Finanzierung mit Bausparer

Diskutiere Finanzierung mit Bausparer im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo an alle, Wir haben ein neues Angebot bekommen über eine Finanzierung bei einer Bausparkasse. 160.000,00 Euro auf 10 Jahre fest zum...

  1. kai1976

    kai1976

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    Hallo an alle,

    Wir haben ein neues Angebot bekommen über eine Finanzierung bei einer Bausparkasse.

    160.000,00 Euro auf 10 Jahre fest zum Zinssatz von 3,6%. Im gleichem Zuge sollen wir einen neuen abschließen über monatlich 350euro. Dieser Bausparer würde dann in 10 Jahren zuteilungsreif werden. Die gesamte Laufzeit wären dann 25 Jahre und 4 Monate. hier liegt die Belastung bei monatlich 850euro abzüglich 80euro vl.

    Wir haben auch ein Angebot einer Bank vor Ort, ihr liegen wir bei der gleichen Summe bei 4,10%. Monatlich 746 Euro und nach 10 Jahren wären nach ca. 130tsd restsumme.

    Was meint ihr.

    Dank

    Vg kai
     
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  3. R.B.

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    Schau mal hier im Forum, das haben wir uns zu BSV, speziell zu zwischenfinanzierten BSV, schon mehr als ausgiebig ausgelassen.

    Ansonsten, Zahlungspläne vergleichen, dann sieht man schnell was Sache ist.

    Gruß
    Ralf
     
  4. kai1976

    kai1976

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    Danke Ralf,

    habe auch sehr gute informationen bei der Verbraucherzentrale bekommen.

    vg
    kai
     
  5. R.B.

    R.B.

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    Hallo Kai,

    auch hier gilt, wie fast immer, rechnen, rechnen und nochmals rechnen. Alle Kosten berücksichtigen, Zahlungspläne inkl. Salden vergleichen.

    Ich kenne nur sehr wenige Fälle bei denen ein BSV eine sinnvolle Option war.

    Gruß
    Ralf
     
  6. kai1976

    kai1976

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    Hallo Ralf, ich muss sagen die verraucherzentrale nrw gibt auf ihren Seite sehr gut Tips...und auch super Rechenbeispiele, ich hoffe dass man die hier sagen darf.

    Man muss ich wirklich überlegen, man zahlt teilweise 10 Jahre ein um dannach einen andern abzulösen und die Verzinsung ist meinst minimal. Und auch die summe wird einem nicht garantiert....

    Auch die Tilgunf wir den Bausparer liegt ja meist bei 6 oder 5,5 % und das sollte man auch bedenken.

    vg
    kai
     
  7. R.B.

    R.B.

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    Ein BSV kann sinnvoll eingesetzt werden, habe ich auch schon gemacht. Dazu muss aber das Umfeld passen. In meinem Fall waren das Modernisierungsmaßnehmen, wobei der genaue Zeitpunkt und der benötigte Betrag noch nicht fest stand. Also habe ich mir einen Kurzläufer geschnappt, den aufbezahlt, und hatte nach 24 oder 36 Monaten (müsste ich jetzt nachschauen) ein Darlehen über etwa 2% mit dem ich die Mehrkosten hätte abfangen können.

    Die zwischenfinanzierten BSV, d.h. Besparung während parallel ein Darlehen läuft, sind für den Kreditnehmer ausnahmslos von Nachteil. Mir wäre kein Fall bekannt, wo es anders gewesen wäre. So etwas macht man nur, wenn die Bank nicht bereit ist, das komplette Darlehen zu übernehmen. Dann wird ein 2. Kreditgeber mit in´s Boot geholt. Das kostet natürlich.

    Gruß
    Ralf
     
  8. AgeAge

    AgeAge

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    Hallo Jungs :),
    das ist nicht ganz richtig...es ist nur von Nachteil, wenn zu "niedrig" angespart wird. Wenn man eine Größenordnung weit über der Regelsparrate anspart, dann ist diese Form der Vorfinanzierung durchaus sinnvoll.
    Und ich denke, dass es eher Provisionsgründe hat, dass eine Vofi mit einer zu kleinen Ansparrate genutzt wird.

    Beste Grüße
     
  9. R.B.

    R.B.

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    Nachrechnen.;)

    Die höhere Tilgung wäre besser im Annuitätendarlehen aufgehoben.

    Gruß
    Ralf
     
  10. AgeAge

    AgeAge

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    Ok dann komme ich jetzt mit der Zinssicherheit des Bausparens ;-))

    Beste Grüße und schönes WE :) !
     
  11. ecobauer

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    Die haste auch mit einer langfristigen Zinsbindung!!

    Was also soll der Hinweis???????????????

    Oder doch so: Gut das gesagt zu haben??:motz
     
  12. AgeAge

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    Da is wohl einer mit dem falschen Fuss aufgestanden ....
     
  13. #12 Nutzer des BEFs, 27. Juni 2011
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    Setzen, 6!

    Wo hast du denn die Sicherheit? Der Zuteilungstermin darf und kann dir nicht garantiert werden - in Hochzinsphasen haben wir es doch schon erlebt, dass die Zuteilung "leider etwas später" kam. Und was macht man dann? Teuer, weil in einer Hochzinsphase, zwischenfinanzieren. Man kann nur hoffen, dass die Zuteilungsverspätung kleiner als 18 Monate ist - solange dauert es i.A. von der Zahlungsstörung bis zum 1. Termin der Zwangsversteigerung.
     
  14. #13 Bankmensch, 27. Juni 2011
    Zuletzt bearbeitet: 27. Juni 2011
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    Glaubst Du im Ernst, die Bausparkassen machen den gleichen Fehler wie in den frühen 80 iger Jahren ?

    Da hat sich doch in den letzten 30 Jahren bzgl Bafin, Sofin,Verbraucherschutz, Berechnungsprogramme/ Software und Bausparkassengesetz einiges getan, das Zuteilungszeitpunkte und Vertragsvarianten bis aufs letzte gesprüft werden, damit eine passende Auszahlung - bei passender Regelsparrate - eingehalten wird.
     
  15. #14 Nutzer des BEFs, 27. Juni 2011
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    Dann hätte es bei der Quelle BSK auch keine Probleme geben dürfen.

    BaFin: Für die Stabiltät des Finanzmarktes zuständig. Wenn es der Stabilität nützt, hat sie nichts gegen ein Verschieben.
    Sofin: Nur für Pleitekandidaten zuständig.
    Verbraucherschutz: Ja sicher.
    Software: Kann Risiken minimeren, aber auch kein Geld drucken.
    Bausparkassengesetz: Was meinst du?

    Vor etwa 20 Jahren waren auch Finanzierungen, die durch LV rückgedeckt waren, "sicher": die LV können es sich doch gar nicht leisten, die Gewinnbeteiligung zu senken. Nun sind es die Finanzierungenvmit BSV: Die können es sich gar nicht leisten, die Zuteilung zu verschieben.
     
  16. AgeAge

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    Also ich habe hier irgendwie das Gefühl, dass jeder denkt, dass er beschissen wird...
    Ich kann nur sagen : Ich bin seit über 15Jahren im Baufi-Geschäft ( habe also auch die Zinsbindungsfristen überlebt ) und da hat das mit den Zuteilungen TOP gepasst....vielleicht muss man sich einfach nur den richtigen Berater raussuchen ( denn Zinsfaktor, etc. ist bei den Bausparverträgen von Anfang an gesetzt...Du kannst Deine Zuteilung sogar nachrechnen.... )

    Aber gut...damit ich jetzt nicht gleich wieder einen vor die Flinte bekomme :
    Bausparen ist Schwachsinn.Bausparkassen gibt es nur, damit sie Euch bescheissen. Nehmt ein Annuitätendarlehen ! BTW : Wohnriester ist auch scheisse.:mauer:mauer:mauer
     
  17. ecobauer

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    Und ich dachte, nur die in Berlin lernen derzeit das Karusselfahren......:bounce:
     
  18. #17 Nutzer des BEFs, 27. Juni 2011
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    Du hast also die Phase der sinkenden Zinsen erlebt und schliesst darauf, was passiert, wenn die Zinsen steigen?

    :mauer :mauer :mauer

    Das letzte mal, dass die Umlaufrendite (als Jahresdurchschnitt) über dem 10jährigen Mittel lag war 1992! Wir haben jetzt eine fast 20jährige Phase sinkender Zinsen hinter uns ...

    Ein BSV ist gut, um einen Zinsschock von 1-2% nach oben abzusichern, bei mehr wird er versagen.
     
  19. Clou

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    Bei dem Bausparer, den man mir angeboten hatte (und den ich nicht genommen hatte, weil er insgesamt etwas teurer war als ein Annuitätendarlehen) wäre das mit der Zwischenfinanzierung kein Problem gewesen. Das Produkt war so gestrickt, dass das Darlehen bis zum Zeitpunkt der Zuteilung tilgungsfrei gewesen wäre, und nicht bis zu einem festgesetzten Datum, eine Zwischenfinanzierung wäre also keinesfalls notwendig geworden.
     
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  21. #19 Nutzer des BEFs, 28. Juni 2011
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    Nur eine Frage interessehalber: War die Zinsbindungsfrist bis zum voraussichtlichen oder bis zum tatsächlichen Zuteilungstermin? Da man einen Bausparer ja auch schneller zuteilungsreif machen kann, wäre dies ohne Vorfälligkeitsschaden möglich gewesen?

    Ein Bausparer (ich habe selbst einen Mini-Riester-Bausparer) kann sinnvoll sein, wenn man die finanziellen Mittel hat, ihn nicht zu brauchen, weil man dann gegen die Bausparkasse spekulieren kann. Bei mir kann ich zum Beispiel bei einer Wahlzuteilung den Zinssatz (und damit die Tilgungsdauer) wählen. Den finanzmathematisch optimalen Zinssatz kann ich aber nur wählen, wenn ich mir die Annuität auch leisten kann. Gleiches gilt auch für eine finanzmathematisch optimale Zuzahlung vor der Zuteilung.
     
  22. Clou

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    Dies ist eine interessante Frage. Nachdem wir die Konstruktion relativ schnell aussortiert hatten bin ich dann nicht so tief in die Details eingestiegen. Auf der Webseite des Anbieters findet sich ein Indiz: Bei der Fußnote zu den Sonderzahlungen heißt es, diese seien "In der Sparphase modellabhängig unter bestimmten Voraussetzungen" möglich. Offensichtlich ist man während der Ansparphase nicht ganz so frei wie in der Darlehensphase später, wo Sonderzahlungen ja immer möglich sind. Aber man müsste hier genau die Bedingungen kennen...
     
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