Feuchtigkeit, was tun?

Diskutiere Feuchtigkeit, was tun? im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Hallo liebe Leute, ich bin neu hier weil ich momentan nicht weiter weiß. Ich hab viel gelesen aber irgendwie weiß ich nicht genau was ich machen...

  1. jimbo

    jimbo

    Dabei seit:
    24.06.2016
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fernmeldetechniker
    Ort:
    Meldorf
    Hallo liebe Leute, ich bin neu hier weil ich momentan nicht weiter weiß.
    Ich hab viel gelesen aber irgendwie weiß ich nicht genau was ich machen soll, will ja auch nicht sinnlos Geld ausgeben.
    Nun zu meinem Problem:
    Ich habe vor 5 Jahren ein Haus BJ. 60/61 gekauft
    Bei ersten Renovierungen habe ich stellenweise leichte Feuchtigkeit im Bereich der Fußleisten festgestellt, dies habe ich damals als Kondensfeuchte abgetan und mir keinen großen kopf darum gemacht. Nun haben wir etwas umgebaut und eine Große 2-flügelige Tür entfernt um dort eine Wand mit Fenster zu errichten. Beim Ausbau der Tür hat der Maurer festgestellt das der Beton in dem bereich nass und schon sehr sandig war. Durch den Umbau ist der Raum natürlich sehr verstaubt worden und uns ist aufgefallen das es stellenweise im Fugenbereich feucht ist. Wir fragen uns jetzt wo kann die Feuchtigkeit herkommen, ich denke mal das dass Problem mit dem Fußleistenbereich damit zusammen hängt.
    Ich vermute das in dem Bereich der Umbaus kein Estrich vorhanden ist, da dieser Raum im Grundriss als Stall bezeichnet ist, daher auch die Große Tür.
    Wir haben hier Marsch Boden der sehr viel feuchtigkeit speichert. Wenn es längere Zeit regnet ist der Garten sehr matschig, allerdings nicht in der Nähe des Hauses.
    Nun kam die Überlegung ob eine Drainage her muss oder doch vielleicht eine Abdichtung des Sockels reicht?
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn ich möchte keine Firma fragen da ich Angst habe das unnötige Arbeiten gemacht werden, ich habe auch bisher keinen Sachverständigen oder ähnliches hier gefunden denn man holen könnte.

    MFG
    Kim
     
  2. #2 jodler2014, 24.06.2016
    jodler2014

    jodler2014

    Dabei seit:
    20.12.2014
    Beiträge:
    2.416
    Zustimmungen:
    138
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    RP
    Ich vermute mal das das Gebäude damals schon sehr sparsam gegründet ( Fundament ) wurde .
    Quasi auf Matsch/ Torf / gebaut ..

    Drainage ist gut ,eine Abdichtung und anschließende Verfüllung ist noch besser ...
     
  3. #3 SVBuero, 25.06.2016
    SVBuero

    SVBuero

    Dabei seit:
    15.04.2016
    Beiträge:
    31
    Zustimmungen:
    1
    Beruf:
    Bausachverständiger
    Ort:
    Siegen
    In dem Baujahr und als Stall genutzt, musst du davon ausgehen, dass die Wände nicht auf einer Bodenplatte aufsitzen, sondern auf Streifenfundamente gegründet sind. In der Regel gibt es keine Horizontalsperre. Somit zieht sich Feuchtigkeit kapillar im Mauerwerk nach oben. Lass die Schäden erst von einem Fachmann beurteilen, damit du genau weist, welche Maßnahmen zielführend sind.
     
  4. jimbo

    jimbo

    Dabei seit:
    24.06.2016
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fernmeldetechniker
    Ort:
    Meldorf
    Danke euch beiden.
    Es ist definitiv nur auch dem Marschboden gebaut worden, zumindest ist wenn man an der Hauswand gräbt kein Sand oder Schotter.
    Die Wände an sich sind ja nicht wirklich nass eben nur stellenweise im Fussleistenbereich, im rest des Hauses kann man leider nicht richtig sehen ob der Boden dort auch feucht ist.
    Was wäre ein geeigneter Fachmann?

    MFG
    Kim
     
  5. #5 jodler2014, 28.06.2016
    jodler2014

    jodler2014

    Dabei seit:
    20.12.2014
    Beiträge:
    2.416
    Zustimmungen:
    138
    Beruf:
    Angestellter
    Ort:
    RP
    Ansprechpartner für eine " Drainage " und Abdichtung ist ein Tiefbau-Unternehmen oder eine Fachfirma für Bausanierung / Beseitigung von Feuchteschäden ...

    Gibt es mit Sicherheit auch in der Umgebung von Meldorf.

    Viel Erfolg
     
  6. #6 Siedler, 03.07.2016
    Siedler

    Siedler

    Dabei seit:
    30.04.2011
    Beiträge:
    626
    Zustimmungen:
    17
    Beruf:
    Beamter
    Ort:
    Ba.-Wü.

    Als ersten Ansprechpartner würde ich eher einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Ob hier eine Drainage zielführend ist, wage ich zu bezweifeln. Möglicherweise kommt die Feuchtigkeit von unten. Niemand weiß, ob man da am Mauerwerk so einfach rumbuddeln darf, ohne möglicherweise weitere Schäden zu verursachen.

    Gruß
     
  7. #7 Inkognito, 03.07.2016
    Inkognito

    Inkognito Gast

    Eine Drainage darf man auch nicht zwangsläufig in den Vorfluter einleiten. Lassen Sie das planen, sonst versenken Sie viel Geld ohne Nutzen.
     
  8. jimbo

    jimbo

    Dabei seit:
    24.06.2016
    Beiträge:
    3
    Zustimmungen:
    0
    Beruf:
    Fernmeldetechniker
    Ort:
    Meldorf
    Irgendiwe finde ich hier keinen in der Nähe, gibt es da irgendwie ein Verzeichniss wo die gelistet sind?
     
Thema:

Feuchtigkeit, was tun?

Die Seite wird geladen...

Feuchtigkeit, was tun? - Ähnliche Themen

  1. Betonschotter Feuchtigkeit

    Betonschotter Feuchtigkeit: Hallo, mal eine rein theoretische Frage. Es heißt, Betonschotter hat rund eine Eigenfeuchte von 3-4%. Was wäre, wenn man etwas Betonschotter...
  2. Feuchtigkeit im Putz

    Feuchtigkeit im Putz: Hallo allerseits, kurz dargestellt durch einen ziemlich hilflosen Bauherrn: Innenputz Anfang Juni hergestell. Wärmedämmung plus Folie wurde...
  3. Wärmebrücke und Feuchtigkeit mit Kondenswasser

    Wärmebrücke und Feuchtigkeit mit Kondenswasser: Guten Tag Miteinander, Bin nicht ganz sicher ob ich hier am richtigen Ort das Thema erstelle. Entschuldigt falls ich falsch liege. Wir haben...
  4. Feuchtigkeit Hanglage Kellerwand

    Feuchtigkeit Hanglage Kellerwand: Hallo zusammen. Ich bin seit 11/2018 Mieter einer Anliegerwohnung. Das Einfamilienhaus ist nicht unterkellert. Steht mit dem Eingang frei. Mit...
  5. Feuchtigkeit im EG aus Gewölbekeller? Dampfsperre vs./+ Mauerbdichtung?

    Feuchtigkeit im EG aus Gewölbekeller? Dampfsperre vs./+ Mauerbdichtung?: Hallo liebe Experten, unter unserem Haus (Bj. 1952) befindet sich ein ca. 150 Jahre alter Gewölbekeller, welcher unabhängig vom Wetter und...
  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden