Feuchtigkeitsproblem

Diskutiere Feuchtigkeitsproblem im "Bautenschutz" Forum im Bereich Altbau; Liebe Fachleute, Wir brauchen dringend Hilfe!!! Wir haben folgendes Problem: Wir renovieren gerade unser 35 Jahre altes Haus. Unser Haus...

  1. #1 heidisteini, 10. November 2009
    heidisteini

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    Liebe Fachleute,

    Wir brauchen dringend Hilfe!!!

    Wir haben folgendes Problem:
    Wir renovieren gerade unser 35 Jahre altes Haus. Unser Haus steht in einem Hang, dh. Keller ist hinten unter der Erde,
    vorne geht man in den Garten, seitlich fällt der Hang ab.
    Im hintersten Raum war immer Modergeruch (aber keine Feutigkeit zu sehen). Dieser Raum ist unter der Erde, seitlich fällt der Hang ab.

    Mauerwerk: mit Beton gefüllter Schalstein

    Da hier keine Drainage gelegt war und keine Rollierung vorhanden war, haben wir im letzten Jahr aufgegraben. Drainage gelegt, Isolierung angebracht,

    rolliert und wieder zu gemacht.

    Dieser Raum ist jetzt ein Schlafzimmer (innen neu verputzt) -> und jetzt kommt unser eigentlichen Problem:

    Wir haben diesen Raum im Februar 09 bezogen. Im Juni stellten wir erste feuchte Flecken an der Mauer fest.
    Diese feuchten Flecken waren morgens da, abends wieder weg. Im Juli waren die feuten Flecken an den Ecken auch
    abends noch zu erkennen. Im August sind wir aus diesen Raum wieder ausgezogen (da alles zu Schimmeln angefangen hat)
    Die Mauer war morgens komplett feucht, abends "fast" trocken.
    Wir haben diverse Bauleute, Enfeuchtungsfirmen, usw. befragt, was wir da für ein Problem haben.
    Eigentlich haben uns alle geraten, wieder aufzugraben, um nachzusehen, ob ev. die Drainage falsch gelegt wurde.
    Also wurde im September wieder aufgegraben. Die Drainage hat einwandfrei funktioniert. Das Problem war nicht von aussen.

    Was sollen wir jetzt tun???
    Unser Haus ist noch immer freigelegt.

    Kann es sein dass unsere Mauer nicht mit den Temerpaturunterschied (innen/aussen) umgehen kann? (Taupunkt)
    Dass ses sich einfach um Kondensfeuchte handelt?
    Wenn ja, was kann ich dagegen tun? Der Raum wird unbedingt benötigt, dh. es muss wieder Wohnqualität hergestellt werden!

    -> anbei Fotos!

    Was wir beobachtet haben ist, dass wenn wir das Fenster ununterbrochen gekippt hatten, waren wir "trocken".
    Sobald man das Fenster geschlossen hat, waren wir nach ca. 2 h "nass". Fenster wieder aufgemacht … trocken …
    Fenster wieder zu gemacht … "nass".

    Um nichts auszulassen:
    Neben diesem Schlafzimmer befindet sich ein Bad. Da uns die Feuchtigkeit keine Ruhe gelassen hat, haben wir auch im Bad
    aufgestemmt und festgestellt, dass die Dichtung um die Duschtasse defekt ist, dh. Wasser welches der Mauer/Fliesen entlang

    geronnen ist, ist auf der Bodenplatte gelandet. (Wir haben keine Ahnung, wie lange das schon so ist)

    Nun haben wir Entfeuchtungsgeräte im Bad und Schlafzimmer stehen, welche den Estrich trocknen sollen.
    (Bad - Tank jeden Tag voll, SZ - Tank nur 1/4 voll)
    Kann die Feuchtigkeit im SZ mit dem Wasserschaden im Bad zusammenhängen?
    (Wand zwischen Bad und SZ ist eine tragende Ziegelmauer).

    Wir wissen nicht mehr weiter! Kann uns jemand helfen?
    Können wir aussen wieder zumachen? (mit neuer Drainage und Isolierung)

    Falls ich etwas wichtiges vergessen habe,
    bitte einfach fragen.

    Ich freue mich auf eure Ratschläge

    Liebe Grüße Heidi
     
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  3. sepp

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    aber alles was hier kommt kann nur rätselraten sein.
    ohne sich den bestand und gegebenheiten vor ort anzuschauen wird das nix.
    sucht euch einen erfahrenen planer im sanierungsbereich.
     
  4. #3 heidisteini, 10. November 2009
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  5. #4 Pirellitx31, 10. November 2009
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    dass es sich hier um Kondensfeuchte handelt, ist nicht auszuschließen. In diesem Falle wäre es wichtig, dass Sie Luftfeuchtigkeit und Innentemperatur im Hinblick auf das Schadensbild beobachten und protokollieren.
    Wärmebrücken sind als Ursache der Feuchtigkeit nicht auszuschließen. Diese ließen sich z.B. durch eine Perimeterdämmung beheben.

    Um die genauen Ursachen zu ermitteln, sollten Sie ein sog. "Feuchteprofil" erstellen lassen. Hierbei werden Mauerwerksproben in unterschiedlicher Tiefe entnommen und deren Feuchtegehalt ermittelt. Der Fachmann kann daraus zweifelsfrei erkennen, ob die Feuchtigkeit von außen eindringt oder, bedingt durch Kondensat, von innen herrührt. Ein -möglicher- Einfluss von Wärmebrücken im Hinblick auf Kondensatbildung kann durch den Einsatz von Infrarotthermometern ermittelt werden.

    Möglich, dass das Schadensbild erst durch den angrenzenden Wasserschaden sichtbar wurde. Bauliche Mängel wie unzureichende Wärmedämmung sind dennoch nicht auszuschließen und beeinflussen das Schadensbild negativ.

    Ich kann Ihnen daher nur raten, sich an einen Fachmann vor Ort zu wenden und eine Feuchteanalyse des Mauerwerks durchführen zu lassen. Dieser wird Ihen dann die weiteren Sanierungsempfehlungen aufzeigen.
     
  6. Julius

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    Wer geraten hatte, ohne vorherige eingehende Untersuchung außen wieder aufzugraben, ist kein Fachmann!
    Wie kann man ins Blaue hinein derartig viel Geld versenken...?
     
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  8. #6 heidisteini, 10. November 2009
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    eigentlich hat uns unser Bauleiter und auch ein Fachmann für Sanierung dazu geraten ...
     
  9. #7 Pirellitx31, 10. November 2009
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    sorry, ich kann hier nicht draus erkennen, das "Ihr Bauleiter" zum nochmaligen aufgraben geraten hat. Es ist nachvollziehbar, wenn in so einem Tür- und Angel-Gespräch eine falsch verlegte Drainage vermutet wurde -natürlich ohne gründliche Untersuchung- die natürlich auch nicht kostenlos ist.

    Wenn ich die Beiträge in diesem Forum lese komme ich immer öfter zu dem Schluss, dass man als Architekt -wie so oft von Baulaien gewünscht und darauf angesprochen- grundsätzlich keine Ratschläge aus Gefälligkeit geben sollte. Wie oft liest man hier von angeblicher Falschberatung der Architekten, die sich im nachhinein ganz anders -jedenfalls als Ratschlag ohne Auftrag- darstellt. Dass derartige Ratschläge nicht fundiert sein können, versteht sich eigentlich von selbst.
     
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