Finazierung Grundstück/Haus ?

Diskutiere Finazierung Grundstück/Haus ? im Baufinanzierung Forum im Bereich Rund um den Bau; Hallo erstmal...:winken Also wir beschäfftigen uns gerade mit Finanzierung unseres Hausbaus bzw Grundstückskaufs,ist es grundsätzlich ratsam...

  1. #1 Audiboy0815, 1. Januar 2010
    Audiboy0815

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    Hallo erstmal...:winken

    Also wir beschäfftigen uns gerade mit Finanzierung unseres Hausbaus bzw Grundstückskaufs,ist es grundsätzlich ratsam das Grundstück aus Eigenkapital zu finanzieren was das Eigenkapital ziemlich schmälert odedr sollte man eine Gesamtfinazierung ins Auge fassen mit höherem Eigenkapitalanteil was eventuell natürlich die Konditionen eventuell verbessert?Was die konditionen angeht ist es in meinen Augen nicht ganz so wichtig da wir bei der Investitionsbank Sachsen/Anhalt,zwei Kreditprogramme bekommen würden also rein von den Förderkriterien,wir haben noch kein Antrag gestellt!

    Vielen Dank!
     
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  3. Julius

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    Wo siehst Du denn den Unterschied, ob man EK im Form von Geld oder in Form des Grundstücks einbringt?
     
  4. greentux

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    Kenne das "Problem". Man hat dann gefühlt weniger "Geld" in der Tasche. Der Bank ist es aber tatsächlich egal, ob Du Dein Grundstück oder den Rohbau aus dem EK finanzierst. Beides brauchst Du ja.
    Nach Grundstücksfinanzierung sollte allerdings noch einiges an Reserven vorhanden sein. Ganz blank sollte man dann nicht an den Bau gehen.
     
  5. R.B.

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    Wieviele Tage, Monate, Jahre liegen zwischen Grundstückserwerb und Baubeginn?

    Das Grundstück wird später bei der Finanzierung als Eigenkapitalersatz betrachtet, es macht also keinen Unterschied ob Du später das Bargeld oder das Grundstück hast.

    Bei einem längeren Zeitraum zwischen Grundstückserwerb und Baubeginn, könnte es zu einer Wertkorrektur kommen, je nachdem wie sich die Grundstückspreise entwickeln. Das betrifft dann aber nur den EK-Anteil an der Gesamtfinanzierung.

    Das ist der Knackpunkt. Ausreichend Liquidität einplanen, denn unverhofft kommt oft, gerade beim Hausbau, und dann sind ein paar Euro auf der hohen Kante wirklich hilfreich.

    Man sollte daher den Begriff Eigenkapital nicht mit Vermögen verwechseln. Unter Eigenkapital versteht man das für die Finanzierung frei verfügbare Kapital. Zusätzliche Rücklagen sind immer von Vorteil.

    Gruß
    Ralf
     
  6. greentux

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    In der Finanzwelt unterscheidet man nur zwischen Eigenkapital und Fremdkapital. Eigenkapital entspricht damit (jedenfalls ungefähr) dem "Vermögen".
    Man sollte also von seinem Eigenkapital (vulgo "Vermögen") einen Anteil definieren, den man als Eigenanteil zur Finanzierung des Hauses beistellt. Je mehr, desto günstiger sind wiederum die Konditionen, aber auch das Risiko, dann irgendwann mal ohne "hohe Kante" dazustehen. Wie meistens muß man das gut abwägen. Dieses Abwägen wird einen den ganzen Bau über begleiten.
     
  7. #6 Audiboy0815, 2. Januar 2010
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    Vielen Dank für eure Antworten,gut das es da keinen Unterschied gibt was das eingerechnete Eigenkapital angeht.Das Grundstück was wir erwerben wollen wäre aus einer Insolvenz zu nem super Preis und ich will da dann nicht ewig nen passendes Haus und Kredit suchen,das will man ka nicht über das sprichwörtliche Knie brechen.Ach und keine Angst das Grundstück ist vollerschlossen,ebenerdig in einem teilweise schon bebaut :-) Oder fällt Euch noch was ein was man da falsch machen kann ?

    LG
     
  8. #7 Andreas2H, 2. Januar 2010
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    Insolvenz?


    Verwertung einer Firma??:yikes

    ==> Altlasten!!!!!

    ==> Bodengutachten!!!

    ==> verborgene Schätze wie Lösungsmittel, Schwermetalle etc - wurde früher teilweise einfach weggekippt oder vergraben!


    Tipp: Der aktuelle Eigentümer steht für die Entsorgung grade! Diese wird angeordnet und man muss bezahlen!:biggthumpup::biggthumpup:

    Schlagwort:

    Schonungen; Sattler; Schweinfurter Grün - war bei uns in der Region vor einigen Jahren ein MEGA Thema! Das hat vielen Bürgern fast ihre finanzielle Existenz gekostet!

    Hierüber müsste sich etwas im I-Net finden lassen!

    :wowICH würde ein gewerbliches Grundstück nur kaufen wenn ich die Geschichte (von Beginn an) kenne und wenn entsprechende Bodengutachten negativ ausgefallen sind (wenn nix gefunden wurde!) :wow

    Andreas
     
  9. #8 Audiboy0815, 2. Januar 2010
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    Nein das Grundstück ist ohne Altlasten,wir kaufen es direkt von der Bank die den insolventen Bauträger damals finanziert hat und der sich völlig übernommen hat.Ein Baugrundgutachten werden wir so oder so machen lassen bzw auch eine Anfrage beim Amt für Geologie bzw Bergamt!Aber da brauchen wir die Zustimmung der Bank und die haben wir ja noch nicht,sollte diese verweigert werden dann werde ich auch misstrauisch ;-)

    LG
     
  10. greentux

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    Kannste ggf. noch ins Baulastenverzeichnis schauen.
    Unser Grundstück stammt aus ähnlichen "Verhältnissen". Bauträger wollte bauen, Gemeinde hat nicht das bewilligt was er wollte ("Massentierhaltung"). Bauträger gibt auf, Grundstück geht an Bank, wir habens gekauft. Bei uns geht längsseits ein gewidmeter Weg lang, auch für sowas gibts ein Verzeichnis.
    Vermutlich liegt vom alten Bauträger schon irgendwas Richtung Baugenehmigung vor? Beruhigt dann auch ein wenig...
     
  11. Andreas2H

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    @Audiboy0815

    woher weißt Du dass da keine Altlasten drauf sind? Hast Du hierüber eine Dokumentation??

    Wenn das Wiese war - und das Grundstück wurde gekauft um die Firma zu erweitern, haste Chancen hierzu - ist aber noch lange kein muss!!

    UND: Baugrunduntersuchung hat mit Altlastenanalyse NIX zu tun! Das sind zwei paar Stiefel!

    Wenn der Grund so billig ist, investier die 500 .. 1000 Euro für eine Altlastenanalyse - das ist sehr gut angelegtes Geld - auch im Falle, dass du das Grundstück evtl. wieder verkaufen musst!

    P.S.:
    Wenn ich Bank wäre würde ich Dir alles erzählen was Du hören willst - und nix von den was wirklich wichtig ist! Schließlich möchte ich möglichst schnell Geld sehen und die Verantwortung über das Grundstück baldigst loswerden!

    Andreas
     
  12. greentux

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    Andreas2H, lies bitte nochmal, was der TS geschrieben hat.
    Es war ein Bauträger, der in die Insolvenz gegangen ist, keine Papierfabrik. Klar sollte man einen Gedanken an Altlasten verschwenden. Das kann man aber abwägen...
     
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  14. #12 ReihenhausMax, 3. Januar 2010
    ReihenhausMax

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    Kann keine Erfahrung beisteuern, aber wäre ein Forward-Darlehen da ggf.
    auch sinnvoll?
     
  15. #13 Audiboy0815, 3. Januar 2010
    Audiboy0815

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    Also das gesamte Baugebiet war als Doppelhausbebauung geplant und komplett erschlossen(Strom,Gas,Telefon,Abwasser),Grundstücksgrößen angepasst und ist schon zum größten Teil bebaut.Laut B-plan ist fast alles möglich zu bauen,denn bis dato liegt ja nur ne Baugenehmigung für Reihenhäuser vor.
    Altlasten sind eher unwahrscheinlich,es gibt ein Bodengrundgutachten für das gesamte Baugebiet!
    Ich werde auf alle Fälle sollte es zum Erwerb kommen ein privates Bodengrundgutachten machen!

    Vielen Dank.
     
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