Finanzierung - wie könnte sie aussehen?

Diskutiere Finanzierung - wie könnte sie aussehen? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo zusammen, ich bin erst heute auf dieses Forum aufmerksam geworden und würde mich über eure Antworten auf folgende Fragen freuen: Wir...

  1. UWB2008

    UWB2008

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    Hallo zusammen,

    ich bin erst heute auf dieses Forum aufmerksam geworden und würde mich über eure Antworten auf folgende Fragen freuen:

    Wir (keine Kids) dachten an ein Eigenheim im nächsten Jahr. Nun sind wir auf ein Neubau-Häuschen gestoßen, welches inkl. der Nebenkosten ca. 230.000 EUR kosten wird. In Anbetracht dieser Gegebenheit und der niedrigen Zinsen stellen wir uns nun die Frage, ob wir den Kauf des eigenen Nestes vorziehen sollten/können...

    Wir sind beide berufstätig mit einem Netto von derzeit 3600 EUR (ohne Urlaubs-, Weihnachtsgeld und Bonuszahlung).

    Unsere Kaltmiete: 600 EUR, Nebenkosten 250 EUR.

    Eigenkapital (derzeit): 4.000 EUR (wird bis Bauende, ca. Ende des Jahres, bei 12.000 EUR sein), allerdings auch bis Ende 2011 Kreditkosten von monatl. 550 EUR.

    Ein kleiner Bausparvertrag ist seit knapp 3 Jahren vorhanden, der allerdings derzeit nur 1400 EUR aufweist.

    Beide haben wir eine Lebensversicherung. Die erste LV besteht schon seit 22 Jahren (inkl. Berufsunfähigkeitsabsicherung) und hat einen derzeitigen Rückkaufswert von 12.000 EUR, garantierter Wert bei Auszahlung ca. 60.000 EUR. Die andere läuft erst seit 3 Jahren, welche bei Renteneintritt fällig würde mit einem Betrag von ca. 23.000 EUR (nicht kündbar, Direktversicherung, als Einmalzahlung, alternativ monatliche Rente).

    Wir würden 1100 EUR pro Monat für Zins und Tilgung ansetzen mit Option auf Sondertilgung, so dass wir das Häuschen in spät. 25 Jahren bezahlt hätten - soweit unser Ziel.

    Seht ihr bei den 230.000 EUR Probleme oder wäre das durchaus denkbar (ggf. unter Berücksichtigung der größeren Lebensversicherung als Schlußrate)?

    Was wäre eurer Meinung nach eher/sogar denkbar und realistisch?

    Was würdet ihr mit der alten Lebensversicherung machen? Behalten oder auszahlen lassen, um somit noch mehr EK zu haben?

    So viele Fragen zu so später Nacht - ich hoffe, ich habe mich nicht allzu verwirrt ausgedrückt...schon jetzt vielen Dank im Voraus!
     
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  3. sk8goat

    sk8goat

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    Im Moment hast du mehr Schulden als Eigenkapital. Das ist weniger als Nichts.
    Darin sehe ich ein Problem.

    Du hast schon Schulden und willst noch mehr? Warum sollte eine Bank dir einen Hauskredit geben, wenn du schon in deinem normalem Alltag nicht ohne Ratenkredit auskommst?
    Wenn das überhaupt eine Bank macht, dann lässt die sich das durch saftige Zinsaufschläge teuer bezahlen.
    (ich gehe mal davon aus, dass es sich um einen Ratenkredit handelt, ansonsten nehme ich diesen Absatz zurück)

    Du solltest abzüglich Schulden wenigstens soviel Nettovermögen/Eigenkapital haben, dass es für die Kaufnebenkosten(Notar, Makler, Steuer . . .) reicht.

    Den BSV würde ich teilen und nicht weiter besparen. Oder mit dem BSK-Vetreter reden ob er die Abschlussgebühr zurückerstattet.

    Die Thematik mit den LVs kann man hier im Bauexpertenforum nicht ausreichend beurteilen. Die LV kündigen um mehr EK zu haben lohnt sich aber meistens nicht.

    Zu deinem Einkommen hast du nichts gesagt. Wenn ihr beide Akademiker seit und verbeamtet, dann relativiert sich das ganze natürlich.

    Sorry falls das jetzt etwas unfreundlich rüberkommt, aber ich momentan etwas genervt, weil soviele Leute nach 100% und 110% Finanzierungen fragen und es werden immer mehr und von denen macht sich keiner so richtig Gedanken über die Risiken.
    Das ist IMHO eine problematische Gesellschaftsentwicklung.
     
  4. milan

    milan

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    Hallo sk8goat,

    Das ist sicher nicht von Vorteil. Aber evtl. kann man die Schulden plausibel erklaeren.

    Das meinte ich. Es ist ein gewisser Unterschied, ob die Schulden auf Grund des aufwaendigen Lebenswandels zu stande kamen,
    oder aber ob es sich um eine einmalige Anschaffung (idR. ein neues Auto) handelt.
    Ich selber lege keinen Wert auf Neuwagen, sondern fahre Autos, die andere gerade eher Abwracken ;-)
    Aber ich habe Verstaendnis dafuer, wenn man sich einen Neuwagen leisten will.
    Und ich verstehe, wenn man nicht gleich mal 25K Euro und mehr auf den Tisch legt.
    (Selbst wenn man es koennte, waere es bei 0% Finanzierungen (was auch Schulden sind!) sicher ueberlegenswert, eben doch zu finanzieren.
    Und schon hat man "Schulden".)

    Das mit den Aufschlaegen passiert schon wg. des fehlenden Eigenkapitals.
    Ob das so saftig ist oder tragbar bleibt, ist so ja nicht zu beantworten.

    Das waere Sinnvoll.

    Naja, das Gesamtnetto steht ja da.

    Sehe ich nicht so. Schon die Tatsache das z.B. in solchen Foren angefragt wird, zeigt doch das man sich Gedanken macht.
    Und wenn das Risiko zu gross waere, wuerden die Banken nicht mitmachen.
    Denn 100%-Finanzierungen werden beworben. Aber weder jetzt noch in der Vergangenheit war das bekommen des beworbenen Produkts einfach.
    Die schmeissen einem das Geld auch nicht nach!

    Gruss
    Milan
     
  5. sk8goat

    sk8goat

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    Nein, Gedanen macht man sich scheinbar nur darüber wo die Belastungsgrenze ist und ob €230.000 grade noch geht oder nicht.
    Ich kann in der Anfrage aber nicht erkennen, dass man sich Gedanken über die Risiken macht und was schlimmstenfalls so alles passieren kann.


    Ich rede auch nicht vom Risiko der Banken, sondern von Risiko von demjenigen der verhältnismäßig hohe Schulden hat.


    Ja klar, alles was beworben wird ist für den Konsumenten auch sinnvoll.:winken
    Nicht jedes Risiko das eine Bank eingeht ist auch automatisch deswegen ein tolles Geschäft für den Kunden.
     
  6. R.B.

    R.B.

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    Egal wie, es wäre trotzdem zu überlegen, ob man nicht zuerst die Finanzen bereinigt, bevor man sich in ein neues Abenteuer stürzt.

    Das sollte an sich machbar sein, wobei die Rate vemrutlich etwas höher ausfallen wird. Die Frage ist, ob der laufende Kredit, die LV und BSV usw. usw. Euch nicht jeden Monat zuviel Liquidität entziehen, so daß es mit der Lebenshaltung etwas knapp wird. Ohne diese Altlasten bliebe jeden Monat deutlich mehr auf dem Konto übrig.

    Nicht vergessen, die Bank wird bei der 100% Finanzierung sicherlich nicht die besten Konditionen anbieten. Ob man so ein Vorhaben unterstützt, hängt von vielen Faktoren ab.

    Ich würde mit der Bank ein unverbindliches Gespräch führen. Dann bekommt man ein Gespür für die Situation.

    Gruß
    Ralf
     
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