Feuchtigkeit im Putz

Diskutiere Feuchtigkeit im Putz im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, wir haben ohne Keller gebaut und unser Haus im Jahr 2012 bezogen. Begleitet wurde unser Hausbau von einem Architekten. Nach den ergiebigen...

  1. TinLizzy

    TinLizzy

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    Hallo, wir haben ohne Keller gebaut und unser Haus im Jahr 2012 bezogen. Begleitet wurde unser Hausbau von einem Architekten. Nach den ergiebigen Regenfallen in der letzten Woche tat sich folgendes Problem auf. Auf der Westseite des Hauses (Terasse und Schiebehebetür) zieht sich Feuchtigkeit ins Haus. Der Putz (gestrichen) wird in bis zu einer Höhe von 30 cm nass. Auch die Wände, die nach innen gehen wurden feucht. Wir haben überhaupt keine Idee wo das Wasser herkommt und wie man nun am Besten vorgeht. Natürlich hat es in den Vorjahren auch geregnet, aber es ist definiv das erste Mal, das die Innenwände feucht wurden. Nie ist auch irgendwo Feuchtigkeit sichtbar gewesen z.Bsp auf den Böden. Wie gehen wir denn nun am Besten vor und wie findet man so eine Undichtigkeit.
    Bin für jeden Ratschlag dankbar.
    Gruß TinLizzy
     
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  3. Jan81

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    Du kannst mal ein paar Bilder von der Terrasse und Schiebehebetür machen und hier reinstellen ... vielleicht sieht man was.
    Ich persönlich würde den Architekten/Bausachverständigen (der euch damals begleitet hat) beauftragen und die Ursache ergründen.
    Sonst kann man doch nur Raten?
     
  4. Julius

    Julius

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    Liegt die Terrasse tiefer (Stufe/n) oder niveaugleich um Wohnzimmerboden?
    Ist die Terrasse im Bereich der Türe überdacht?
    Gibt es vor der Terrassentür eine Ablaufrinne?
    Fotos wären hilfreich.
     
  5. TinLizzy

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  6. TinLizzy

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    Der Architekt war da. Wir haben überprüft, ob beim Rohbau etwas nicht richtig abgedichtet wurde. Vor der Bodenplatte, Sockel und Mauerwerk wurde richtig gearbeitet.
    Das wurde mir gerade vom Architekten bestätigt. Grundlage waren einige alte Dokufotos.
    Wir wollen die Bodenplatten der Terasse an den Seiten aufnehmen und dort noch der Feuchtigkeit schauen. Bei den dauerhaften und ergiebigen Regenfällen hatten wir niemals Wasser auf der Terasse stehen.
    Wir hatten/haben auch den Kamin in Verdacht. Er ist an einer Seitenwand in der Hälfte des Raumes. Aber dann müsste die Kaminwand doch feucht sein? Habe gerade eine Kaminhaube (Meidinger geordert). Zumindestens kann man das dann ausschließen.
    Der Beton der Bodenplatte ist WU Beton. Im Bereich des Hauses, wo die Feuchtigkeit in den Wänden ist, gibt es definitiv keine Bodenöffnungen.
    Und, wie gesagt, es ist seit fast 4 Jahren das erste Mal, das es sichtbar wurde im Putz und geregnet, auch stark, hat es doch schon früher.

    Was tun? Wie geht man weiter vor ?
     
  7. TinLizzy

    TinLizzy

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    Inzwischen gehen wir davon aus, dass es unterhalb oder seitlich der Schiebehebetür undicht sein kann. Die Feuchtigkeitsmessungen gehen rechts und links des Fensters ins Haus - nach hinten abnehmend.

    Es kommt einiges an Kosten auf uns zu. Alleine das Trocknen des Estrich wird mit rd. 1.000 € veranschlagt.
    Es muss ja dann wohl ein Mangel vorliegen, wer haftet eigentlich am Ende für all die Kosten? Wahrscheinlich der Bauherr - oder ?
    Versicherung eines Gewerken???
    Bin für jeden Ratschlag dankbar wie man jetzt vorgeht.
    Viele Grüße
     
  8. TinLizzy

    TinLizzy

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    Inzwischen war unser Architekt vor Ort mit einem Handwerker. Es sollten die Platten vor dem Fenster aufgenommen werden. Wir melden uns!
    Der Architekt meint es wäre die Fensteranlage.
    Nun sind schon wieder 2 Wochen um und nichts ist passiert.
    Ich möchte jetzt selbst tätig werden, aber wie finde ich den "Spezialisten", der sich mit so einer Theamtik (Abdichtung bodentiefe Fenster) auskennt.

    Nochmal die Frage in die Runde: wie gehe ich am Besten vor?

    Vielen Dank im voraus
     
  9. Jan81

    Jan81

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    WEnn du das machst, dann bleibst auf deinen Kosten sitzen.
     
  10. SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Also erstmal auf keinen Fall selbst tätig (oder selbsttätig :-) ) werden, wie Jan81 schon richtig meint. Damit würde jeder Architekt oder jeder Bauunternehmer die Schuld von sich weisen, weil ,,Sie haben doch selbst an der Sache rumgefummelt"!

    Und dann muss man ja sagen, die Terrasse mitsamt der Schiebetür ist natürlich der klassische Baufehler schlechthin. Alles ebenerdig, keine Ablaufrinne, direkter Anschluss des Terrassenbelags an das Mauerwerk. Wer hat das so geplant und ausgeführt?
    Sind ebtl. sogar die Entwässerungsöffnungen im Verblendmauerwerk von den Terrassenplatten verdeckt??? Hab ich auch schon gesehen, da wundern sich die Leute immer, wieso dann der Innenputz nass wird und es hinter den Fußleisten schimmelt. Und das ist nur das, was manerst mal von außen sieht...
     
  11. Jan81

    Jan81

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    Ich dachte das wäre eine Ablaufrinne oder was das silberne vor der Schiebetür?
     
  12. SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Glaub ich nicht, so genau bündig in der Flucht des Türenprofils??!! Nee...diese Leiste gehört zur Tür.
     
  13. R.B.

    R.B.

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    Das ist doch die Schwelle des Türelements, oder brauche ich eine neue Lesebrille?
     
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  15. SteveMartok

    SteveMartok Gast

    Ja, sehe ich eben auch so, von einer Rinne ist da nüscht zu sehen!

    Mal sehen, was der TE antwortet, würde mich nicht wundern, wenn die Terrasse die Öffnungen im Mauerwerk verdeckt. Oder das Wasser läuft eben ganz banal von der Terrasse Richtung Tür und Türecken und sucht sich dann seinen Wegh ins Innere.
    Ich bin gespannt!
     
  16. Kater432

    Kater432

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Feuchtigkeit im Putz

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