Feuchte Kellerwände

Diskutiere Feuchte Kellerwände im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo zusammen, ich besitze seit zwei Jahren eine alte Zechenhausdoppelhälfte (Bj 1906), in welchem ich die Wohneinheiten schon komplett neu...

  1. #1 Headbanger, 5. Januar 2013
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    Hallo zusammen,
    ich besitze seit zwei Jahren eine alte Zechenhausdoppelhälfte (Bj 1906), in welchem ich die Wohneinheiten schon komplett neu renoviert habe. Jetzt möchte ich mit dem Keller anfangen. Das Problem was ich dabei habe ist, dass der Keller an einer Ecke im einem Kellerraum feucht ist, die restlichen Kellerwände scheinen trocken zu sein. Ich habe mir schon einen Sachverständigen von einer Firma welche auf Abdichtarbeiten spezialisiert ist kommen und einen Kostenvoranschlag erstellen lassen. Der Sachverständige sagte, das es sich um aufsteigende und drückende Feuchtigkeit handelt und das er empfehlen würde die beiden Hauswände komplett von außen frei zu legen um eine Horizontalsperre mittel Injektionsverfahren zu setzen und dann anschließend auf die Kellerwände Bitumen und Dämmung anzubringen. So weit hat sich das alles gut angehört, was mich aber davon abschreckt ist der enorm hohe Preis von über 20.000€ bei knapp 20m Kellerlänge und einer höhe von 1,1m, wobei die Ausschachtungsarbeiten da noch nichteinmal hineingerechnet wurden weil ich die selber machen würde. Die Dämmung halte ich für überflüssig da 1. der Keller nicht voll im Erdreich liegt und deswegen eine Satzung der Stadt greift inder steht das man keine Dämmung an der Fassade anbringen darf und 2. der Keller nicht bewohnt ist. Ich möchte gerne diese Arbeiten aufgrund von Gewährleistung vergeben und nicht selber machen.
    Jetzt zu meinen Fragen:
    Ist es unbedingt notwendig eine Horizontalsperre zu setzen? Reicht es da nicht aus eine Drainage um das komplette Haus zu ziehen und die Wände mit Bitumen abzudichten? Zumal wir keinen hohen Grundwasserspiegel haben.
    Und wenn die Horizontalsperre doch nötig ist, welches Verfahren eignet sich(Injektionsverfahren, Mauersägeverfahren...) und ist vom Preis / Leistungsverhältnis am besten?
    Welcher Preis ist für diese Arbeit fair? Über 1000€ pro Meter halte ich für Übertrieben.

    Danke
     
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  3. #2 eifelcross, 5. Januar 2013
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    Aus welchem Material sind die Kellerwände?
    Wenn Mauerwerk stellt sich die Frage ob die Horizontalsperre, 1906 war das Teerpappe koplett fehlt oder der zweiten Mauerschicht fehlt?
    bitte prüfen.
     
  4. #3 Headbanger, 11. Januar 2013
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    Die Kellerwände bestehen aus Ziegelsteinen.
    Ob schon mal eine Horizontalsperre vorhanden war oder nicht, kann ich nicht beantworten.
     
  5. #4 Otto´s Enkel, 12. Januar 2013
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    Grundsätzlich ist eine horizontale und eine vertikale Abdichtung erforderlich. Da Deine Hütte schon uralt ist, muss wohl beides neu. Wie die Abdichtungen auszuführen sind, hängt davon ab: Höhe des Grundwassers, Art des Bodens um und unter dem Keller, Art des Mauerwerks.
    Am besten Du holst Dir ein Bodengutachten (ca. 800 EUR) mit Abdichtungsempfehlung. Daraufhin holst Du Dir 3 Angebote ein. Das Angebot von der Abdichtungsfirma ist jedenfalls viel zu teuer.
     
  6. #5 Bromm Edmund, 3. Februar 2013
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    Gegen was sollte denn abgedichtet werden, wenn es Tauwasser ist?
    Sie schreiben doch "nur feucht".
    Und eine Drainanlage für was - wollen Sie das Wasser hinleiten?
    Was wenn das Wasser von unten eindringt?
    Wie wollen Sie denn den Keller nutzen?
    Heizung vorhanden?
    Messen Sie doch erstmal welche Feuchte aber auch Temperatur im Raum ist!
    Evtl. reicht ja schon ein ausreichend dimsionierter Luftentfeuchter.
    Lesen Sie sich doch ein wenig in dieses Thema ein.
    Ich habe dazu einen Erfahrungsbericht in Buchform aus meiner über vierzigjährigen Tätigkeit geschrieben.
    Da ich den Buchtitel hier nicht angeben darf (sonst erteilt mir der Herr Dühlmeier wieder eine Abmahnung) empfehle ich suchen Sie im Netz nach Bromm Edmund
     
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