenig Informationen zur Beurteilung.
    1. eingebaute Dämmung nass/feucht, obwohl unterseitig nicht die Folie komplett eingebaut wurde?
    2. ist das Gebäude im Moment beheizt?notbeheizt?
    3. ist das Gebäude eingedeckt?
    4. Innenausbau (Dämmung, Folie, Lattung) machst Du komplett in Eigenregie?
    5. Wie hast Du festgestellt, das die Dämmung nass ist?
     
  7. Umsteiger

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    Hallo zusammen,

    also Haus ist fertig seit August 2005 und EG + DG bewohnt & beheizt.
    Spitzboden noch nicht ausgebaut. Das sollte jetzt passieren. Mit dem
    Bauleiter besprochen. Der sagte : Dämmung 140mm ( Sparren 155mm ),
    Folie, Konterlattung und Untersparrendämmung.
    Er erklärte mir das ich genauestens abdichten muss und wo ich die
    Anschlüsse machen muss. Jetzt habe ich letzte Woche Dämmung bekommen
    und angefangen Zwischensparren zu dämmen. Die USB ist diffusionsoffen.
    Ich habe durch die 155mm Sparren und 140 mm Dämmung etwas Luft. Die
    USB war trocken beim Einbau der Dämmung. Auch wies diese keine Löcher
    auf. Jetzt haben wir am Sonnabend angefangen Folie "anzubringen".
    Da das nicht auf einen Tag geht, haben wir nicht alles geschafft, bzw.
    auch noch nicht verklebt. Der Spitzboden wird zur Zeit durch ein Loch
    in der Decke erreicht für eine Spartreppe ( 150*90 cm ).
    Daher die Vermutung mit der Luft.
    Da wir schon Probleme mit Feuchtigkeit hatten an einer Kabeldurchführung,
    habe ich einmal gestern hinter die Dämmung gefasst. Die fühlt sich zwischen
    USB und Dämmung feucht/nass an. Ich hoffe das reicht an Infos.

    P.S.: Wenn nicht tackern an die Sparren wie eigentlich dann befestigen ?
     
  8. Schwabe

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    Hallo Umsteiger,
    wenn die Dämmung oberseitig an mehreren/vielen Stellen naß ist, hat wohl Herr Ibold recht, da dann logische Erklärung. Wenn Dämmung nur an eingen Stellen nass ist, hat Herr Kugel recht. Also - bitte prüfen. Ansonsten empfehle ich: nasse Dämmung raus, Loch für Spartreppe provisorisch schließen und nur zum Begehen für Ausbauarbeiten kurzzeitig (!!) öffnen, neue Dämmung und Folie einbauen.
    MfG
    Schwabe
     
  9. susannede

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    @ Schwabe

    ...neue Dämmung? Muss dat sein?
    Kann er die nicht rausnehmen, trocknen lassen (gut lüften) und wieder die Arbeiten beginnen, wenn das Tauwasserproblem nicht mehr ansteht (=draussen wärmer) ?

    Grüße!
     
  10. Umsteiger

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    @Schwabe

    Dämmung ist an sehr vielen Stellen klamm. Nicht nur an einigen.
    Ja, und muss neue Dämmung ?
     
  11. Schwabe

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    Meines Wissens gibt es keine gesicherten Erkenntnis, das feuchte/nasse Wärmedämmung wieder so weit austrocknet, dass sie ihre Ausgleichsfeuchte erreicht. Das hängt sicherlich auch damit zusammen, wie feucht/nass die Dämmung war. Der Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit der Baustoffe (auch Wärmedämmung) bezieht sich immer auf Ausgleichsfeuchte. Bereits eine Feuchtezunahme von 3% kann den Wärmedurchlasswiderstand der Dämmung um ca. 50% vermindern oder die Wärmeleitfähigkeit um 50% erhöhen und damit z. B. das Risiko für Schimmel erhöhen.
    Sie müssen nun für sich selbst die Entscheidung treffen, ich kann Ihnen nur Rat geben.
    MfG
    Schwabe
     
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  13. Umsteiger

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    Ja, viele Dank erstmal. Da ist guter Rat teuer. Denn richtig
    nass ist die Dämmung ja nicht. Wenn man "dahinter" fasst
    eben eher klamm. Seitlich merkt man gar nichts. Also etwa
    als wenn Tau dünn drauf liegt. Mal schauen, ggf. werden
    wir dann wohl Bereiche tauschen.
     
  14. Schwabe

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    Genau, dass ist doch auch eine Lösung.
     
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