Finanzierung eines "Generationen Projektes"

Diskutiere Finanzierung eines "Generationen Projektes" im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo, der Titel hört sich vielleicht erstmal etwas seltsam an. Aber ich erklär es mal kurz. Und zwar gehen wir mal von follgenden Fall aus....

  1. Buhl

    Buhl

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    Hallo,
    der Titel hört sich vielleicht erstmal etwas seltsam an. Aber ich erklär es mal kurz.
    Und zwar gehen wir mal von follgenden Fall aus. Eltern haben ein 2 Familienhaus. Eltern haben 2 Kinder, im folgenden Kind1 und Kind2.
    Eltern wohnen in der einen Wohnung, Kind1 in der anderen Wohnung.
    Nun soll für Kind2 auf dem Grundstück der Eltern ein Haus/Wohnung errichtet werden. Bezahlen sollen es Kind1 und Kind2.

    Wie stellt man so etwas am schlausten an? Wenn nun die Eltern einen Kredit aufnehmen und als Sicherheit das Haus/Grundstück angeben und Kind 1 und 2 die Raten bezahlen. Was sagt da das Finanzamt zu?

    Ist es in dem Fall besser jeweils einen Mietvertrag zwischen Eltern und Kind zu machen um den Geldfluss zu bescheinigen? Oder was würdet ihr für eine Finanzierung vorschlagen?

    Gruß

    Buhl
     
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  3. kalauer71

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    Also wenn ich Kind1 oder Kind2 wäre, dann würde ich mich herzlich bedanken, wenn ich einerseits eine Menge Geld investieren soll um da eine weitere Wohnung bzw. ein weiteres Haus zu erstellen und sollte dann andererseits Mieter bleiben, dem im Zweifelsfall nichts gehört.

    Wenn Ihr andererseits sagt IHR wollt euer Haus erweitern, damit für jedes Kind eine eigene Wohnung zu Verfügung steht, dann wird das ganze wieder schlüssig - und wenn ihr dann ne ortsübliche Miete verlangt kann auch das Finanzamt nichts einwenden. Aber dann darf das Geld für diese Baumaßnahme auch nicht von den Kindern stammen sondern wird von euch aufgebracht und von den Kindern über die Miete finanziert.

    Alternativ könntet ihr auch einfach eine Wohneingentümergemeinschaft werden mit 3 Parteien - wo jeder Partei ein Teil des Grundstücks und ein Teil des Hauses gehört. Das würde dann auf eine Schenkung an die Kinder heinauslaufen - bei Kind1 und 2 eben einen Teil zur Erweiterung das Hauses betragen müssten und ihr euch überlegen könntet ob Ihr z.B. als Gegenleistung für die Schenkung euch eine lebenslange Rente (statt wie bisher Miete) festschreiben lasst.

    So oder so wäre es aber sinnvoll auch mal mit einem Rechtsanwalt oder einem Notar über dieses Thema zu reden. Die paar Euro sind gut investiert - auch in einer Familie kann es zu Streitereien kommen - und sei es nur getrieben durch Schwiegertochter / Schwiegersohn. Und in diesem Fall ist es beruhigend wenn das ganze Konstrukt rechtlich auf soliden Füßen steht.
     
  4. R.B.

    R.B.

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    Ich frage mich, wem gehört dann welches Haus? Man könnte ja vermuten, daß das Elternhaus an Kind 1 gehen soll und das neue Haus dann an Kind 2. Kind 1 würde dann Kind 2 seinen Erbanteil am Elternhaus ausbezahlen.

    So lange hier aber keine eindeutige Regelung der Besitzverhältnisse getroffen wird, schauen die Kinder im schlimmsten Fall in die Röhre, denn alles gehört ja (noch) den Eltern.

    Was die steuerliche Konstruktion soll verstehe ich noch nicht ganz. Ich bin aber auch kein Steuerberater. Erbschaftssteuern dürfte wohl kaum der Grund sein, höchstens es handelt sich bei der Immobilie um eine stattliche Villa in bester Lage.
    Da es sich anscheinend um ein privates Wohnhaus handelt, dürften auch gewerbliche Aspekte uninteressant sein.

    Aber für solche Fragen gibt es Fachleute. Steuerberater, Notar wäre hier für mich die erste Anlaufstelle.

    Gruß
    Ralf
     
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Finanzierung eines "Generationen Projektes"

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