Feuchtigkeit in Übergang Sockel/Aussenputz

Diskutiere Feuchtigkeit in Übergang Sockel/Aussenputz im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo! Wir haben in unserem Aussenputz einige waagerechte Risse, anscheinend an der Oberkante der eingebrachten Putzschiene. Diese Risse treten...

  1. jschmied

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    Hallo!

    Wir haben in unserem Aussenputz einige waagerechte Risse, anscheinend an der Oberkante der eingebrachten Putzschiene. Diese Risse treten nur im Bereich der Aufschüttung auf, wo später eine Terasse entstehen soll. Ich befürchte, dass hier zwischen Sockelputz und Aussenputz Feuchtigkeit eindringt und den Putz absprengt.
    Das Ganze dürfte sich noch verschlimmern, wenn eine Terasse der Höhe Unterkante Aussenputz gebaut wird. Was kann ich hier tun? Wie ist der Terrassenanschluss zu gestalten?

    Danke!

    Viele grüße

    Jürgen
     
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  3. S.Oertel

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    Tach auch,

    wo ist denn da die Sockelabdichtung?
    Wenn Du die nicht finden kannst, sind ein paar Putzrisse Dein kleinstes Problem...

    Gruss
    Sven
     
  4. jschmied

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    Sockelabdichtung

    Hallo!

    Es gibt keine Sockelabdichtung, da der Keller aus WU Beton gegossen ist.

    Jürgen
     
  5. jschmied

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    Sockelabdichtung

    Hallo!

    Zwischen Keller und Wand ist natürlich noch eine Lage zur Abdichtung.

    Jürgen
     
  6. #5 Ralf Dühlmeyer, 22. April 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Das Gelände ist zu hoch geplant! (Jedenfalls nach dem, was das Bild hergibt.
    15 cm ab OK Abdichtung nach unten ist OK Gelände.

    Punktum
     
  7. jschmied

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    Geländehöhe

    Hallo!

    Rund ums Haus ist der Keller ca. 80 cm hoch. Das reicht wohl - hier gibts auch keine Probleme. An den Problemstellen war jetzt ein Jahr lang Boden für eine Terasse angeschüttet. Er war ca. 20 cm unter der Putzkante. Die geplante Terasse soll nun allerdings auf dem Niveau der Putzkante sein.

    Anscheinend ist die Konstruktion nicht für einen Anschluss der Terasse ausgelegt. Was müsste verändert werden?

    (Die Terasse war natürlich von Anfang an geplant, ich brauche jetzt Argumente um eine Nachbesserung zu verlangen.)

    Danke!

    Jürgren
     
  8. #7 Ralf Dühlmeyer, 22. April 2009
    Ralf Dühlmeyer

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    Die Terrasse ist auch "Gelände". Auch die muss ohne besondere Maßnahmen 15 cm tiefer als OK Abdichtung (vermutlich Kellerdecke) liegen.

    Nochmal Punktum.
     
  9. jschmied

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    15 cm haben wohl nicht gereicht...

    Hallo!

    Die Aufschüttung für die Terasse war an allen Stellen mindestens 15 cm tiefer als die Abdichtung. Risse gabs trotzdem. Ggf. ist auch Wasser an den Ecken der Fensterbrettern eingedrungen.

    Was muss der BT nachträglich ändern, da ja von Anfang an eine Terasse an dieser Stelle geplant war?

    Jürgen
     
  10. Robby

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    Zum einen Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 HINTER DEM Putz, diese kann mit OK Gelände enden wenn ab OK Gelände ausreichend Feuchteabweisende Baustoffe verwendet wurden (entsprechender Sockelputz wenn es kein WDVS gibt). Dazu muss aber gesagt werden das die meisten entsprechenden Putze eben nicht geeignet sind um auf hochdämmenden Steinen zur Verwendung zu kommen (anisotrop) was wiederum Rissbildung im Sockelputz hervorrufen kann. Also ist eine Abdichtung / Abdichtungshilfsstoff hinter dem Putz sinnvoll. VOR dem Sockelputz gehört bis min. OK Gelände noch ein Feuchteschutz der an die Bauwerksabdichtung anschliesst ODER bei Bodenfeuchte eine Perimeterdämmung ausreichend übergreift umd kapillaren Feuchteeintrag in den Sockelputz zu verhindern.

    Die Risse haben andere Ursachen.
     
  11. jschmied

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    >"Zum einen Bauwerksabdichtung nach DIN 18195 HINTER DEM Putz, diese kann mit OK Gelände enden"

    Da sich unter OK Gelände nur WU Beton befindet, trifft das wohl nicht zu.

    >"wenn ab OK Gelände ausreichend Feuchteabweisende Baustoffe verwendet wurden (entsprechender Sockelputz wenn es kein WDVS gibt). "

    Über dem Gelände währe dann Silikonfassadenfarbe auf Zementputz.

    Allerdings kann hier eben die Feuchtigkeit an der Stoßstelle Sockel/Aussenputz eintreten dort ist keine Abdichtung vorhanden.
    Wenn ich mir http://www.baumurks.de/schluesselloch-bauwerksabdichtung.htm ansehe, müssten wohl die oberen 10 cm der Perimeterdämmung und die unteren 10 cm des Aussenputzes runter und dort müsste ein Dichtband geklebt werden!? Dannach alles wieder neu drauf.

    Gibts Alternativen? Die Terasse nicht bis ans Haus bauen!? Bodenablaufrinne zwischen Terasse und Haus!?

    Jürgen
     
  12. Robby

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    Was ich oben auf dem Foto sehe entspricht eben NICHT den oben gemachten Angaben! Sehe ich da unten nicht KLebe- Armierungsmörtel oder einen Putz ohne Feuchteschutz?

    Was hat der Planer denn für ein Detail dazu?
     
  13. jschmied

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    Hallo!

    >"Was ich oben auf dem Foto sehe entspricht eben NICHT den oben gemachten Angaben! Sehe ich da unten nicht KLebe- Armierungsmörtel oder einen Putz ohne Feuchteschutz?"

    Ja, auf dem Foto ist kein Buntsteinputz, da hier sowieso die Terasse aufgeschüttet werden sollte. Die Kellerwand ist WU-Beton, Perimeterdämmung, Armierung mit Armierungsmörtel ohne Buntsteinputz.

    Jürgen
     
  14. Robby

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    der Buntsteinputz interessiert mich auch weniger! Das ist schlicht und ergreifend falsch!
     
  15. jschmied

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    ???

    Hallo!

    Was für eine Angabe fehlt dann noch? Auf dem Foto ist unten doch der Klebe- und Armierungsmörtel auf der Perimeterdämmung zu sehen!

    Danke!

    Jürgen
     
  16. Robby

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    Wo ist der Feuchteschutz??????????????????????????????????????????????????
     
  17. jschmied

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    Feuchteschutz

    Hallo!

    Nach Angaben meines BT ist bei dem Keller (WU-Beton/Weisse Wanne) kein weiterer Feuchteschutz nötig. Die Perimeterdämmung ist sozusagen im Extremfall im Wasser.
    Zwischen Kellerdecke und der Wand (YTONG) ist eine Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Die Wand selbst ist natürlich durch den Putz geschützt. Schwachpunkt ist m.e. der Übergang vom Sockel auf die Wand im EG.

    Sehe ich das falsch?

    Danke!

    Jürgen
     
  18. Robby

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  19. jschmied

    jschmied

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    Zur Zeichnung

    Hallo!

    Danke für die Mühe!

    Der Unterschied zu der bei mir ausgeführten Konstruktion ist aber:
    - Die Dichtebene im unteren Bereich ist die Weisse Wanne
    - Die Dichtebene der Wand im EG ist der Aussenputz
    - Die Dichtebene der Wand zum Keller ist die Mauerwerkssperrbahn
    - Die Wand ist um die Dicke der Perimeterdämmung ausgekragt
    genau diese Auskragung ist doch wohl der Schwachpunkt. Muss nicht die Dichtebene der Kellers (sprich Wand) mit der Dichtebene der Aussenwand (Putz) verbunden werden wie z.B. unter http://www.baumurks.de/schluesselloch-bauwerksabdichtung.htm beschrieben????

    schönen Abend noch...

    Jürgen
     
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  21. #19 gunther1948, 23. April 2009
    Zuletzt bearbeitet: 23. April 2009
    gunther1948

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    hallo
    was zickste denn als mit deinem wu-beton rum die feuchteschäden entstehen im putz weil dort die sockelhöhe 15 cm(siehe ralf )fehlt.
    ausserdem beginnt dein mauerwerk wohl genau an der Putzkante und steht noch über die kellerwand über.
    der riss hat aber andere ursachen. mach dazu mal ein bild der gesamtansicht und gib mal das öffnungsmass des fensters an.
    ich vermute 1. lage ytong mit lm21 angesetzt und mini-brüstung nachträglich reingeklebt,


    gruss aus de palz
     
  22. Robby

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    wenn entsprechender Putz auf dem Sockel ist braucht es keine Abdichtung ab OK Gelände!!! Wohl aber einen Feuchteschutz des Putzes.
     
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