Flachdach Neigung geben... suche Tips

Diskutiere Flachdach Neigung geben... suche Tips im Dach Forum im Bereich Neubau; Hallo!:winken Momentan spielen wir mit dem Gedanken, unser Flachdach in ein geneigtes Dach zu ändern, da wir immer wieder Probleme mit der...

  1. Stahr

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    Hallo!:winken
    Momentan spielen wir mit dem Gedanken, unser Flachdach in ein geneigtes Dach zu ändern, da wir immer wieder Probleme mit der Innenliegenden Entwässerung haben (Sprich: Rückstau im Keller :motz). Somit ist nun die Idee, dem Dach eine Neigung zu verpassen und außen zu entwässern. Nun hätte ich gerne mal ein paar Ideen bzw Anregungen von euch, da ihr doch ein wenig mehr Erfahrung habt.:D

    Also, momentan haben wir ein Flachdach, 12,99x12,56 m. Abgedichtet ist es mit Bitumenschweißbahnen auf einer Betondecke. Ob dazwischen eventuell Dämmung ist, keine Ahnung, ich vermute es, da ja irgendwie die Neigung zu den jetzigen Dachabläufen hergestellt worden sein muß.
    Jetzt war die Idee, dem Dach mittels Sparren eine Neigung von ca. 5° zu geben. Schalung drauf und mit Kunststoffabdichtungsbahnen (welche nimmt man hier am besten?) abzudichten. Am Rand eine Attika ausbilden, damit die Optik als Flachdach noch gewahrt wird und eben vorne eine Rinne dran und außen entwässern.
    Wo bringe ich hier aber nun am besten die Dämmung unter? In den Sparrenzwischenraum komme ich ja schlecht, da sie mir ja "durchfallen" würde. Legt man dann die Dämmung auf die vorhandene Decke? Dann wäre aber Luft zwischen Dämmung und Sparrenlage.
    Und kann die jetztige Bitumenabdichtung drauf bleiben?

    Über ein paar Ideen und Anregungen wäre ich dankbar. Und was würde in etwa an Kosten auf uns zukommen?

    Gruß, Steffi
     
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  3. Julius

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    Warum führt Ihr nicht einfach das Rohr der vorhandenen Entwässerung nach draußen und macht zusätzlich nen Speier (oberhalb der Rückstauebene) dran für alle Fälle?
     
  4. Stahr

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    Das Dach hat drei Abläufe. Alle gehen durch das EG in den Keller und sind da an die Grundleitung angeschlossen. Wie soll ich die einfach nach draußen führen. Unter der Decke im EG hätte ich das ungerne, unter der Decke im KG fehlt uns dann die Höhe bzw. wir liegen unter der Rückstauebene.
     
  5. Stahr

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    Ach ja, und außerdem müssen wir sowieso irgendwann an das Dach ran. Und bevor wir es in 5 Jahren oder so neu abdichten, dann können wir es jetzt auch richtig machen.
     
  6. planfix

    planfix Gast

    mal PUR - dämmung als neue idee betrachten, gibts auch mit gefälle.
    wenn ihr nicht wisst, ob das dach überhaupt gedämmt ist, ist das sicherlich eine wichtige option. ist beheizter raum unterm dach, eventuell ein MUSS.
    abdichtung dann vielleicht mit einer alwitra, oder so.
     
  7. Stahr

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    Ja, über Gefälledämmung hatten wir auch nachgedacht. Aber auf den 12,56 m Länge bekommt man dann bei 5° Neigung einen Höhenunterschied von über 60 cm! Also wenn ich am tiefsten Punkt mit sagen wir mal 12 cm anfange, dann bin ich am höchsten bei fast 80 cm. Und das nur mit Dämmung?

    Ja, unter dem Dach ist komplett beheizter Raum.
     
  8. Julius

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    Nun gut.

    Aber dann müßt Ihr auch bedenken, ob die neue Führung außen am Gebäude das Problem überhaupt löst!

    Denn wenn es sich um eine Mischkanalisation handelt (und davon gehe ich nach der Beschreibung aus), so ist es fast egal, ob die Einleitung des Regenwassers im Keller oder vor dem Haus erfolgt. Der Rückstau betrifft auf jeden Fall auch die Leitungen im Keller.

    Um das zu verhindern, müßte zusätzlich eine Rückstauklappe installiert werden.
    Damit das möglich würde, müßten aber die Leitungen im Haus getrennt werden nach Ablauf von oberhalb der Rückstauebene (muß an der Rückstauklappe vorbeigeführt werden) und unterhalb derselben (muß hinter Rückstauklappe liegen).

    Man sieht:
    Mit dem Dach hat es eingentlich kaum zu tun. Das Problem muß anderweitig gelöst werden!
     
  9. planfix

    planfix Gast

    du mußt ja keine 5° machen 1-2% (1-2cm je lfdm) und außen ne rinne angeschlossen, funzt auch.
     
  10. Stahr

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    Julius, das mit dem Rückstauverschluss ist schon klar. Nur momentan nützt der mir nichts, da mir das Wasser vom Dach her dann ja trotzdem nachläuft und den Rückstau verursacht. Wenn wir aber nun das Dach vom restlichen Abwasser trennen, dann können wir dort auch eine Rückstauklappe einbauen.

    planfix, soweit ich weiß, soll man nach den Flachdachrichtlinien nicht unter 2% gehen. Und bei 2% habe ich auch schon wieder 25 cm Differenz (am Anfang 12 cm , hinten 37 cm). Das finde ich auch schon ganz schön viel. Und 2% Dachneigung ist so das mindeste was man machen sollte, da würden wir gerne drüber gehen um auf der sicheren Seite zu sein.
     
  11. Julius

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    Ich glaube noch nicht, daß es Dir so klar ist:

    Denn es genügt nicht, das Dachwasser anderweitig abzuleiten.
    Auch die Hausabwässer, welche oberhalb des Kellers anfallen (z.B. im EG) dürfen NICHT durch die Rückstauklappe geführt werden!
     
  12. Julius

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    Zum Dach:

    Wenn wegen der Größe der Fläche der Höhenunterschied bei der gewünschten Neigung zu groß wird, kann man ja die Fläche teilen.
    Also eine Art Satteldach draus machen, mit "First" in der Mitte und Rinnen an zwei Seiten.
     
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  14. Stahr

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    Doch, doch, das ist schon klar. Aber um etwas weiter auszuholen... das Wasser kommt nicht nur zu den Sanitärobjekten rein, sondern auch durch die undichten Übergänge der Dachfallrohre. Wir müßten also mit einem Heidenaufwand die kompletten Rohre austauschen. Aber warum sollten wir das nun tun, wenn wir sowieso demnächst an das Dach ran wollten. Also dann jetzt gleich das Dach und damit auch das Fallrohrproblem beseitigt.

    Satteldach oder was ähnliches ist wieder schwer machbar, da ich auf der Straßenabgewandten Seite so tief mit meiner Leitung liegen würde (Hanglage!), das ich pumpen müßte. Und das finde ich immer nicht das Gelbe vom Ei. Von daher die Pultdachvariante.
     
  15. planfix

    planfix Gast

    genau so wars gedacht!

    Flachdach geht auch mit 0%, wenn man weiß wie. Und stehendes Wasser tut dem Flachdach nicht weh, im Gegenteil.
    Die paar %chen sind dafür, dass das Wasser in eine / zwei Richtungen läuft und dort abgeleitet werden kann.
     
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