Feuchtigkeit im Rahmen der Holz-Alu-Fenster

Diskutiere Feuchtigkeit im Rahmen der Holz-Alu-Fenster im Fenster/Türen Forum im Bereich Neubau; Hallo zusammen, ich habe in meinem Neubau Holz-Alu-Fenster der Fensterfirma ist_wurscht_egal aus wer_weiss_woher bei Passau einbauen lassen. Seit...

  1. #1 Wieser, 2. Dezember 2015
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Dezember 2015
    Wieser

    Wieser

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    Hallo zusammen,
    ich habe in meinem Neubau Holz-Alu-Fenster der Fensterfirma ist_wurscht_egal aus wer_weiss_woher bei Passau einbauen lassen. Seit es kälter geworden ist befindet sich jeden Morgen und Abend im Fensterstock Wasser. Es sammelten sich dort erhebliche Mengen, d.h. nicht nur "nebelfeucht" sondern etliche kleine "Pfützen". Aus den Türflügeln tropfte beim Öffnen der Fenster das Wasser. Es stellte sich heraus, dass bei diesen Fenstern das Silikon an der Glasscheibeninnenseite abgerissen war. Daher drang die warme Luft vom Zimmer in das Fenster und kondensierte an der Innenseiter der Aluschale. Nachdem in allen diesen Fenstern das Silikon erneuert worden ist, hat sich die Situation stark verbessert. Es bilden sich keine richtigen Wassertropfen mehr, jedoch ist das Holz im Fensterstock teilweise immer noch etwas feucht (siehe Pfeil im Bild).

    Fenster.JPG

    Wenn ich es morgens mit einem Lappen abwische, tritt die leuchte Feuchte bis Abends wieder auf. Mein Bauleiter meint, dass etwas Fechtigkeit dort normal wäre. Was mich zweifeln lässt ist jedoch, dass dies nicht bei allen Fenstern auftritt und ich Angst um meine Holzfenster habe, wenn im Fensterstock immer etwas Feuchtigkeit ist. Muss ich die Feuchtigkeit akzeptieren?
     
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  3. Gast036816

    Gast036816 Gast

    bitte keine hersteller nennen!

    lass die fenster einmal einstellen, so dass die schliessung dichter erfolgt und die dichtungsprofile fester angedrückt werden.

    ich hatte solche fenster vor ein paar jahren begutachtet und dem hersteller empfohlen dickere dichtungsprofile einzusetzen. seit dem schließen die fenster optimal.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Schließt die Dichtung korrekt?
     
  5. #4 Alfons Fischer, 2. Dezember 2015
    Alfons Fischer

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    auch mein Tipp: die Überschlagdichtung könnte nicht richtig anliegen.
    Aus meiner Erfahrung treten solche Probleme gerade bei großen Elementen auf, bei denen die Flügel erst auf der Baustelle montiert und dann nur grob eingestellt werden.
    Einstellen lassen, dann passt es in den meißten Fällen...
    Erfahrungsgemäß treten die Probleme massiv auch nur in der ersten Heizperiode auf. Dagegen hilft verstärktes Lüften.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Bei Holz können sich die Fenster aufgrund Feuchte und Tempeaturunterschieden auch ein bisschen verziehen. Deswegen regelmäßig nachprüfen.
     
  7. Wieser

    Wieser

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    Danke für die hilfreichen Antworten.
    Mein Fensterbauer lehnt eine Behebung mit dem Hinweis "Ein bischen Feuchtigkeit im Fensterstock ist bei Holz-Alufenster normal" ab.
    Stimmt das und muss ich diese Aussage akzeptieren? Im Fensterstock bilden sich bei vier Fenstern immer noch an der blau markierten Stelle ein bis zwei Wassertropfen in der eingezeichneten Größe. Wische ich sie mit einem Lappen weg bilden sie sich bis am morgen wieder.

    Bild mit Tropfen.PNG

    Außerdem habe ich eine Frage zum Aufbau der Fenster. In diesem Bild meiner Fenster scheint es unterhalb der Verglasung noch eine Art Isolationsschicht zu geben (roter Kreis). Bei meinem Fenster wurde die Glaseinheit nur mit 8 Keilen in den Ecken fixiert, die Silikonfugen aufgetragen und das wars. Das heißt zwischen den Glasscheiben fehlt eine derartige Schicht. Meine Frage wäre, ob dies dem aktuellen Stand der Technik entspricht.
     
  8. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Na Ja, "ein bis zwei Wassertropfen" stellen nun wirklich keinen Fehler in der Konstruktion oder Verarbeitung dar. Diese sind auch keine Gefahr für die Haltbarkeit der Fenster.

    Was Sie in dem eingezeichneten Kreis als "Isolationsschicht" bezeichen ist die Verklotzung der Isolierglasscheiben die richtig in den jeweiligen Ecken der Rahmen erfolgt.

    Sie sollten "den Ball flach halten" die Fenster sind in Ordnung.
     
  9. Ulli

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    Im Bereich von dem blauen Pfeil kann und darf es zu Wassereintritt kommen.
    Im Bereich von dem weißen Pfeil sollte eigentlich kein Wasser sein darf jedoch bei
    großem Winddruck auch mal sein.
     
  10. Wieser

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    Vielen Dank. Als Laie ist man ja gleich verunsichert.
     
  11. Wieser

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    Hallo,

    mein Problem mit dem Kondenswasser ist denke ich doch nicht "normal". Es sammelt sich wirklich zu viel Wasser und beim Öffnen der Fenster tropft es aus den drei Fenstern. Bei Temperaturen ab -3°C gefriert das kondensierte Wasser und die Fenster frieren an den Aluschalen, die an den Fensterstöcken außen montiert sind, fest.

    Fenster_gefrorenes Kondenswasser_2.jpg

    Fenster_Kondenswasser_1.jpg

    Was als Problem neu aufgetreten ist, das bei Temperaturen unter 0°C am Türschloss der Haustüre (auch Hol-Alu) Wasser kondensiert. Es kondensiert so viel Wasser, dass es die Haustüre runterläuft. Ich habe Angst, dass dies mit der Zeit zu Verfärbungen bei der Tür führt. Als Verbesserung wurde von der Firma, die Schlüsselrosette abgenommen und ein Papiertuch zwischen Holz und Metallschloss gestopft. Dies hat zu keiner Verbesserung geführt. Hat jemand eine Idee, wie man das Problem beheben könnte?

    Haustüre.jpg
     
  12. Gast23627

    Gast23627 Gast

    Also noch einmal,

    Da stimme ich voll zu.

    Und, die auf den neuen Bildern und vorher bezeichneten Bereiche stehen mit der Aussenluft in Verbindung, sind jetzt also kalt (gefroren).
    Wenn Sie die Fenster öffnen schmilzt das dort vorhandene Eis durch die in die dargestellten Bereiche gelangende warme Raumluft sofort. Sie halten das Erscheinungsbild für schädlich, es ist jedoch Folge Ihres "Nachschauens". Bleibt das Fenster zu bleibt das Eis wie es ist und Kondensat entsteht nicht.

    Deshalt müssen Sie jedoch nicht fürchten, dass durch das Öffnen der Fenster ein Schaden entsteht.

    Bei dem Profilzylinder ist das Erscheinungsbild je nach Raum- und Aussentemperatur logisch. Zylinder mit thermischer Trennung sind mir noch nicht vorgekommen.

    Gruß
     
  13. Wieser

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    Danke für die schnelle Antwort. Was ich aber immer noch nicht nachvollziehen kann sind zwei Sachen:

    1. In einem Raum befinden sich vier Fenster. Bei zwei Fenster sind die Fensterstöcke komplett trocken und bei zwei Fenster bildet sich dieses Wasser. Ein Fenster mit Kondenswasser und ein Fenster ohne Wasser sind baugleich, befinden sich in der gleichen Wand und sind ca. 2 Meter voneinander entfernt. Wie kann das sein? Das heißt doch es muss auch ohne Kondenswasser gehen, oder?

    2. Das mit dem Schmelzen des Eises verstehe ich. Aber wenn ich an Tagen an denen es nicht friert, die Fensterstöcke auswische und versuche die Zwischenräume zwischen Aluschale und Fenster trocken zu kriegen, dann tropft es zwei Stunden später wieder bei geöffneten aus den Fenstern auf die Fensterbretter. Ich kenne jetzt drei Neubauten mit Holz-Alufenster und keiner hat diese Feuchtkeit in den Fenstern/Fensterstöcken. Und ist es normal, dass ich nach jedem Lüften den Boden trocken wischen muss, da ich sonst eine kleine Pfütze (siehe Foto oben) auf meinem Parkett bzw. Fensterbank habe?

    Das mit der Haustüre habe ich auch bisher auch noch nirgends gesehen und jeder der zu Besuch kommt spricht mich darauf an. Daher scheint es mir auch nicht so zu sein, dass dies bei allen Haustüren auftritt. Kann man nicht den Taupunkt etwas weiter nach innen verlegen, dann müsste doch das Problem behoben sein?
     
  14. R.B.

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    Wie hoch ist denn die Raumtemperatur? Luftfeuchte?
     
  15. Wieser

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    Aktuelle beträgt die Raumtemperatur 22,5 °C und die Raumfeuchte liegt bei 48 Prozent.
    Wir haben keine Nachtabsenkung bei der Heizung eingestellt, so dass die Fußbodenheizung immer gleichmäßig heizt. Wir lüften etwa 5x am Tag quer.
     
  16. R.B.

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    Da liegt der Taupunkt bei fast 11°C, die hat man schnell erreicht.

    Wurden zwischenzeitlich die Dichtungen überprüft? Fenster eingestellt?
     
  17. Wieser

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    Beim letzten Besuch wurde die Fenster eingestellt, was aber zu keiner Veränderung geführt hat. Auf die Dichtungen angesprochen hat der Monteur nicht reagiert. Warte zurzeit auf einen neuen Termin.
     
  18. Danko41

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    Habe das gleiche Problem:
    Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, sammelt sich Wasser im Fensterstock (Holz-Alu 3-fach verglast, Neubau). Bei den Momentantemperaturen vereist das Ganze und die Flügel frieren fest. Normal kann das nicht sein!!!
    Das Problem tritt nur im OG auf, im EG ist an keinem einzigen Fenster Wasser, gelüftet wird regelmäßig 2 mal am Tag und auch ausreichend geheizt.
    Ich dachte zunächst an defekte Dichtungen. Ein Monteur des Herstellers hat sich das Ganze angesehen, neu eingestellt und die Dichtungen für o.K. befunden und mir geraten stärker zu heizen ("Was ich berufliche mache ?! Ich hätte wohl von Physik keine Ahnung! Ganz würde man das Problem aber nicht lösen können.").
    Ergebnis des verstärkten Heizens: Die Wassermenge im Fensterstock hat sogar noch zugenommen ...
    Mich würde interessieren, ob sich bei jemandem zwischenzeitlich eine Lösung ergeben hat?
    (Bitte keine Tipps mehr hinsichtlich lüften und heizen, ich kanns nicht mehr hören)
     
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    Hallo,

    Nein es liegt meistens nicht am Lüften/heizen und auch nicht an Undichten Fensterdichtungen.

    Fragen Sie mal die Suchmaschine nach "schimmel im fensterfalz", Jürgen Sieber dort finden Sie die Antworten.
    Wenn Sie mehr fragen haben stellen Sie gleiche die Frage mal Tischlerforum.
     
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  21. Wieser

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    Hallo,
    bei mir wurde das Problem vor etwa 3 Wochen fast zu 100% behoben. Ich kann also Hoffnung machen, auch wenn es lange gedauert hat. Die Probleme kommen mir sehr bekannt vor. Bei mir lag es auch nicht am Lüften, da die Fenster (auch im OG) trotz identischer Bauweise und im gleichen Raum nicht alle dieselben Probleme hatten. Ich hatte schon große Sorgen, dass sich die Fenster verziehen, da bei mir große Wasseransammlungen in den Fensterstöcken gefroren sind.
    Bei mir wurden die Silikonfugen der Fensterelemente komplett erneuert. Die Silikonfugen waren zum Teil gerissen bzw. nicht richtig aufgetragen worden. Außerdem wurden bessere Dichtungen montiert. Seitdem ist bei fast allen Fenstern alles in Ordnung und ich muss micht nicht jeden Tag beim Lüften ärgern.
     
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    Also Tauwasser am Schließzylinder kann hab ich noch nie erlebt, da kann was mit der gemessenen Luftfeuchtigkeit nicht stimmen.
    Da kann auch vom Hersteller nichts falsch gemacht worden sein, die Teile werden millionenfach benutzt.
     
Thema: Feuchtigkeit im Rahmen der Holz-Alu-Fenster
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