Feuchtigkeit hinter Vorwand

Diskutiere Feuchtigkeit hinter Vorwand im Trockenbau Forum im Bereich Neubau; Bräuchte mal Euren Rat. Möchte in meinem Neubau im EG (Bodenplatte, kein Keller) die bis jetzt halbhoch beplankte Vorwand fürs Gäste-WC beplanken...

  1. tkoehler78

    tkoehler78

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    Bräuchte mal Euren Rat.
    Möchte in meinem Neubau im EG (Bodenplatte, kein Keller) die bis jetzt halbhoch beplankte Vorwand fürs Gäste-WC beplanken und verfliesen.
    Jedoch ist dahinter auf dem Rohfußboden (bzw. auf der Bitumenschweißbahn) alles sehr feucht. Es kommt über längere Zeit auch zu kleiner Pfützenbildung.
    Zur Info: Der Estrich (Anhydrit) ist jetzt 10 Tage drin, wird aufgeheizt und einen Entfeuchter haben wir auch. Der Innenputz ist seit Mitte November dran.
    Jetzt weiß ich eben nicht, ob das normales Kondenswasser (z. B. vom Estrich) ist und man darüber hinwegsehen kann und die Feuchtigkeit während des Trocknungsprozesses des Hauses verschwindet.
    Wenn ich die Vorwand verkleide ist ja alles luftdicht und die Austrocknung wird erschwert.
    Ich weiß: normalerweise werden die Vorwände vor dem Estrich komplett verkleidet. Habe ich aber nicht geschafft und nur bis zur Hälfte verkleidet.
    Hattet Ihr mal ähnliche Probleme?
    Was meint ihr???
     
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  3. Robby

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    Das ist ein Irrtum! DIe Sache ist dann nicht luftdicht!!!
     
  4. #3 Ralf Dühlmeyer, 20. Februar 2007
    Ralf Dühlmeyer

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    Wo entsteht...

    denn das Wasser?????
    Das wäre für mich die ERSTE Frage.
    MfG
     
  5. tkoehler78

    tkoehler78

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    Die Feuchtigkeit schlägt sich auf der Bitumenschweißbahn nieder. Wenn man diese angreift ist sie ziemlich nass.
    Ich vermute, dass das viele Kondeswasser daran haften bleibt und irgendwann bilden sich dann kleine Pfützen. Schweißbahn nimmt ja kein Wasser auf.
    Hatte vorgestern das Wasser weggewischt. Heute nochmal nachgesehen - kein stehendes Wasser, nur feucht.
    Luftfeuchtigkeit im Haus so ca. 75-80%.
    Ob ich jetzt beplanken kann?
     
  6. #5 Jürgen Jung, 21. Februar 2007
    Jürgen Jung

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    und hinter der

    Vorwand ist doch bestimmt auch eine Wasserleitung? Die ist aber dicht?

    Und die Abwasserleitung? "Kondensiert" es an den Leitungen?

    Ist das Haus beheizt, ist die äussere Hülle des Hauses schon fertiggestellt?

    Die Luftbewegung im jetzigen Zustand ist ja durch die 1/2 hohe GK-Wand eingeschränkt, also wird es dort nicht so schnell abtrocknen können.

    Dennoch: nicht zumachen, bevor die Herkunft der Feuchtigkeit geklärt ist.

    Gruß aus Hannover
     
  7. tkoehler78

    tkoehler78

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    Wasserleitung...

    ...ist dicht. Kondenswasser an der Abwasserleitung ist auch vorhanden. Das Haus wird seit 6 Tagen mit der FBH beheizt, vorher Heizgebläse (Diesel). Die Gebäudehülle ist bis auf den Strukturputz außen fertig (Kalk-Zementputz innen, Mauerwerk=LIAPLAN Ultra 010, Kalk-Zementputz außen).
    Kann man daraus jetzt was schließen, Nigthwatch?
     
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  9. Peeder

    Peeder

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    Wenn es sich nur um Kondensat der Restfeuchte handelt, kannste beplanken.

    Die Abwasser und auch die Kaltwasserleitungen würde ich isolieren, schon allein aus Schallschutzgründen.

    Peeder
     
  10. #8 T9-Liebhaber, 21. Februar 2007
    T9-Liebhaber

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    Hohe Feuchtigkeit - Warme Raumluft, diese kondensiert an der kalten Leitung!
    Ich würd noch 2 Wochen ordentlich heizen und lüften (3-4 am Tag) oder Trockner aufstellen. Dann beplanken!
    Sicher is sicher, die 2 Wochen werden scho kein Weltuntergang sein.

    Ausser du willst mich zu einem späteren Zeitpunkt im Haus haben. :smoke
     
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