Feuchtigkeit nach Dachbodendämmung

Diskutiere Feuchtigkeit nach Dachbodendämmung im Holzrahmenbau / Holztafelbau Forum im Bereich Neubau; Es geht um ein 2-Familien-Fertighaus von Wolff und Müller nach Tafelbauart, Baujahr 1975. Im Januar 2008 haben wir den Dachboden dämmen lassen....

  1. dpacm

    dpacm

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    Es geht um ein 2-Familien-Fertighaus von Wolff und Müller nach Tafelbauart, Baujahr 1975.
    Im Januar 2008 haben wir den Dachboden dämmen lassen. Die Dämmung liegt also auf der Decke des Obergeschosses. Es gibt Feuchtigkeit an der Pappe (Windschutz) an den Giebelseiten auf Höhe der Dämmung. Die Giebelseiten sind nicht gedämmt und bestehen vermutlich nur aus Holzrahmen/Holzpfosten, der Pappe, einer Leichtbauplatte (Bakalitplatte?) und dem Putz. Aufbau der Außenwandelemente vom Obergeschoss (von innen nach außen): Gipskartonplatte (9,5 mm), Holzspanplatte (8 mm), Dampfsperre, Holzpfosten (46 x 96 mm), Glaswolle (60 mm), Perkalor-Diplex, Leichtbauplatte (35 mm), Putz,
    Wir vermuten, dass Wasserdampf an der Zimmeroberkante zwischen der Dampfsperre in der Wand und der Dampfsperre vom Dachboden durchdringt und dann kondensiert. Im mittleren Bereich scheint es schlimmer zu sein als zu den Hausecken hin. Es gibt auch Rollladenkästen in diesem Bereich. Die Dampfsperre auf dem Dachboden ist vom Handwerker (so gut es geht) an die Giebelseite herangeführt und verklebt worden.
    Der Handwerker schlägt vor (wenn die Pappe einigermaßen abgetrocknet ist), die Kante an der Pappe zum Holzrahmen mit einer Dichtmasse auszuspritzen und zwischen den Holzpfosten an den Giebelseiten ca. 1 m hoch noch Dämmmaterial einzubringen.
    Könnte das das Problem beheben? Hat jemand noch einen besseren Vorschlag oder Informationen?
    Auf keinen Fall sollte hinterher die Feuchtigkeit in den oberen Kanten und Ecken unserer Zimmer sein.
    Vielen Dank im voraus für einen fachmännischen Rat.
    Diethelm
     
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  3. KPS.EF

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    Da hilft wohl nur eine differenzdruckgestützte Leckageortung (möglichst im Beisein von Bauherr und Handwerker)! :think

    Dass die wärmebegrenzende Hüllfläche insgesamt (dauerhaft!) luftundurchlässig ausgebildet sein muss, ist zwischenzeitlich unumstrittene Voraussetzung zur Vermeidung von konvektivem Feuchteeintrag in die Baukonstruktion!

    Dafür reicht auch eine "Handwerker"-Blower-Door-Anlage, die für diesen Zweck auch ausgeliehen werden kann, s. auch ... hier :28:

    MfG aus Erfurt :winken

    KPS.EF
     
  4. #3 LiBa Hannover, 23. Februar 2009
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    .............stimmt, ich persönlich würde auch auf diese art und weise die leckagen versuchen zu orten...........war eine firma mit dem ausbau betraut??? was ist mit der gewährleistung???
     
  5. #4 Casemi, 12. Juli 2010
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Juli 2010
    Casemi

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    Frage bezüglich xxxxxxxxxxxxxx Fertighaus.

    Hallo dpacm,

    wir sind im Moment auch auf der Suche nach einer Bleibe und haben ein xxxxxxx Haus gefunden. Ich würde gerne wissen ob Sie zufrieden sind mit Ihrem Haus? Haben Sie sich mit dem Thema Giftstoffe auseinander gesetzt? Wenn man googelt dann gibt es eher negativ Erfahrungen bzw. es wird viel über irgendwelche Gifte geredet die auch nach 30 Jahren noch gasen.....Es handelt sich bei uns um ein Haus Bj. 1976. Das Haus macht von innen einen guten Eindruck und riecht auch nicht schlimm oder moderig.
    Ich bin mir nur etwas unsicher was die Giftstoffe angeht Formaldehyd und Asbest. Das Dachgeschoss würden wir dann auch nachträglich dämmen wollen -hat das bei Ihnen noch irgendwelche Probleme gemacht? Wie haben Sie das mit der Feuchtigkeit in den Griff bekommen?
    Vielen Dank im Voraus.

    LG Casemi
     
  6. KPS.EF

    KPS.EF

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    Schon 'mal beim Hersteller angefragt? :cool:
     
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