Feuchtigkeit im Spitzboden über dem gedämmten Dachboden

Diskutiere Feuchtigkeit im Spitzboden über dem gedämmten Dachboden im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo, - habe von einer Innenausbaufirma die letzten 3 Monate meinen Dachboden isolieren lassen und nun nach 2 Wochen nach Ende der Arbeiten...

  1. #1 Klabautermann, 6. Januar 2006
    Zuletzt bearbeitet: 6. Januar 2006
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    Hallo, - habe von einer Innenausbaufirma die letzten 3 Monate meinen Dachboden isolieren lassen und nun nach 2 Wochen nach Ende der Arbeiten festgestellt, dass sich an der Unterseite der Dielen auf dem nicht isolierten Spitzboden an mehreren Stellen Feuchtigkeit ansammelt und teilweise bereits Schimmel vorhanden ist, die Mineralwolle ist auf der Seite zu den Dielen ebenfalls z.T. feucht.
    Der Aufbau der Isolierung:
    Walmdach mit Biberschwanzziegeln, ca. 2-3 cm Luft (Lüftungsziegel sollen noch eingebaut werden), Mineralwolle, Dampfbremse, Lattung, Zwischenlattendämmung, Gipskarton.
    Zum Spitzboden hin selber Aufbau nur statt Ziegel natürlich die Dielen.

    Kann die Ursache für die Feuchtigkeit die Raumfeuchtigkeit im darunter isolierten Dach sliegen, die durch das Verputzen der Wände kurzzeitig sehr hoch war? Kann diese Feuchtigkeit bei ordnungsgemäßer Verarbeitung durch die Dampfbremse hindurch?
    Wie läßt sich weiterer Schaden verhindern (z.B. Dielen im Spitzboden entfernen und nochmals 2. Dampfbremse einbauen?)

    Ich habe natürlich auch die Befürchtung, dass sich zu den Ziegeln hin Feuchtigkeit niederschlägt und die Balken und Ziegel beeinträchtigt - ist diese Befürchtung berechtigt?

    Für Lösungen und Anregung, wie ich mich auch der Fachfirma gegenüber verhalten soll wäre ich sehr dankbar! Gruß Klabautermann
     
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  3. #2 Ralf Dühlmeyer, 6. Januar 2006
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    Eine Dampfbremse...

    behindert = verlangsamt nur den Dampfdurchgang, aber VERhindert ihn nicht. Auch bei sach- und fachgerechter Verarbeitung.
    Wer hat denn das geplant. Is das Thema Sperre oder Breme mal geprüft worden?`
    MfG
     
  4. Tommi

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    Vorsicht Laienmeinung:

    Auf gar keinen Fall eine 2. Dampfbremse auf der Kaltseite der Dämmung einbringen. Dann kondensiert das Wasser statt an der Unterseite der Dielen an der Unterseite der 2. Dampfbremse.

    Eine einfache Möglichkeit, wie man temporäre Feuchtigkeit z.B. aus Innenputz oder Estrich (wäre ja nach dem Trockenheizen weg) und dauerhafte feuchte Luft aus Konvektion unterscheiden kann, suche ich auch.

    Eine aufwendige Möglichkeit ist der Blower-Door-Test mit Nebel.

    Gruß

    Tommi
     
  5. #4 Klabautermann, 6. Januar 2006
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    geplant wurde dies von der Innenausbaufirma, ich habe mich auf deren Sachverstand verlassen!
    Dennoch nochmals die Frage: Kann der Niederschlag ein vorübergehender Zustand sein aufgrund des Trocknungsvorgangs nach dem Wändeverputzen, oder ist ehr anzunehmen, das dies eine permanente Kondensierung ist?
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 7. Januar 2006
    Ralf Dühlmeyer

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    Kann so eben...

    mal keiner beantworten.
    Temporär ist möglich, dauerhaft nicht ausgeschlossen.
    Sachverstand der Firma: Mach ma imma so, wa noch nie en Problem ey. :cry
    MfG
     
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