feuchte Stellen am Sockelputz

Diskutiere feuchte Stellen am Sockelputz im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, wie immer, falls das Thema schon in dieser Form exisitert, dann "gnadenlos" dahin verschieben!...

  1. #1 Mathias1980, 1. Februar 2015
    Mathias1980

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    Hallo,

    wie immer, falls das Thema schon in dieser Form exisitert, dann "gnadenlos" dahin verschieben!
    DSC00948.jpg Unbenannt.jpg DSCN0005.jpg DSC00948.jpg Unbenannt.jpg DSCN0005.jpg
    Sachstand:
    Ich habe 2013/ 2014 ein EFH bauen lassen und habe an mehreren Stellen feuchte Stellen am Sockelputz. Die Feuchte führt mittlerweile dazu, dass sich an einigen sehr begrenzten Stellen die Farbe ablöst (sehr wenig), aber man sieht regelrecht einen "Feuchtehorizont". (siehe Abbildungen)

    Ich habe dies beim Planer angezeigt, Problemlösung gefordert und da Planer auf Geld und nicht auf Ersatz haften kamen die Gutachter. (egal, ein anderes Thema) Mein Ansinnen ist das Problem zu verstehen, den die Gutachter haben nur den Mangel (an-) erkannt (Feuchte im Feuchtehorizont = 7 x Feuchte im trockenen Bereich) bzw. den Schaden, aber keine wirkliche Problemlösung geboten.

    Mein Problem: Das Haus hat einen Umfang von ca. 50 lfd. Metern und im Bereich der Außenecken und der Hauseingangstür (Ri. Westen) bilden sich außen am Sockelputz feuchte Stellen mit einer Gesamtlänge von vielleicht 3-5 Metern. (siehe Abbildungen) Ich -als Laie und meine Architekt- hielten den Aufbau (siehe meine Skizze, Sorry) für geeignet und ich verstehe selber nicht, woher sich der Putz so vollsaugt. Dies geschieht sowohl im Bereich, wo bis an das Haus herangepflastert ist und im Bereich des Kiesrandstreifens. Ich möchte die Fehlerursache verstehen, wer kann mir einen Tipp geben!

    Danke!
     
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  3. #2 Mathias1980, 1. Februar 2015
    Mathias1980

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    Sorry, Bilder und Skizze doppelt.
     
  4. Nordbau

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    Hallo Mathias

    Ich zwar Laie, aber ich könnte mir das so erklären, dass im Bereich des Pflasters das Wasser länger steht und so der Putz mehr Zeit hat sich vollzusauen. Auch ist beim Verlegen des Pflasters sicher auch der Putz angekratzt worden, so dass die Feuchtigkeit noch schneller eindringen kann. Beim Kiesbett scheint es das Problem ja nicht zu geben. Hier kann das Wasser ja auch schneller versickern.

    Ist nur ein Gedanke, aber vielleicht ja die richtige Richtung...

    Schönen Gruß
    Wolfgang
     
  5. tillfisc

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    Ich würde eigentlich auf Spritzwasser vom gepflasterten Belag tippen - aber wenn dieses Problem auch am Kiesstreifen auftritt??

    Da wo an das Haus rangepflastert ist, muss eigentlich vor dem Putz noch eine Noppenbahn sein.
    Auf dem Foto sieht es aus als wäre das Pflaster direkt an den Putz geführt - dann saugt der sich voll.

    Wurde die Dichtschlämme auf dem Putz wirklich ausgeführt?
    Die muss mindestens 5 cm über Gelände hochgezogen werden und zeichnet sich meist auch nach dem Überstreichen noch ab - auf dem Foto sieht man aber nichts.
     
  6. Jan81

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    Ich persönlich würde darauf tippen. So weit ich weiß muss in Sockelbereich auch andere Dämmplatten wie z.B. XPS verwendet werden.
     
  7. #6 Mathias1980, 14. Februar 2015
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    @tillfisc
    Da wo an das Haus rangepflastert ist, muss eigentlich vor dem Putz noch eine Noppenbahn sein.
    Auf dem Foto sieht es aus als wäre das Pflaster direkt an den Putz geführt - dann saugt der sich voll.

    Wurde die Dichtschlämme auf dem Putz wirklich ausgeführt?
    Die muss mindestens 5 cm über Gelände hochgezogen werden und zeichnet sich meist auch nach dem Überstreichen noch ab - auf dem Foto sieht man aber nichts.

    => Sehr gut beobachtet! Es tritt vornehmlich im Bereich des Pflasters auf, aber nicht nur. Architekt wollte überhaupt keine Dichtschlämme verwenden, Bauunternehmer hat gesagt OKFF - 5 cm, weil die so sch... aussehen und die Farbe nicht bzw. nicht gut halten würde. In den Herstellerrichtlinien und der DIN (Putz , Nr. vergessen ... Sorry) steht, dass Abdichtung erforderlich. Kann man die Abdichtung (Zementgebundene Dichtschlämme 1K?) überstreichen?

    @Jan
    Ich persönlich würde darauf tippen. So weit ich weiß muss in Sockelbereich auch andere Dämmplatten wie z.B. XPS verwendet werden.
    => Wurden verwendet.

    Danke euch beiden! Es ist gut sich noch weitere unbefangene Meinungen einzuholen!
     
  8. #7 Mathias1980, 14. Februar 2015
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    @Nordbau
    Das sehe ich auch so .... Abteilung "gesunder Menschenverstand" . Ich kann den praktischen Nutzung / Wirkung von Dichtschlämmen nicht beurteilen. Danke ich werde dies berücksichtigen!
     
  9. lastdrop

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  10. #9 Mathias1980, 14. Februar 2015
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    @lastdorp: Ist bei dir die Abdichtung (1 K oder vgl.) auf dem Sockelputz drauf?
     
  11. #10 Mathias1980, 14. Februar 2015
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    @lastdorp: schöne Farbkombi (grau / "dunkles" weiß), wie bei mir :-)
     
  12. lastdrop

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    Weiß ich leider nicht, da ich nicht Bauherr war. Gespräch mit GU steht noch aus.
     
  13. #12 Mathias1980, 15. Februar 2015
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    @lastdorp: Viel Erfolg!
     
  14. #13 Mathias1980, 23. Februar 2015
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    @Frage in das Forum:
    Gibt es noch eine Empfehlung für die Abdichtung des Sockels?

    Ansonsten würde ich im Rahmen der Mängelbeseitigung vermuten, dass der Auftragnehmer 1K- Abdichtung von Re...rs oder M...t einsetzt und diese nachträglich auf das WDVS aufbringt bis + 5 cm über GOK, wobei er damals gesagt hat , dass -5cm GOK richtig und ausreichend wären.

    Ich frage nur nach, da ich jegliches Vertrauen zum Architekten verloren habe, denn er war der Meinung, dass ein Sockelputz keine Abdichtung benötigt, wenn ein Kiesrandstreifen mit Noppenbahn vorhanden ist .... die Praxis beweist das Gegenteil. :-(
     
  15. #14 farbeundausbau, 25. Februar 2015
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    Wenn es "mein" Architekt wäre, würde ich ihm raten, sich die Richtlinie "Fassadensockelputz/Außenanlage" (vom Fachverband der Stukkateure und dem Verband Gartenbau) zu besorgen und diese dann auch zu lesen. Dort steht alles drin...
     
  16. #15 Mathias1980, 26. Februar 2015
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    @farbeundausbau: Ist auch so gutachterlich (auch von seinem bzw. dem seiner Haftpflicht) beschieden , jetzt geht es nur noch um die Mängelbeseitigung und wie man die am geschicktesten macht ...
     
  17. #16 Rudolf Rakete, 26. Februar 2015
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    Hmm .. habe das an meinem Altbau auch nachdem neu gepflastert wurde. Ich dachte das läge an meinem alten Haus, aber anscheinend ist das ein generelles Problem. Bei mir löst sich sogar die (alte) Sockelfarbe.

    Mir wurde dazu gesagt zwischen Sockel und Pflaster würde auch eine Kiesschicht gehören (ungefähr in Steinbreite) ist das richtig.
     
  18. #17 farbeundausbau, 26. Februar 2015
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    Das steht da drin!:shades
     
  19. #18 Mathias1980, 28. Februar 2015
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    @farbe und ausbau:
    Ich habe diese in Auszügen im Internet gefunden bzw. Quellen, die darauf Bezug nehmen. Bekomme ich die in der Normenstelle oder gibt es eine andere Bezugsquelle?

    Rein technisch habe ich jetzt verstanden: Auf die Sockelbeschichten des WDVS kommen zementgebundene Dichtschlämme mit GOK +5 cm und daran kommt eine Noppenbahn oder vgl. als mechansicher Schutz der Beschichtung. Die Mängel bei mir sind: Noppenbahn nicht überall ausgeführt und Dichtschlämme mit GOK -5 cm.
     
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  22. planfix

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    hast du fast richtig verstanden.
    auf WDVS sockelputz, dann die abdichtung, beides bis über spritzwasserbereich (min. 30cm über Gelände). lediglich die noppenbahn ist mit 5cm über gelände ausreichend.
     
Thema: feuchte Stellen am Sockelputz
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